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Mittwoch, 22. Juli 2020

* Bordellmitarbeiterin in Kufstein an offener TBC erkrankt

* Tiroler Tourismus bricht im Juni um zwei Drittel ein

* Arbeitslosigkeit in Tirol sinkt weiter

41 Personen sind mit Stand gestern Abend in Tirol mit dem Coronavirus infiziert. Das sind um neun mehr innerhalb von 24 Stunden. Vier sind im selben Zeitraum wieder genesen. Im Bezirk Kufstein gibt es drei nachweislich infizierte. Und dort kommt jetzt auch ein Fall von offener Tuberkulose dazu. Bei einer Mitarbeiterin eines Bordells in Kufstein, die dort am 3., 5. und vermutlich auch am 7. Juli gearbeitet hat, wurde offene TBC diagnostiziert. Bordellbesucher werden gebeten, ihren Gesundheitszustand zu beachten und sich gegebenenfalls bei der Gesundheitsbehörde zu melden. Tuberkulose ist eine der weltweit häufigsten, allerdings gut heilbaren Infektionskrankheiten und befällt meistens die Lunge.

„Bei einer offenen Tuberkulose geht man davon aus, dass Bakterien durch Husten in die Umwelt gelangen können und so andere Menschen angesteckt werden können. Tuberkulose ist also eine Erkrankunge, die durch Tröpfchen übertragen wird”,

erklärt Anita Luckner-Hornischer von der Landessanitäts-direktion. In Tirol erkranken jährlich zwischen 40 und 60 Personen an TBC.

 


 

Nach einem durch Covid-19 bedingten Totalausfall im heimischen Tourismus im Mai sind im Juni wieder Touristen aus dem In- und Ausland nach Tirol gekommen. Mit 341.000 Ankünften und 1,13 Millionen Nächtigungen heuer im Juni beträgt das Minus dennoch satte 67 Prozent. Aufgerechnet auf die gesamte Sommersaison von Mai bis Oktober beträgt das Minus im Vergleich zum letzten Sommer sogar 74 Prozent, in Innsbruck 86 Prozent. Im Juli und August schaut die Buchungslage relativ gut aus, heißt es aus der Branche.

 


 

Am Landesgericht Innsbruck geht heute der Prozessreigen rund um die „Operation Aderlass“ bei der Nordischen Ski-WM in Seefeld letztes Jahr im Feber weiter. Heute muss sich ein weiteres Mal der steirische Ex-Radprofi Georg Preidler wegen schweren gewerbsmäßigen Sportbetruges vor den Schöffen verantworten. Bereits Mitte Jänner wurde verhandelt. Preidler hatte damals ein Teilgeständis abgelegt und zugegeben, aus reiner Neugier über zwei Jahre hinweg Blutdoping betrieben zu haben. Der Prozess im Jänner wurde vertagt, um einen weiteren Zeugen zu befragen. Heute wird weiterverhandelt. Laut Staatsanwaltschaft hat Preidler den Österreichischen Radsportverband und Sponsoren um 286.000 Euro betrogen. Ein Urteil soll es heute bereits vor Mittag geben.

 


 

Verständlicherweise lange Gesichter und große Unsicherheit gibt es, nachdem der Wattener Kristallriese Swarovski gestern bekannt gegeben hat, heuer im Herbst weitere 1.000 Mitarbeiter abzubauen. In welchen Bereichen, wird erst im Oktober bekannt gegeben. Die Gewerkschaft fordert indes, wie berichtet, dass Swarovski die erhaltenen Kurzarbeitsmillionen zurückzahlen soll. Es könne nicht sein, Mitarbeiter in Scharen zu entlassen und öffentliche Unterstützungen zu kassieren, so die Gewerkschaft.

 


 

Generell geht die Arbeitslosigkeit in Tirol derzeit weiter zurück. Zur Corona-Hochzeit im April hatten mehr als 45.000 Tiroler keine Arbeit. Diese Zahl hat sich inzwischen mehr als halbiert. 21.000 Personen sind beim AMS Tirol aktuell arbeitslos gemeldet. Innerhalb einer Woche sind das um weitere 1.250 weniger. Den stärksten Rückgang hat es dabei mit -16 Prozent im von Corona besonders hat getroffenen Bereich Beherbergung und Gastronomie gegeben. 30.000 Tiroler befinden sich derzeit noch in Kurzarbeit. Vor etwas mehr als einem Monat waren es noch 88.000. Tendenziell sind von Coronabedingter Arbeitslosigkeit mehr Frauen als Männer betroffen. Das AMS will mit speziellen Angeboten wie „FIT – Frauen in Handwerk und Technik“ gegensteuern.

