Landeck

101,6 MHz
Frequenz

Imst

95,0 MHz
Frequenz

Reutte - Lechtal

93,9 MHz
Frequenz

Tannheimertal

96,2 MHz
Frequenz

Ehrwald

107,9 MHz
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Sölden

97,1 MHz
Frequenz

Längenfeld

102,5 MHz
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Haiming - vorderes Ötztal

106,8 MHz
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Wipp-/Stubaital

90,7 MHz
Frequenz

Inzing

94,2 MHz
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Innsbruck

97,0 MHz
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Wattens

100,5 MHz
Frequenz

Schwaz

100,2 MHz
Frequenz

Jenbach

89,2 MHz
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Achensee

104,1 MHz
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Gerlos - mittleres Zillertal

103,7 MHz
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Mayrhofen

102,6 MHz
Frequenz

Hintertux

89,2 MHz
Frequenz

Wildschönau

93,8 MHz
Frequenz

Wörgl

101,0 MHz
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Kufstein

102,6 MHz
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Ebbs

103,7 MHz
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Montag, 5. Oktober 2020

* Tag der Wahrheit für 1000 Swarovskimitarbeiter

* Kletterer in den Stubaier Alpen tödlich abgestürzt

* krimineller Überfall auf Fernpassstraße

Tödlich hat gestern ein Kletterausflug für einen 43-Jährigen in den Stubaier Alpen geendet. Er war mit seinem Freund auf der Klettertour am Acherkogel ohne Seil unterwegs, als er auf einer Steinplatte ausgerutscht und rund 150 Meter in die Tiefe gestürzt ist. Durch den Sturz hat er sich tödliche Verletzungen zugezogen, denen er noch an der Unfallstelle erlegen ist.



Seit Samstagabend liegen 113 weitere Coronavirus-Testergebnisse vor, 15 Personen sind wieder genesen. Damit sind aktuell insgesamt 723 Personen in Tirol nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Im Bezirk Kufstein ist gestern ein öffentlicher Aufruf gestartet worden. Jene Personen, die am Mittwoch oder Samstag beim Gottesdienst in der Kirche in Bad Häring waren, oder am Donnerstag an der Trauerfeier in der Kirche in Kirchbichl oder am Gottesdienst in Schwoich teilgenommen haben, werden gebeten auf ihren Gesundheitszustand zu achten. Es gilt also, bei Symptomen wie Husten, Halsweh, Fieber, Kurzatmigkeit oder Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns die Gesundheitshotline 1450 zu kontaktieren.



Für den Kristallkonzern Swarovski und seine Mitarbeiter ist heute der angekündigte „Tag der bitteren Wahrheit“. Nachdem heuer bereits 200 Mitarbeiter gekündigt worden sind, werden heute weitere 1000 informiert, die vom Personalabbau betroffen sein werden. Ein beendetes Dienstverhältnis sei das aber noch nicht, sondern lediglich eine Vorabinformation. Ab 20. Oktober sind detailliertere Gespräche geplant. Was weiterhin steigt, ist die Sorge vor weiteren Kündigungswellen bis 2022.



Einem 52-Jährigen ist gestern in den frühen Morgenstunden in einem kriminellen Überfall sein Auto gestohlen worden. Er war auf der Fernpassstraße bei Nassereith in Richtung Süden unterwegs, als ihn ein schwarzer PKW überholt und ihn zum Anhalten gezwungen hat. Die Insassen, zwei Männer, sind ausgestiegen, haben ihn mit einem Hammer attackiert und ihn aus dem Auto gezerrt. Daraufhin sind sie mit den beiden Autos in Richtung Nassereith geflüchtet. Beim geraubten Fahrzeug handelt es sich um einen schwarzen Citroen Berlingo mit deutschem Kennzeichen. Die Fahndung ist bis dato erfolglos geblieben.



Nach mehr als zwei Monaten ist heute seit fünf Uhr in der Früh bei Kufstein-Süd wieder die LKW-Blockabfertigung aktiv. Pünktlich seit fünf Uhr in der Früh werden heute das erste Mal seit dem 27. Juli wieder maximal 300 LKW pro Stunde aus Deutschland nach Tirol geschleust. Das war auch letztes Jahr nach dem Tag der Deutschen Einheit so. Momentan läuft es ganz ruhig. LKW-Rückstau bis nach Rosenheim baut sich aber bereits auf. Insgesamt finden heuer in Kufstein 35 LKW-Blockabfertigungen statt – das heute ist die 25 davon. Das nächste Mal heißt es dann für LKW-Lenker aus Deutschland kommend wieder am 27. Oktober, also am Tag nach unserem Nationalfeiertag, im Schrittempo die Grenze passieren. Den Deutschen ist diese Blockabfertigung nach wie vor ein Dorn im Auge. Landeshauptmann Günther Platter hält daran fest und will so Druck unter anderem für eine einheitliche LKW-Korridormaut zwischen München und Verona aufbauen.



