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Montag, 6. April 2020

* 88-Jährige stirbt bei Wohnungsbrand in Kufstein

* ab heute Schutzmaskenpflicht in Supermärkten

* außerordentliche Zivildiener beginnen beim Roten Kreuz

Gleich vier Mal hat es gestern in Tirol gebrannt.

Besonders tragisch war der Brand in einem Kufsteiner Mehrparteienhaus gestern in der Früh. Die 88-jährige Bewohnerin der Wohnung, in der das Feuer ausgebrochen ist, ist regungslos aufgefunden worden und später noch vor dem Eintreffen im Krankenhaus verstorben. Die 14 übrigen Bewohner sind unverletzt geblieben.


Auch in einer Wohnung in einem Mehrparteienhaus in Mutters hat es gestern Vormittag zunächst starke Rauchentwicklung gegeben. Mittels Wärmebildkamera hat die Feuerwehr dann einen Kabelbrand hinter einer Holzvertäfelung entdeckt und gelöscht, hier ist niemand verletzt worden.


Gestern Nachmittag haben Nachbarn dann einen Brand auf dem Balkon eines Mehrparteienhauses in Westendorf bemerkt, und die Feuerwehr alarmiert. Die Hausbesitzer haben zuvor noch vergeblich versucht, mittels Feuerlöscher den Brand einzudämmen, die Flammen haben da aber schon bis zum Dachstuhl gereicht, und der stand bei Eintreffen der Feuerwehr dann in Vollbrand. Die Florianijünger haben ein Übergreifen der Flammen auf die Nachbarhäuser verhindern können, der Sachschaden hier ist beträchtlich. Verletzt wurde auch hier niemand.


Und am frühen Abend hat gestern in Innsbruck, bei einem Mehrparteienhaus in der Innenstadt, das Gebüsch im Hinterhof gebrannt. Beim Eintreffen der Feuerwehr sind bereits rund 100m² Gebüsch in Flammen gestanden. Weil wegen des dichten Gestrüpps nicht genug Löschwasser zum Brandherd gekommen ist, hat das Feuer erst nach rund einer halben Stunde gelöscht werden können. Auslöser für das Feuer war ein Nachbar, der von seinem Balkon aus raucht, und einen Zigarettenstummel direkt ins Gebüsch geworfen hat. Der Mann soll noch vergeblich versucht haben, den Brand mit Wasserkübeln zu löschen. Er wird jetzt wegen fahrlässiger Herbeiführung einer Feuersbrunst angezeigt.



Damit kommen wir schon zu unserem täglichen Corona Update, und da gibt’s auch heute wieder gute Nachrichten. Von 2.870 in Tirol positiv auf das Coronavirus Getesteten, ist mehr als ein Drittel jetzt schon wieder gesund. Positiv getestet worden ist jetzt auch der Schwazer Bezirkshauptmann Michael Brandl. Er hat aktuell nur milde Symptome, und bleibt jetzt für 14 Tage in häuslicher Quarantäne. Der Einsatzstab im Bezirk Schwaz bleibt aber voll funktionsfähig.



In großen Supermärkten muss ab heute verpflichtend eine sogenannten Nase-Mund-Schutzmaske getragen werden, um die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus zu verringern. Schon seit letzten Mittwoch werden solche Schutzmasken in einigen großen Supermärkten verteilt. Ab heute darf niemand mehr ohne Maske ins Geschäft hinein. ABER: nachdem Schutzmasken nach wie vor Mangelware sind, sind auch selbstgenähte Masken erlaubt:


„Bitte beachten Sie, dass sie aus 100% Baumwolle sind, die Masken. Möglicherweise doppellagig sind, und dass diese auch mit über 60 Grad gewaschen werden können. Und diese Masken können Sie ohne weiteres, entsprechend der neuen Regelung der Regierung, auch einsetzen, wenn Sie im Supermarkt einkaufen gehen. Aber einmal verwendet gehört die Maske danach in die Waschmaschine.“


sagt die Innsbrucker Virologin Cornelia Lass-Flörl. Verpflichtend getragen werden müssen die Schutzmasken nur in Geschäften mit mehr als 400m² Verkaufsfläche. In kleineren Geschäften, also zum Beispiel beim Metzger oder Bäcker im Ort, sind sie nicht vorgeschrieben, sollten aber, zum Schutz der Mitmenschen, überall getragen werden, wo Sie auf andere Menschen treffen, so zum Beispiel auch in den öffentlichen Verkehrsmitteln oder auch in Drogerien und Apotheken.



Ab heute beginnen 40 außerordentliche Zivildiener in Tirol ihren Dienst für das Rote Kreuz. Vergangenen Freitag sind die jungen Männer, die sich freiwillig zum außerordentlichen Zivildienst gemeldet haben, eingekleidet worden. Ab heute sind sie in den Bezirksstellen des Roten Kreuzes im Einsatz, unter anderem helfen die jungen Männer auch bei der Materiallogistik.



Die Zahl der Infizierten geht in Tirol wie berichtet weiter zurück, also es werden mehr Menschen wieder gesund, als sich welche neu anstecken. Dass die Maßnahmen der Regierung wirken, zeigt auch die Statistik der Leitstelle Tirol. Bei der Gesundheitshotline 1450 sind am Samstag beispielsweise nur noch rund 300 Anrufe eingegangen, zu Spitzenzeiten waren es mehrere tausend Anrufe pro Tag.



Die Infektionszahlen haben zuletzt Hoffnung gegeben, der Trend geht hier definitiv in die richtige Richtung. Übers Wochenende haben die Experten die jüngsten Erkenntnisse ausgewertet, und schon heute werden Bundeskanzler Sebastian Kurz und Gesundheitsminister Rudolf Anschober bekannt geben, wie es mit den strengen Ausgangsbeschränkungen weiter geht. Gerüchtehalber soll bereits nächste Woche, spätestens aber ab 20. der Handel langsam wieder hochgefahren werden.



Und trotz Coronakrise beginnt jetzt die Wiederaufforstung im Gebiet rund um die Arzler Alm. Im Jänner 2019 hat eine Lawine dort rund 5000 Festmeter Wald mitgerissen und zerstört. Im April werden 10.000 neue Bäume auf rund 50.000 Quadratmetern gesetzt. Der Schutzwald auf der Arzler Alm war und ist ein unverzichtbarer Schutz für das Wasserschutzgebiet und den Siedlungsraum. Die sogenannte Überschirmung durch die Bäume verhindert, dass der Boden bei starken Niederschlägen weggeschwemmt wird. Die jungen Bäume müssen zur richtigen Zeit im April gesetzt werden und bräuchten genug Zeit um gut anzusetzen, deshalb müsse jetzt damit begonnen werden, erklärt Forstreferent und Vizebürgermeister Johannes Anzengruber.