 


 

In Jerzens im vorderen Pitztal hat gestern Mittag eine 31-jährige Deutsche mit ihrem Mountaincart zu stark gebremst, woraufhin sich das Gefährt überschlagen hat. Die 31-jährige und ihre 12-jährige Tochter, die mitgefahren ist, wurden in die angrenzende Wiese geschleudert. Die Tochter wurde nur leicht, ihre Mutter schwer am Arm verletzt. Beide wurden in das Krankenhaus Zams gebracht.

 


 

Um mehr Sicherheit für Wanderer aber auch für Almbesitzer ist es gestern beim Almen-Gipfel in Wien gegangen. Das Ergebnis: um Kuhattacken, die mitunter tödlich enden können, noch besser vorzubeugen, sollen Almweiden noch deutlicher gekennzeichnet werden. Generell wird aber vor allem auf die Eigenverantwortung der Wanderer gesetzt. Mehr Bewusstsein bei Touristen sowie Einheimischen soll auch dafür geschaffen werden, Müll am Berg nicht achtlos wegzuwerfen, sondern wieder mitzunehmen.

 


 

Es bleibt noch kurz tierisch: Einsatz geglückt, Kalb gesund! In Kirchdorf hat gestern Abend die Feuerwehr ausrücken müssen, um auf einer 1.200 Meter hoch gelegenen Alm ein Kalb aus einer Jauchegrube zu retten. 33 Florianijünger sind mit einem schweren Rüstfahrzeug ausgerückt. Dem Kalb, das drohte in der Jauche zu versinken, wurden breite Hebegurte angelegt, danach wurde es mit dem Kran aus der Grube gehoben. Alle sind wohlauf, hatten nach dem Einsatz aber wohl eine längere Dusche notwendig.

 


 

Die Sozialunternehmen in der Tiroler Behindertenhilfe arbeiten künftig unter gleichen Standards und erhalten dafür gleiche Tarife. Gemeinsam mit dem Land ist ein neuer Kriterienkatalog ausgearbeitet worden. „Normkostenmodell“ – so lautet der sperrige Begriff für einheitliche Qualitätsstandards und Leistungskataloge in der Tiroler Behindertenhilfe im Rahmen des Tiroler Teilhabegesetzes, das behinderten Menschen zeitgemäße Leistungen in guter Qualität zusichert. Das neue Kostenmodell bedeutet aber nicht nur Sicherheit für die Sozialunternehmen, deren Mitarbeiter und behinderte Menschen, sondern auch weniger Verwaltung, mehr Planungssicherheit und mehr Transparenz. Künftig könne nämlich Leistungen einfach verglichen und abgerechnet und so auch besser geplant werden.

 


 

Die Stadt Innsbruck geht beim städtischen Wohnen einen neuen Weg: auf Wunsch kann – unter anderem zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts – eine neuartige Einzugsbegleitung in Anspruch genommen werden. Bei den mehrteiligen, freiwilligen Workshops sollen neue Bewohner der Landeshauptstadt auf ihre künftige Lebensumgebung vorbereitet werden. Unter anderem auch ihre neuen Nachbarn kennen lernen. Insgesamt geht es um mehr sozialen Zusammenhalt, so Bürgermeister Georg Willi. Näher gebracht wird Workshop-Besuchern aber auch eine ressourcenschonende Lebensweise. Sprich, es wird über sanfte Mobilität, Mülltrennung, Abfallvermeidung und Energiesparen gesprochen. Auch praktische Tipps für den Umzug werden angeboten.

 


 

Beim Talwärtsfahren von der Maldonalm in Tarrenz ist gestern Nachmittag ein 25-jähriger Einheimischer mit seinem Motorrad vom schmalen Steig abgekommen und zehn Meter weit abgestürzt. Da es in diesem Bereich keinen Handyempfang gab, hat sein Begleiter den schwer am Knie verletzten 25-jährigen mit dem beschädigten Motorrad ins Tal gebracht und dort die Rettung verständigt.

 


 

Und jetzt wird es auch von den Carabinieri in Südtirol bestätigt und somit ist es traurige Gewissheit: jener Tiroler, der am Montagabend auf der Brennerautobahn bei Vahrn in Südtirol wie berichtet mit seinem Motorrad gestürzt und von einem nachkommenden Auto überrolt wurde, war der 41-jährige Tiroler Militärpfarrer Johannes Peter Schiestl. Schiestl wechselte 2017 als Pfarrer des Seelsorgeraumes Weer/Weerberg/Kolsass zum Tiroler Militärkommando.