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Montag, 22. Jänner 2019

* deutscher Verkehrsminister hält an BBT-Nordzulauf fest

* Befürworter des Schigebietszusammenschlusses Kühtai-Hochötz machen mobil

* in Ehrwald im Außerfern wird seit Weihnachten keine Post mehr zugestellt

Rund 3.000 Mitglieder von 14 Bürgerinitiativen haben gestern in Rosenheim demonstriert und so ihren Unmut gegen den Nordzulauf zum Brennerbasistunnel kundgetan. Der deutsche Verkehrsminister Andreas Scheuer lässt sich davon nur wenig beeindrucken. Im Rahmen einer vierstündigen Bürgerkonferenz gestern hält er an der Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene fest. Scheuer räumt aber ein, er werde auch eine Variante mit Einbindung der Bahn-Bestandsstrecke prüfen lassen.

„Zum einen haben wir europäische und internationale Verpflichtungen. Okay, das kann jetzt dem Einen oder Anderen egal sein, aber ich muss es halt in diesem Bereich werten. Und zum anderen habe ich die Vorderung von Ihnen, und die werde ich heute aufnehmen, dass wir die Untersuchung auf der Bestandsstrecke in die Erwägung mit einbeziehen‟,

sagt Scheuer gestern in Rosenheim. Bis Mitte des Jahres sollen unter Einbindung der Bevölkerung aus den vorliegenden 100 Trassenideen fünf ausgesucht werden, so Scheuer. Druck aus Tirol verbittet er sich übrigens, denn auch hier habe man zehn Jahre lang gebraucht, um sich auf eine Trasse zu einigen. Landeshauptmann Günther Platter verweist indes, wie bereits berichtet, auf geltende Verträge mit Bayern zum BBT-Nordzulauf und geht davon aus, dass diese auch eingehalten werden.

 


 

Der mögliche Skigebietszusammenschluss zwischen Kühtai und Hochötz sorgt bereits seit Monaten für hitzige Debatten. Die Bürgerinitiative „Nein zur Zerstörung der Feldringer Böden und Schafjoch“ hat mittlerweile mehr als 10.000 Unterstützer hinter sich versammeln können. Heute machen die Befürworter erneut mobil. Bereits letzte Woche hat Philip Haslwanter, der Geschäftsführer der Bergbahnen Kühtai, dem Silzer Bürgermeister eine Unterschriftenliste überreicht. 37 Wirtschaftstreibende aus dem Kühtai sprechen sich damit für den Skigebietszusammenschluss aus, der den Unternehmern zu Folge langfristig auch wichtige Arbeitsplätze in der Region absichert. Bergbahn-Geschäftsführer Haselwanter betont auch, dass es bis dato kein fertiges Projekt gebe, das Liftstützen mitten im beliebten Tourengebiet Feldringer Böden vorsieht.

 


 

Am Landesgericht Innsbruck wird heute der Prozess aus dem vergangenen Herbst gegen einen 66-jährigen Tiroler fortgesetzt. Zwischen 2004 und 2017 soll er auf seinem Computer mehr als 28.000 kinderpornografische Bilder und Videos angesammelt haben. Einen Bekannten soll er dazu aufgefordert haben, ihm Bilder und Videos vom Missbrauch dessen zweijähriger Tochter zu schicken. Beim Prozess im Herbst hatte der Angeklagte beteuert, er kenne sich am PC gar nicht aus und sei auch kein Pädophiler. Dass er sich einen eigenen Darknet-Browser installiert haben soll, deutet allerdings auf etwas Anderes hin. Unter dem Pseudonym “Hoti4all” soll der 66-jährige über Jahre hinweg Kinderpornografie getauscht haben. Im Herbst hat sich die Einzelrichterin wegen des aufkommenden Verdachts der Bestimmung zum Missbrauch unmündiger als nicht zuständig erklärt. Heute wird vor den Schöffen weiterverhandelt. Dem 66-jährigen – es gilt die Unschuldsvermutung – drohen bis zu zehn Jahre Gefängnis.

