Landeck

101,6 MHz
Frequenz

Imst

95,0 MHz
Frequenz

Reutte - Lechtal

93,9 MHz
Frequenz

Tannheimertal

96,2 MHz
Frequenz

Ehrwald

107,9 MHz
Frequenz

Sölden

97,1 MHz
Frequenz

Längenfeld

102,5 MHz
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Haiming - vorderes Ötztal

106,8 MHz
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Wipp-/Stubaital

90,7 MHz
Frequenz

Inzing

94,2 MHz
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Innsbruck

97,0 MHz
Frequenz

Wattens

100,5 MHz
Frequenz

Schwaz

100,2 MHz
Frequenz

Jenbach

89,2 MHz
Frequenz

Achensee

104,1 MHz
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Gerlos - mittleres Zillertal

103,7 MHz
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Mayrhofen

102,6 MHz
Frequenz

Hintertux

89,2 MHz
Frequenz

Wildschönau

93,8 MHz
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Wörgl

101,0 MHz
Frequenz

Kufstein

102,6 MHz
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Ebbs

103,7 MHz
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Scheffau

88,9 MHz
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Mittwoch, 8. April 2020

* Corona in Tirol: 132 Genesene, 50 Neuinfizierte, 6 weitere Tote

* LH Platter nimmt Banken in die Pflicht, Betriebe und Private zu unterstützen

* schwieriger Löscheinsatz bei Waldbrand im Kaiserbachtal (KB)

Auch zwischen Montag- und gestern Abend sind in Tirol innerhalb von 24 Stunden wesentlich mehr Personen wieder genesen als neu mit Corona infiziert worden sind. 50 positiv Getesteten stehen 132 Genesenen gegenüber. Aktuell sind demnach in Tirol 1.370 Personen wieder gesund, 1.551 Covid-19 positiv. Die meisten davon mit 259 im Bezirk Kufstein vor Landeck mit 234. 215 der Erkrankten liegen im Spital, 59 auf der Intensivstation. Aber:

„Die Bettenkapazitäten sowie die Intensivbetten reichen vorerst aus.”

Und, so Landeshauptmann Günther Platter weiter:

„Die Verdachtsfälle gehen zurück und deshalb haben wir einen absoluten Schwerpunkt bei den Testungen des medizinischen Personals in den Krankenhäusern und Pflegeheimen.”

Zuletzt hat es ja wie berichtet vermehrt Coronaerkrankte in Altersheimen, etwa in Brandenberg und im Alpbachtal gegeben. Insgesamt sind bislang 26.000 Tests durchgeführt worden, von 24.500 liegt ein Ergebnis vor. Bedenklich ist die Entwicklung der Coronatoten: die Zahl ist um sechs auf 46 angestiegen. Gestern sind drei Frauen und drei Männer zwischen 84 und 96 Jahren aus den Bezirken Kitzbühel, Schwaz, Innsbruck-Land und Imst gestorben.

 


 

Seit gestern ist die Generalquarantäne in Tirol größtenteils aufgehoben, also auch Sporteln und sich länger im Freien aufhalten ist wieder erlaubt. Ganz wichtig ist, und da sind sich momentan alle Politiker und Experten einig, weiterhin Abstand zu halten und Sozialkontakte auf ein absolutes Minimum zu beschränken.

„Wir sind auf einem guten Weg und wir haben das Ziel in Sicht, aber noch nicht erreicht. Wichtig ist, dass man die Maßnahmen auch weiterführt, damit es nicht zu einer zweiten Welle kommt, wenn jetzt alle hinaus strömen und sich dann solidarisieren und freuen, dass sie sich wieder sehen dürfen. Genau dann geht nämlich der Schuss nach hinten los und dann sind wir möglicherweise mit einer Corona-Welle konfrontiert, die noch schlimmer wird als die erste”,

warnt Günther Weiss, Direktor der Inneren Medizin an der Klinik Innsbruck.

 


 

Gestern hat das Land wie berichtet ein weiteres, 53 Millionen Euro schweres, Soforthilfepaket unter anderen für Familien, Arbeitnehmer und Arbeitgeber sowie Kulturschaffende präsentiert. Und trotz dieser und weiterer Soforthilfen des Bundes klagen viele Tiroler Firmen über Liquiditätsengpässe. Auch das Corona-Kurzarbeitsmodell hilft, die Kosten dafür müssen zunächst aber von den Firmen vorfinanziert werden. Die Banken stellen sich offenbar quer. In einer Videokonferenz mit Vertretern der führenden Tiroler Banken will die Tiroler Landesregierung heute Klarheit schaffen und die Banken in die Pflicht nehmen.

„Prinzipiell gibt es eine Zusage der führenden Banken von Tirol, dass hier ein großes Entgegenkommen gegeben ist. Ich erwarte mir hier aber auch die Unterstützung durch die Banken, denn 2008/2009 hat die öffentliche Hand die Banken massivst unterstützt und jetzt ist auch umgekehrt diese Solidarität notwendig. Und genau das werde ich bei meiner Videokonferenz heute den führenden Bänkern sagen”,

so Landeshauptmann Günther Platter. 

 


 

Im Kaiserbachtal in Kirchdorf ist gestern Vormittag ein Feuer beim Verbrennen von Ästen und Reisig außer Kontrolle geraten. Ein 70-jähriger Einheimischer hatte offenbar den Wind, der das Feuer unkontrolliert entfachte, unterschätzt. Um das Feuer zu melden musste der Mann zuerst zur Fischbachalm zurück fahren. 80 Feuerwehrmänner und zwei Hubschrauber standen im schwierigen Löscheinsatz. Gegen 18 Uhr – etwa acht Stunden später – war das Feuer unter Kontrolle und es konnte zunächst “Brand Aus!” vermeldet werden. Heute um 7 Uhr sind einige Einsatzkräfte zu einer letzten Kontrolle aufgebrochen bzw. um, sollten keine Glutnester mehr entfacht sein, um die Gerätschaften aufzuräumen. Der 70-jährige Unterländer wird wegen des Verdachts der Übertretung nach dem Bundesluftreinhaltegesetz angezeigt. Verletzt wurde bei dem Brand übrigens niemand.

 


 

Mehrere Stunden lang hat gestern Nachmittag auch der Löscheinsatz für rund 100 Einsatzkräfte bei einem Böschungsbrand im Bereich der Ausfahrt der Brennerautobahn bei Patsch gedauert. Rund 125.000 Quadratmeter Wald und Böschung sind zerstört worden. Der Einsatz gestaltete als besonders schwierig, da die Brandstelle nur schwer zugänglich war. Auch zwei Hubschrauber standen im Löscheinsatz. Verletzt wurde niemand. Brandursache könnte ein Funkenflug eins kurz zuvor vorbei fahrenden Güterzugs gwesen sein. Die Ursachenermittlung ist aber noch im Gange. 

 


 

Und wenn sie in letzter Zeit vermehrt Wildtiere in der Nähe von sonst viel befahrenen Straßen gesehen haben, dann täuscht Sie dieser Eindruck nicht. Das liegt aber nicht nur daran, dass es jetzt während der Corona-Krise deutlich weniger Verkehr gibt.

„Wenn man jetzt vermehrt Wildtiere sieht, die die Straßen queren, dann hat das den Grund, dass es das frische, grüne Gras sucht. Und das ist jetzt natürlich in den Tallagen zu finden, wo es früher grün wird als im Wald und in höheren Lagen”,

weiß Landesjägermeister Anton Larcher. Die Wildtiere sind deswegen auch nicht zutraulicher als sonst.