Landeck

101,6 MHz
Frequenz

Imst

95,0 MHz
Frequenz

Reutte - Lechtal

93,9 MHz
Frequenz

Tannheimertal

96,2 MHz
Frequenz

Ehrwald

107,9 MHz
Frequenz

Sölden

97,1 MHz
Frequenz

Längenfeld

102,5 MHz
Frequenz

Haiming - vorderes Ötztal

106,8 MHz
Frequenz

Wipp-/Stubaital

90,7 MHz
Frequenz

Inzing

94,2 MHz
Frequenz

Innsbruck

97,0 MHz
Frequenz

Wattens

100,5 MHz
Frequenz

Schwaz

100,2 MHz
Frequenz

Jenbach

89,2 MHz
Frequenz

Achensee

104,1 MHz
Frequenz

Gerlos - mittleres Zillertal

103,7 MHz
Frequenz

Mayrhofen

102,6 MHz
Frequenz

Hintertux

89,2 MHz
Frequenz

Wildschönau

93,8 MHz
Frequenz

Wörgl

101,0 MHz
Frequenz

Kufstein

102,6 MHz
Frequenz

Ebbs

103,7 MHz
Frequenz

Scheffau

88,9 MHz
Frequenz

Kitzbühel

106,0 MHz
Frequenz

St. Johann

87,7 MHz
Frequenz

Kössen

105,4 MHz
Frequenz

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Montag, 23. März 2020

* 942 Coronavirus Fälle in Tirol

* Öffentliche Verkehrsmittel ab heute eingeschränkt unterwegs

* Schutztmaßnahmen im Handel ab heute in Kraft

Die Zahl der am Coronavirus Infizierten in Tirol hat gestern im Laufe des Tages um 103 Personen zugenommen. Damit liegen insgesamt in Tirol 942 positive Testergebnisse vor, wie das Land Tirol gestern bekanntgibt. Die meisten Fälle gibt es nach wie vor in Landeck, gefolgt von Innsbruck. Die wenigsten Coronavirus Infizierten meldet der Bezirk Reutte. Unter den Infizierten befindet sich, wie gestern bekannt geworden ist, auch ein Mitarbeiter der Bezirkshauptmannschaft Schwaz. Die Ausforschung möglicher Kontaktpersonen sei umgehend einigeltet worden, heißt es. Im Bezirk Innsbruck-Land ist unterdessen ein minderjähriger Flüchtling, der in einer Betreuungseinrichtung des Roten Kreuzes untergerbacht ist, positiv auf das Virus getestet worden. Er wurde umgehenden isoliert, sowie 19 weitere Jugendliche, die ebenfalls in der Einrichtung wohnen.



In Summe sind bereits mehr als 7600 Tests in Tirol durchgeführt worden, bei 1700 Tests wird noch auf das Ergebnis gewartet. Solche Testungen werden auch bei sogenannten „Screening Stationen“ durchgeführt. Diese befinden sich unter anderem am Innsbrucker Baggersee, und den Bezirkskrankenhäusern Zams, Kufstein und St. Johann. Ab heute wird eine weitere Screening Stationen eröffnet und zwar am Parkplatz der Mausefalle in Schwaz. Zu einer dieser Stationen hinfahren und sich testen lassen dürfen aber ausdrücklich nur Personen, die bereits im Vorfeld eine der Gesundheitshotlines, wie etwa die 1450, angerufen haben und zu einer der Stationen zugewiesen worden sind.



Seit einer Woche gilt in Tirol also bereits die defacto Ausganssperre. Seither sind deutlich weniger Menschen unterwegs und es fahren auch weniger mit den Öffis. Daher wird ab heute der gesamte öffentliche Verkehr massiv eingeschränkt. Im Großen und Ganzen wird in Tirol auf den Ferienfahrplan umgestellt. Die Grundvesorgung soll jedenfalls aufrecht erhalten bleiben. Mehr oder weniger der gesamte Öffi-Verkehr in und um Innsbruck verkehrt ab heute nach Samstagfahrplan, also weniger oft als üblich. Einige Linien werden eingestellt. Die gesamte Arlbergregion ist weiterhin nicht mit den Öffis erreichbar. Auch in Kufstein und Kitzbühel sowie im Pillerseetal werden die Taktungen und Zahl der Busse eingeschränkt. Auch der Zugverkehr wird eingeschränkt: Im ganzen Land fahren Regionalzüge nur mehr im Stundentakt, der Fernverkehr nur mehr im Zweistundentakt. Außerdem fahren bereits seit einigen Tagen keine Züge mehr nach Italien und Deutschland.
Öffi-Kunden werden gebeten, sich frühzeitig im Internet über Fahrplanänderungen in ihrer Region zu informieren.



