Landeck

101,6 MHz
Frequenz

Imst

95,0 MHz
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Reutte - Lechtal

93,9 MHz
Frequenz

Tannheimertal

96,2 MHz
Frequenz

Ehrwald

107,9 MHz
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Sölden

97,1 MHz
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102,5 MHz
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Haiming - vorderes Ötztal

106,8 MHz
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90,7 MHz
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Inzing

94,2 MHz
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Innsbruck

97,0 MHz
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Wattens

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Schwaz

100,2 MHz
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Jenbach

89,2 MHz
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Achensee

104,1 MHz
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Gerlos - mittleres Zillertal

103,7 MHz
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Mayrhofen

102,6 MHz
Frequenz

Hintertux

89,2 MHz
Frequenz

Wildschönau

93,8 MHz
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Wörgl

101,0 MHz
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Kufstein

102,6 MHz
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Mittwoch, 27. Mai 2020

* Oberstufler sollen erst ab zweiter Schulstunde beginnen

* Bergbahnbetreiber vor Wiedereröffnung skeptisch

* Bombendrohung und Entführung vor Gericht

Für die rund 4.000 Tiroler Maturanten geht’s heute bei der Zentralmatura in Englisch weiter, gestern war Deutsch dran – eines der zwei zur Auswahl stehenden Themen waren da der Tourismus und die Vermarktung von Ischgl als Wintersport-Hotspot der Alpen. Während da gestern in Niederösterreich Schüler damit Schlagzeilen gemacht haben, dass sie leere Zettel abgegeben haben, weil sie die Matura ohnehin mit einem Dreier im Jahreszeugnis bestehen würden, hat die Deutsch-Matura in Lienz gestern in einer Kirche stattgefunden. Generell wird im ganzen Land der Schulbetrieb seit Anfang Mai stufenweise wieder hochgefahren, ab nächster Woche sind auch die Oberstufler wieder im Präsenzunterricht, und damit es hier in der Früh in den Öffis nicht zu großen Menschenansammlungen kommt, schlägt Tirols Verkehrslandesrätin Ingrid Felipe vor, dass ältere Schüler erst mit der zweiten Schulstunde starten sollten:


„Sie alle wissen, gerade in der Hauptverkehrszeit, in der Stoßzeit zwischen 7 und 8 sind die Verkehrsmittel gerade im Großraum Innsbruck im schon im Normalbetrieb sehr dicht, und wenn wir jetzt die Sicherheitsabstände einhalten wollen ist es da noch viel dichter. Und deshalb sind wir da jetzt an die Schulerhalter herangetreten und laden sie alle recht herzlich ein, dass wenn sie wollen, sie mit den Oberstufenschülern, mit den Berufsschülern, mit den polytechnischen Lehrgängen, dass die mit der zweiten Schulstunde starten.“


Bei einigen Schulen kommt dieser Vorschlag gut an, konkrete Umsetzungspläne gibt es aber noch nicht.



Übermorgen sperren viele Tiroler Hotels wieder auf, und auch etliche Seilbahnen. Doch gerade Bergbahnbetreiber kritisieren die aktuelle Unsicherheit:


„Der Wehrmutstropfen den wir da haben, wir haben bis heute von der Behörde keine Information, gar nichts, unter welchen Bedingungen wir öffnen können. Und das ist schon ein starkes Stück. Also wir sind sehr sehr frustriert, und wir können eigentlich nur im Blindflug jetzt auf die Eröffnung hingehen.“


Sagt Hansjörg Kogler, Geschäftsführer der Bergbahnen Westendorf. Weil Seilbahnen zu öffentlichen Verkehrsmitteln zählen, orientieren sich die Betreiber an den derzeit gültigen Regelungen für Öffis. Sprich Schutzmaskenpflicht, Abstand halten, Desinfektionsmittel bereitstellen.



Auf Kreditbetrüger hereingefallen ist offenbar ein 73-jähriger Innsbrucker. Der Mann habe ein Kreditangebot im Internet unterzeichnet, bevor er Geld bekommen hat, sollte er aber immer wieder diverse Zahlungen leisten. Insgesamt hat er mehrere tausend Euro überwiesen, bevor er jetzt Verdacht geschöpft, und Anzeige erstattet hat.  



Wer von Ihnen in den letzten Monaten in Quarantäne war, weil Sie zum Beispiel Kontakt mit einem Coronainfizierten hatten, dann sind vermutlich auch Sie zu Hause von der Polizei kontrolliert worden. Insgesamt hat es in Tirol nämlich mehr als 30.000 solcher Quarantäne-Kontrollen gegeben, das sind fast doppelt so viele, als in allen anderen acht Bundesländern zusammen.



