Landeck

101,6 MHz
Frequenz

Imst

95,0 MHz
Frequenz

Reutte - Lechtal

93,9 MHz
Frequenz

Tannheimertal

96,2 MHz
Frequenz

Ehrwald

107,9 MHz
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Sölden

97,1 MHz
Frequenz

Längenfeld

102,5 MHz
Frequenz

Haiming - vorderes Ötztal

106,8 MHz
Frequenz

Wipp-/Stubaital

90,7 MHz
Frequenz

Inzing

94,2 MHz
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Innsbruck

97,0 MHz
Frequenz

Wattens

100,5 MHz
Frequenz

Schwaz

100,2 MHz
Frequenz

Jenbach

89,2 MHz
Frequenz

Achensee

104,1 MHz
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Gerlos - mittleres Zillertal

103,7 MHz
Frequenz

Mayrhofen

102,6 MHz
Frequenz

Hintertux

89,2 MHz
Frequenz

Wildschönau

93,8 MHz
Frequenz

Wörgl

101,0 MHz
Frequenz

Kufstein

102,6 MHz
Frequenz

Ebbs

103,7 MHz
Frequenz

Scheffau

88,9 MHz
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Kitzbühel

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St. Johann

87,7 MHz
Frequenz

Kössen

105,4 MHz
Frequenz

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  1. 22:14:Wild Boys (21)-Fantasy
  2. 22:12:Du Bist Ein Engel (Tab)-Roger Whittaker
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  4. 22:10:Du Bist Ein Engel (Tab)-Roger Whittaker
  5. 22:07:Mamma Maria (Tab)-Ricchi E Poveri
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  7. 22:00:Heut Abend Hab Ich Kopfweh (13) (Tab)-Ireen Sheer
  8. 21:59:Herz Geben # Bumschakala (18)-Nordwand
  9. 21:56:Heut Abend Hab Ich Kopfweh (13) (Tab)-Ireen Sheer
  10. 21:53:Agadou-Saragossa Band
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Montag, 07. September 2020

* Mitglieder von Corona-Einsatzstab infiziert

* Betrunkener Wanderer von Hubschrauber geborgen

* Bademeisterin retten 7-Jähriger das Leben

 

In Tirol sind mit Stand gestern Abend 18:30 Uhr 394 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Innerhalb von 24 Stunden haben sich 44 Personen wieder gesund gemeldet. Im selben Zeitraum sind 20 Personen positiv getestet worden. Wie das Land Tirol mitteilt befinden sich darunter auch zwei Mitglieder des Corona-Einsatzstabes des Landes. Die behördlichen Abklärungen sowie die Kontaktpersonenermittlung sind zurzeit im Gange. Nach derzeitigem Stand habe es keinen engen Kontakt zwischen den Infizierten Stabsmitgliedern und politischen Entscheidungsträgern gegeben. Gute Nachrichten gibt es aus den Krankenhäusern. Aktuell muss kein Corona-Patient auf einer Intensivstation behandelt werden.



Vor knapp zwei Wochen ist im Spar Zentrallager in Wörgl ein Coronacluster ausgebrochen. Sofort ist das betroffene Lager desinfiziert worden, und noch bis morgen sind dort 40 Fachleute vom Österreichischen Bundesheer im Einsatz, um die Logistik und die Infrastruktur des Lagers weiterhin sicherzustellen.

Wir haben jetzt noch 40 Logistik-Fachleute des Bundesheeres. Da sind sowohl Soldaten, aber auch Zivilisten im Einsatz, die dafür sorgen, dass die Lebensmittelversorgung für die Bevölkerung sichergestellt werden kann.

Sagt Christoph Seidner vom Militärkommando Tirol.



Am Wochenende war Gesundheitsminister Rudi Anschober auf Tirol Besuch, und hat bis spätestens Ende September verbindliche Regeln für den Aprés Ski und die kommende Wintersaison angekündigt, die auch mit den anderen Alpenländern abgestimmt sind. Außerdem prüft die Regierung gerade das Schweizer Modell, damit Mitarbeiter nicht mehr als enge Kontaktpersonen, also K1 gelten, und unnötig in Quarantäne geschickt werden:

Beim Schweizer-Modell wird die Absicherung durhc einen Mund-Nasen-Schutz durchgeführt, und damit wird eine K1 zu einem K2 – ganz einfach gesagt. Das wird gerade von unseren Fachexperten überprüft, ob dieses Schweizer Modell nicht eine guten Kompromiss-Lösung bedeutet, denn ich will keinem Tourismus-Betrieb das Leben schwer machen, aber ich bin auch zuständig dafür, dass wir das Risiko minimieren.


