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Montag, 7. Oktober 2019

* tiefe Trauer und Betroffenheit nach 5-fach Mord in Kitzbühel

* Motorradfahrer stirbt auf der Fernpassstraße

* Brand am Eingang des Halltal

Noch immer herrscht Fassungslosigkeit und tiefe Betroffenheit, nach dem fünffach-Mord gestern in Kitzbühel. Wie berichtet hat dort ein 25-jähriger Einheimischer ohne Migrationshintergrund seine Ex-Freundin, deren neuen Freund, sowie ihre Eltern und ihren Bruder kaltblütig ermordet. Kurz nach der grausamen Tat hat er sich selber der Polizei gestellt:


„Er hat an der Klingel geläutet, wurde dann letztlich eingelassen, und hat dann eine Pistole und ein Messer auf den Tresen der Polizeiinspektion gelegt, und hat gesagt ‚ich habe soeben fünf Personen ermordet‘.“


schildert Walter Pupp vom Landeskriminalamt. Das Motiv für die Tat war offenbar Eifersucht, der 25-Jährige hat seine Ex-Freundin in derselben Nacht mit ihrem neuen Freund in einem Kitzbüheler Lokal getroffen, bereits dort kam es zum Streit. Später hat es an der Haustür bei seiner Ex-Freundin erneut Streit gegeben, der Vater hat den Mann aber abwimmeln können. Der ist daraufhin nach Hause gefahren, hat die Pistole seines Bruders geholt, der diese legal besitzt, ist zum Haus zurückgekehrt,


„hat wieder geklopft, der Vater hat wieder geöffnet, und offensichtlich hat er unmittelbar darauf den Vater erschossen. Ist dann in das Wohnhaus, hat dort im Schlafzimmer den 25-jährigen Bruder der jungen Frau erschossen, im Anschluss dann die 51-jährige Mutter des jungen Mädchens, hat dann ebenfalls die junge Frau erschossen und dann ihren neuen Freund.“


Zum Tatzeitpunkt war der vermeintliche Mörder nicht alkoholisiert, die Polizei lässt jetzt noch sein Blut auf andere Substanzen überprüfen. Gestern noch hat Innsbrucker Staatsanwaltschaft bereits die U-Haft über den mutmaßlichen Täter verhängt. Er ist umfassend geständig.



Tiefe Betroffenheit heute auch in der Kitzbüheler Bevölkerung. Auch der Kitzbüheler Bürgermeister Klaus Winkler kann die grausame Tat noch gar nicht richtig fassen, zumal es sich beim Täter, wie bei den Opfern, um zwei angesehene Kitzbüheler Familien handelt:


„Die Opfer, die Familie, das war eine integrierte, hoch angesehene Familie in Kitzbühel. Und auch seitens des Täters gibt es sonst überhaupt keine Anzeichen, also der stammt auch aus einer hochangesehenen Familie in Kitzbühel. Also dass da, weder vom Täter noch vom Opfer her, sind hier überhaupt keinerlei Rückschlüsse auf eine solche Gräueltat zu schließen, das Ganze ist einfach völlig unfassbar.“


Sagt Winkler und ergänzt:


 „Es ist unfassbar, und wir haben selbst so eine Situation noch nie gehabt, und deshalb versuchen wir auch in aller Würde und Pietät zu machen, und trotzdem aber auch die Menschen soweit zu informieren, dass sie auch was den Hintergrund betrifft das erfahren, weil ich glaube, das ist hier das entscheidende.“


Auch das Kriseninterventionsteam des Roten Kreuz ist vor Ort, und betreut die Angehörigen und Freunde der Opfer.



Heute Vormittag wird Bundespräsident Alexander van der Bellen ÖVP-Chef Sebastian Kurz den Auftrag zur Regierungsbildung erteilen. Schon davor kommen aus Tirol diverse Wünsche für das Koalitionsabkommen, sei es was den Transitverkehr angeht, oder allfälligen Bürokratieabbau. Tirols Unternehmer wünschen sich neben einer Steuerentlastung auch weniger Bürokratie, niedrigere Lohnnebenkosten und Investitionsanreize, um auf umweltfreundliche Technologien umzusteigen. Der ÖGB Tirol will ebenfalls eine Steuerreform, allerdings zugunsten der Arbeitnehmer und Pensionisten im Land. Außerdem soll die kalte Progression endlich abgeschafft werden und es muss mehr in die soziale Infrastruktur, wie in das Gesundheits- und Bildungssystem investiert werden, wenn es nach den Gewerkschaftern geht.



Ein Todesopfer hat auch ein Verkehrsunfall auf der Fernpassstraße in Nassereith gestern Vormittag gefordert. Ein 50-jähriger Motorradfahrer aus Deutschland ist in einer Kurve gestürzt, und frontal in ein stehendes Auto gekracht. Trotz sofortige Wiederbelebungsmaßnahmen durch Ersthelfer vor Ort und durch den Notarzt, ist der 50-Jährige noch an der Unfallstelle gestorben.



Wegen einer ganzen Reihe von Verbrechen steht ein 42-Jähriger heute in Innsbruck vor Gericht. Die Anklagepunkte sind: Zuhälterei, Raub, fortgesetzte Gewaltausübung und Nötigung. Der 42-Jähriger soll einer Prostituierten über einen Zeitraum von fast zweieinhalb Jahren immer wieder die Einnahmen abgenommen haben, sie geschlagen haben und als sie aus dem Rotlichtmilieu aussteigen wollte, soll er sie mehrfach bedroht, eingeschüchtert und weiter ausgebeutet haben. Im Falle einer Verurteilung drohen dem Mann heute bis zu zehn Jahre Haft.



Im Halltal hat es gestern gebrannt. Beim Eingang zum Steinberg Stollen hat ein Dieselaggregat Feuer gefangen. Arbeiter wollten den Brand zunächst mit einem Feuerlöscher löschen, das ist ihnen aber nicht gelungen. 40 Mann der Freiwilligen Feuerwehr Absam haben das Feuer dann aber kurz darauf löschen können. Auslöser für den Brand dürfte ein technischer Defekt gewesen sein. Verletzt wurde niemand.



Und gleich zwei Mal hatte es die Polizei im Oberland am Wochenende mit Randalierern zu tun. Bei einem großen Event in Stanz bei Landeck hat eine Frau, die offensichtlich unter Alkohol- und Drogeneinfluss stand, zunächst wild um sich geschlagen, hat zuerst Securities und dann auch noch Polizei und Rettungskräfte geschlagen und gebissen, sodass sie kurzeitig festgenommen werden musste. In Telfs hat ein 25-Jähriger in der Nacht auf gestern in drei verschiedenen Lokalen randaliert, als die Polizei eingeschritte ist, hat er auch die Beamten attackiert, sodass er ebenfalls vorläufig in Polizeigewahrsam genommen wurde.