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Samstag, 18. Juli 2020

* Imsterberger Pfarrer muss gehen

* Landschaftsschutzgebiet Kaunergrat soll kommen

* Polizei kontrolliert in Öffis

Nach einem Jahr Bauzeit eröffnet heute das neue Tiroler Steinbockzentrum in St. Leonhard im Pitztal. Das Gelände setzt sich aus Themenwegen, dem sogenannten „Haus am Schrofen“ samt Ausstellung und Gastronomie, dem Wildtiergehege und dem Schrofenhof, als ältesten Hof der Gemeinde, zusammen. Insgesamt hat das neue Steinbockzentrum im Pitztal fast 4 Millionen Euro gekostet. Pro Jahr werden bis zu 10.000 Besucher erwartet.



Wir bleiben noch im Pitztal: auf der Cartstrecke der Hochzeiger Bergbahnen ist ein 18-Jähriger gestern gestürzt, und trotz Sturzhelm bewusstlos am Wegrand liegen geblieben. Passanten haben sofort Erste Hilfe geleistet und die Seilbahnmitarbeiter alarmiert. Der 18-Jährige ist dann mit dem Notarzthubschrauber in die Innsbrucker Klinik geflogen worden.



Amen und Pfiat Gott – das wird wohl bald der umstrittene Pfarrer in der Gemeinde Imsterberg sagen. Bischof Hermann Glettler verkündet im Interview mit der Tiroler Tageszeitung, dass er den Pfarrer entpflichten, und an einen anderen Ort versetzen, an dem er keine Leitungsaufgaben mehr übernimmt. Das Aufstellen und die Demontage des Volksaltars, was letztes Wochenende für einen Polizeieinsatz inklusive Verfolgungsjagd auf der Inntalautobahn gesorgt hat, wir haben ausführlich darüber berichtet, war für den Bischof offenbar der endgültige Wendepunkt. Er lädt die Gläubigen in Imsterberg zu einem Neustart ein, ab Herbst soll in der Imsterberger Kirche wieder Ruhe einkehren.



Nachdem die Ötztalstraße seit gestern Abend wieder auf allen Strecken frei befahrbar ist, hat heute Früh, pünktlich um 7 Uhr auch die Timmelsjoch Hochalpenstraße wieder geöffnet. Vom Ötztal ausgehend geht’s da über rund zweieinhalb tausend Meter nach Südtirol bzw. in Richtung Gardasee. Eigentlich hätte die Passstraße schon im Mai öffnen sollen, aber wegen dem Murenabgang auf die Leckgalerie startet die Saison erst heute, und damit so spät wie noch nie.



Das Kaunergrat könnte noch heuer als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen werden. Es geht konkret um ein Gebiet das insgesamt 130 Quadratkilometer groß ist und vom Kaunertal bis ins Pitztal reicht. Derzeit arbeiten Experten im Land die entsprechende Verordnung aus, nach dem Sommer startet die Begutachtung, die Unterschutzstellung des besagten Gebiets könnte danach noch heuer beschlossen werden. Geschützt soll übrigens vorwiegend alpines Gelände werden, also oberhalb der Baumgrenze, damit kann die Almbewirtschaftung dort weiterhin wie gewohnt stattfinden.



Ab heute bauen die ÖBB an ihrem Schienennetz zwischen Salzburg und Wien. Zeitlich gesehen wird es eine Mammut-Baustelle, gebaut wird nämlich ab heute bis 4. September. Bis dahin ändern sich auch die Fahrzeiten der Railjets von Wien über Salzburg und das Deutsche Eck bis nach Tirol.


„Wer in diesem Zeitraum nach Wien fährt, muss beachten, dass er mit dem Zug durchschnittlich bis zu 30 Minuten später in Wien ankommen wird. Und in der umgekehrten Richtung, also wieder zurück nach Tirol, fahren die Railjets bis zu 30 Minuten später in Wien weg. Also wenn es um Termine geht, die man einhalten muss, sollte man vielleicht auf frühere Verbindungen umsteigen.“


Weiß Christoph Gasser-Mair von den ÖBB. Auch Anschlusszüge können mitunter nicht erreicht werden. Bahnkunden werden gebeten, sich frühzeitig vorab im Internet oder an besetzten Bahnschaltern zu informieren.



Aktuelle Zahlen belegen jetzt das, was viele ohnehin befürchtet hatten: die Einnahmen der Tiroler Gemeinden sind coronabedingt heuer im ersten Halbjahr zum Teil massiv eingebrochen. Allein im Juni verzeichnen die 279 Tiroler Gemeinden gesamt ein Minus bei den Abgabenertragsanteilen von 17 Millionen Euro.



