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Samstag, 17. April 2021

* tödlicher Arbeitsunfall in der Wildschönau

* Öffnungen im Mai geplant

* Notschlafstelle beendet Wintersaison

Tragischer Arbeitsunfall gestern in der Wildschönau. Ein 39-jähriger Zimmerer war mit Arbeiten am Dachstuhl eines Hauses in Oberau beschäftigt. Ein mit dem Kran angehobener Teil des Dachs dürfte sich verhakt haben und ausgeschwungen sein, und ist auf die übrige Dachbalkenkonstruktion gekracht. Durch den Schlag hat der Mann das Gleichgewicht verloren, und ist aus knapp 8 Metern Höhe auf den Asphaltboden gestürzt. Der Familienvater ist noch an Ort und Stelle an seinen schweren Verletzungen verstorben.



Alle die in der Stadt Kufstein wohnen sind heute, morgen und übermorgen dazu aufgerufen, sich testen zu lassen. In der Bezirkshauptstadt gibt es kostenlose PCR-Gurgeltests, weil es in Kufstein zuletzt viele Neuinfektionen gegeben hat. Um das Infektionsgeschehen möglichst einzudämmen, appelliert Bezirkshauptmann Christoph Platzgummer an alle Kufsteiner und auch alle, die beruflich oft in Kufstein sind, sich übers Wochenende testen zu lassen. Tests werden in der Kufstein Arena heute, morgen und am Montag jeweils von 10 bis 20 Uhr durchgeführt.



Dass wir im Winter Skifahren gehen haben können, war für viele ein wichtiges Stück Normalität. Ab Mai soll es dann noch mehr Normalität geben, gestern hat Kanzler Kurz angekündigt, dass im Mai alle Branchen, also sowohl Sport und Kultur, als auch Gastronomie und Tourismus wieder öffnen sollen, natürlich mit den entsprechenden Sicherheitskonzepten. Landeshauptmann Günther Platter hebt abermals hervor, dass auch regionale Maßnahmen weiter denkbar sind:


„Dass es nicht nur auf die Inzidenzzahl draufankommt, sondern auch auf die Belegung der Intensivbetten. Und da sind wir in Tirol sehr stabil! Wir sind jetzt immer so bei etwa 30, wir waren im Herbst aber auch schon einmal bei 80. Also da sieht man schon die Stabilität, parallel dazu die verschiedenen Testmöglichkeiten, die ausgebaut wurden, und das Impfen.“


Trotzdem bleibt nach der Wintersaison ein fahler Beigeschmack. Nicht nur die Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe haben kaum Umsätze erzielt, auch viele Liftbetriebe schließen die Saison mit einem dicken Minus ab. Die Seilbahnen in Sölden haben etwa heuer nur ein Prozent des Umsatzes einer gewöhnlichen Wintersaison gemacht, werden heuer trotzdem rund 10 Millionen Euro in ein neues Restaurant an der Gaislachkogel Mittelstation investieren, und forcieren weiter den Zusammenschluss zwischen Pitztaler und Ötztaler Gletscher.



Mitte Mai soll es in allen Branchen Öffnungsschritte geben, also sowohl in den Bereichen Sport und Kultur, als auch im Tourismus und in der Gastronomie. Für viele ein erwarteter Schritt zurück in Richtung Normalität. Tirols Wirtschaftskammerpräsident Christoph Walser sagt, er hätte sich zwar ein konkretes Datum für die Öffnungen gewünscht, freut sich aber, dass es überhaupt voran geht. Arbeiterkammerpräsident Erwin Zangerl will mehr Tempo beim Lockdown-Ende, angesichts der Auslastung in den Tiroler Spitälern könne hierzulande schon Anfang Mai problemlos aufgesperrt werden. Von vielen Betrieben heißt es hingegen, dass sie vorm Öffnen zwei, drei Wochen Vorlaufzeit brauchen.



Rund 280.000 Tiroler sind schon gegen Corona geimpft worden, mehr als ein Drittel davon hat bereits beide Schutzimpfungen erhalten. Momentan werden vor allem die über 65-Jährigen und die Hochrisikopatienten geimpft. Als Risikopatient gelten Sie übrigens ab einem BodyMassIndex von 30, das wären zum Beispiel bei einer Körpergröße von 1 Meter 70, 87 Kilo. Wer sich impfen lassen will, kann sich jederzeit auf tirolimpft.at für eine Coronaschutzimpfung anmelden.



