Landeck

101,6 MHz
Frequenz

Imst

95,0 MHz
Frequenz

Reutte - Lechtal

93,9 MHz
Frequenz

Tannheimertal

96,2 MHz
Frequenz

Ehrwald

107,9 MHz
Frequenz

Sölden

97,1 MHz
Frequenz

Längenfeld

102,5 MHz
Frequenz

Haiming - vorderes Ötztal

106,8 MHz
Frequenz

Wipp-/Stubaital

90,7 MHz
Frequenz

Inzing

94,2 MHz
Frequenz

Innsbruck

97,0 MHz
Frequenz

Wattens

100,5 MHz
Frequenz

Schwaz

100,2 MHz
Frequenz

Jenbach

89,2 MHz
Frequenz

Achensee

104,1 MHz
Frequenz

Gerlos - mittleres Zillertal

103,7 MHz
Frequenz

Mayrhofen

102,6 MHz
Frequenz

Hintertux

89,2 MHz
Frequenz

Wildschönau

93,8 MHz
Frequenz

Wörgl

101,0 MHz
Frequenz

Kufstein

102,6 MHz
Frequenz

Ebbs

103,7 MHz
Frequenz

Scheffau

88,9 MHz
Frequenz

Kitzbühel

106,0 MHz
Frequenz

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87,7 MHz
Frequenz

Kössen

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Frequenz

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Montag, 24. August 2020

* Hunderte Sportler nach Murenabgängen wieder frei

* Polizeigroßeinsatz in Hochfilzen

* Forum Alpbach ist eröffnet

Was war das für ein ereignisreiches Wochenende für Tirols Bergretter und Feuerwehren. Nach den heftigen Unwettern sind am Samstagabend mehrere Muren abgegangen, unter anderem hat eine Mure beim Wütenbach in Sölden zwei Brücken weggerissen, auch in Längenfeld hat eine Mure eine Brücke weggerissen und die Gemeindestraße überflutet. In Ginzling im hinteren Zillertal waren nach mehreren Murenabgängen am Samstag rund 500 Teilnehmer des Steinbockmarsch im Ort eingeschlossen, die Straße dort ist am Samstagabend kurzfristig geöffnet worden, um die vielen Autofahrer hinaus zu lotsen. Auch in Neustift im Stubaital haben Wanderer und Fußgänger, die nach einem Murenabgang eingeschlossen waren, von Bergrettern unversehrt geborgen werden können. Selbiges nach zwei Murenabgängen im Stilluptal. Und im Kaunertal hat es nach einem Murenabgang auf die Gletscherstaße zunächst eine Suchaktion gegeben. Mit schwerem Gerät ist die Straße dort zunächst einspurig geräumt worden, damit auch hier die rund 100 Autos und ein Reisebus aus dem Tal herausfahren haben können.



Einen Polizeigroßeinsatz inklusive Cobra, Hubschrauber und Hundestaffel hat ein flüchtender Autofahrer gestern Abend bei Hochfilzen ausgelöst. Von Salzburg aus ist der Autofahrer über die Landesgrenze geflüchtet, hat in Hochfilzen eine Straßensperre der Polizei durchbrochen und ist dann mit dem Auto in ein Waldstück gefahren und dort zu Fuß geflüchtet. Nach vier Stunden Suche ist der Einsatz ergebnislos abgebrochen worden, der 21 Jahre alte Autolenker ist noch immer auf der Flucht, er hat sich das Auto von dessen Besitzer ausgeliehen und dürfte alleine unterwegs sein. Warum er vor der Exekutive geflüchtet ist, ist derzeit noch unklar.



Am Wochenende sind in Tirol insgesamt 48 weitere Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Beim Großteil der aktuell Infizierten geht die Übertragung auf den Somalia-Cluster in Innsbruck und auf Reiserückkehrer aus Kroatien, Bosnien und der Türkei zurück. Auch vier Betreuer einer Kinderbetreuungseinrichtung in Wattens sind positiv getestet worden, alle engen Kontaktpersonen und die betreuten Kinder sind abgesondert worden. Der Sommerkindergarten in Wattens bleibt aus Sicherheitsgründen geschlossen. Nach wie vor gilt außerdem der Aufruf des Landes für Personen, die letzte Woche zwischen Mittwoch und Freitag im Wattener Schwimmbad, im Restaurant Kouzina in Telfs, im Gasthof Halsmarter in Tulfes und im Café Delizioso in Wattens waren, dass sie ihren Gesundheitszustand genau beobachten, und bei Symptomen sofort die Gesundheitshotline 1450 anrufen sollen.



