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Montag, 7. Jänner 2019

* Lawinengefahr verschärft sich weiter

* Gefahr von umstürzenden Bäumen

* LKW Blockabfertigung in Kufstein sorgt für kilometerlangen Rückstau

Der Schneefall hat mittlerweile in ganz Tirol nachgelassen, die Lawinensituation ist nach wie vor sehr angespannt. Über der Waldgrenze gilt die Lawinengefahrenstufe 4 von 5:

"Hochalpin bilden immer wieder frisch gebildete Windverfrachtungen das Hauptproblem. Dieser Triebschnee, der kann schon von einem einzelnen Wintersportler leicht als Lawine ausgelöst werden. Und unterhalb der Waldgrenze, da sorgen die steigenden Temperaturen und Regen für eine zunehmende Durchfeuchtung der Schneedecke. Hier ist vermehrt mit Selbstauslösungen von Feuchtschneerutschen und Nassschneelawinen zu rechnen."

Sagt der Leiter des Lawinenwarndienst Tirol, Rudi Mair. Ab morgen Dienstag kommen aber wieder zum Teil große Mengen an Neuschnee herunter, Mitte der Woche kann die Lawinengefahr deshalb auf die höchste Stufe ansteigen, also auf 5 von 5. Das bedeutet sehr große Lawinengefahr.



Nach wie vor Probleme durch die starken Schneefälle vom Wochenende gibt es auch bei der Bahn. Voraussichtlich bis heute Nachmittag ist die Bahnstrecke zwischen Saalfelden und Hochfilzen unterbrochen, hier ist derzeit ein sicherer Zugverkehr nicht möglich. Auch die Bahnstrecke zwischen Scharnitz und Mittenwald ist aktuell wegen Lawinengefahr gesperrt. Wegen der örtlichen Gegebenheiten gibt es hier auch keinen Schienenersatzverkehr. Die ÖBB Mitarbeiter arbeiten aber auf Hochtouren daran, dass alles wieder in gewohnten Bahnen abläuft.



Schnee ist das dominierende Thema heute Früh bei uns. Gestern hat das Land Tirol vor der erhöhten Baumsturzgefahr, vor allem in den Bezirken Kufstein und Kitzbühel gewarnt. Wenn Sie sich im Freien aufhalten, sollten Sie unbedingt besonders vorsichtig sein. Durch die schwere Schneelast sind bereits etliche Bäume umgestürzt. Der Kufsteiner Bezirkshauptmann Christoph Platzgummer rät der Bevölkerung in diesen Tagen auf Waldspaziergänge zu verzichten. Auch mit dem Auto sollten Sie wenn möglich derzeit nicht durch den Wald fahren oder am Waldrand parken. Durch umgestürzte Bäume hat es zum Teil auch Stromausfälle gegeben, auch hier haben TIWAG Mitarbeiter mit Hochdruck daran gearbeitet, die Schäden schnellst möglich zu beheben.
An dieser Stelle einmal ein großes DANKE an alle Einsatzkräfte und Helfer, die das ganze Wochenende über und zum Teil bis tief in die Nacht dafür gesorgt haben, dass Straßen und Wege frei sind, und alles reibungslos abläuft.



Durch die Schneefälle waren auch Tirols Feuerwehren am Wochenende wieder gefordert. Nicht nur umstürzende Bäume haben die Florianijünger verräumt, auch bei Dächern, die unter der schweren Schneelast einzubrechen drohen, hilft die Feuerwehr. Gestern sind die Schneefälle ja vielerorts in Regen übergegangen, der Schnee auf den Dächern saugt das Wasser wie ein Schwamm auf, und wird umso schwerer. Landesfeuerwehrkommandant Peter Hölzl weist allerdings darauf hin, dass die Feuerwehr nur dann ausrückt, um Dächer zu räumen, wenn tatsächlich Gefahr in Verzug ist, also die Statik dem Druck des Schnees nicht standhalten würde. In allen anderen Fällen sollten Sie am besten Profis beauftragen. Selbst das Dach freizuschöpfen ist wegen der Schneeglätte derzeit besonders rutschig und gefährlich.