Wie berichtet gibt es im Zillertal mehr als 30 Coronavirus Fälle. Der Großteil steht im Zusammenhang mit „Apres Ski“ Lokalen. Die Gesundheitsbehörden haben deshalb am Wochenende alle Personen, die zwischen 8. und 15 März in Bars und Apres Ski Lokalen im Zillertal waren, dazu aufgerufen, besonders auf ihren Gesundheitszustand zu achten und bei Symptomen Kontakt mit den Behörden aufzunehmen. Seit dem Aufruf haben sich bereits mehr als 80 Personen gemeldet.



Um die Wirtschaft jetzt in der Corona-Virus Krise zu unterstützen hat das Land Tirol beschlossen, insgesamt zehn Millionen Euro an Zinszuschüssen für Kredite mit Bundeshaftung zur Verfügung zu stellen. Vor allem kleine und mittlere Tiroler Unternehmer benötigen jetzt Geld. Mit dieser Maßnahme solle sichergestellt werden, dass die betroffenen Unternehmer über ausreichend Liquidität verfügen und nicht mit Zinszahlungen belastet werden, sagt Landeshauptmann Günther Platter. Die Förderungsrichtlinien treten dafür rückwirkend mit 11. März in Kraft.



Erstmals seit seiner Eröffnung 1948 hat heute Nacht in Folge der Coronakrise der Innsbrucker Flughafen komplett geschlossen. Diese Woche stehen noch Instandhaltungsarbeiten an. Nächste Woche müssen 160 Mitarbeiter in Kurzarbeit.

Es ist sicher eine der schwersten Entscheidungen, die wir am Innsbrucker Flughafen je treffen haben müssen. Wir schließen wirklich das Terminalgebäude. Selbstverständlich ist die Polizeiinspektion, die am Flughafen ist, offen. Und auch der Hubschrauber-Landeplätze für Christophorus und die für Polizei, die ja außerhalb des Flughafens-Gelände liegen, sind selbstverständlich offen.


Sagt der stellvertretende Flughafen Direktor, Patrick Dierich. Im Notfall könnte die Infrastruktur binnen kürzester Zeit wieder hochgefahren werden, versichert Dierich.



Der Großteil der Tiroler Bevölkerung hält sich vorbildlich an die vor einer Woche verhängte Ausganssperre und geht nur dann vor die Tür, wenn es unbedingt notwendig ist. Die Ausgangsbeschränkungen schlagen sich jetzt auch auf die Rettungseinsätze in Tirol nieder. Diese sind nämlich in der vergangenen Woche um insgesamt ein Drittel zurückgegangen. Am 13 März sind noch 1.147 Einsätze verzeichnet worden, eine Woche später am 20. März waren es nur noch 717 Einsätze. Die Fahrten im Zusammenhang mit dem Coronavirus sind da bereits eingerechnet. Dass es weniger Einsatzfahrten gibt, ist unter anderem auf das geänderte Freizeitverhalten der Tiroler zurückzuführen, sagt Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg. Damit werden mehr Ressourcen frei für mögliche Einsätze im Zusammenhang mit dem Coronavirus.



Neben den Einsatzkräften, Ärzten und vielen mehr, sind auch Mitarbeiter im Lebensmittelhandel zurzeit sehr gefordert. Um diese bestmöglich zu schützen, treten heute die von den Sozialpartnern ausverhandelten neuen Regeln in Kraft. Schwangere und vorerkrankte Mitarbeiter werden ab heute freigestellt. Außerdem sind die Geschäfte nur mehr bis maximal 19 Uhr offen. Weitere Maßnahmen sind:


Wo es möglich ist eine Plexiglas -Scheibe an der Kasse zu installieren; dass Mitarbeiter auch mit Handschuhen unterwegs sind, dass öfter desinfiziert werden und das im Geschäft auch Bodenkennzeichnungen stattfinden werden. Wenn einer großer Kundenandrang ist, ist es sogar soweit, dass nur mehr eine gewisse Anzahl an Kunden, um den Sicherheitsabstand einhalten zu können, ins Geschäft hineingelassen wird.

Weiß der Handelssekretär des ÖBG Tirol, David Schumacher. Die Verhandlungen der Sozialpartner gehen übrigens weiter. Es wird über Schutzpakete für andere Branchen diskutiert. Die Gesprächsbasis sei gut, heißt es aus Verhandlerkreisen.



Fast überall im Tiroler Gesundheitsbereich fehlt es im Moment an den nötigen Schutzausrüstungen. Heute sollen, wie das Land Tirol bekanntgibt, 600.000 dringend benötigte Atemschutzmasken aus China geliefert werden. Weitere 1,4 Millionen sowie 70.000 Schutzanzüge sollen im Laufe der Woche Tirol erreichen. Gekauft wird das medizinische Material vom Land.



Und das traditionelle und beliebte „Gauder Fest“ in Zell am Ziller ist aufgrund der aktuellen Situation abgesagt worden. Das haben die Verantwortlichen gestern in einem Schreiben bekanntgegeben. Bereits gekaufte Karten und Reservierungen können auf das „Gauder Fest“ 2021 übertragen werden.