Auch der Quarantänezeitraum soll von derzeit 10 Tagen eventuell noch weiter reduziert werden, auch hier fordert Anschober bei seinem Besuch in Innsbruck aber europaweit einheitliche Regelungen. In Tirol sind mit Stand gestern Abend 394 Personen nachweislich mit Corona infiziert.



Einen etwas kuriosen Einsatz hatte gestern die Polizei im Zillertal. Ein 25-Jähriger Deutscher ist, nachdem er erfolgreich den Olperer in den Zillertaler Alpen erklommen hat, in der Olpererhütte eingekehrt. Der Deutsche dürfte dort wohl zu tief in Glas geschaut haben und ist immer aggressiver geworden. Die Hüttenwirtin hat dann schließlich den Notruf abgesetzt, zumal der 25-Jährige aufgrund seines alkoholbedingten Zustandes nicht mehr selbständig ins Tal absteigen konnte. Der Mann ist mit dem Polizeihubschrauber geborgen worden und muss sich jetzt auf mehrere Anzeigen und einer saftigen Rechnung gefasst machen.



Im Hallenbad im Olympischen Dorf in Innsbruck hat eine Bademeisterin gestern einem 7-Jährigen Mädchen das Leben gerettet. Die sieben Jährige ist leblos im Wasser getrieben. Der Vater hat seine Tochter sofort aus dem Becken gezogen und die Bademeisterin mit der Reanimation begonnen. Und diese war erfolgreich. Das Mädchen ist wieder zu Bewusstsein gekommen und schwebt nicht in Lebensgefahr.



Gestern am Vormittag ist auf der B171 im Gemeindegebiet von Weer ein PKW mit einem Rettungsauto zusammengekracht. Das Rettungsauto war gerade zu einem medizinischen Notfall unterwegs und hat einen PKW links an einer Verkehrsinsel überholt. Die 45-Jähriger Lenkerin des PKW ist zur gleichen Zeit, trotz des Abbiegeverbotes, nach links abgebogen. Dadurch ist es zu einer rechtwinkligen Kollision gekommen. Die 45 -Jährige ist durch den Unfall unbestimmten Grades verletzt worden. Im Rettungswagen ist eine 22-Jährige Sanitäterin ebenfalls unbestimmten Grades verletzt worden. An beiden Fahrzeugen ist Totalschaden entstanden.



Im Karwendel ist gestern nach zwei Deutschen Wanderern gesucht worden. Beide haben unabhängige voneinander eine Tour unternommen, sind nicht mehr heimgekehrt und wurden deshalb von den Verwandten als vermisst gemeldet. Ein 48-Jähriger ist gestern Vormittag im Bereich Vomperloch unterkühlt, aber unverletzt gefunden worden. Nach wie vor jede Spur fehlt aber von einem 40-Jährigen deutschen Wanderer, der seine Tour von Hinteriß aus gestartet hat. Die Suche nach dem Mann musste gestern aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse abgebrochen werden, wir heute aber fortgesetzt.



Drei schwere Radunfälle haben sich am vergangenen Wochenende in Tirol ereignet. In Innsbruck hat sich ein 16-Jähriger Downhiller bei einem Sturz, obwohl er einen Helm und Rückenprotektor getragen hat, so schwer verletzt, dass er in Klinik verstorben ist. In Mayrhofen sind ein 21- und 58- Jähriger nach Stürzen mit ihren Rädern schwer verletzt worden. Bei diesen Fällen haben die Unfallopfer keinen Helm getragen. Der Verein sicheres Tirol ruft anlässlich dieser Unfälle Radfahrer dazu auf, einen Helm zu tragen. Radfahrunfälle ohne Helm verursachen nämlich oft dauerhafte Verletzungen, die auch zum Tod führen können, heißt es vom Verein sichereres Tirol.



Und besonders eilig hatte es am Wochenende die kleine Emilia. Sie hat sich nämlich entschieden nicht im Kreissaal in der Klinik Innsbruck auf die Welt zu kommen, sondern auf den Weg dorthin im Rettungswagen. Mutter und Tochter sind wohlauf. Innerhalb kürzester Zeit war das bereits die zweite Krankenwagen-Geburt in Tirol.