Landeck

101,6 MHz
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95,0 MHz
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93,9 MHz
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Tannheimertal

96,2 MHz
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Ehrwald

107,9 MHz
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97,1 MHz
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Haiming - vorderes Ötztal

106,8 MHz
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90,7 MHz
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94,2 MHz
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Innsbruck

97,0 MHz
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100,2 MHz
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89,2 MHz
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Gerlos - mittleres Zillertal

103,7 MHz
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102,6 MHz
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Hintertux

89,2 MHz
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Wildschönau

93,8 MHz
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Wörgl

101,0 MHz
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Kufstein

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103,7 MHz
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Mittwoch, 25. März 2020

* 1263 positve Coronavirus Fälle in Tirol

* Schutzmasken werden bearbeitet und neu verwendet

* Frostige Nacht macht Obstbäumen zu schaffen

Stand gestern Abend gibt es in Tirol insgesamt 1263 positive Coronavirus -Testergebnisse. Im Laufe des gestrigen Tages sind weitere 105 Personen, die sich mit dem Virus angsteckt haben, dazugekommen. Vier Personen, mit Vorerkrankungen, sind bislang am Virus gestorben.  42 sind wieder vollständig gesund. Mittlerweile wurden seit Beginn der Corona-Krise in Tirol mehr als 10.000 Tests durchgeführt. Bei knapp 2000 davon wird noch auf ein Ergebnis gewartet. Die meisten Infizierten gibt es mit 352 im Bezirk Landeck, gefolgt von Innsbruck und Innsbruck Land.



Wie berichtet sind diesen Montag rund 600.000 Atemschutzmasken von China nach Tirol geliefert worden, weitere 1,4 Millionen sollen diese Woche noch folgen. Zu dem zusätzlichen, neuen medizinischen Material, können ab sofort auch bereits verwendete Atemschutzmasken an Tirols Krankenhäusern wiederaufbereitet werden. Mittels spezieller Dampf- und Trockenmethoden können diese Masken, die eigentlich nur zur einmaligen Verwendung gedacht sind, für eine Mehrfachnutzung aufbereitet werden. Auch wenn noch diese Woche die bestellten Schutzausrüstungen nach Tirol kommen sollen, sei es jetzt wichtig auch auf alternative Formen zurückzugreifen, heißt es von Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg. Weiteres werden rund 70 Tiroler Schneiderinnen und Schneider auf Initiative des Landes diese Woche noch damit beginnen, Mundschutzmasken aus Stoff anzufertigen. Rund Einhunderttausend solcher Masken sollen in den nächsten Wochen angefertigt werden. Eingesetzt werden sollen sie dann unter Anderem im Pflegebereich.



Durch die aktuelle Coronakrise ist der Tourismus in unserem Land quasi vollkommen zum Erliegen gekommen. Abgesehen von enormen Umsatzeinbußen für Seilbahner und Gastronomie hat dieser verordnete Stillstand auch viele Arbeitsplätze gekostet. Entscheidend ist hier, dass die Krise möglichst rasch bewältigt wird, damit die Nächtigungszahlen nicht auf Dauer einbrechen:

Also konkret lässt sich das jetzt noch nicht sagen, wie sich das auf die Nächtigungen auswirkt, weil ja noch gar nicht klar ist, wie lange die Krise andauern wird. Nur so viel: Wir haben zum Beispiel im Winter, im März und April, also in der laufenden Wintersaison, das macht ungefähr 30 Prozent der Übernachtungen aus. Also kann man sich ungefähr vorstellen, was das dann an Nächtigungsentgang für den Tourismus bedeutet.

Sagt Florian Neuner von der Tirol Werbung. Im Impulspaket der Tiroler Landesregierung zur Coronakrise ist ein eigener Budgetposten für außerordentliche Tourismuswerbung vorgesehen. Mit welchen Maßnahmen die Tirol Werbung hier gezielt gegensteuern will, um den Tourismus in Tirol möglichst rasch wieder anzukurbeln, das und mehr hören Sie heute im U1 Mittagsmagazin, ab 12 Uhr.



Abseits der Umsatzeinbußen könnte es für den Skiort Ischgl auch zu einem enormen Imageschaden kommen. Denn dort ermittelt jetzt auch, wie gestern bereits berichtet, die Staatsanwaltschaft, weil bereits Ende Februar ein Hotelmitarbeiter am Coronavirus erkannt, dieser Fall aber nicht gemeldet worden sei. Medienberichten zufolge sollen sich auch bereits Ende Februar mehrere Seilbahnmitarbeiter krankgemeldet haben. Günther Zangler, Vorstand der Silvretta-Seilbahn sagt hingegen, dass es den ersten Verdachtsfall bei einem seiner Mitarbeiter am 11. März gegeben habe. Die Ermittlungen sollen jetzt klären, was wirklich geschehen ist. Diese werden sich aber, aufgrund der Quarantänemaßnahmen, etwas verzögern, heißt es von der Staatsanwaltschaft.



