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Montag, 16. März 2020

* Republik wird auf Notbetrieb umgestellt

* 17 weitere Infektionen in Tirol, gesamt 264

* Deutschland schließt Grenzen zu Tirol

Ab heute wird die Republik Österreich aufgrund der Corona-Virus Krise also auf einen Notbetrieb heruntergefahren. So etwas hat es seit dem zweiten Weltkrieg in unserem Land nicht mehr gegeben. Neben bundesweiten Maßnahmen hat das Land Tirol wie berichtet gestern eine Verkehrsbeschränkung verordnet, sprich eine de Facto Ausgangssperre:

Prinzipiell wird eine Verkehrsbeschränkung aller Personen vorgenommen, die sich im Land Tirol aufhalten. Ohne einen triftigen Grund darf niemand seine Wohnung verlassen. Es gibt aber auch einige Ausnahmen. Die Ausnahmen sind: Berufliche Notwendigen Gründe, medizinischen Versorgung, Versorgung der Grundbedürfnisse, Rückkehr zum eigenen Wohnort und wenn es berichtigte Gründe zum Verlassen des Landes gibt. Die Menschen dürfen nur noch in Ausnahmefällen das Haus verlassen. Es ist aber erlaubt, einkaufen zu gehen, Besorgungen bei der Apotheke zu machen, Geld abzuheben, zum Arzt zu gehen oder den Hund auszuführen.

Sagt Landeshauptmann Günther Platter gestern in einer Rede an alle Tiroler. Erlaubt sind auch Besorgungen für alte bzw. kranken Menschen, die Ihre Häuser und Wohnungen aktuell nicht mehr verlassen können, da sie zu den Risikogruppen zählen. Die Ausgangssperren sind für alle Österreicher gleich sagt Bundeskanzler Sebastian Kurz. Deswegen bleibt Spazierengehen ebenfalls erlaubt. Allerdings nur alleine oder mit Personen, mit denen man zusammenlebt. Die Polizei darf diese Verordnung seit gestern kontrollieren, sprich Personen anhalten und nach dem Grund, warum sie außerhalb der Wohnung sind fragen. Auch größere Gruppe sollen von der Polizei aufgelöst werden. Landespolizeidirektor Edelbert Kohler sagt aber klar, dass die Executive nicht mit dem Strafblock der Bevölkerung hinterherlaufen werde, sondern versucht aufzuklären und zu informieren. Die Polizei bittet außerdem darum, bei Fragen nicht den Notruf 133 zu wählen. Gestern sei der Notruf ständig besetzt gewesen, so Kohler.  Die Verordnung gilt vorerst für eine Woche.


Neben dieser Einschränkung treten heute auch die Bundesweiten Verordnungen in Kraft. Ab heute sind unter anderem auch die meisten Schulen geschlossen. Entgegen des ursprünglichen Plans, wo Kinder in Volksschulen und in der Unterstufe erst ab Mittwoch daheimbleiben hätten sollen, gilt jetzt neu: alle Kinder sollen heute schon daheimbleiben. Für Kinder die nicht daheim betreut werden können, gibt es ein eingeschränktes Betreuungsangebot. Bringen Sie ihre Kinder nicht zu den Großeltern oder zu anderen älteren Betreuungspersonen, da die häufig zur Risikogruppe zählen, und eine Infektion bei ihnen schwer verlaufen kann. Ab heute werden auch alle öffentlichen Gottesdienste ausgesetzt, das gilt sowohl in der Diözese Innsbruck als auch im Unterland, in der Erzdiözese Salzburg. Taufen und Hochzeiten werden verschoben, Begräbnisse sollen nur im ganz kleinen Kreis abgehalten werden.  Wenn Sie fragen zu den geschlossenen Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen haben, dann erreichen Sie die Hotline der Bildungsdirektion täglich zwischen 7 Uhr 30 und 18 Uhr unter der 0800 100 360. Weiters bleiben Alle Restaurants ab morgen komplett geschlossen, wegen der de Facto Ausgangssperre in Tirol quasi bereits heute. Auch Sportstätten und Spielplätze werden dicht gemacht.


Auch unsere deutschen Nachbarn haben gestern weitreichende Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus beschlossen. Ab heute sind die Grenzen zwischen Deutschland und Österreich zu. Das hat Auswirkungen auf den öffentlichen Verkehr in unserem Land. In einigen Regionen Tirols gibt es ab sofort Einschränkungen im Bus- und Bahnverkehr, die Öffi-Grundversorgung bleibt weiterhin aufrecht, Verkehrslandesrätin Ingrid Felipe appelliert aber an alle Tirolerinnen und Tiroler, die Nutzung der Öffis auf das Notwendigste zu reduzieren! Ab heute fallen alle Skibusse und der Schülerverkehr weg, alle VVT Regiobusse fahren ab morgen Dienstag im Zwischensaisonfahrplan. Der Zugverkehr zwischen Innsbruck und München ist seit gestern eingestellt, die Züge aus Deutschland Richtung Seefeld bzw. Innsbruck enden schon in Mittenwald. Die Karwendelbahn fährt vorläufig weiterhin zwischen Scharnitz und Innsbruck. Die Züge aus Garmisch-Partenkirchen Richtung Reutte enden in Griessen, jene aus Kempten fahren nur bis Pfronten Steinach. Es gibt einen Schienenersatzverkehr zwischen Vils, Ehrwald und Reutte bis nach Innsbruck. Auch im Wipptal zwischen Steinach, St. Jodok und Gries am Brenner fährt weiterhin ein Schienenersatzverkehr und. Weitere Infos gibt im Internet oder telefonisch bei den ÖBB, beim Verkehrsverbund Tirol oder den IVB.


Auch Zahlreiche Institutionen und Behörden schließen ihre Pforten und stellen den Parteienverkehr vorerst ein. Neben bereits bestehenden Hotlines hat das Land Tirol dafür gestern für jede Bezirkshauptmannschaft eine eigene Hotline eingerichtet. Dort können konkrete Fragen für eine jeweilige Gemeinde gestellt werden. Die Nummern dazu finden sie auf der Homepage des Landes Tirols.


Wir müssen also in der kommenden Zeit unser Leben primär zu Hause in den eigenen vier Wänden verbringen. Für Menschen, denen das schwer fällt, weil sie Beispielsweise alleine sind, soll bereits morgen eine Hotline vom Land Tirol in Betrieb gehen:

Es werden von 8 Uhr früh bis 8 Uhr Abend drei Psychologen telefonisch erreichbar sein, die Menschen in dieser Situation Hilfe geben können und ihnen Ratschläge geben, wie sie diese Situation am Besten meistern können.

Sagt Christian Haring, Primar des Psychiatrischen Krankenhauses in Hall.


Gestern sind im Laufe des Tages 17 neue positive Testergebnisse in Tirol dazu gekommen. 13 Personen sind davon aus dem Oberland. Damit gibt es aktuell in ganz Tirol 264 am Corona-Virus Infizierte Personen.