Landeck

101,6 MHz
Frequenz

Imst

95,0 MHz
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93,9 MHz
Frequenz

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96,2 MHz
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Ehrwald

107,9 MHz
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97,1 MHz
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102,5 MHz
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Haiming - vorderes Ötztal

106,8 MHz
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90,7 MHz
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94,2 MHz
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Schwaz

100,2 MHz
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Jenbach

89,2 MHz
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Achensee

104,1 MHz
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Gerlos - mittleres Zillertal

103,7 MHz
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102,6 MHz
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Hintertux

89,2 MHz
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Wildschönau

93,8 MHz
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Samstag, 14. März 2020

* Hamsterkäufe nicht notwendig

* 1450 Gesundheitshotline für Kranke frei halten

* Stand 8 Uhr: 206 COVID-Fälle in Tirol

 

Die rasche Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen, bleibt auch heute oberste Priorität in unserem Land. Ab Montag haben wie berichtet etliche Geschäfte zu. Apotheken bleiben geöffnet, und auch die Lebensmittelversorgung in unserem Land ist weiterhin sichergestellt:


„Es ist nicht notwendig, dass man jetzt die Lebensmittelgeschäfte stürmt! Es wird auch nächste Woche die Möglichkeit geben, hier auch einkaufen zu gehen. Weil ich höre ja momentan, was sich hier schon alles abspielt, in den sozialen Medien et zetera. Also diese Hamsterkäufe, die sind nicht notwendig!“


Sagt Landeshauptmann Günther Platter. Auch Drogerien, die Post, Tierfutterhändler und viele weitere Geschäfte des täglichen Bedarfs werden weiterhin wie gewohnt geöffnet haben, auch beim öffentlichen Verkehr gibt es keine weiteren Einschränkungen. Und auch die Entsorgungssicherheit in Tirol ist weiterhin gewährleistet. Die Abholung des Hausmülls wird weiterhin in den gewohnten Zeitabständen durchgeführt, das garantiert die Tiroler Wirtschaftskammer.


Auch Infektiologin Cornelia Lass-Flörl von der Innsbrucker Klinik apelliert an die Bevölkerung:


„Einfach ein Appell an die Bevölkerung: jetzt nicht panisch zu werden!! Natürlich sind die wirtschaftlichen Maßnahmen, die man da setzt, schon katastrophal. Aber lieber wir setzen das sehr kurz an, wie wir zögern das hinaus.“


Insgesamt sind in Tirol 206 Personen mit dem Coronavirus infiziert, zwei sind bereits wieder gesund. Wie das Magazin Profil heute berichtet, sollen sich in Ischgl außerdem rund 100 Dänen mit dem Virus angesteckt haben. Um die rasche Ausbreitung des Coronavirus möglichst einzudämmen, sind gestern wie berichtet das Paznauntal und St. Anton am Arlberg für 14 Tage unter Quarantäne gestellt worden. In ganz Tirol ist nach diesem Wochenende die Wintersaison beendet. Skilifte haben nur noch bis morgen geöffnet, alle Hotels und Beherbergungsbetriebe in Tirol werden mit Montag behördlich geschlossen. Dementsprechend wackeln jetzt viele Jobs im Hotel- und Gastgewerbe. Tiroler Arbeiterkammer rät Beschäftigten dazu, jetzt nicht voreilig etwas unterschreiben! Das AMS rüstet sich gerade für die kommende, hohe Nachfrage, und rät – auch angesichts der aktuell angespannt Situation dazu, Anträge online abzuwickeln. Für die Online-Antragsstellung gibt es das sogenannte eAMS-Konto, für das die Zugangsdaten auf der Website des AMS oder über Finanz Online zur Verfügung stehen. Folgende Dinge können über das Konto gemacht werden: Arbeitslos melden, Arbeitslosengeld beantragen, Förderung ansuchen, eigene Daten aktualisieren oder ändern und Arbeitsaufnahme melden. Bei Fragen können sich Beschäftigte an die eigens eingerichtete Hotline der Arbeiterkammer wenden, Fragen von Unternehmern werden bei der Hotline der Wirtschaftskammer beantwortet. Für alle anderen Fragen rufen Sie am besten bei der Hotline des Sozialministeriums oder bei der AGES Hotline an. Ganz wichtig ist: die 1450, das Gesundheitstelefon, soll wirklich nur angerufen werden, wenn Sie krank sind bzw. verdächtige Symptome haben. Zudem gibt es jetzt auch einen Online-Fragebogen, um zu klären, ob Sie ein Coronavirus-Verdachtsfall sind, oder nicht. Den Online Fragebogen finden Sie unter corona.leitstelle.tirol



Das renommierte deutsche Koch Institut hat ganz Tirol als Risikogebiet eingestuft. Für uns alle gilt deshalb jetzt: Sozialkontakte reduzieren, lieber telefonieren statt besuchen, Parties, Familienfeiern und größere Menschenansammlungen sind zu vermeiden. Jüngere Menschen müssen unbedingt Rücksicht auf ältere Menschen nehmen, bei denen es beim Coronavirus auch zu schweren Krankheitsverläufen kommen kann:


„Es geht um die Gesundheit der Menschen in unserem Land. Und liebe Tirolerinnen und Tiroler, es braucht jetzt in unserem Land Solidarität. Es braucht Zusammenhalt. Und glaubt mir: das packen wir, gemeinsam!“


So Platter. Vielerorts in Tirol bilden sich Gruppen, die für ältere Menschen zum Beispiel die Einkäufe erledigen, damit die zu Hause bleiben können um sich nicht anzustecken. Ganz wichtig ist hier, dass die Einkäufe vor der Haustür oder der Wohnungstür abgestellt werden. Keinesfalls sollen junge Leute den älteren die Hände schütteln oder in deren Wohnung gehen, auch wenn sie noch keine Krankheitssymptome aufweisen können Sie den Erreger bereits in sich tragen und weiterverbreiten!



