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Montag, 20. April 2020

* keine Corona-Neuinfektion am Sonntag

* NEOS fordern Plan B für Tourismus

* 751 Tiroler Schüler nehmen nach wie vor nicht am Unterricht teil

Wir beginnen heute mit guten Nachrichten zum Coronavirus, gestern Sonntag hat es keinen einzigen neuen Fall in Tirol gegeben, damit sind aktuell nur noch 783 Menschen in Tirol am Coronavirus erkrankt, mehr als 2.500 sind bereits wieder gesund. Allerdings ist die Zahl der Coronatoten in Tirol auf 86 angestiegen, eine 87-jährige Frau aus Lienz, mit Vorerkrankungen, ist gestern gestorben. Aktuelle Zahlen zum Coronavirus, auch eine Aufschlüsselung der Fälle aus den jeweiligen Bezirken bzw. Gemeinden finden Sie seit geraumer Zeit wie berichtet auch im Dashboard des Landes. Und das erfreut sich regen Zuspruchs, bis jetzt ist die Seite bereits mehr als eine Million mal angeklickt worden.
Wer krank ist, bzw. entsprechende Symptome hat und vermutet, sich mit COVID19 infiziert zu haben, der soll sich bei der telefonischen Gesundheitshotline 1450 melden, da sind in den letzten Wochen bzw. seit Beginn der Coronakrise in Tirol insgesamt fast 100.000 Anrufe eingegangen. Zwischenzeitlich haben auch eigens geschulte Mitarbeiter vom Land und von der Stadt Ibk das Team der Gesundheitshotline unterstützt, jetzt wird das Personal wieder zurückgefahren, kann aber bei Bedarf jederzeit wieder erhöht werden, betont heute Bernd Noggler, der Geschäftsführer der Leitstelle Tirol.  
Auch bei der Hotline des Landes, wo allgemeine Fragen zum Coronavirus beantwortet werden, sind in diesem Zeitraum knapp 20.000 Anrufe beantwortet worden. Die Leitstelle hat an Corona-Verdachtsfälle rund 25.000 SMS verschickt, mit denen sie sich dann von mobilen Screening Teams testen lassen haben können.



Unter der Coronakrise leidet auch der heimische Tourismus. Während Bundeskanzler Sebastian Kurz gestern in einem Fernsehinterview angekündigt hat, dass Restaurants ab Mitte Mai mit Maskenpflicht wieder öffnen dürfen, und sich Tourismusministerin Elisabeth Köstinger wie berichtet vorstellen kann, dass Deutsche im Sommer schon wieder zu uns auf Urlaub kommen können, sagen die Tiroler Neos heute: ohne Plan B wird die heurige Sommersaison ein Desaster! Für Neos-Chef Dominik Oberhofer ist klar, dass egal ob mit Grenzöffnung oder ohne, die heurige Sommersaison die härteste Prüfung für den Tiroler Tourismus wird, er fordert daher von der Landesregierung konkrete Konzepte, und nicht nur optimistische Parolen.



Seit Wochen werden Tirols Schüler und Kindergartenkinder großteils zu Hause betreut, zunächst ist bereits unterrichteter Lehrstoff mit Übungen gefestigt worden, seit Ende der Osterferien letzte Woche wird auch wieder neuer Stoff unterrichtet, und das stellt vor allem Kinder aus unterprivilegierten Familien oder bildungsfernen Schichten vor besondere Herausforderungen. Knapp 1,5% aller Tiroler Schüler, nämlich genau 751 an der Zahl, nehmen an diesem neuen, digitalen Unterricht allerdings nicht teil, obwohl sie schulpflichtig sind. Das sind zwar um die Hälfte weniger, als noch vor Ostern, allerdings soll und darf kein einziges Kind in Tirols Schulen den Anschluss verlieren, sind sich die Experten einig. Mit Hilfe von Schulsozialarbeitern, Psychologen und dergleichen sollen diese Kinder und Jugendlichen jetzt erreicht, und miteinbezogen werden.



