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Montag, 30. März 2020

* erstmals mehr als 2.000 Corona-Infizierte in Tirol - 13 Tote

* heftige Kritik an Medienarbeit des Landes im Umgang mit der Corona-Krise

* Entertainer könnte mehrere Personen mit COVID-19 angesteckt haben

Mit Stand gestern 18:30 Uhr – das sind die aktuellsten Zahlen – sind in Tirol 2.218 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. 270 davon sind bereits wieder gesund, allerdings müssen 42 intensivmedizinisch betreut. Und es gibt drei weitere Todesfälle im Bezirk Innsbruck-Land zu beklagen: eine 88-jährige Frau ist im Altenheim verstorben und auch ein 86- und ein 87-jähriger Mann haben den Kampf ums Überleben verloren. Alle drei waren vorerkrankt, betagt und positiv auf COVID-19 getestet worden. In Tirol gibt es somit aktuell 13 Coronataote. Aufgeteilt nach Bezirken gibt es nach wie vor die meisten Infizierten in Landeck, gefolgt von Innsbruck und Kufstein.

 


 

Ein Entertainer, der bereits Ende Feber Symptome einer Atemwegserkrankung aufwies, allerdings noch bis Mitte März in diversen Lokalen im ganzen Land Veranstaltungen moderiert hat, könnte mehrere Personen angesteckt haben. Personen, die folgende Veranstaltungen bzw. Lokale besucht haben, sollen daher besonders auf ihre Gesundheit achten und sich, sollten sie Coronasymptome aufweisen, melden. Im Konkreten geht es um Veranstaltungen am 2. und 9. März jeweils ab 18:30 Uhr im “Almrausch” im Sölden, am 4. und 11. März, ebenfalls ab 18:30 Uhr, im “Cin Cin” in Gerlos, sowie am 5. und 12. März ab 19:30 Uhr in der “Moskitobar” in Westendorf und am 13. März, ebenfalls in Westendorf, nämlich ab 21:30 Uhr im “Jakobwirt”.

 


 

Während die Zahl der Toten und Infizierten auch in Tirol weiter ansteigt, melden sich immer mehr detusche Urlauber beim Österreichischen Verbraucherschutzverein, Tirol habe zu spät auf die Coronakrise reagiert und die Skilifte zu spät zugesperrt. Bislang haben sich laut VSV gut 2.000 Personen gemeldet. Es wird an einer Sammelklage gegen Landeshauptmann Günther Platter, mehrere Landesräte und Seilbahngesellschaften gearbeitet. Landeshauptmann Günther Platter sagt, man müsse sich nach überstandener Krise nicht nur in Tirol, sondern in ganz Europa – auch in Deutschland – fragen, ob alles richtig gemacht worden sei.

 


 

Am Wochenende erhebt eine Korrespondentin des deutschen Fernsehsenders ZDF massive Vorwürfe gegen die Öffentlichkeitsarbeit des Landes. Bei Videokonferenzen seien kritische Fragen nicht zugelassen worden. Sie sei von den Online-Pressekonferenzen ausgeschlsosen worden, so die Journalistin. Schriftliche Fragen würden nicht beantwortet. Das Land weist die Anschuldigungen zurück. Fragen seien sehrwohl beantwortet worden. Bislang sei es bei Videokonferenzen aber nur möglich, eine bestimmte Anzahl an Medien zuzuschalten und da sei Tiroler Journalisten der Vortritt gelassen worden. Man arbeite aber daran, heißt es. Außerdem sollen künftig Fragen ausländischer Medien über die Austria Presse Agentur gestellt werden können. Die Tiroler Opposition zeigt sich entsetzt über die lückenhafte Medienarbeit des Landes.

 


 

In einer Videobotschaft bedankt sich Landeshauptmann Günther Platter bei den Tirolern für ihr Verständnis und ihren sorgfältigen Umgang mit der aktuellen Corona-Krise. Diese werde noch einige Zeit andauern, es werde aber niemand im Stich gelassen, so Platter.

„Wir Tiroler sind es gewohnt, zusammenzustehen, insbesondere in Krisenzeiten. Wenn es darauf ankommt, können wir uns aufeinander verlassen. Da halten wir zusammen. Das ist die Mentalität, die uns Tiroler auszeichnet. Die verordneten Maßnahmen sind hart und bestimmt auch einschneidend. Gerade in so einer Zeit ist ein Land dann stark, wenn nicht Egoismus im Vordergrund steht, sondern die gegenseitige Unterstützung.‟

Besonders schwierig sei die Lage derzeit im Krankenhaus Zams, wo besonders viele Coronapatienten behandelt werden – auch überdurchschnittlich viele intensivmedizinisch.

 


 

Heute will die Bundesregierung eine erste Zwischenbilanz ziehen, wie die strikten Maßnahmen zur Eindämmung der Coronakrise bisher gewirkt haben.

„Wir gehen davon aus, dass wir mehr sagen können, welche Maßnahme welche Wirkung hat. Wie wirkt sich das im Detail aus? Und diese tägliche Evaluierung, die wir machen, ist ein erster Schritt in Richtung Entscheidung, wie es weitergehen wird‟,

sagt Gesundheitsminister Rudolf Anschober. Neben einer Zwischenbilanz will die Regierung heute auch einen Ausblick geben, welche Maßnahmen in Zukunft weiter Sinn machen werden, und wo es eventuell schon Lockerungen geben kann. 

 


 

Und vor einer Woche ist der Öffi-Verkehr in Tirol – sowohl der Nah- als auch der Fernverkehr – massiv eingeschränkt worden. Laufend werden aber Verbesserungen vorgenommen. Auch heute. Basierend auf Fahrgastzählungen und Rückmeldungen der Fahrgäste treten heute weitere Änderungen im Zugverkehr inkraft. So wird das Sitzplatzangebot der beiden REX-Züge von Landeck nach Innsbruck mit Abfahrt um 05:04 und um 06:13 Uhr verdoppelt bzw. verdreifacht. Daselbe gilt für die Rückfahrt um 19:20 Uhr ab Innsbruck. Im Zillertal wird die Regiobuslinie 8334 eingestellt, ebenso die Regiobuslionie 8336 am Achensee – mit Ausnahme des Frühverkehrs. Im Oberland wird der Regiobus 260 nur bis Pians, Haltestelle Abzweigung Silvretta geführt. Pendler können auf den Bus 4242 umsteigen, der erweitert wird. Sämtliche Maßnahmen dienen dazu, so Mobilitätslandesrätin Ingrid Felipe, dass Fahrgäste den vorgeschriebenen Mindestabstand von einem Meter einhalten können. Sie ruft noch einmal dazu auf, die Öffis nur für dringende Fahrten – etwa in die Arbeit – zu nutzen.