In Imst sucht die Polizei nach einem Tierquäler. Der oder die Unbekannte hat mehrfach mit einem Luftdruckgewehr auf eine Katze geschossen, das Tier ist zwei Mal am Rücken getroffen worden, der Tierarzt hat die steckengebliebenen Projektile entfernt. Zeugen der Vorfälle melden sich bitte bei der Polizei in Imst.



Die Wirtschaft in Tirol ist sehr dienstleistungsintensiv, deshalb trifft uns die coronabedingte Wirtschaftskrise besonders stark. Je länger die Krise andauert, desto eher ist auch die produzierende Industrie betroffen sein. Oswald Wolkenstein, von der Sparte Banken und Versicherungen in der Tiroler Wirtschaftskammer ist überzeugt, auf die Einstellung kommt’s an.


„Wir müssen nach vorne schauen, und deshalb ist es ganz wichtig, dass wir den Unternehmen jetzt viel Optimismus mit auf den Weg geben. Es wird ja jetzt aufgesperrt, der Tourismus fängt an zu laufen, die Bergbahnen fangen an zu laufen. Und das merken wir in unserer Beratung, dass wir jetzt nicht mehr die großen Liquiditätsthemen haben, sondern jetzt verlagert sichs auf Fragen wie ‚wie können wir wieder aufsperren‘, ‚wie können die Vertriebswege wieder offen gehalten werden‘ und so weiter.“


Übermorgen Freitag sperren viele Tiroler Hotels und auch einige Bergbahnen wieder auf. Im Tourismus herrscht vorsichtiger Optimismus. Laut einer Umfrage der Wirtschaftskammer werden mehr als die Hälfte der Tiroler Hotels definitiv aufsperren, entweder jetzt oder dann zur bevorstehenden Grenzöffnung zu Deutschland am 15. Juni. Lediglich 5% der heimischen Betriebe sehen sich heuer im Sommer nicht in der Lage, aufzusperren. Problematisch sei die Situation vor allem in der Landeshauptstadt, in Innsbruck, durch den Wegfall von Messen und Congressen und auch von asiatischen Reisegruppen gibt es hier für die nächsten Wochen kaum Buchungen, viele Hotels werden daher zu bleiben.



Viele Tiroler Jugendliche sind im bevorstehenden Sommer zum Nichtstun verurteilt. Denn aufgrund der Corona-Krise bieten die heimischen Unternehmen kaum Ferialstellen an:


„Was tatsächlich, wirklich eingebrochen ist, ist der klassische Sommerjob, wo ich arbeiten gehe, um Geld zu verdienen. Solche Ferialstellen gibt’s heuer eigentlich nicht.“


Erklärt Vera Lochmann von der Tiroler Arbeiterkammer. Gute Nachrichten gibt es für alle Schüler, die heuer ein Pflichtpraktikum absolvieren müssen. Wenn sie keinen Praktikumsplatz finden, kann ihnen die Schule das Praktikum auch erlassen.



Eine äußerst mysteriöse Entführung mitsamt Bombendrohung im Unterland letzes Jahr im November wird heute am Landesgericht Innsbruck vor Geschworenen verhandelt. Angeklagt sind heute zwei Männer und eine Frau. Vermutlich wegen missglückter Drogengeschäfte sollen die drei Anfang November letztes Jahr in Kufstein einen 20-Jährigen in dessen Auto entführt, in Ebbs an einen Maschendrahtzaun gebunden und mit Stöcken und einem Elektroschocker misshandelt und sogar vergewaltigt haben. Zeugen melden das. Es kommt zu einer wilden Verfolgungsjagd mit der Polizei. Mitten in Kufstein wird das Auto gestoppt. Einer der beiden Männer ruft laut “Bombe”. Erst Stunden später kann Entwarnung gegeben werden. Die Anklageschrift heute ist lang und reicht von Freiheitsentzug über Raub und Vergewaltigung bis hin zu schwerer Körperverletzung. Im Falle einer Verurteilung drohen den drei Angeklagten bis zu zehn Jahre Gefängnis.



Zwei Verletzte fordern zwei Verkehrsunfälle gestern in Innsbruck. Ein Schüler hat mit seinem Fahrrad einen Pensionisten angefahren, dieser ist gestürzt und hat sich dabei schwer verletzt. Und vor einer roten Ampel ist ein stark Betrunkener Autofahrer einem stehenden PKW hinten aufgefahren, hier ist der Lenker nur leicht verletzt worden.



Und zum Schluss noch kurz die aktuellen Corona-Zahlen für Tirol: mit Stand gestern Abend sind in Tirol noch 29 Menschen infiziert, im Laufe des gestrigen Tages hat es keine Neuinfektion mehr gegeben.