Landeck

101,6 MHz
Frequenz

Imst

95,0 MHz
Frequenz

Reutte - Lechtal

93,9 MHz
Frequenz

Tannheimertal

96,2 MHz
Frequenz

Ehrwald

107,9 MHz
Frequenz

Sölden

97,1 MHz
Frequenz

Längenfeld

102,5 MHz
Frequenz

Haiming - vorderes Ötztal

106,8 MHz
Frequenz

Wipp-/Stubaital

90,7 MHz
Frequenz

Inzing

94,2 MHz
Frequenz

Innsbruck

97,0 MHz
Frequenz

Wattens

100,5 MHz
Frequenz

Schwaz

100,2 MHz
Frequenz

Jenbach

89,2 MHz
Frequenz

Achensee

104,1 MHz
Frequenz

Gerlos - mittleres Zillertal

103,7 MHz
Frequenz

Mayrhofen

102,6 MHz
Frequenz

Hintertux

89,2 MHz
Frequenz

Wildschönau

93,8 MHz
Frequenz

Wörgl

101,0 MHz
Frequenz

Kufstein

102,6 MHz
Frequenz

Ebbs

103,7 MHz
Frequenz

Scheffau

88,9 MHz
Frequenz

Kitzbühel

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Mittwoch, 3. März 2021

* Skandal bei Landwirtschaftskammerwahl

* Erdbeben in Wörgl

* Waldbrand in Telfs und Cobraeinsatz bei Brand in Söll

Es gibt den nächsten Skandal im Zusammenhang mit der Tiroler Landwirtschaftskammerwahl. Denn: anders als bei der Briefwahl bei anderen Wahlen ist es rechtlich hier nicht vorgesehen, dass die Wähler auf dem äußeren Briefumschlag unterschreiben. Für die Opposition ein waschechter Skandal:


„Der Wählerwille muss klar zum Ausdruck kommen, aber wenn ich nicht einmal die Möglichkeit habe, zu unterschreiben, dass ich das auch tatsächlich ausgefüllt habe, da ist Tür und Tor für Missbrauch geöffnet. Und ich hoffe nicht, dass das in der Vergangenheit in Tirol vorgekommen ist, weil die Wahlergebnisse des Bauernbunds, also der ÖVP Fraktion, das ist für mich nicht nachvollziehbar."


Sagt Tirols FPÖ-Chef Markus Abwerzger. Ähnliche Töne auch von einem abtrünnigen Bauernbündler:


„ich sehe das einfach so, dass jeder da unterschreiben muss, weil sonst kann jemand hergehen, und zum Beispiel 50 oder 100 Wählerlisten ausfüllen, kann die abgeben und es fällt überhaupt nicht auf.“


Sagt Alfred Enthofer, vom Unabhängigen Bauernverband Tirol. Ähnlich sieht das auch eine Mitbewerberin, nämlich Brigitte Amort, die Spitzenkandidatin der Grünen Bäurinnen und Bauern Tirols:


„Es fällt auf, dass man auf den Wahlkarten nirgends eine Unterschrift leisten muss, dass man gewählt hat – so wie es bei anderen Wahlen üblich ist. So wie die Wahl mit diesen Wahlkarten abläuft, kann nicht hundertprozentig gewährleistet werden, dass die richtigen Wahlberechtigten auch ihre eigene Stimme abgegeben haben.“


Auch wenn das fehlende Unterschriftenfeld im entsprechenden Gesetz für die Tiroler Landwirtschaftskammerwahl so geregelt ist, ergibt sich für viele Beobachter heute eine schiefe Optik. Immerhin waren zuletzt bei der Tiroler Wirtschaftskammerwahl vor einem Jahr etliche Stimmen als ungültig zu werten, weil auf dem Kuvert eine ebensolche Unterschrift gefehlt hat.