Eine geplante Filiale des Discounters Hofer in Axams sorgt dort gerade für Diskussionen. Der Axamer Gemeinderat hat sich zwar bereits dafür ausgesprochen, viele Unternehmer im Ort befürchten jetzt aber, dass Kaufkraft abfließen könnte. Anrainer rechnen außerdem mit einer steigenden Verkehrsbelastung. Für Liste Fritz Landtagsabgeordneten Markus Sint ist es ein Widerspruch in sich, dass der Planungsverband Westliches Mittelgebirge zwar einerseits über eine Verkehrsberuhigung in der Region debattiert, andererseits jede Gemeinde bei einer Betriebsansiedlung nur auf sich selber schaue.



Wir bleiben beim Thema: auch ein geplantes Kaufhaus des Tiroler Immobilientycoons René Benko in Lech am Arlberg sorgt für Diskussionen. Auch hier wehren sich die Unternehmer im Ort wegen einer befürchteten Kaufkraftverlagerung.



Die Tiroler Polizei kontrolliert ab sofort in Öffis ob der Mindestabstand eingehalten wird, und die Menschen eine Schutzmaskentragen. Ziel ist Aufklärung, gestraft wird nur in letzter Konsequenz, wenn jemand besonders uneinsichtig ist.  



Vandalen haben letzte Nacht in zwei Schulen in Innsbruck gewütet, die Polizei hat in Tatortnähe drei Jugendliche gefasst, noch ist aber nicht klar, ob sie für die Zerstörungen verantwortlich sind.



Wie nachhaltig entwickelt sich Österreich in den verschiedensten Bereichen? Das hat heuer erstmals das European Brand Institute versucht herauszufinden. Und die ASFINAG schneidet dabei sehr gut ab. Im direkten Vergleich schafft es die ASFINAG im Sektor „Verkehr“ auf den zweiten Platz hintern den ÖBB. Für die ASFINAG ein Anzeichen dafür, dass Bau und Betrieb von Autobahnen und ökologisches Handeln keine Widersprüche sind. So investiert die ASFINAG eigenen Angaben zufolge ein Drittel der Jahres-Gesamtkosten in Umwelt- und Anrainerschutz. Auch grüne Lebensräume werden geschaffen oder renaturiert. Die von der EU vorgeschriebenen 70 Prozent Recyclingquote bei Baumaterial übertrifft die ASFINAG bereits. Auch der Ausbau von E-Ladestationen entlang der Autobahnen schreitet voran. 27 der 87 Raststationen österreichweit verfügen bereits über E-Ladestationen.



Kurz die aktuellen Coronazahlen aus Tirol für Sie: im Laufe des gestrigen Freitags sind vier neue Coronainfektionen bestätigt worden, neun Menschen sind wieder genesen. Damit sind mit Stand gestern Abend noch 37 Personen in unserem Land nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Der Bezirk Reutte ist weiterhin coronafrei.



Am heutigen Tiroler Equal Pension Day verweist Frauenlandesrätin Gabi Fischer darauf, dass Frauen um fast die Hälfte weniger Pension bekommen, als Männer. Gerade finanzielle Unabhängigkeit kann aber Altersarmut verhindern. Frauen sollen bereits in jungen Jahren dafür sensibilisiert werden, auf eine eigene Ausbildung und Karriere zu setzen, und sich nicht auf das Einkommen des Ehemannes zu verlassen.



Und die Berufsfeuerwehr Innsbruck schickt ihr 14 Jahre altes Feuerwehrboot in den Ruhestand. Seit 62 Jahren setzt die Innsbrucker Berufsfeuerwehr Boote ein, um Menschen aus dem Inn zu retten. Das aktuelle Boot ist 2006 angeschafft worden und hat gute Dienste geleistet. Auch als Reserve- und Einsatzboot für Taucheinsätze in ganz Tirol. Jetzt wird es aber Zeit für den letzten Lebensabschnitt des in die Jahre gekommenen Feuerwehrbootes. Ab sofort wird es am Achensee zur Ausbildung von Bootsführern und Tauchern der Berufsfeuerwehr eingesetzt. Die stressigen Zeiten spontaner Einsätze sind für das Innsbrucker Feuerwehr-Einsatzboot also vorbei. Das Boot bleibt im Besitz der Stadt Innsbruck.