Kräftige Sturmböen sind gestern drei Segelbootfahrern am Achensee zum Verhängnis geworden. Die drei Männer sind alle auf einem Boot gewesen, als ein kräftiger Wind aufkam und das Boot zum Kentern gebracht hat. Zwei Fischer haben den Unfall beobachtet und die Segler aus dem See bergen können. Sie sind unverletzt blieben, ihr Boot ist untergegangen.



Am Landesgericht Innsbruck muss sich heute Nachmittag ein sogenannter Staatsverweigerer verantworten. Dem 56-jährigen Tiroler wird vorgeworfen, letztes Jahr zweimal in Imst an der staatsfeindlichen Bewegung „Gerichtshof der Menschen“ teilgenommen zu haben. Vom Imster Bezirkshauptmann, vom Vorsitzenden der Bausparkasse, von mehreren Gerichtsangehörigen, ja sogar vom Landeshauptmann soll er Schadenersatz in absurder Millionenhöhe gefordert haben. Andernfalls würden sie in einem Schuldenregister in Übersee eingetragen und Zwangsmaßnahmen würden vollstreckt. Das ist gängige Masche der Staatsverweigerer. Die heimische Justiz zeigt sich davon nicht beeindruckt und macht dem 56-Jährigen heute den Prozess - unter anderem auch wegen eines tätlichen Angriffs auf einen Beamten. Der Prozess gegen den Mann wird heute nach zwei Verhandlungstagen im Februar fortgesetzt. Ihm drohen bis zu zwei Jahre Gefängnis.



Ein Dorn im Auge ist den Tirolern währenddessen die deutsche Reisewarnung. Ihre Auswirkungen auf die Tiroler Tourismusbetriebe sind weiterhin massiv. Vor allem in den letzten Tagen habe es zahlreiche Stornierungen gegeben, sagt TVB-Geschäftsführerin Karin Seiler. Trotz des vergleichsweise guten Sommers sind die Buchungen um rund ein Drittel eingebrochen. Viele Betriebe kämpfen um ihr Überleben und fühlen sich von der Politik im Stich gelassen. Was nach wie vor fehlt sei ein klares Konzept für den Winterrourismus.



Heute in zwei Monaten ist Krampustag. Coronabedingt wird der 5. Dezember heuer allerdings anders ablaufen als normalerweise, denn größere Perchtentreffen und Krampusläufe sind nicht erlaubt. Das hat Elmar Rizzoli vom Corona-Einsatzstab des Landes heute offiziell bestätigt:


„Die aktuelle Verordnungslage erlaubt ja im freien, ohne zugewiesenen Sitzplätze - und das ist ja bei solchen Veranstaltungen üblich - nur Veranstaltungen mit bis zu 100 Besucher.„


Lockerungen werde es bis zum 5. Dezember nicht geben – im Gegenteil: Rizzoli schließt weitere Verschärfungen nicht aus.



Und die Österreichischen Bundesbahnen, kurz ÖBB, machen auch heuer wieder mit ihrer Sicherheitskampagne „Pass auf dich auf“ auf die Gefahren im öffentlichen Verkehr und auf Bahnsteigen aufmerksam. Mithilfe von vier themenbezogenen Sujets appellieren sie an die Eigenverantwortung, vor allem an die der jüngeren Generation.


„Und das aus zwei Gründen, erstens: viele Kinder kommen, gerade wenn sie dann höhere Schulen besuchen, das erste Mal mit dem System Bahn in Verbindung und da gilt es natürlich besonders aufzupassen, damit das auch sicher passieren kann. Und das zweite ist, Kinder sind auch sehr gute Multiplikatoren. Junge Leute machen ihre Eltern, ihren Freundeskreis, ihre Verwandten dann auf potentielle Gefahren aufmerksam. Das Bahnfahren ist das sicherste Transportmittel, aber es gibt ein par spezifische Gefahren und über die sollte man Bescheid wissen.“


Sagt der ÖBB-Pressesprecher Christoph Gasser-Mair. Hierzu werden normalerweise auch Vorträge an Schulen gemacht, heuer werden die Vorträge aber coronabedingt virtuell angeboten.