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93,9 MHz
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106,8 MHz
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90,7 MHz
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100,2 MHz
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89,2 MHz
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93,8 MHz
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Mittwoch, 26. August 2020

* zu wenig Grippeimpfstoff in Tirol

* Corona-Aufruf für Innsbrucker Dom Café

* viele FSME-Erkrankungen

Gestern haben Tirols Bergretter wieder zu zwei Alpinunfällen ausrücken müssen. In Scharnitz ist ein 35-Jähriger Tscheche in einem Klettergarten während des Abseilens aus noch unbekannter Ursache zuerst vier Meter auf einen Felsvorsprung und dann weitere zehn Meter über eine Böschung abgestürzt und gegen einen Baum geprallt. Er ist in das BKH Hall geflogen worden. Schwer verletzt ins Krankenhaus geflogen worden ist gestern auch eine 26-jährige Belgierin beim Abstieg von der Goinger Halt am Wilden Kaiser. Sie war in einer Gruppe unterwegs und ist von einem herabfallenden zirka 15-20 cm großen Stein am Arm getroffen worden.



In Tirol sind bis jetzt insgesamt knapp 118.500 Coronatests durchgeführt worden. Die Tests würden aber, laut Landeshauptmann Günther Platter immer noch zu lange dauern. Es appelliert deshalb nochmal an die Labore, die Testergebnisse so früh wie möglich vorzulegen. Außerdem sollen neue mobile Screeningstationen in Containern errichtet werden. Ab Herbst soll es täglich zwischen 3000 bis 5000 Corona-Auswertungen geben.



Einen zuverlässigen Impfstoff gegen das Coronavirus gibt es bekanntlich noch nicht, aber einen gegen die Grippe. Gesundheitsexperten rechnen damit, dass sich heuer deutlich mehr Menschen in Tirol gegen die Grippe impfen lassen werden, als sonst. Aber das könnte knapp werden. In Tirol werden heuer nämlich lediglich 80.000 Dosen verfügbar sein. Es könnten sich also nur knapp 10 Prozent der Bevölkerung impfen lassen. Landeshauptmann Günther Platter sagt dazu:


„Ja das halte ich für zu wenig, und deshalb haben wir uns in der Regierungssitzung mit diesem Thema beschäftigt. Wir werden weitere Anforderungen vornehmen, denn ich gehe schon davon aus, dass jene die eine Grippeimpfung empfangen wollen, dass sich das deutlich erhöhen wird. Das letzte Mal waren es 8%, die sich impfen haben lassen. Wir werden zusätzliche Anforderungen stellen, schauen wir, was wir bekommen.“


Laut Umfragen wollen sich heuer bis zu 30 Prozent der Tiroler gegen die Grippe impfen lassen.



Von Montag bis Dienstagabend also innerhalb von 24 Stunden, sind in Tirol 34 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden, 37 sind im selben Zeitrahmen genesen. In Summe gibt es somit aktuell 309 Corona-Fälle. Das Land Tirol startet indes einen öffentlichen Aufruf für den Raum Innsbruck. Eine Person, die sich im DomCafe in Innsbruck aufgehalten hat, ist gestern positiv auf das Coronavirus getestet worden. Alle, die von Freitag, den 21. August bis Sonntag, den 23. August das DomCafe in Innsbruck besucht haben, werden gebeten, auf ihren Gesundheitszustand zu achten und gegebenenfalls die Gesundheitshotline 1450 zu kontaktieren.



Am Bezirkskrankenhaus Schwaz werden schon bald sogenannte PCR-Tests, also Corona-Schnelltests durchgeführt. Aber:


„Wir können nicht eine Massentestung durchführen dann. Sondern auch die dazu benötigten Kits die wir dazu brauchen, diese Grundausstattung, die sind auch von den Lieferfirmen her kontingentiert. Und wir können und wollen und dürfen auch nicht eine Massentestung durchführen, sondern nur dass man das wirklich nur explizit einsetzt, wenn man es wirklich genau definiert hat, für wen und für welche Gruppe setzen wir das ein.“


sagt der neue Pflegedirektor des BKH Schwaz, Franz Gruber. Für welche Gruppen die Schnelltests angeboten werden, wird derzeit in Zusammenarbeit mit dem Krisenstab des Landes erarbeitet. Das Testgerät wird in den nächsten Tagen geliefert.



Eine 25-jährige Autofahrerin ist gestern auf der Lofererstraße bei Going aus bislang unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn geraten und mit einem LKW kollidiert. Sie hat sich dabei unbestimmten Grades verletzt und hat mittels Bergschere aus dem Unfallwrack geborgen werden müssen, der LKW-Fahrer ist unverletzt geblieben. Ein bei der Frau durchgeführter Alkomattest ist positiv verlaufen, sie ist angezeigt worden.



Heuer müssen besonders viele Patienten mit einer FSME-Erkrankung, die durch Zecken übertragen wird, intensiv behandelt werden. Das heurige Jahr gilt ja als Zeckenjahr. Dass heuer bereits 23 Menschen deshalb in der Intensivstation behandelt werden mussten, liegt laut Klinik Innsbruck aber auch an den Reisebeschränkungen, da die Menschen viel in der Natur unterwegs sind. Todesfall hat es heuer an der Klinik in Innsbruck aber noch keinen gegeben.



Und von einem Sensationsfund ist in Ampass die Rede. Während der Grabungsarbeiten aus einer Aushubdeponie für den Brenner Basistunnel ist ein 2.500 Jahre altes Urnengräberfeld mit bislang 420 Urnen gefunden worden. Bis Ende September sollen die Ausgrabungen abgeschlossen sein, dann werden die Funde im Landesmuseum Ferdinandeum zu sehen sein.