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Montag, 27. Mai 2019

* ÖVP gewinnt in Tirol bei Europawahl zwölf Prozent dazu

* Wahlbeteiligung in Tirol massiv angestiegen

* Wanderer stürzt in Osttirol in den Tod

* Taxler in Wörgl ausgeraubt

Ein Plus von 7,9 Prozent hat die ÖVP bei der gestrigen Europawahl österreichweit erzielen können. Noch größer ist der Stimmenzugewinn in Tirol. Mit einem Plus von 11,96 Prozent erhält die Tiroler Volkspartei 44,36 Prozent der Wählerstimmen. Fast gleich viele wie FPÖ, SPÖ und Grüne zusammen. Die ÖVP gewinnt also enorm dazu, alle anderen Parteien in Tirol verlieren. Die FPÖ schafft es mit einem Minus von 1,56 Prozent trotz Ibiza-Skandal auf Platz zwei. Die SPÖ verliert 1,69 Prozent, die Grünen 2,74 Prozent. Damit rutschen sie von Platz zwei in Tirol bei der Wahl 2014 auf Platz vier zurück. Die NEOS verlieren gegenüber 2014 in Tirol 1,27 Prozent. Erfreulich ist die Wahlbeteiligung in Tirol. Diese liegt bei den Urnenwählern bei 44,9 Prozent – ein Plus von knapp zehn Prozent. Inklusive Wahlkarten, die heute im Laufe des Tages ausgezählt werden, ist von einer Wahlbeteiligung in Tirol von mehr als 50 Prozent auszugehen. Die höchste Wahlbeteiligung tirolweit hat es übrigens in Hinterhornbach im Außerfern mit 70 Prozent gegeben.

 


 

Die Reaktionen aus Tirol fallen höchst unterschiedlich aus: Landeshauptmann Günther Platter spricht von einem großartigen Wahlerfolg der Tiroler Volkspartei, der es gelungen sei, für die Wahl zu mobilisieren. Er zeigt sich auch zuversichtlich, dass Tirols Spitzenkandidatin Barbara Thaler mit Listenplatz acht genug Vorzugsstimmen erhält, um eines der sieben ÖVP-Mandate im EU-Parlament zu erhalten. Genaueres wissen wir nach Auszählung der Wahlkarten. Für FPÖ-Landesparteichef Markus Abwerzger ist das Wahlergebnis in Tirol ein starkes Signal und eine top Ausgangssituation für die Nationalratswahl im Herbst. SPÖ-Landesparteivorsitzender Georg Dornauer zeigt sich enttäuscht. Er hat sich erhofft, die SPÖ könne durch den Ibiza-Skandal profitieren. Die Grünen sprechen trotz Verlust von einem Wahlerfolg und auch NEOS zeigen sich mit dem Ergebnis in Tirol zufrieden.

 


 

Die Freude bei der ÖVP könnte heute aber ein jähes Ende nehmen. Die Kanzlerschaft von Sebastian Kurz könnte heute nämlich abrupt zu Ende gehen. Er muss sich im Nationalrat einem Misstrauensvotum stellen. Die SPÖ will zustimmen und wie seit heute Nacht feststeht, sogar einen eigenen Misstrauensantrag nicht nur gegen Kurz, sondern gegen die gesamte Bundesregierung einbringen. Ob die FPÖ mitstimmt und damit eine Mehrheit für die Absetzung von Kurz als Bundeskanzler zusammenkommt, ist noch unklar.

„Nach der gestrigen Europawahl keinen Regierungschef nach Brüssel zu entsenden, wenn unmittelbar nach der Wahl wesentliche Weichen für die nächsten fünf Jahre innerhalb der EU gestellt werden, das wäre aus meiner Sicht ein riesiger Nachteil für die Zukunft Österreichs und auch für die Zukunft der Europäischen Union“,

warnt Landeshauptmannn Günther Platter davor, dass Österreich in der EU an Ansehen verliert.

„Ich warne außerdem davor, dass hier ein parteipolitisches Kalkül im Vordergrund steht, aber die Staatsverantwortung nicht wahrgenommen wird”,

so Platter weiter.

 


 

In Prägraten am Großvenediger in Osttirol ist gestern Nachmittag ein 47-jähriger Mann aus dem Bezirk Lienz aus unbekannter Ursache rund 250 Meter weit abgestürzt. Den Sturz hat der Osttiroler nicht überlebt.

 


 

In Wörgl ist gestern Nachmittag ein Taxilenker von einem 55-jährigen Unterländer ausgeraubt worden. Der Mann aus dem Bezirk Kitzbühel ist am Bahnhof in das Taxi eingestiegen, hat sich in die Bahnhofstraße fahren lassen und dann beim Aussteigen mit vorgehaltener Schreckschusspistole die Geldtasche des Taxlers gefordert. Der Täter ist zu Fuß geflüchtet und hat kurze Zeit später von der Polizei festgenommen werden können.

 


 

Nachdem Ende letzter Woche im Krankenhaus Kufstein ein erneuter Masernfall bekannt geworden ist – wir haben darüber berichtet – hat sich jetzt auch ein Kind aus Deutschland, das mit seinen Eltern gerade im Pitztal auf Urlaub ist, mit Masern infiziert. Das Kind wird im Krankenhaus Zams behandelt. Angesteckt hat es sich bereits zu Hause in Deutschland. Die Familienmitglieder sind gegen Masern geimpft worden, auch alle Kontaktpersonen wurden informiert.

 


 

In Lechaschau im Außerfern hat gestern Nachmittag die Küche einer Wohnung in einem Mehrparteienhaus gebrannt. Die Feuerwehr hat den 46-jährigen Bewohner bewusstlos am Boden liegend vorgefunden. Er ist mit einer Rauchgasvergiftung in die Klinik nach Murnau geflogen worden. Als die Feuerwehr eingetroffen ist, war das Feuer bereits erloschen. Der Sachschaden ist enorm. Brandursache dürfte ein eingeschaltene und vergessene Herdplatte gewesen sein.

 


 

Beim Grenzübergang Kufstein findet seit heute fünf Uhr in der Früh die sechste LKW-Blockabfertigung dieses Jahres statt. Pro Stunde werden maximal 300 LKW nach Tirol geschleust. Diese Woche werden in Kufstein übrigens täglich LKW blockabgefertigt. Außer am Feiertag und am Wochenende. Da gilt ohnehin das Feiertags- und Wochenendfahrverbot.

 


 

Und in Erl sind gestern Nachmittag zwei einheimische Radfahrer aus unbekannter Ursache zusammengeprallt und getürzt. Der 53-jährige Mann ist schwer verletzt worden, die 31-jährige Frau hat mehrere Abschürfungen erlitten. Beide sind in das BKH Kufstein gebracht worden.