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Mittwoch, 23. September 2020

* gemischte Reaktionen zu früher Sperrstunde

* Unterländer fast von Heuballen erschlagen

* Amtshaftungsklagen zu Causa Ischgl

Die Zahl der Coronainfizierten in Tirol geht zurück, allein gestern Dienstag haben sich 190 Personen wieder gesund gemeldet, dem gegenüber stehen 52 neue, positive Tests. Trotzdem wird die Sperrstunde tirolweit ab Freitag, zunächst für drei Wochen, auf 22 Uhr gesenkt:


„Wir sind dann auch zu der Meinung gekommen, dass wir lieber jetzt drei Wochen intensiv daran arbeiten, diese Zahlen wieder nach unten zu bringen, und dann positiv in eine Wintersaison zu starten, als jetzt etwas zu riskieren und dann wirklich einen Winter zu haben, der eine Katastrophe wird. Das heißt meine Bitte jetzt auch an die Unternehmer, um Verständnis jetzt, dass wir drei Wochen jetzt intensiv noch einmal versuchen müssen, die Zahlen in den Griff zu bekommen. Und dann bin ich guter Dinge, dass wir gemeinsam eine positive Wintersaison anbieten können.“


Ist Wirtschaftskammerpräsident Christoph Walser optimistisch.
Tirols FPÖ Chef Markus Abwerzger macht hingegen seinem Ärger darüber jetzt auf Facebook Luft:


„Mir kommts langsam so vor, jetzt sind die Gäste weg, jetzt kann man die Tiroler vom Wirtshaus wieder fernhalten. Das heißt ich kann um halb zehn oder dreiviertel mein Schnitzel nicht mehr bestellen, weil um zehn Uhr ist Sperrstunde.“


Landeshauptmann Günther Platter verweist gestern darauf, dass die meisten Neuinfektionen zuletzt auf ausschweifende Parties und Feiern nach Sportveranstaltungen zurückgehen, und es deshalb diese frühe Sperrstunde brauche:


„Es kann nicht sein, dass die Unachtsamkeit einzelner, die Gesundheit vieler gefährdet. Und ich bitte daher auch die Gastronomie um Verständnis dieser Maßnahme. Es dauert drei Wochen, ich hoffe, dass wir dann mit den Infektionen wieder deutlich nach unten kommen. Und ich ersuche die Bevölkerung um Unterstützung.“


Allerdings befürchten jetzt einige, dass sich die Partyszene in den privaten Raum verlagern könnte, und deshalb noch unkontrollierbarer wird. So zum Beispiel auch Alois Rainer, Obmann der Gastronomie in der Tiroler Wirtschaftskammer:


„Ich verstehe natürlich, wenn man jetzt Restriktionen hat, wo man sagt ok, wenn wir zusammenhalten, dann schauen wir, dass wir die Situation verbessern. Man muss hier natürlich wahnsinnig aufpassen, dass man nicht dadurch den Wildwuchs von Parties fördert. Man hat gesehen mit der Sillschlucht, wie das ausarten kann, und was passieren kann. Man muss auch schauen, dass es nicht im privaten Bereich kleine Cluster gibt oder illegale Parties. Und ich finde es doch ein Stück weit besser wenn man sagt okay, die Betriebe die die Gewerbeanlagengenehmigung haben, kontrollieren wir. Und alles andere im privaten Bereich ist nicht kontrollierbar, und ich denke, das könnte uns noch einholen.“

 



Heute vor genau einem Jahr ist in St. Jodok mitten im Dorf ein Haus samt Lebensmittel-Geschäft explodiert. Auslöser waren damals Bohrungen an einer Gasleistung. Bei dem Unglück ist eine Frau ums Leben gekommen, weitere Personen sind verletzt worden. Heute, ein Jahr danach, sind immer noch viele Fragen offen.


„Jeden Tag wenn man vorbei geht oder vorbei fahrt, wird man an dieses Ereignis erinnert. Laut Aussagen der Betroffenen hängt das immer noch an der Versicherungsfrage, die sei immer noch nicht restlos geklärt. Und daher kann man die Bauruine nicht fertig abreißen bzw. den Bauschutt entfernen. Jeder im Dorf fragt sich: warum kann das so lange dauern. Für jeden war eigentlich klar, dass die Verschuldensfrage rasch geklärt sein müsste. Aber das dauert leider. Und jeder im Dorf hat einen gewissen Frust oder ärgert sich darüber, weil das natürlich auch irgendwie betrüblich ist.“


Sagt der Valser Bürgermeister Klaus Ungerank. Die Staatsanwaltschaft hat jetzt rechtliche Schritte gegen den damals verantwortlichen Polier eingeleitet, er wird sich wegen fahrlässiger Herbeiführung einer Feuersbrunst mit Todesfolge vor Gericht verantworten müssen.



Wir bleiben im Wipptal. Auf der Brennerbundesstraße, kurz vor Innsbruck, ist ein Motorradfahrer gestern Abend beim Überholen frontal in ein entgegenkommendes Auto gekracht. Der Motorradfahrer und seine Frau, die am Sozius mitgefahren ist, sind vom Motorrad geschleudert worden, und schwer verletzt auf der Straße liegen geblieben. Die beiden sind nach der Erstversorgung in die Innsbrucker Klinik eingeliefert worden. Die Brennerbundesstraße war nach dem Unfall knapp eine Stunde lang komplett gesperrt.



Zu zwölf Jahren Haft ist jener Mann gestern verurteilt worden, der im Februar in Kössen seine Frau erdrosselt hat, und sie fünf Tage im Keller liegen hat lassen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.



In Scheffau ist ein 26-Jähriger gestern von einem rund 250 Kilo schweren Heuballen frontal getroffen worden. Der junge Mann hat sich an der Brust und am Kopf verletzt, und ist dann mit der Rettung ins BKH Kufstein eingeliefert worden.



Gute Nachrichten gibt’s vom heimischen Arbeitsmarkt. Tirol hat mit Stand gestern 5,2% Arbeitslosen, und damit die niedrigste Quote in ganz Österreich. Auch die Zahl jener Menschen, die in Kurzarbeit sind, hat sich drastisch reduziert. Waren es zu Spitzenzeiten fast 90.000 Personen, sind derzeit noch gut 16.000 Menschen in Tirol in Kurzarbeit.



Auf frischer Tat ertappt hat ein Zivilpolizist gestern zwei Treibstoffdiebe in Silz. An Selbstbedienungstankstellen haben die beiden Verdächtigen in Silz und Umgebung insgesamt sechs Mal getankt, ohne zu bezahlen. Die beiden sind geständig, und waren mit abgelaufenen Kennzeichen unterwegs, um nicht auf der Videoüberwachung identifiziert werden zu können.



Und nachdem Urlauber letzten Winter das Coronavirus von Ischgl aus in die halbe Welt getragen haben, bringt der Verbraucherschutzverein, kurz VSV, jetzt erste Amtshaftungsklagen gegen die Republik Österreich und gegen das Land Tirol ein. Mehr als 6.000 Ischgl Urlauber haben sich beim VSV als Geschädigte gemeldet. Sie werfen den Behörden vor, zu langsam gehandelt bzw. nicht umfassend genug reagiert zu haben.