Nach diesem Wochenende ist die Wintersaison in Tirol wie berichtet vorzeitig zu Ende. Die Skilifte haben nur noch bis morgen geöffnet, alle Hotels und Beherbergungsbetriebe in Tirol werden mit Montag behördlich geschlossen. Dementsprechend wackeln jetzt viele Jobs im Hotel- und Gastgewerbe. Die Zahl der Anfragen von Beschäftigten sei explodiert, heißt es vom Tiroler ÖGB. Und die AK Tirol rät Beschäftigten dringend dazu, nichts voreilig zu unterschreiben! Bei Fragen gibt es eine eigene Hotline der Arbeiterkammer, Unternehmer können sich an die Hotline der Wirtschaftskammer wenden. Alle anderen Fragen beantworten unter anderem die Experten in der Hotline des Sozialministeriums oder bei der AGES Hotline. Ganz wichtig ist: die 1450, das Gesundheitstelefon, soll wirklich nur angerufen werden, wenn Sie krank sind bzw. verdächtige Symptome haben:


„Die Hotline 1450 ist die Gesundheitshotline. Die ist eingerichtet und gedacht für Menschen, die sich wirklich krank fühlen, die wirklich eine gesundheitliche Frage haben, die Kontakt gehabt haben oder in betroffenen Gebieten waren. Es gibt mittlerweile Hotlines von der Arbeiterkammer, von der Wirtschaftskammer, von der Bildungsdirektion, auch vom Gesundheitsministerium, für generelle Fragen, wenn es darum geht wie ist es arbeitsrechtlich, wie ist es wirtschaftsrechtlich. Wir wären Ihnen sehr verbunden, dass Sie sich kurz überlegen, welche Frage Sie haben und welche Hotline Sie anwählen, damit die Linien auf 1450 frei bleiben, für diejenigen, die wirklich krank sind!“


So der eindringliche Appell von Landeshauptmannstellvertreterin Ingrid Felipe.



Die Blutspendetermine in den Gemeinden finden weiter wie geplant statt. Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg ruft sogar explizit dazu auf, Blutspenden zu gehen, damit der Bestand auch in schwierigen Zeiten erhalten bleibt. Selbstverständlich wird bei der Blutabnahme auf höchste Hygiene und Sterilität geachtet, so Tilg. Innerhalb der Räumlichkeiten kommt es zudem zu keinem engen Kontakt, und nur wer 100%ig gesund ist, darf Blutspenden gehen.



Um die Versorgungssicherheit der Bevölkerung zu sichern, hat das Land außerdem das eigentlich heute geltende LKW Wochenendfahrverbot für drei Wochen ausgesetzt. LKW die von Deutschland nach Italien oder umgekehrt über die Brennerroute wollen, dürfen jetzt auch jeweils Samstag und Sonntag auf der Inntal- und der Brennerautobahn fahren. Auch die für übermorgen Montag in Kufstein geplante LKW Blockabfertigung wird nicht stattfinden.



In Wattens ist gestern ein Mann, als er von der Ladefläche eines Firmenfahrzeugs gesprungen ist, mit seinem Ehering hängen geblieben. Der Mann hat sich dadurch schwer am rechten Ringfinger verletzt, im Krankenhaus hat dem 46-Jährigen später sogar ein Teil des Fingers amputiert werden müssen.



Auch gestern haben sich wieder einige Verkehrsunfälle in Tirol ereignet. Schon kurz nach Mitternacht ist in Innsbruck ein Autofahrer ungebremst auf einen PKW aufgefahren, der an einer roten Ampel angehalten hatte. Alle drei Autoinsassen haben den Unfall leicht verletzt überstanden. Weil der 31-jährige Unfallverursacher sich geweigert hat, einen Alkomattest durchführen zu lassen, hat der Amtsarzt ihn als fahruntüchtig eingestuft, die Polizei hat ihm den Führerschein abgenommen.



Gestern Nachmittag ist ein Autofahrer am Zirlerberg von der Straße abgekommen, und knapp 100 Meter weit in ein steiles Waldstück abgestürzt. Der Lenker hat sich noch selbst aus dem Auto befreien können, andere Autofahrer haben dann einen Notruf abgesetzt.



Am Stummerberg ist gestern Abend ein 27-jähriger Deutscher mit seinem Elektroauto von der Straße abgekommen, hat in ein Feld eingestochen, und sich mitsamt dem PKW überschlagen. Kurz vor einem steilen Waldstück ist das Auto dann liegen geblieben. Der Fahrer und seine Beifahrerin sind von der Rettung erstversorgt und ins BKH Schwaz eingeliefert worden. Die Feuerwehren Stumm und Schwaz haben das Elektroauto dann mit großem Aufwand bergen können.



Und im Raum Imst hat gestern Abend um genau 18 Uhr 39 die Erde gebebt. Das Erdbeben hatte eine Magnitude von 2. Einige Personen haben ein Zittern wahrgenommen, Schäden an Gebäuden sind bei dieser Stärke aber nicht zu erwarten.