Landeck

101,6 MHz
Frequenz

Imst

95,0 MHz
Frequenz

Reutte - Lechtal

93,9 MHz
Frequenz

Tannheimertal

96,2 MHz
Frequenz

Ehrwald

107,9 MHz
Frequenz

Sölden

97,1 MHz
Frequenz

Längenfeld

102,5 MHz
Frequenz

Haiming - vorderes Ötztal

106,8 MHz
Frequenz

Wipp-/Stubaital

90,7 MHz
Frequenz

Inzing

94,2 MHz
Frequenz

Innsbruck

97,0 MHz
Frequenz

Wattens

100,5 MHz
Frequenz

Schwaz

100,2 MHz
Frequenz

Jenbach

89,2 MHz
Frequenz

Achensee

104,1 MHz
Frequenz

Gerlos - mittleres Zillertal

103,7 MHz
Frequenz

Mayrhofen

102,6 MHz
Frequenz

Hintertux

89,2 MHz
Frequenz

Wildschönau

93,8 MHz
Frequenz

Wörgl

101,0 MHz
Frequenz

Kufstein

102,6 MHz
Frequenz

Ebbs

103,7 MHz
Frequenz

Scheffau

88,9 MHz
Frequenz

Kitzbühel

106,0 MHz
Frequenz

St. Johann

87,7 MHz
Frequenz

Kössen

105,4 MHz
Frequenz

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Mittwoch, 29. Juli 2020

* Zwei Tote bei Alpinunfällen in Scharnitz und Ried

* schwere Unwetter im Tiroler Unterland

* Polizei warnt vor Telefonbetrügern

 

Seit gestern Abend ist es traurige Gewissheit, ein 38-jähriger Deutscher, der seit Montag Früh in Scharnitz im Karwendelgebiet abgängig ist, ist tot. Nachdem die ganztätige Suchaktion am Montag ergebnislos geblieben ist, hat die Bergrettung gestern Vormittag den 38-Jährigen in einem Schotterkar am Großen Heissenkopf tot auffinden müssen. Er war offensichtlich bei der Gratüberschreitung im Bereich der sogenannten Sägezähne abgestürzt und hat sich dabei tödlich verletzt. Der Mann ist von der Libelle Tirol ins Tal nach Seefeld geflogen worden, eine Obduktion steht heute an.



Ein weiterer Alpinunfall in Ried im Oberinntal hat gestern ebenfalls tödlich geendet. Ein französisches Ehepaar ist beim Wandern in der Region Fendels vom markierten Wanderweg abgekommen und in wegloses Gelände geraten. Der 59-jährige Mann ist gestürzt und zirka 40 bis 60 Meter abgestürzt. Er ist mit dem Kopf gegen einen Felsblock geprallt und hat sich dabei tödlich verletzt. Seine Frau ist sofort zu ihm abgestiegen, hat erste Hilfe geleistet und den Notruf abgesetzt. Der Notarzthubschrauber hat aber nur noch den Tod des Mannes feststellen können.



Und gestern Abend sind in Tirol, vor allem in den Bezirken Schwaz, Kufstein und Kitzbühel teils heftige Gewitter niedergegangen. Schwer getroffen hat es das Zillertal. Umgestürzte Bäume haben im Raum Zell-Gerlosberg-Ramsberg die Feuerwehr ausrücken lassen. Ein Baum ist bei einem Wohnhaus auf die zwei Carports und auf den angrenzenden Hundezwinger gestürzt. Dabei ist Totalschaden entstanden. Durch die Aufräumarbeiten war die Gemeindestraße für zirka zwei Stunden gesperrt. Weitere umgestürzte Bäume haben das Dach eines Hauses beschädigt und die Landesstraße L50 im Bereich Gerlosberg blockiert. Sie war ebenfalls für zirka eine Stunde gesperrt. Verletzt worden ist niemand.