Ein 78-jähriger Autofahrer aus dem Unterland wird jetzt wegen grober Fahrlässigkeit angezeigt. Er war bei dem dichten Schneetreiben am Samstag nicht nur ohne Schneeketten, sondern sogar mit Sommerreifen unterwegs. Trotz zutiefst winterlicher Fahrverhältnisse hat es sich der 78-jährige am Samstagabend nicht nehmen lassen, mit seinem Auto von Lofer nach St. Johann zu fahren. Im Bereich des Pass Strub in Waidring ist er wegen der winterlichen Fahrverhältnisse aber vermutlich auch wegen seiner montierten Sommerreifen – ja, richtig gehört, Sommerreifen – stecken geblieben. Bis Sonntag, elf Uhr, also mehr als zwölf Stunden lang, stand der PKW quer und hat den Verkehr sowie dringend notwendige Schneeräumungsarbeiten behindert. Am Sonntagvormittag ist das Auto schließlich abgeschleppt worden.



Gleich drei Mal hat es gestern in Tirol gebrannt. Alle drei Brände sind aber zum Glück glimpflich ausgegangen, es ist niemand verletzt worden.
In Oberndorf hat eine Frau per Handfeuerlöscher einen Holzhaufen löschen können, der neben ihrer Pension gelagert war und kurz nach 2 Uhr in der Früh in Flammen aufgegangen ist.
Kurz nach 17 Uhr 30 hat in Fulpmes ein Christbaum durch einen Sternspritzer Feuer gefangen. Mit Wasserkübeln hat der Wohnungsbesitzer den Baum und die brennenden Vorhänge selbst löschen können.
Und kurz vor 18 Uhr ist dann im Schiraum eines Gasthofs am Weerberg ein Feuer ausgebrochen. Die Feuerwehr hat den Brand aber rasch löschen können.



Auf der A12 Inntalautobahn bei Kufstein findet jetzt gerade die erste LKW Blockabfertigung in diesem Jahr statt. Bis Ende Juni wird es noch 16 weitere LKW Dosierungen geben. Sprich es dürfen an festgelegten Terminen nur maximal 300 LKW pro Stunde bei Kufstein nach Tirol durchfahren, um die Versorgungssicherheit der Tiroler Bevölkerung weiterhin gewährleisten zu können. Wie erwartet ist der Andrang nach Tirol heute riesig. Bereits jetzt gibt es mehrere Kilometer LKW Rückstau nach Deutschland. PKW können problemlos an der LKW-Kolonne vorbeifahren.



Einen spektakulären Einsatz der Bergretter hat es gestern in Gerlos gegeben. Aus einer Gondel haben sich die Helfer abseilen müssen, um einem Variantenfahrer zu helfen, der im Tiefschnee stecken geblieben ist. Der 21-jährige Deutsche ist von den Helfern dann zum Teil mit Ski, zum Teil zu Fuß zurück auf die Piste bzw. ins Tal gebracht worden.



Erst am 9. Dezember ist europaweit der neue Öffi-Fahrplan in Kraft getreten. Auch bei uns in Tirol. Gerade einmal einen Monat später reagieren die ÖBB auf die große Nachfrage und adaptieren. Vor allem Pendler aus dem Unterland wird es freuen: Der Regionalexpress 160 mit Planabfahrt um 06:29 Uhr in Kufstein und Ankunft um 07:17 Uhr in Innsbruck wird ab heute platztechnisch aufgestockt und zwar auf 652. Soll heißen, der REX-Garnitur wird ein zweiter Zug angehängt. Dieser Zug ist der am meisten genützte Zug im Tiroler Nahverkehr und ab heute auch jener mit dem größten Sitzplatzangebot. Neu ist ab heute auch ein zusätzlicher Halt für den REX 5374 um 07:15 Uhr in Brixlegg. Die Abfahrt in Kufstein wird um eine Minute auf 06:55 Uhr vorverlegt. Auch in Wörgl fährt der Zug etwas früher, nämlich um 07:06 Uhr ab. Die weiteren Abfahrts- und Ankunftszeiten in Jenbach und Innsbruck bleiben unverändert.



Und nicht nur die Sternsinger waren dieses Wochenende in Tirol unterwegs. In Alpbach, am Angerberg und im hinteren Zillertal sind auch die Perchten von Haus zu Haus gezogen. Mit Besen kehren die Perchten das Unglück aus dem Haus, und das Glück hinein. Während am Vormittag die Kinder verkleidet zum Perchten unterwegs sind, werden sie am Nachmittag von Erwachsenen abgelöst, die Neujahrsglückwünsche überbringen.