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Montag, 29. Oktober 2018

* 2 Tote bei Verkehrsunfällen in Sölden und in Innsbruck

* Murenabgänge im Wipptal, im Valsertal und im Zillertal

* Brand in St. Johann

Zwei Verkehrsunfälle haben gestern in den frühen Morgenstunden zwei Todesopfer gefordert.


Auf der B186 der Ötztal Straße bei Sölden ist ein Autofahrer mit seinem PKW über den Straßenrand hinausgeraten, und dann über eine Böschung in unwegsames Gelände abgestürzt. Das Auto ist dann auf dem Dach in der Ötztaler Ache liegen geblieben. Erst rund 3 Stunden nachdem das Unglück passiert ist, haben Polizisten die Fahrzeugspur bemerkt, und bei einer sofort eingeleiteten Bergeaktion den leider bereits verstorbenen Mann auf dem Fahrersitz entdeckt. Stundenlang haben die Einsatzkräfte dann noch das Umfeld der Unfallstelle nach möglichen weiteren Autoinsassen abgesucht. Die Staatsanwaltschaft hat eine Obduktion des Verstorbenen angeordnet, nicht nur um die genaue Todesursache, sondern auch um die Identität des Mannes zu klären. Mögliche Zeugen des Unfalls sollen sich bitte bei der Polizei in Sölden melden!


Und Zeugen werden auch für das zweite, tödliche Unglück gesucht. Kurz nach 6 Uhr, gestern in der FRÜH hat ein Taxifahrer in Innsbruck auf Höhe der Friedensbrücke mit seinem Taxi eine 44-jährige Fußgängerin erfasst. Die Frau ist wegen des Aufpralls zum Brückengeländer geschleudert worden, und dort zunächst schwer verletzt liegen geblieben. Sie ist nach der Erstversorgung vor Ort in die Innsbrucker Klinik eingeliefert worden, wo sie leider schon kurz danach an ihren schweren Verletzungen verstorben ist.



Heute ist Welt-Schlaganfall-Tag. In Tirol erleiden jährlich rund 1600 Menschen einen Schlaganfall. Die zwei häufigsten Ursachen dafür sind Gefäßverkalkung und Herzrhythmusstörungen:


„Bei der Gefäßverkalkung ist es so, dass die Gefäße Fette und andere ungünstige Substanzen in die Gefäßwand einlagern, dort entsteht eine Entzündung, das ganze kann aufbrechen. Dann setzt sich ein Gerinnsel drauf und das Herz verschließt sich. Bei der Herzrhythmusstörung ist es so, dass der Vorhof – ein Teil vom Herzen – sich nicht mehr richtig zusammen zieht, und sich in dem stehenden Areal dann ein Gerinnsel bilden kann.“


So der leitende Oberarzt der Neurologie an der Medizinischen Universität Innsbruck, Stefan Kiechl. Jeder 10. Schlaganfall endet tödlich. Die Sterblichkeitsrate ist in den letzten Jahrzehnten immerhin um knapp ein Fünftel gesunken.



Wegen der anhaltenden Niederschläge sind gestern gleich mehrere Muren abgegangen.

Auf der Südseite des Brenners hat eine Mure sogar sechs Autos erfasst. Nur einer der Insassen hat sich dadurch leicht verletzt. Die Brennerautobahn, die Zugstrecke und auch die Brennerstaatsstraße auf der italienischen Seite waren heute Nacht vorübergehend gesperrt.

Erinnerungen an letztes Jahr Heiligabend könnten bei den Bewohnern im Valsertal wieder hochgekommen sein. Nach dem gewaltigen Erdrutsch im letzten Dezember sind gestern im hinteren Valsertal, ab Padaun, mehrere kleine Muren abgegangen.

Auch im hinteren Zillertal hat der Regen seine Spuren hinterlassen. In Finkenberg ist die Gemeindestraße zum Kraftwerk verlegt worden, im Bereich einer Tankstelle ist ebenfalls ein Auto von einer Mure erfasst worden, verletzt wurde dabei niemand.

Auf der Schlegeisstraße bei Ginzling ist ein Bach über die Ufer getreten, und hat die Straße mit Schlamm und Geröll verlegt.