 


 

Gestern schon is am Innsbrucker Landesgericht ein 37-jähriger Tiroler wegen fahrlässiger Körperverletzung zu 5.400 Euro Strafe und sechs Monaten bedingter Haft verurteilt worden. Auf einem Radweg in Maurach hat er letztes Jahr mit seinem unbeleuchteten Golfwagen in der Nacht eine Radfahrerin erfasst und schwer verletzt. Der Mann hatte 1,25 Promille Alkohol im Blut. Urteilsmildernd war die Hilfsbereitschaft des Mannes nach dem Unfall. Er hatte sich mehrmals nach dem Zustand der Frau erkundigt und sie nachhause gebracht.

 


 

In Ehrwald wird zum Teil seit dem 24. Dezember keine Post mehr zugestellt, wie zahlreiche Anwohner der Außerferner Gemeinde beklagen. Bei der Post in Wien wisse man über das Problem Bescheid, heißt es. Der Postzusteller sei im November in Pension gegangen, nur einen Monat später habe sein Nachfolger gekündigt. Zurzeit werde ein neuer Mitarbeiter eingeschult, sodass sich das Problem in Kürze erledigen werde. Derzeit seien die Postmitarbeiter dabei, Rückstände in der Postzustellung in Ehrwald aufzuarbeiten, so ein Sprecher der Österreichischen Post AG.

 


 

Bei zwei Schiunfällen in Alpbach und im Zillertal sind gestern zwei Schifahrer schwer verletzt worden.

 

Im Schigebiet “Skijuwel Alpbach” sind am Vormittag ein 77-jähriger Schifahrer und ein Skidoo zusammengeprallt. Mit mehreren Brüchen an beiden Beinen ist der einheimische Schifahrer in die Klinik Innsbruck geflogen worden. Der Skidoo-Fahrer wurde nicht verletzt.

 

Und in Schwendau im Zillertal ist ein 29-jähriger Schifahrer auf der “Harakiri-Piste” gestürzt und gegen eine Schneekanone geprallt. Die Polsterabdeckung hat wohl noch Schlimmeres verhindert.  Mit einem Schädelhirntrauma und einer verletzten Wirbelsäule ist der Deutsche ebenfalls in die Klinik Innsbruck geflogen worden.

 


 

Im Landhaus in Innsbruck sind gestern der neue, ranghöchste Beamte und seine Stellvertreterin vorgestellt worden. Der frühere Büroleiter von Landeshauptmann Günther Platter, Herbert Forster, folgt dem mit Jahresende 2018 in den Ruhestand gegangenen Josef Liener als Landesamtsdirektor. Barbara Soder ist die neue stellvertretende Landesamtsdirektorin. Sie folgt Dietmar Schnnach, der sich ebenfalls in den Ruhestand verabschiedet hat.

 


 

Psychische Erkrankungen wie Burn Out und Depressionen sind nach wie vor oft ein gesellschaftliches Tabu-Thema. Aber immerhin: die Hemmschwelle, sich helfen zu lassen und darüber zu sprechen, sinkt. Auch in Tirol gibt es etliche Betroffene.

„Wir wissen, dass in den letzten 15 Jahren 20.000 Burn Out- und Mobbingfälle aufgetaucht sind. Tatsächliches Zahlenmaterial gibt es nirgends. Wir haben das schon in ganz Österreich recherchiert. Und vielleicht sollte man die Forschung dahingehend ein bisschen intensivieren und sich gerade mit diesem sehr wachsenden Phänomen ein bisschen besser auseinandersetzen‟,

sagt ÖGB Tirol-Sekretär Benjamin Praxmarer. Beim ÖGB gibt es eigene Anti-Mobbing und Burn Out-Präventionsstellen. Mehr dazu heute im Laufe des Vormittags, hier bei uns – auf Radio U1 Tirol.

 


 

Und frostig hat die neue Woche begonnen, und genauso kalt geht es in den nächsten Tagen auch weiter. St. Jakob im Defreggental in Osttirol war gestern der kälteste Ort in Tirol, mit minus 18,4 Grad. Sogar am auf fast dreieinhalbtausend Meter hohen Brunnenkogel war es minimal wärmer, mit -18,1 Grad. Auf Platz drei liegt St. Leonhard im Pitztal. Da war es gestern -17,1 Grad kalt. Und so geht es weiter, in den Nächten kann es auch in den kommenden Tagen sogar in den Tälern auf bis zu minus 20 Grad abkühlen.