Die Notschlafstelle des Roten Kreuz in Innsbruck hat geschlossen, heute um 8 Uhr Früh haben die letzten ihr Winterquartier dort verlassen. 20 warme Schlafplätze gibt es dort.


„Wir haben seit 15. November täglich geöffnet gehabt, und konnten in dem Zeitraum 2.764 Nächtigungen verzeichnen. Eine besondere Herausforderung war sicherlich die Coronapandemie. Nachdem viele Örtlichkeiten wie zum Beispiel Einkaufszentren oder öffentliche Gebäude, in denen sich obdachlose Menschen untertags aufhalten, geschlossen waren, ist es umso wichtiger gewesen, zumindest am Abend neben einem warmen Schlafplatz auch ein gutes Essen, die Möglichkeit der Körperpflege und vor allem auch menschliche Nähe und Gespräche anzubieten.“


Erzählt der Leiter der Rot-Kreuz-Notschlafstelle, Stefan Biebel.



Bei einem Alpinunfall in Kufstein ist ein 19-Jähriger gestern schwer verletzt worden. Beim Wandern im Bereich Hochficht ist der junge Mann gestern rund 100 Meter weit, über steiles, felsiges Gelände abgestürzt. Sein Begleiter hat sofort die Einsatzkräfte alarmiert. Weil eine Bergung per Tau im Wald nicht möglich war, sind Kufsteiner Bergretter zu Fuß zu dem Verletzten aufgestiegen, und habe ihn mit der Trage geborgen. Mit der Rettung ist er dann ins Krankenhaus Kufstein eingeliefert worden.



„Das ist ein Impfturbo!“


Sagt Bundeskanzler Sebastian Kurz über die eine Million Impfdosen von BionTech Pfizer, die früher als erwartet zur Verfügung stehen. 80.000 Impfdosen gehen davon nach Tirol. Neben den über 65-Jährigen sollen auch Polizisten und Lehrer bis Ende April durchgeimpft werden. Infektiologe Günther Weiss sagt:


„Ich würde primär einmal schauen, dass ich die über 65-Jährigen und die chronisch Kranken impfen, und dann würde ich weiter nach unten gehen mit den Risikogruppen, vielleicht auf 55 oder 50 Jahre. Beziehungsweise auch dann diejenigen impfen, die vielleicht in keiner Risikogruppe sind aber ein hohes Risiko für eine Infektion haben, weil sie viele Kontakte in ihrem beruflichen Umfeld wahrnehmen müssen.“


Der zusätzliche Impfstoff soll vor allem bei möglichen Lieferengpässe von Sputnik oder Johnson & Johnson Österreich weiter im Impffahrplan halten.



Das Tiroler Landestheater bekommt einen neuen Intendanten. Das Land Tirol und die Stadt Innsbruck haben die Stelle des Künstlerischen Leiter jetzt offiziell ausgeschrieben. Der jetzige Intendant, Johannes Reitmeier, wird sich im Sommer 2023 zurückziehen.


„Also es ist eine sehr persönliche, eine sehr private Entscheidung. Aber ich bin trotzdem überzeugt, dass eine Intendanz die wie in meinem Fall zehn oder elf Jahre erreicht hat dann, durchaus einmal ein Ende oder einen Wechsel an einem Theater verträgt. Ich denke, dass ein Nachfolger oder eine Nachfolgerin dann durchaus auch neue Facetten entdecken und neue Impulse setzen kann.“


Der Nachfolger von Johannes Reitmeier wird von einer namhaften Expertenjury bestellt. Die Hearings finden im Herbst 2021 statt.



Eine 53-jährige Brixleggerin ist auf Internetbetrüger hereingefallen. Auf sozialen Netzwerken ist sie von einer unbekannten Frau kontaktiert worden. Nachdem die beiden sich angefreundet hatten, wollte ihr die Unbekannte Geld spenden. Um das Geld zu bekommen, sollte das Opfer aber vorab für einige Gebühren aufkommen. Tatsächlich hat die Frau mehr als 1.000 Euro überwiesen, und natürlich keine Spende bekommen.



Und tierisch gute Nachrichten gibt’s aus Innsbruck. Ein Mann ist dort nämlich gestern zum Tierretter geworden, er hat einen Hund aus einer stark verrauchten Wohnung gerettet. Die Berufsfeuerwehr den Herd mit den angebrannten Speisen ausgeschaltet und die Wohnung belüftet. Der Hund hat das Ganze wohlbehalten überstanden.