Wegen eines Murenabgangs waren im Tuxertal gestern Abend zahlreiche Urlauber und Einheimische von der Außenwelt abgeschnitten. Mittlerweile ist die Tuxer Landstraße aber wieder geräumt und für den Verkehr freigegeben. U

nd bei Prägraten in Osttirol ist gestern Nachmittag ebenfalls eine Mure abgegangen. Verletzt worden ist dadurch niemand. Ein Landesgeologe wird sich heute vor Ort ein Bild von der Lage machen.



Wegen Bauarbeiten an der Zugstrecke am Deutschen Eck, gibt es von heute bis Donnerstag einige Änderungen im Bahnverkehr zwischen Kufstein und Salzburg: Wegen Erhaltungs- und Erneuerungsarbeiten an den Gleisen, den Weichen und den Oberleitungen kommt es ab heute bis Donnerstagfrüh zu Fahrplanänderungen im Fernverkehr. Betroffen sind alle Railjets aus der und in die Schweiz, die werden über Zell am See umgeleitet, ebenso wie die Nightjets in Richtung Wien und retour. Die Railjets von und nach Bregenz werden zwischen Wörgl und Salzburg mit Bussen im Schienenersatzverkehr geführt. Auch Anschlusszüge können auf dieser Strecke vielfach nicht erreicht werden. Die ÖBB bitten um Verständnis.



In St. Johann hat es gestern Nachmittag gebrannt. Wegen starker Rauchentwicklung am Dachboden eines Wohnhauses haben die Feuerwehrleute zuerst versucht, mittels Innenangriff den Brand zu löschen. Das ist aber leider nicht gelungen, weshalb das Blechdach aufgeschnitten werden hat müssen. Danach hat das Feuer rasch gelöscht werden können. Verletzt worden ist dabei niemand, der Sachschaden liegt im mittleren, fünfstelligen Eurobereich.



Neben den beiden tödlichen Verkehrsunfällen gestern, wo eine Frau in Innsbruck und ein Mann in Sölden verstorben sind, haben sich im Ötztal und in unserer Landeshauptstadt gestern noch zwei weitere, schwere Verkehrsunfälle ereignet.

Im Innsbrucker Stadtteil Pradl hat ein Autofahrer beim Abbiegen eine Fußgängerin übersehen, die ebenfalls bei Grün über den Zebrastreifen gegangen ist. Wegen der regennassen Fahrbahn und der dunklen Bekleidung der 19-Jährigen, dürfte sie der Autofahrer übersehen haben, und hat sie mit voller Wucht angefahren. Die junge Frau ist dadurch mehrere Meter weit weg geschleudert worden, und ist schwer verletzt in die Innsbrucker Klinik eingeliefert worden.


Und auf der B186 der Ötztalstraße bei Längenfeld ist ein junger Autofahrer gestern Nachmittag einem Tier ausgewichen, dabei aber mit einem entgegenkommenden Auto zusammengestoßen. Der Lenker des entgegenkommenden Fahrzeugs hat von den Einsatzkräften aus dem stark deformierten Fahrzeugs geschnitten werden müssen. Er ist nach der Erstversorgung mit dem Notarzthubschrauber ins Krankenhaus Zams geflogen worden.  



Und eine mittlerweile 36-jährige Tiroler Frühpensionistin muss sich heute am Landesgericht Innsbruck unter anderem wegen Brandstiftung vor den Schöffen verantworten. Ende April soll die 36-jährige einen Stadel in Innsbruck-Kranebitten angezündet haben. Schadensausmaß: eine knappe Million Euro. Die Tat hat die Frau unter dem Decknamen “Luzifer” per E-Mail angekündigt. In weiteren Mails an die Polizei und die Stadt Innsbruck hat die Frau ähnliche Brandstiftungen angedroht, wenn sie nicht 10.000 Euro bekommen würde. Am selben Tag ist die 36-jährige festgenommen worden. Seither sitzt sie in U-Haft. Die Frau ist geständig und gibt als Motiv notorische Geldprobleme an. Angeklagt ist sie heute wegen Brandstiftung und versuchter schwerer Erpressung.Im Falle einer Verurteilung drohen ihr bis zu zehn Jahre Gefängnis.