Nach einem gemeinsamen Abendessen in Hopfgarten sind zwei Männer gestern Abend derart aneinandergeraten, dass einer dem anderen eine Bierflasche auf den Kopf geschlagen haben soll. Der Mann ist mit Schnittverletzungen ins BKH Kufstein eingeliefert worden.



Gestern ist 75. Europäische Forum Alpbach offiziell eröffnet worden. Coronabedingt ist aber auch dort heuer vieles anders, als gewohnt. Die Verantwortlichen haben heuer ein völlig neues Konzept entwickeln müssen, wie der Generalsekretär des Forum Alpbach, Philippe Narval sagt:


„Uns war ganz wichtig auch heuer, in einer schwierigeren Zeit, die Fahnen in Alpbach zu hissen. Aber der große Wurf ist eine internationale Online-Konferenz die über 12 Tage auf der Seite 2020.alpbach.org stattfindet. Wir haben über 300 Stunden Programm, mit Nobelpreisträgern wie Joseph Stieglitz, mit UN-Generalsekretär Guterres.“


Bei der Eröffnung gestern betont Landeshauptmann Günther Platter vor allem die Einigkeit in der Europaregion und gibt einen Einblick in aktuelle Projekte:


„Wir beabsichtigen eine Euregio-Katastrophenschutzübung zu machen, wo wir uns auch im Katastrophenfall enger abstimmen können. Und das große Ziel ist der Euregio-Wetterbericht, damit wir nach dem Vorbild Lawinenreport noch einen weiteren Schritt setzen.“


Auch in der Hochphase der Coronapandemie haben sich die Landeshauptleute aus Tirol, Südtirol und Trentino per Videokonferenz laufend abgestimmt und sich gegenseitig geholfen – unter anderem mit Schutzausrüstung.



In Statz im Wipptal ist ein siebenjähriges Mädchen gestern mehrfach von einem Hund gebissen worden. Das Mädchen hat den Rottweiler-Mischling an der Leine geführt, ist gestürzt und auf dem Boden dann zwei Mal vom Hund ins Gesicht gebissen worden. Ein erwachsener Bekannter ist sofort dazwischen gegangen, hat das Mädchen aufgehoben, der Hund hat dann allerdings nochmal am Gesäß des Mädchens zugebissen. Schwer verletzt ist die Siebenjährige dann in die Innsbrucker Klinik eingeliefert worden.



Weil die Tiroler die Sommer-Sprechtage der Landesvolksanwältin gut genutzt haben, finden jetzt auch im September wieder Termine in allen Teilen Tirols statt. Im Juni waren es 41 Tiroler, die sich von der Landesvolksanwältin Maria Luise Berger beraten haben lassen oder bei ihr eine Beschwerde deponiert haben. Ihre Aufgabe ist es zum Beispiel die Verwaltungstätigkeit der Gemeinden zu kontrollieren. Das niederschwellige, bürgernahe Angebot, das es ergänzend zum Rechtsschutzsystem gibt, wird gerne angenommen, deshalb finden im September in einigen Stadt- und Marktgemeinden erneut Termine statt. Die genauen Termine sind auf der Homepage des Landes nachzulesen.



Heute muss sich ein 24-Jähriger wegen pornographischer Darstellung Minderjähriger und wegen Nötigung vor dem Landesgericht verantworten. Der Mann soll 114 kinderpornographische Bilder abgespeichert haben. Außerdem hat er eine 15-Jährige in einem Videotelefonat aufgefordert, sich selbst zu befriedigen und hat Screenshots davon weiterversendet. Eine Freundin hat er dann bedroht, sie solle ihm Nacktbilder schicken, weil er sonst die Screenshots veröffentlichen würde.



Und weil ein 79-jähriger Deutscher gestern Abend auf der S16, der Arlbergschnellstraße geglaubt hat, er sei als Geisterfahrer unterwegs, hat er einfach gewendet, und ist dabei von einer vorschriftmäßig fahrenden Autofahrerin gerammt worden. Beide Autofahrer sind bei dem Crash nur leicht verletzt worden. Die S16 war bei Pettnau gestern Abend mehr als eine Stunde lang komplett gesperrt.