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Samstag, 18. April 2020

* Wörgl: Mann bedroht 4 Menschen mit Waffe

* nach Fünffachmord in Kitzbühel soll Gutachten Zurechnungsfähigkeit des Täters klären

* Achtung vor Onlinebetrügern

In Wörgl hat ein 42-Jähriger gestern in der Früh unter Medikamenteneinfluss aber offenbar völlig grundlos zunächst in seiner Wohnung drei Personen mit einer Langwaffe bedroht, und dann in einer Bäckerei einen Kunden mit der Waffe bedroht. Bei Eintreffen der Polizei hat er sich sofort ergeben, hat sich bei seiner Festnahme allerdings gewehrt, sodass er einen Polizisten leicht verletzt hat, und er in Handschellen abgeführt werden hat müssen. Wie sich daraufhin gezeigt hat, besteht gegen den Mann bereits ein aufrechtes Waffenverbot. Trotzdem besitzt er eine Softgun, eine Machete und eine Armbrust, sowie scharfe Munition. All das ist jetzt sichergestellt worden, und der Mann ist auf Anordnung der Staatsanwaltschaft in die Justizanstalt Innsbruck eingeliefert worden.



Mit Stand heute Vormittag halb 10 sind 849 Personen in Tirol an Corona erkrankt, das sind fünf mehr als noch gestern Abend. Insgesamt sind tirolweit mittlerweile fast 41.000 Tests durchgeführt worden, bei knapp 2.600 davon gibt es noch kein Ergebnis. Insgesamt sind fast 2.500 Personen in Tirol bereits wieder gesund. Die Zahl der Corona-Todesopfer in Tirol liegt aktuell bei 85.



Nach dem dramatischen Fünffachmord in Kitzbühel letzten Oktober, bei dem der Schütze eine vierköpfige Familie und den Freund der Tochter erschossen hat, soll jetzt die Zurechnungsfähigkeit des Täters geklärt werden. Der 25-Jährige ist zwar umfassend geständig, für ihn gilt, wie für jeden anderen Verdächtigen auch, vor Gericht zunächst die Unschuldsvermutung. Vorgeworfen wird ihm, aus Eifersucht die fünf Personen erschossen zu haben, der junge Mann hat aber eine schwere Diabetes. Ein medizinisches Gutachten, dass der Anwalt des Täters in Auftrag gegeben hat, soll jetzt klären, ob sich sein Gesundheitszustand auf die Zurechnungsfähigkeit ausgewirkt hat. Ein Prozess könnte dann Ende des Jahres stattfinden.



Jetzt tritt genau das ein, wovor das Bundeskriminalamt schon seit Wochen warnt. Betrüger nutzen die Coronakrise aus, und zocken im Internet ahnungslose Opfer ab. Deshalb gilt: kaufen Sie nur in Online-Shops, die Sie kennen. Besonders bei derzeitigen Mangelgütern, wie Desinfektionsmitteln und Hefe werden hier vielfach erhöhte Preise verlangt. Auch angebliche Corona-Unterstützungs-Mails, die sofortige Auszahlungen versprechen oder unseriöse Jobangebote sollten genau geprüft werden. Angebliche Gewinne besser ignorieren, wenn Sie an keinem Gewinnspiel teilgenommen haben. Allgemein gilt, die drei goldenen Regeln der AK Tirol zu beherzigen: Niemand schenkt Ihnen was, wenn jemand Ihre Daten haben will, dann hat er einen Grund und wirklich geschützt sind nur jene Daten, die Sie NICHT bekannt geben.



Das schöne Wetter lockt viele ins Freie, weiterhin gilt wer sporteln will, sollte nur risikoarme Sportarten betreiben, wie etwa Spazieren gehen, Joggen oder Radfahren. Aus Rücksicht auf andere soll auf Bergtouren, Skitouren, Mountainbiken und Co tunlichst vermieden werden.


„Ich sage jetzt einmal, Tennisspielen oder Golfspielen scheinen jetzt eine geringe Unfallwahrscheinlichkeit zu haben. Drachenfliegen oder Segelfliegen scheinen mir zur momentanen Zeit nicht zielführend zu sein, auch wenn man Segelfliegen als sicheren Sport bezeichnet, aber gewisse Risiken sind da, also ich würde das nicht befürworten.“


Sagt Tirols Sportlandesrat Josef Geisler.
Doch mit den steigenden Temperaturen wollen viele auch wieder in die heimischen Schwimmbäder und Badeseen. Ob und wenn ja, wie die in Zeiten von Corona heuer aufsperren können, ist noch unklar:


„Speziell was die Bäder betrifft, werden wir gemeinsam auch Regeln erarbeiten müssen. Wichtig ist das Infektionsrisiko so gering wie möglich zu halten, aber all das wird entsprechend gerade evaluiert. Um dann mit einem Stufenplan, und mit konkreten Verhaltensregeln auch den Betrieb wieder aufnehmen zu können und vor allem auch für den Sommertourismus eine Perspektive bieten zu können.“


so Tourismusministerin Elisabeth Köstinger.



