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Montag, 10. Februar 2020

* junger Ötztaler stirbt bei Lawinenabgang

* Skifahrer fährt in See gegen Baum und stirbt

* Sturmtief Sabine sorgt für Verkehrsbehinderungen

Wieder haben sich gestern in Tirol etliche schwere Skiunfälle ereignet. In See im Paznaun ist ein 48-jähriger Deutscher über den Pistenrand hinausgeraten und in eine Baumgruppe gekracht. Trotz sofortige Reanimationsversuche ist der Skifahrer noch am Unfallort verstorben.
Ein Todesopfer hat gestern auch ein Lawinenabgang im Sulztal, einem Seitental des Ötztals, gefordert. Bei der Abfahrt von der Murkarspitze hat ein 23-jähriger Einheimischer in einem Steilhang ein Schneebrett ausgelöst, und ist mitgerissen worden. Obwohl der Mann seinen Lawinenairbag auslösen hat können, ist er komplett verschüttet worden. Andere Skitourengeher haben den Mann mit ihrem Lawinenpiepser schnell orten und aus der Lawine befreien können. Trotz Reanimation ist der junge Skitourengeher aber auch hier noch an der Unfallstelle verstorben.



Sturmtief Sabine bringt heute und morgen nicht nur Regen und Schnee nach Tirol, sondern auch Orkanböen. In Innsbruck sind heute Früh bereits Windböen mit 85 km/h gemessen worden. Das heißt Achtung beim Aufenthalt im Freien, vor herumfliegenden Gegenständen. Auch Äste können abbrechen und Bäume umknicken. Auswirkungen hat das Orkantief Sabine auch auf den Verkehr. Am Innsbrucker Flughafen sind Flüge aus London und Amsterdam heute jeweils verspätet, jener nach Eindhoven in den Niederlanden ist gestrichen worden. Passagiere informieren sich am besten auf der Homepage des Flughafen über den aktuellen Status ihres Flugs, dasselbe gilt für Flüge ab dem Flughafen München, hier sind Stand heute Früh schon fast 100 Flüge sturmbedingt gestrichen worden.
Eine Sturmwarnung gilt auch von den ÖBB, im Zugverkehr. Der Nightjet nach Brüssel steht als Hotelzug am Innsbrucker Hauptbahnhof, auch die Verbindung nach Garmisch ist bereits unterbrochen. Wegen umgestürzter Bäume die die Gleise blockieren, kann es heute immer wieder zu Verzögerungen kommen. Auch hier informieren Sie sich am besten direkt auf der ÖBB Homepage über den Status ihrer Zugverbindung.
Für alle die mit dem Auto in die Arbeit fahren, gilt: besonders an neuralgischen Stellen wie zum Beispiel auf der Europabrücke, oder bei Tunnelausfahrten oder am Waldrand bitte heute besonders vorsichtig sein. Auch beim Überholen sollten Sie mit großem Luftwiderstand rechnen. Wegen der zu erwartenden Windböen sollten Sie das Lenkrad heute besonders gut festhalten.
Und auch alle Wintersportler sollten heute besonders vorsichtig sein, der gar auf den Ausflug in die Berge verzichten. Vor allem an der Alpennordseite werden Orkanböen mit bis zu 150 km/h erwartet, im Außerfern, im Karwendel, sowie in den Bezirken Kufstein und Kitzbühel kann bis zu einem halben Meter Neuschnee dazukommen. Windbedingt werden außerdem auch heute wieder einige Skilifte im Land stillstehen.



Der Brand eines Wohnhauses und Stadels in Auffach in der Wildschönau hat die Einsatzkräfte wie erwartet noch stundenlang gefordert. Erst nach rund 10 Stunden langem Löschen unter schwierigsten Bedingungen hat gegen elf Uhr dann Brand Aus gegeben werden können. Der Schaden ist enorm. Alle Ställe und Stadel, die dort untergestellten Geräte und der Dachstuhl des Wohnhauses sind durch das Feuer zerstört worden.
Gebrannt hat es gestern auch in einem Einfamilienhaus in Steinach am Brenner. Nachbarn haben Rauch bemerkt, und die Bewohner noch rechtzeitig retten können. Die Freiwilligen Feuerwehren Steinach und Matrei haben das Feuer am Dachstuhl nach knapp anderthalb Stunden löschen können. Was den Brand ausgelöst hat, ist noch unklar.



