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Montag, 30. September 2019

* ÖVP, Grüne und NEOS sind Wahlsieger in Tirol - FPÖ und SPÖ verlieren massiv

* 22-jährige Zillertalerin stürzt beim Wandern in den Tod

* 11-jähriger bricht auf Lichtkuppel ein - schwer verletzt

Österreich und somit auch Tirol hat gewählt! Und die Wahl zeichnet ein deutliches Bild für die ÖVP und die Grünen und gegen die FPÖ und die SPÖ – sowohl bundesweit als auch in Tirol. Es fehlen zwar noch knapp 82.000 Briefwahlstimmen in Tirol, laut einer aktuellen Hochrechnung inklusive Wahlkarten schafft es die ÖVP aber auf 45,4 Prozent vor den Grünen und der FPÖ ex aequo auf 14,7 Prozent. Die SPÖ rutscht auf Platz vier mit 13,6 Prozent zurück, die NEOS kommen auf 8,6 Prozent. Das Spektrum der emotionalen Reaktionen reicht von hocherfreut bis zutiefst erschüttert. Landeshauptmann Günther Platter:

„Da sieht man schon, dass unter schwierigen Voraussetzungen Sebastian Kurz und die ÖVP die Menschen überzeugen hat können. Und dass jetzt klare Verhältnisse geschaffen sind.‟

Platter will Kurz nicht vorgreifen, meint aber, schwarz-grün funktioniere in Tirol ganz gut. Grünen-Spitzenkandidatin Barbara Nessler:

„Gerade noch 2017 haben wir Grünen nicht aufgegeben, sondern wir sind wieder aufgestanden und haben dafür gekämpft, dass wir wieder in den Nationalrat einziehen. Und jetzt sind wir stärker zurück als je zuvor. Für mich ist das ein wunderschöner Tag.‟

NEOS-Landesparteiobmann Dominik Oberhofer:

„Für uns in Tirol ist das natürlich ein ganz gewaltiger Schub nach vorne.‟

Von einem Schub nach vorne kann FPÖ-Landesparteichef Markus Abwerzger keinesfalls sprechen.

„Dieses Ergebnis kann man nicht schönreden. Das ist ein katastrophales Ergebnis. Da kann man auch nicht zur Tagesordnung über gehen, das muss man klar und deutlich ansprechen. Das war eindeutig selbst verschuldet, von einigen wenigen.‟

Und auch bei der SPÖ hängt der Haussegen schief. Landesparteivorsitzender Georg Dornauer:

„Man muss ganz offen sagen, wir haben diese für uns sehr wichtige Wahl verloren. Da gibt es nichts zu beschönigen. Und jetzt gilt es zu analysieren in der Partei, woran das gelegen ist, dass wir nach 17 Monaten türkis-blau zu den Verlierern zählen neben der FPÖ.‟

Auch bei den Spitzenkandidaten fallen die Reaktionen dem Ergebnis entsprechend unterschiedlich aus. Tirols ÖVP-Spitzenkandidatin, Ex-Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck, fährt vor allem mit den Wahlverlierern FPÖ und SPÖ hart ins Gericht:

„Sie haben uns abgewählt, ich saß damals auf der Regierungsbank. FPÖ und SPÖ haben jetzt die Rechnung dafür bekommen. Man wollte den Kanzler Sebastian Kurz und die ÖVP abstrafen, das ist aber nicht gelungen.”

Der zweite Tiroler Spitzenkandidat der Grünen, Hermann Weratschnig, wird fix in den Nationalrat einziehen.

„Ich kann es selber kaum glauben dass uns ein solches historisches Ergebnis gelungen ist. Und was mich zusätzlich noch besonders freut ist, dass es einen Schwazer Nationalratsabgeordneten zuletzt 1923 gegeben hat. Mit Schwaz meine ich jetzt die Stadt Schwaz.‟

NEOS-Spitzenkandidat Johannes Margreiter sitzt ebenfalls fix im Nationalrat:

„In Tirol liegen wir deutlich über acht Prozent. Das ist natürlich aus Tiroler Sicht noch einmal ganz besonders erfreulich. Ich freue mich darauf, eine starke, lautstarke und kritische Stimme im Wiener Parlament zu sein.‟

Absolut keine Jubelstimmung kommt bei FPÖ-Spitzenkandidaten Peter Wurm auf.

„Das ist eine klare und herbe Niederlage, die wir erlitten haben. Es ist natürlich ganz klar, dass diese zwei Tiefschläge und die Spesengeschichte, nicht so leicht wegstecken kann. Inhaltlich wüsste ich jetzt aber nicht, was wir falsch gemacht haben.‟

Gesprächs- und Reflexionsbedarf gibt es auch bei der SPÖ. Spitzenkandidatin Selma Yildirim hat ein deutlich niedrigeres Ergebnis als im Bund eingefahren.

„Ich bin wirklich persönlich betroffen. Es tut weh. Die Analyse ist für mich persönlich so, dass unsere Themen aufgrund der Skandale der FPÖ und der ÖVP untergegangen sind.‟

Heute wird mit dem Auszählen der 82.000 Briefwahlstimmen in Tirol begonnen. Sie werden auch den Kampf zwischen den Grünen und der FPÖ um Platz zwei in Tirol entscheiden. Immerhin 15 Prozent der Wahlberechtigten in Tirol haben eine Wahlkarte beantragt.

 


 

In Ginzling im hinteren Zillertal ist gestern eine 22-jährige Wanderin in den Tod gestürzt. Beim Abstieg vom Dristner ist sie ausgerutscht und rund 200 Meter weit über die Südwestflanke in Richtung Floitental abgestürzt. Für die junge Zillertalerin ist jede Hilfe zu spät gekommen. Ihr 25-jähriger Begleiter hat die Rettungskette in Gang gesetzt.

 


 

Wir bleiben im Zillertal: in Kaltenbach hat gestern Nachmittag ein 9-jähriger Bub mit seinem Elektroscooter die Gehsteigkante gestreift und ist gestürzt. Der junge Zillertaler ist mit Verdacht auf eine Gehirnerschütterung in das BKH Schwaz gebracht worden.

 


 

Beim Herumspringen auf der Plastikkuppel am Dach einer Tiefgarage in Innsbruck-Wilten ist gestern Nachmittag ein elfjähriger Bub schwer verletzt worden. Die Kuppel ist eingebrochen, der Bub knapp vier Meter auf den Betonboden abgestürzt. Mit einem gebrochenen Unterschenkel ist der elfjährige Bursch in die Klinik Innsbruck gebracht worden.

 


 

In Kirchberg ist heute Nacht ein betrunkener Slowake mit seinem Auto von der Straße abgekommen und gegen die Mauer eines Firmenareals geprallt. Der PKW ist ins Schleudern geraten und gegen eine Baum geprallt. Alle drei Insassen sind unbestimmten Grades verletzt in das BKH St. Johann gebracht worden.

 


 

Und in Brixlegg hat in der Nacht auf vergangenen Samstag ein Unbekannter die Radmuttern an den beiden linken Reifen eines Anhängers gelockert. Erst auf der Inntalautobahn bei Kramsach hat der Lenker in der Früh ein lautes, blechernes Geräusch gehört. Bei der Nachschau hat er dann bemerkt, dass beide linken Reifen fehlten. Verletzt wurde niemand. Die Polizei bittet um Hinweise.