In Mayrhofen endet heute Abend die Testpflicht bei der Ausreise. Insgesamt sind in Mayrhofen seit Freitag mehr als 3.200 PCR-Tests durchgeführt worden, die überwiegende Mehrheit davon war negativ, 27 positive sind bei den Massentests aber herausgefiltert worden. Ab morgen können die Mayrhofner die Ortsgrenze auch ohne negativen Test wieder verlassen, auch der Handel und die körpernahen Dienstleister können morgen wieder wie gewohnt öffnen.
Zu bleiben noch zwei Wochen lang die Grenzen zu Bayern, die Kontrollen hier sind wie berichtet von Deutschland einseitig bis 17. März verlängert worden. Heute soll es eine Entscheidung geben, was die Ausreise aus Tirol in andere Bundesländer betrifft. Die Regelung läuft nämlich heute aus, im Raum steht, dass einzelne Bezirke mit hohe Inzidenz nur mehr mit negativem Test verlassen werden können, eine Entscheidung soll es im Laufe des Tages geben.



Die Wintersaison ist vorbei, bevor sie überhaupt richtig angefangen hat. In Ischgl werden die Lifte heuer nicht mehr aufsperren, nachdem die Hotels weiterhin zu bleiben müssen, lohnt sich der Skibetrieb in Ischgl im heurigen Winter nicht. Auch in der SkiWelt Wilder Kaiser Brixental ist am Sonntag Schluss mit Skifahren für heuer. Ohne Gastronomie und Hotellerie macht der Skibetrieb keinen Sinn, heißt es von den Verantwortlichen. Wirtschaftlich wäre es nicht mehr vertretbar, weiter offen zu halten, trotz Kaiserwetter und leeren Pisten.  



In Telfs und in Söll hat es gestern gebrannt. Vier Feuerwehren und der Polizeihubschrauber Libelle waren im Einsatz, um den Waldbrand zu löschen. Generell herrscht in einigen Regionen Tirols aktuell erhöhte Waldbrandgefahr. Am meisten betroffen davon sind die Bezirke Schwaz, Innsbruck-Land und Landeck! Die Bezirkshauptmannschaften erlassen daher ein Verbot für das Rauchen und Entzünden von Feuer im Wald. In sämtlichen südgerichteten Waldbereichen vom Talboden bis auf eine Höhe von 1.500 Meter sind jegliche Feuerentzünden und das Rauchen ab sofort verboten. Grund dafür sind die geringen Niederschläge in den vergangenen Wochen.
In Söll hat wegen einer brennenden Gasflasche gestern sogar die Cobra ausrücken müssen. Bei Arbeiten hat die Gasflasche durch eine Rückzündung zu brennen begonnen, die Feuerwehr hat die Gasflaschen zunächst gekühlt und versucht, sie zu löschen. Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen ist die Gasflasche dann von der Feuerwehr zu einer nahegelegenen Deponie gebracht worden. Nachdem hier die Umgebung evakuiert worden ist, hat die Cobra die Gasflasche beschossen, sodass sie gefahrlos ausbrennen hat können.



Bei der Feuerwehr gibt’s auch personelle Neuigkeiten. Bernhard Geisler bleibt weiterhin Bezirksfeuerwehrinspektor in Kitzbühel. Seit 1997 ist Bernhard Geisler Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Reith bei Kitzbühel, vor fünf Jahren wurde er zum Kitzbüheler Bezirksfeuerwehrinspektor ernannt. In der gestrigen Regierungssitzung wurde beschlossen, dass er dieses Amt nun weitere fünf Jahre übernehmen wird.
 



Und in Wörgl hat heute Nacht die Erde gebebt. Um genau 2 Uhr 13 hat sich das Beben mit einer Stärke von 2,2 laut Richterskala ereignet. Etliche Bewohner in Wörgl haben das nächtliche Erdbeben deutlich gespürt. Schäden an Gebäuden sind bei dieser Stärke aber nicht zu erwarten.