Seit vergangenem Donnerstag steht ganz Tirol also jetzt schon unter Quarantäne. Eine Maßnahme ist jene, dass man sich nur mehr innerhalb der Gemeindegrenzen aufhalten darf. Eine Ausnahme ist beispielsweise der Weg zur Arbeit. Für diesen dürfen die Grenzen verlassen werden. Die Polizei kontrolliert verstärkt auch an den Gemeindegrenzen.


Wir machen da keine Kontrollpunkte bei den Ein- und Ausfahrten von den Gemeinden. Aber unsere Kollegen sind immer wieder auch angewiesen, dass sie punktuell stichprobenartig kontrollieren in den Gemeinden. Da kann es natürlich auch für den ein oder anderen Zeitraum vorkommen, dass an einer Ein- oder Ausfahrt einer Gemeinde auch für ein paar Stunden mal eine Polizeikontrolle stattfindet.


weiß Polizeisprecher Manfred Dummer. Er rät, bei Kontrollen einsichtig zu sein und den Anweisungen der Beamten Folge zu leisten. So könnten Anzeigen noch abgewendet werden. Stand gestern hat die Tiroler Polizei rund 570 Anzeigen wegen Verstöße gegen die Ausgangssperren ausgesprochen.



Die Corona-Krise trifft die Wirtschaft mit voller Wucht. Viele heimischen Unternehmen haben in den letzten Jahren aber sehr gut gewirtschaftet. Das kommt ihnen in der aktuellen Krise zugute. Dennoch geht der Kreditschutzverband 1870 davon aus, dass in den nächsten Wochen und Monaten mehrere Firmen in die Insolvenz schlittern werden. Eine österreichweite Umfrage des KSV 1870 zu Beginn der Corona-Krise hat gezeigt: rund zwei Drittel aller Unternehmen haben ihre Geschäftslage als gut bezeichnet, in etwa ebensoviele haben angegeben, geplante Investitionen aus Eigenmitteln tätigen zu können. Das hilft jetzt, aber freilich nicht ewig. Die Auswirkungen der Corona-Krise insgesamt können derzeit überhaupt nicht abgeschätzt werden. Der KSV rechnet aber mit einem massiven Zuwachs an Firmeninsolvenzen. Aber, und das ist die aktuelle, positive Lage: die österreichische Wirtschaft ist noch nicht vollends zum Erliegen gekommen. Es werden nach wie vor Geschäfte abgeschlossen, Kredite vergeben und Kunden gewonnen. Der KSV rät hier – eigentlich selbstverständlich, aber in diesen Zeiten noch wichtiger – sämtliche Vereinbarungen schriftlich festzuhalten.



Fast alle Veranstaltungen und diverse Aktionen sind ja bekanntlich im Land abgesagt worden. Nicht aber die Blutspende-Aktionen. Durch die Krise sei zuletzt ein Rückgang an Blutspendern zu verzeichnen gewesen. Klar ist aber, das Blut nach wie vor dringend benötigt wird.

 

Es finden Operationen statt. Es gibt Menschen, die sind täglich auf Blutspenden angewiesen. Um diese auch bestmöglich versorgen zu können, bitten wir die Tiroler Bevölkerung uns auch weiterhin dahingehend zu unterstützen und Blut zu spenden.

 

Sagt Christine Widmann, die Pressesprecherin des Roten Kreuzes Tirol. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der Besuch bei Blutspendenaktionen von der Quarantäne ausgenommen ist.



Und eine frostige Nacht ist das heute wieder in Tirol gewesen. Temperaturen von bis zu minus zehn Grad sorgen vor allem bei den heimischen Obstbauern für Sorgenfalten im Gesicht und großen Problemen:  


Weil die Obstbäume, die jetzt in Blüte sind – es sind ja nicht alle in Blüte, aber einige, müssen jetzt natürlich frostberegnet werden. Unter dem Eispanzer hat es 0 Grad. Das Ganze funktioniert aber auch nur bis minus 5, minus 6 Grad – dann wird es auch schon kritisch. Kleine Obstbäume zuhause könnte man jetzt mit Vlies abdecken, sowie auch Gemüse, dass jetzt schon ausgepflanzt ist.

Sagt Josef Norz von der Blumenwelt Norz-Tichof. Der Frost kann beim Obst für enorme Ausfälle sorgen. Wie groß der Schaden aufgrund der frostigen Temperaturen in etwa sein wird kann noch nicht abgeschätzt werden.