Aus dem Härtefallfonds der Regierung für die Wirtschaft sind in Tirol bis dato mehr als zwölf Millionen Euro ausbezahlt worden, 14.000 Tiroler Unternehmer haben um den Einmalzuschuss der Regierung angesucht. Heute startet Phase zwei des Härtefallfonds. Ab heute können auf der Homepage der Wirtschaftskammer – auch von Nicht-Kammermitgliedern – Anträge für Hilfe aus der zweiten Tranche des Härtefallfonds eingereicht werden. Bis zu 2.000 Euro können Unternehmer drei Monate lang erhalten. Beim Antrag müssen sie nachweisen, dass das Coronavirus ihr Unternehmen wirtschaftlich massiv gefährdet – also wenn die laufenden Kosten nicht abgedeckt werden können, der Betrieb behördlich schließen musste oder der Umsatz um mehr als die Hälfte eingebrochen ist. Die Kriterien für Phase zwei sind gelockert worden. Unter anderem können jetzt auch Mehrfachversicherte und Personen mit Nebeneinkünften um Hilfe ansuchen.



Zwei Suchaktionen in Prägraten und in Aurach sind gestern gut ausgegangen. In Prägraten in Osttirol ist eine 78-jährige Frau, die abgängig war, gestern in der Früh von den Einsatzkräften in einem Waldstück unterkühlt aber unversehrt aufgefunden worden. In Aurach bei Kitzbühel ist ein 18-jähriger Einheimischer am Samstagabend alleine zu einer Wanderung zum Laubkogel aufgebrochen, hat beim Abstieg in der Dunkelheit aber die Orientierung verloren. Telefonisch hat er noch seine Mutter kontaktiert, weil er seine Handy Taschenlampe verwendet hat, war bald der Akku seines Telefons leer und so hat sich die Mutter mit dem Bruder des jungen Mannes zunächst selbst auf die Suche nach ihm gemacht, und kurz vor 1 Uhr in der Früh dann einen Notruf abgesetzt. Die Bergrettungen Kitzbühel und Jochberg haben das Gebiet dann systematisch abgesucht und ihn gestern gegen halb 4 Uhr in der Früh völlig durchnässt und unterkühlt in steilem, felsigen Gelände gefunden, und geborgen.



Schwer verletzt hat sich gestern eine 58-Jährige bei einem Verkehrsunfall auf der Namloser Landesstraße bei Stanzach. Die Frau ist mit ihrem Leichtmotorrad gegen den Randstein gefahren, und beim Sturz mit einem Fuß an einem Brückengeländer hängen geblieben. Sie ist dann mit dem Notarzthubschrauber ins BKH Reutte geflogen worden.



Nach dem Felssturz auf die Defereggentalstraße letzte Woche, hat es gestern erneut einen Lokalaugenschein mit Landesgeologen, Bürgermeistern und Experten gegeben. Wenn es die Sicherheit zulässt soll die Straße ab morgen jeweils in der Früh und am Abend zwischen 6 und 8 für den Verkehr geöffnet werden. Ab heute gibt es außerdem eine Luftbrücke, wo Lebensmittel und Medikamente per Hubschrauber ins Defreggental geflogen werden.



Die ASFINAG hat es im Arlbergtunnel schon letzten Freitag getan, heute startet auch das Land Tirol mit dem Frühjahrsputz in den Tiroler Straßentunnels. Insgesamt sind Tirols Straßenmeistereien für die Wartung und Reinigung von 52 Tunnels, Unterflurtrassen und Galerien zuständig. Heute beginnt – unter strengen Schutzvorkehrungen wegen des Coronavirus – der Frühjahrsputz. Im Sinne der Verkehrssicherheit werden die Tunnels nicht nur von Schmutz und Salznebel befreit, sondern auch Feuerlöscher, diverse Sensoren sowie die Lautsprecheranlagen überprüft und gegebenenfalls repariert. Bis Juli sollen alle Tunnels wieder auf Vordermann gebracht werden. 2,25 Millionen Euro kostet der Betrieb und die Wartung das Land im Jahr. Während der Reinigungsarbeiten kann es zu kurzfristigen Ampelregelungen, Sperren und Umleitungen kommen.



Und die Hochzeigerbahnen verschenken gemeinsam mit dem Tourismusverband Pitztal insgesamt 15.000 Gratis-Tickets für die Hochzeiger Bergbahn, im Sommer und Herbst 2020, und zwar für Mitarbeiter in systemrelevanten Berufen, die in Zeiten wie diesen das Land am Laufen halten. Also eine Aktion, für unsere sogenannten Helden des Alltags.