Bei zwei Arbeitsunfällen in Fulpmes und in Hall sind zwei Männer gestern schwer verletzt worden. Im Industriegelände auf einer Baustelle in Fulpmes ist ein 47-Jähriger gestern von einem ungesicherten Vordach etwa drei Meter weit in die Tiefe gestürzt, und auf dem Boten aufgeschlagen. Schwer verletzt ist der Mann in die Innsbrucker Klinik eingeliefert worden. In Hall ist bei einem Lift gestern Abend eine der beiden Antriebsketten gerissen, daraufhin ist eine Hebebühne mehrere Meter weit zusammengefallen und hat einen 49-Jährigen mitgerissen. Auch er ist schwer verletzt in die Innsbrucker Klinik eingeliefert worden.



Kurioser Zwischenfall gestern Vormittag in Matrei am Brenner. Weil ein Autofahrer beim Abbiegen einen Radfahrer übersehen hat, und de stark bremsen hat müssen, ist der Radfahrer dem Auto gefolgt, hat auf einem Parkplatz die Fahrertür aufgerissen, und dem Mann mehrmals mit der Faust auf den Oberkörper geschlagen. Zeugen haben Schlimmeres verhindern können, der Radfahrer hat sich allerdings losreißen können und ist geflüchtet.



Die Coronakrise betrifft auch die heimische Industrie, viele Tiroler Betriebe leiden unter massiven Umsatzeinbußen. Nachdem die Gesellschaft jetzt aber schrittweise zur Normalität zurückkehrt, will jetzt auch die Wirtschaft wieder zur alten Stärke zurückkehren, und unter anderem die aktuelle Stimmung für regionale Produktionen nutzen:


„Es schätzen sehr viele jetzt, wenn in Europa produziert wird. Und man muss sich hier überlegen, wie man die Rahmenbedingungen als Politik ändern kann. Es wird seit Langem eine Entbürokratisierung, eine Senkung der Lohnnebenkosten gefordert - das wäre jetzt eine Chance, über solche Sachen nachzudenken. Denn wir sehen: wenn man das nicht tut, dann kostet das in einer Krise noch viel mehr. Wir reden jetzt von 40 oder mehr Milliarden, die Österreich das kostet!“


Sagt Jürgen Huber, Professor für Finanzwissenschaft an der Universität Innsbruck.



Bei einer Skitour von Ginzling aus auf den Hochfeiler hatten zwei Männer gestern Glück im Unglück. Die beiden erfahrenen Alpinisten sind alten Skispuren gefolgt, einer der beiden ist dann aber durch die geschlossene Schneedecke in eine Spalte eingebrochen. Sein angeseilter Begleiter ist dadurch nach hinten gerissen worden, hat aber den Sturz seines Partners noch halten und einen Notruf absetzen können. Sechs Mann der Bergrettung Ginzling haben den Skitourengeher schließlich aus der Spalte befreien können, er hat sich lediglich eine Schulterverletzung zugezogen. Beide sind dann mit dem Notarzthubschrauber ins Tal geflogen worden.



Diese Woche hat die Tiroler Landesregierung ein weiteres Corona-Maßnahmenpaket verabschiedet, 70 Millionen Euro sollen wie berichtet an die Tiroler Gemeinden fließen, unter anderem um geplante Infrastrukturprojekte vorzuziehen. Dazu gehören auch die Radwege in den Gemeinden, und da sollen heuer tirolweit 55 Kilometer Radweg neu gebaut, bzw. saniert werden. Zu den Projekten gehören unter anderem der Stubaitalradweg und der Ötztalradweg, aber auch die Radwege im Stanzertal, im Tannheimertal, im Gurgeltal, im Ranzental, im Brixental und im Zillertal.  



Und viele berufstätigen Eltern haben jetzt in der Coronakrise ihre Kinder zu Hause betreut, die drei Wochen Sonderbetreuungszeit die ihnen dafür zugestanden werden, sind aber bald aufgebraucht, warnt heute der ÖGB Tirol. Die Gewerkschafter fordern deshalb dringend eine Verlängerung dieser Sonderbetreuungszeit, und einen Rechtsanspruch darauf für Eltern, weil viele Mütter und Väter aktuell vom Wohlwollen ihres Arbeitgebers abhängig sind, sagt ÖGB Tirol Vorsitzender Philip Wohlgemuth.