Am Landesgericht Innsbruck findet heute der – vorerst – letzte Prozess in einem wahren Prozessreigen rund um die Doping-Operation “Aderlass” bei der Nordischen Ski-WM letztes Jahr in Seefeld statt. Auf der Anklagebank nimmt heute der ehemalige Triathlet und Servicemann des vierfachen Schweizer Langlauf-Olympiasiegers Dario Cologna, Emanuel M., Platz. Dem 34-Jährigen, langjährigen Freund und WG-Kollegen des bereits verurteilten Doping-Sünders Johannes Dürr, wird vorgeworfen, ab Sommer 2014 Eigenblutabnahmen an sich durchführen gelassen zu haben und zwischen 2015 und 2018 gedopt und Wachstumshormone genommen zu haben. Außerdem soll er andere des Dopings überführte Sportler dem deutschen Sportarzt Mark S. vermittelt haben. Zudem soll Emanuel M. auch mehrmals Wachstumshormone und Blutdopingbeutel Athleten oder Mittelsmännern übergeben haben. Vergangenen Herbst ist der heute Angeklagte von der Österreichischen Anti-Doping Rechtskommission bereits für acht Jahre gesperrt worden. Heute drohen ihm bis zu drei Jahre Gefängnis.



Zum vierten Mal verleiht das Land Tirol heuer gemeinsam mit dem Gemeindeverband den Gemeindekooperationspreis, kurz GEKO. Fünf Projekte haben es in das Finale geschafft. Heute startet das Online-Voting, an dem sich jeder beteiligen kann.


“Wir versuchen hier, Gemeinden und Regionen vor den Vorhang zu holen, die ein Musterbeispiel für eine Gemeindekooperation oder Zusammenarbeit unter Gemeinden sind. Wir haben in Tirol ganz ganz viele Beispiele für Gemeindekooperationen, und es gibt natürlich einige – die rage hervor. Und wir hoffen doch, dass durch diesen Preis, auch das Bewusstsein von anderen Gemeinden – was könnten wir besser machen, wir können wir noch besser zusammenarbeiten – noch starker wird, als es jetzt schon ist.”


Erklärt Gemeindelandesrat Johannes Tratter. Abgestimmt werden kann bis 1. März im Internet unter www.geko.tirol. Zur Auswahl stehen Projekte im Alpbachtal, in Osttirol, in Wörgl und Umgebung, im Stubaital und in Weer und Umgebung. Die Sieger werden am 18. März bekannt gegeben.



Gleich mehrere Fälle von Internetbetrug beschäftigen aktuell wieder die Tiroler Polizei. Eine vorgetäuschte Beziehung hat eine 55-Jährige aus dem Bezirk Innsbruck Land dazu verleitet, an einen Betrüger insgesamt rund 50.000 Euro zu überweisen. Ebenfalls im Bezirk Innsbruck Land ist ein 47-Jähriger einem vermeintlichen Microsoft-Mitarbeiter auf den Leim gegangen, der sich wegen eines angeblichen Hackerangriffs Zugriff auf den PC des Mannes verschafft hat. Währenddessen hat der Betrüger allerdings kein Anti-Viren-Programm installiert, sondern sich die Zugangsdaten zum Onlinebanking und zu Onlineshopping-Konten des Opfers gestohlen, und dort später mehrere tausend Euro Schaden angerichtet.



Und ein brutaler Angriff auf einen Besucher eines Lokals in Kufstein letzten Oktober wird heute am Landesgericht Innsbruck verhandelt. Auf der Anklagebank nehmen heute Vormittag zwei 23-jährige Männer Platz, die am Morgen des 6. Oktober gemeinsam mit einem inzwischen verstorbenen Mittäter einen Gast eines Nachtlokals plötzlich und unerwartet angegriffen haben. Vor besagtem Lokal sollen die drei Männer ihrem Opfer einen Bierkrug über den Kopf geschlagen, ihm mehrere Fausthiebe versetzt und ihn gewürgt haben, bis er bewusstlos war. Als der Mann schon am Boden lag, haben die Männer laut Anklage noch mehrmals mit den Füßen auf dessen Kopf eingetreten. Schwerst verletzt ist der angegriffene Mann damals in das Krankenhaus gebracht worden. Er leidet immer noch an den Folgeschäden dieses brutalen Überfalls. Die zwei Angeklagten müssen sich heute wegen absichtlich schwerer Körperverletzung vor den Schöffen verantworten. Ihnen drohen bis zu zehn Jahre Gefängnis.