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Montag, 12. Februar 2018

David Gleirscher aus dem Stubaital holt Olympia-Gold im Rodel-Einsitzer; Kinderschutzzentrum in Pflach eröffnet heute & Änderungen bei Wahlkarten zu den Landtagswahlen 2018

Der Stubaier Kunstbahnrodler David Gleirscher hat gestern bei den Olympischen Winterspielen in Südkorea Sportgeschichte geschrieben. Als erster Tiroler überhaupt hat der 23-jährige Polizist aus Telfes gestern im Herren-Einsitzer Olympiagold geholt. Bereits nach dem ersten Lauf war Gleirscher in Führung, ist zwischenzeitlich auf die Ränge zwei und drei zurückgefallen, hat dann aber Nägel mit Köpfen gemacht und gewonnen. Gleirschers Familie, allen voran Papa Gerhard, ist hörbar stolz:

„Das ist natürlich ein Wahnsinn. Die Gefühle schießen bald über die Decke hinaus. Das ist ein Gefühlskarussell ohnegleichen. Das ist einfach ein Wahnsinn, was da los ist. Wir wären eigentlich schon alle zufrieden gewesen, wir haben schon alle gejubelt, als er ins Ziel gekommen ist und geführt hat. Dass er dann auch noch den Sieg daraus macht, das ist natürlich obergewaltig. Als Vater oder als Trainer vom David, ich war der erste Trainer von ihm, bin ich so überglücklich, so stolz und happy und das ist einfach nur der pure Wahnsinn.”

Gerhard Gleirscher war selbst dreifacher Olympiateilneher als Rodler. Ihm ist aber eine Medaille verwehrt geblieben. Nach Markus Prock hat Sohn David gestern die erste Rodel-Medaille seit 16 Jahren nach Tirol und gleichzeitig die erste Goldene im Einsitzer-Rodeln seit 50 Jahren nach Österreich geholt.

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In Pflach eröffnet heute das erste Kinderschutzzentrum im Außerfern. Nach Innsbruck, Imst, Wörgl und Lienz ist das die fünfte Einrichtung dieser Art. Bislang haben Betroffene auf das nächstgelegene Schutzzentrum eben in Imst ausweichen müssen. Ab sofort betreuen in Pflach eine Sozialarbeitern, eine Psychotherapeutin sowie zwei Halbtageskräfte von Gewalt betroffene Kinder und Jugendliche. Das Angebot ist kostenlos und anonym. Und dass das neue Kinderschutzzentrum vonnöten ist, zeigt die Zahl 1.400: so viele betroffene Kinder- und Jugendliche sind letztes Jahr in den bislang vier Schutzzentrem betreut worden.

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In Kirchbichl haben gestern Vormittag ein 33-jähriger Mazedonier und ein 25-jähriger Ungar einen 22-jährigen Kellner mit einem Messer mit dem Umbringen bedroht und ihm mehrere Fausthiebe ins Gesicht versetzt. Der Kellner musste unbestimmten Grades verletzt in das BKH Kufstein gebracht werden. Der Ungar wird auf freiem Fuß angezeigt. Der äußerst aggressive Mazedonier wurde unter heftiger Gegenwehr festgenommen und auf Anordnung der Staatsanwaltschaft in die Justizanstalt Innsbruck gebracht.

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Gestern in zwei Wochen wird in Tirol ein neuer Landtag gewählt. Wer aus gesundheitlichen Gründen verhindert oder auf Urlaub ist, kann beim jeweiligen Gemeindeamt eine Wahlkarte beantragen. Schriftlich ist das bis zum 21. Februar möglich, mündlich bis 23. Wichtig ist beim Zurückschicken unter anderem, dass der Postweg miteingerechnet wird, denn:

„es gibt eine große Neuerung bei der Landtagswahl 2018 und die betrifft die Abwicklung der Briefwahl. Es wird jetzt so sein, dass die Wahlkartenstimmen, die bei den Gemeinden einlangen, am Wahlsonntag noch von den Gemeinden ausgezählt werden. Das bedeutet, dass wir am Wahlsonntag am Abend ein vorläufiges Gesamtergebnis für das gesamte Land haben werden und, dass wir auch in allen Gemeinden wieder ein vollständiges Gemeindeergebnis haben werden”,

weiß der stellvertretende Landeswahlleiter, Christian Ranacher. Wer trotz Wahlkarte in das Wahllokal gehen will, kann das am 25. Feber nur in der eigenen Gemeinde tun, nicht wie bei den Nationalratswahlen, in einer beliebigen Gemeinde.

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Am Landesgericht Innsbruck muss sich heute Vormittag ein 54-Jähriger Mann verantworten, weil er sich an einem Mädchen – ein Schützling von ihm – vergriffen haben soll. Der Mann war der Lehrlingsbeauftragte eines Unternehmens. Und in dieser Funktion soll er einen minderjährigen, weiblichen Lehrling unsittlich berührt haben. Er hätte das Mädchen im Intimbereich berührt, lautet die Anklage. Deswegen muss er sich heute Vormittag wegen Missbrauchs eines Autoritätsverhältnisses verantworten. Dem 54-jährigen drohen bis zu drei Jahre Gefängnis.

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Auch eine Tankstellenangestellte steht heute vor Gericht, nämlich wegen Veruntreuung und schweren, gewerbsmäßigen Diebstahls. Die 57-jährige Angeklagte war bei einer Tankstelle angestellt. Dort soll sie zwischen Dezember 2015 und April 2017 insgesamt um mehr als 60.000 €uro Vignetten gestohlen, und zum Teil unter der Hand weiterverkauft haben. Im Falle einer Verurteilung drohen der Frau bis zu drei Jahre Haft.

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Ein 46-jähriger Mann aus Bosnien-Herzegowina hatte heute Nacht nicht lange Freude mit seiner Beute eines Einbruches in ein Lebensmittelgeschäft in Innsbruck. Eine Anrainerin ist durch den Lärm, den er beim Aufzwängen der Eingangstüre verursachte, wach geworden, hat den Einbruch mit dem Handy gefilmt und die Polizei verständigt. Kurze Zeit später wurde der Bosnier in unmittelbarer Nähe festgenommen. Er hatte zuvor mehrere Flaschen alkoholischer Getränke aus dem Lebensmittelgeschäft gestohlen.

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Und in Serfaus haben unbekannte Täter zwischen Mittwoch- und Freitagabend vergangener Woche aus einem in einer Tiefgarage abgestellten Auto die Tagfahrleuchten ausgebaut und mitgenommen. Der Schaden beträgt mehr als 1.000 Euro. Die Polizei vermutet einen Zusammenhang mit einem ähnlichen Vorfall am 4. Februar in Fiss, als von zwei am Parkplatz der Seilbahn „Waldbahn“ abgestellten, baugleichen Autos, ebenfalls die Tagfahrleuchten ausgebaut worden sind. Um Hinweise wird gebeten.