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Palmsonntag, 5. April 2020

* Deutscher stürzt auf Grenzberg im Außerfern in den Tod

* Zahl der Coronainfizierten rückläufig

* Anzeigen gegen Quarantäne-Verweigerer

Die Zahl der Coronainfizierten in Tirol ist gestern zurückgegangen. Sprich es sind mehr Menschen wieder gesund geworden, als sich neu angesteckt haben. Von insgesamt 2.837 in Tirol positiv auf das Coronavirus getesteten Personen, sind schon fast 1.000 wieder gesund! Landeshauptmann Günther Platter warnt allerdings davor, hier jetzt voreilige Schlüsse zu ziehen, oder nachlässig zu werden. Wenn die strengen Ausgangsbeschränkungen zu schnell gelockert werden, könnte das Ganze von vorne beginnen. Für Platter sind die jüngsten Zahlen aber ein Beweis dafür, dass die Maßnahmen greifen, und der Aufwärtstrend gibt weiter Hoffnung. Allerdings sind gestern auch drei weitere Personen am Coronavirus verstorben, und zwar ein 75 Jahre alter Mann, sowie zwei Frauen im Alter von 87 und 99 Jahren, allesamt aus dem Bezirk Kufstein und mit Vorerkrankungen. Insgesamt gibt es damit bis dato 34 Corona-Todesopfer in Tirol.



Auf einem Grenzberg im Außerfern ist ein 67-jähriger Deutscher gestern in den Tod gestürzt. Der Mann ist gemeinsam mit seinem Sohn auf deutscher Seite zum Pilgerschrofen aufgestiegen, und wollte über die 12 Apostel zum Säuling. Wegen der rutschigen Bedingungen sind die beiden dann aber umgekehrt, wobei der 67-Jährige später den Halt verloren hat, und trotz Seilsicherung rund 150 Meter weit, über felsiges Gelände abgestürzt ist. Der Mann hat sich dabei so schwer verletzt, dass er noch an Ort und Stelle verstorben ist.



Viele Tiroler halten sich vorbildlich an die strengen Ausgangsbeschränkungen und Quarantäneregeln, es gibt aber auch immer wieder besonders Belehrungsresistente. So zum Beispiel haben Polizisten aus Ischgl gestern ein Restaurant in Galtür überprüft, weil dort ein Ausschank stattfinden soll. Und tatsächlich haben die Beamten im Gastraum des Lokals mehrere Personen angetroffen, die gerade etwas getrunken haben. Der Lokalbetreiber hat angegeben, dass er nichts dafür verlange, und es daher kein Ausschank sei. Er wird jetzt wegen Verstoßes gegen das Corona-Maßnahmengesetz angezeigt, es drohen ihm bis zu 30.000 Euro Strafe!



Nachdem ein 26-Jähriger wie berichtet schon am Freitagabend betrunken und ohne Führerschein gefahren ist, und sich eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert hat, ist er gestern Nachmittag erneut aufgefallen. Der junge Mann ist auf der Landstraße von Wiesing Richtung Münster mit weit überhöhter Geschwindigkeit, nämlich mit 130 km/h bei erlaubten 70, vor der Polizei geflüchtet. Hat Anhalteversuche missachtet, und ist deshalb schließlich festgenommen und in die Justizanstalt Innsbruck eingeliefert worden. Auf ihn wartet jetzt eine wahre Anzeigenflut.



Ab morgen sind offiziell Osterferien bei uns im Land, das heißt die Kinder wären ohnehin zu Hause. Für alle Eltern die in systemrelevanten Jobs arbeiten, und das Land in Krisenzeiten wie diesen am Laufen halten, wird es aber auch in den kommenden Tagen eine Betreuungsmöglichkeit an den Schulen und Kindergärten im Land geben:


„Aktuell merken wir zum Beispiel im Kindergartenbereich, dass ein leichter Anstieg stattfindet. Also es gibt mehr Kinder jetzt in Betreuung, leicht mehr, als in den vorigen Wochen, und es ist auch an mehr Standorten jetzt die Betreuung gefragt. Danach starten wir jetzt in die Ferienbetreuung. Also an den städtischen Kindergärten und an den städtischen Horten ist das wie geplant, da haben wir auch im Normalfall eine Ferienbetreuung. An den Schulen, da haben die Lehrer ja eigentlich frei. Und da ist vom Bund her vorgesehen, dass es eine freiwillige Betreuung auch in dieser Osterwoche gibt und dann auch am Osterdienstag.“


Sagt die Innsbrucker Stadträtin Elisabeth Mayr. In der vergangenen Woche sind in Tirol insgesamt knapp 1.300 Schüler, und rund 1.800 Kindergartenkinder betreut worden, das sind etwas mehr als in den Wochen davor. Bildungslandesrätin Beate Palfrader appelliert weiterhin an die Eltern, ihre Kinder so weit wie möglich zu Hause zu betreuen.  



Trotz der Corona-Pandemie ist die Zahl der Unternehmenspleiten österreichweit und auch bei uns in Tirol paradoxerweise um die Hälfte zurück gegangen. Unter anderem, weil die Österreichische Gesundheitskasse während der Krise keine Insolvenzanträge einbringt. Aber:


„Der Kreditschutzverband von 1870 erwartet sich aber mittelfristig schon, dass das Insolvenzniveau in Tirol markant nach oben gehen wird. Insbesondere werden jene Unternehmen betroffen sein, die bereits vor der Coronakrise liquiditätsmäßig schwach aufgestellt waren. Es bleibt zu hoffen, dass die Maßnahmen der Bundesregierung hier entsprechend greifen, und relativ wenige Unternehmen in die Pleite schlittern.“


sagt der Leiter des Kreditschutzverbands KSV 1870 in Innsbruck, Klaus Schaller. Er rechnet vor allem Ende Mai und Anfang Juni mit einem markanten Anstieg der Insolvenzanträge über Tiroler Unternehmen.



In Assling in Osttirol ist ein 24-jähriger Landwirt gestern auf einem steilen Feld mit seinem Motorkarren abgestürzt, und hat sich mehrmals überschlagen. Der junge Mann ist dabei aus dem Fahrerhaus geschleudert worden, und ist nach der Erstversorgung vor Ort per Tau geborgen und ins BKH Lienz geflogen worden.



Und in Kitzbühel hat die Polizei nach einer Rauferei gestern nach einem flüchtenden Fahrzeug gefahndet. Als das Auto angehalten wurde, sind sechs Insassen über einen Bach in ein Feld geflüchtet. Die Jugendlichen haben dann eingeholten und angehalten werden können, sie waren gegenüber der Polizei äußerst unkooperativ und aggressiv, und hatten außerdem Drogen und gestohlene Autokennzeichen bei sich. Alle Beteiligten werden mehrfach angezeigt, unter anderem auch weil sie sich nicht an die Ausgangssperren nach dem COVID-Maßnahmengesetz gehalten haben.