Heute hätte sich der ehemalige Stubaier Radprofi Stefan Denifl wegen Dopingvergehens vor dem Landesgericht Innsbruck verantworten müssen. Die Betonung liegt hier aber auf hätte, denn der für heute angesetzte Prozesstermin gegen den Fulpmer ist abberaumt worden. Der Grund dafür: Denifls Verteidiger hat die Einvernahme von weiteren Zeugen beantragt. Es sollen die Ex-Teamchefs von Denifl befragt werden, ob sie sich als Geschädigte sehen. Dem Ex-Radprofi wird vorgeworfen, dass er durch Doping Sponsoren, Teams und Veranstaltern einen Schaden von rund 580.000 Euro verursacht haben soll. Bei der Summe handelt es sich unter Anderem um Prämien. Denifl streitet nicht ab gedopt zu haben, sieht sich aber nicht als Verbrecher und will die Schadenshöhe nicht anerkennen. Wann der Prozess stattfinden soll, ist noch nicht klar. Der Prozess Termin gegen den ehemalige Langläufer Harald Wurm aus Vomp steht bereits fest. Er muss sich am 14. August wegen Dopings vor Gericht verantworten.  



Auch in Tirols Krankenhäusern zeigen sich allmählich die Folgen der Coronakrise. In dieser Zeit sind deutlich weniger Herzinfakt-Patienten behandelt worden, aber nicht weil es weniger geworden sind, sondern weil viele nur nicht ins Krankenhaus gegangen sind. Auch Krebs-Patienten sind während der Krise zwar behandelt, nicht aber Routineuntersuchungen durchgeführt worden. Die Folgen dieser Maßnahmen beschäftigen jetzt die Wissenschaft und werden auch von den Tiroler Krankenhäusern kritisch aufgearbeitet und hinterfragt, ob das wieder so gemacht werden würde.



Wir bleiben gleich beim Thema, Stand gestern Abend 18:30 sind in Tirol insgesamt 41 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Seit Montagabend sind neun weitere Personen genesen, zwei positive Fälle sind dazugekommen.



Zehn Projekte im ländlichen Raum in Tirol werden jetzt vom Land, und von der EU gefördert. Und zwar mit insgesamt mehr als 630.000 Euro. Konkret wird zum Beispiel im Bezirk Landeck das Projekt Zeitzeugeninterviews Serfaus gefördert. Oder das Pilotprojekt WippCare, zum Aufbau eines Schnittstellenmanagements für soziale Dienste im Wipptal. Beim Tauwiesenlift in Oberndorf im Bezirk Kitzbühel sollen vier Tailstrecken mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden errichtet werden, auch das wird gefördert. Ebenso wie der Waldspielplatz beim Wildpark Assling in Osttirol, und das Mobilitätskonzept Ehrwald-Lermoos-Biberwier im Außerfern, das sich dem Zusammenhang von Lebensqualität und Tourismus widmet.



Unbekannte Täter haben versucht, fünf älteren Frauen aus Schwaz und Innsbruck Geld abzuzocken. Sie haben sich per Telefon als Polizisten ausgegeben und gesagt, dass die Töchter der Frauen je in einem schweren Unfall verwickelt waren und dass jetzt eine Kaution in der Höhe zwischen 40 und 72 Tausend Euro zu bezahlen wäre. Die Frauen sind den Tätern nicht auf den Leim gegangen, beunruhigt waren sie trotzdem. Die Polizei warnt vor diesen Betrugsanrufen und rät dazu solche dubiosen Anrufe sofort zu beenden und bei der Polizei anzuzeigen.



Und ein Zirkusbetreiber, der zurzeit in Innsbruck gastiert, hat mehrere tausend Euro Schaden. Vermutlich im Laufe des vergangenen Montags, haben unbekannte Täter sämtliche Veranstaltungsplakate im gesamten Stadtgebiet mit einem Sticker „Abgesagt wegen Tierquälerei“ verunstaltet. Nach zahlreichen telefonischen Anfragen, ob der Zirkus wirklich abgesagt worden ist, haben den Zirkusbetreiber auf die Sachbeschädigung aufmerksam gemacht. Die Plakate haben entsorgt und ersetzt werden müssen.