Landeck

101,6 MHz
Frequenz

Imst

95,0 MHz
Frequenz

Reutte - Lechtal

93,9 MHz
Frequenz

Tannheimertal

96,2 MHz
Frequenz

Ehrwald

107,9 MHz
Frequenz

Sölden

97,1 MHz
Frequenz

Längenfeld

102,5 MHz
Frequenz

Haiming - vorderes Ötztal

106,8 MHz
Frequenz

Wipp-/Stubaital

90,7 MHz
Frequenz

Inzing

94,2 MHz
Frequenz

Innsbruck

97,0 MHz
Frequenz

Wattens

100,5 MHz
Frequenz

Schwaz

100,2 MHz
Frequenz

Jenbach

89,2 MHz
Frequenz

Achensee

104,1 MHz
Frequenz

Gerlos - mittleres Zillertal

103,7 MHz
Frequenz

Mayrhofen

102,6 MHz
Frequenz

Hintertux

89,2 MHz
Frequenz

Wildschönau

93,8 MHz
Frequenz

Wörgl

101,0 MHz
Frequenz

Kufstein

102,6 MHz
Frequenz

Ebbs

103,7 MHz
Frequenz

Scheffau

88,9 MHz
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Kitzbühel

106,0 MHz
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87,7 MHz
Frequenz

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105,4 MHz
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Samstag, 18. Mai 2019

* Schockstarre bei Tiroler FPÖ nach Strache-Gudenus-Video

* Bund und Land vereinen Kräfte im Kampf gegen den Transit

* 70 Volksschüler für Engagement im Bereich Klimaschutz ausgezeichnet

!!! U1-SONDERSENDUNG ZU DEN AKTUELLEN POLITISCHEN EREIGNISSEN IN ÖSTERREICH MIT REAKTIONEN AUS TIROL !!!

Heute Samstag von 17 bis 18 Uhr auf Radio U1 Tirol

 

 

In der österreichischen Inennpolitik bleibt nach der Veröffentlichung eines Videos mit FPÖ-Vizekanzler Heinz Christian Strache und Klubobmann Johann Gudenus offenbar kein Stein auf dem anderen. In dem im Nationalratswahlkampf 2017 heimlich auf Ibiza aufgenommenen Video sprechen Strache und Gudenus mit einer vermeintlichen russischen Investorin über Spenden. Strache verspricht darin auch staatliche Aufträge, sollte die Russin großzügig spenden und die FPÖ in die Regierung kommen. Die FPÖ krempelt in einem Krisenstab die Partei um und will so die Regierungsbeteiligung retten. Norbert Hofer soll demnach die Partei übernehmen und auch Vizekanzler werden. Verkehrsminister soll Generalsekretär Christian Hafenecker werden. Strache und Gudenus treten zurück. Strache trifft sich um elf Uhr mit Bundeskanzler Sebastian Kurz. Beide haben für heute ein Pressestatement angekündigt. Allerdings ist noch unklar wann. Unklar ist auch, ob sich Kurz mit Straches Rücktritt zufrieden gibt oder Neuwahlen ausruft.

 


 

Die Reaktionen in Tirol zum Video fallen relativ gleich aus: FPÖ-Landesparteichef Markus Abwerzger will nocht gar nichts sagen. Die Partei befinde sich in einer Schockstarre. Landeshauptmann Günther Platter will sich ebenfalls erst nach Kurz’ Reaktion öffentlich äußern. Die Tiroler Opposition ist sich einig: Strache müsse zurück treten. Außerdem sei die einzig richtige Reaktion vom Bundeskanzler, Neuwahlen auszurufen. Grünen-Klubobmann Gebi Mair spricht von einem Skandal, der die Republik Österreich in ihren Grundfesten erschüttere. Für NEOS-Landeschef Dominik Oberhofer habe ein derartiges Verhalten in der österreichischen Politik keinen Platz. Liste Fritz-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider meint, die Österreicher hätten sich eine ehrlichere Politik verdient. SPÖ-Landesparteivorsitzender Georg Dornauer hält die Strache-FPÖ für eine akute Gefahr für Österreich und fordert Neuwahlen.

 


 

Mutige Entscheidungen, um den Transitverkehr in Tirol endlich eindämmen zu können, fordert gestern Landeshauptmann Günther Platter beim Verkehrsgipfel mit Verkehrsminister Norbert Hofer.

„Das Falsche wäre jetzt einfach zu sagen, das könnte zu gefährlich sein, da könnten wir eine Klage bekommen. Schluss damit! Wir müssen mutige Ansagen treffen, mutige Maßnahmen unternehmen, weil sonst werden wir diese schwierige Situation nicht bewältigen können. Das ist einerseits das ausgedehnte sektorale Fahrverbot. Die Europäische Union hält uns hin, schon über Monate hinweg und gibt keine Stellungnahme dazu ab. Wir werden das dann halt selber verordnen. Es sind mutige Maßnahmen wie Blockabfertigungen, die noch weiter intensiviert werden müssen, mutige Maßnahmen aber auch, was den Tanktourismus betrifft‟,

sagt Platter. Hofer sichert also seine volle Unterstützung zu und sagt,

„dass es ganz klar ist, dass es einen ganz engen Schulterschluss geben muss zwischen der Landespolitik, der Bundespolitik und allen Verantwortlichen, um auch dieser Probleme Herr zu werden. Wir haben uns darauf geeinigt, dass wir alle Möglichkeiten, die es EU-rechtlich gibt, nutzen werden, um uns zu wehren.‟

Auch das Pilotprojekt gegen den Tanktourismus, also dass LKW zeitweise nicht von der Autobahn abfahren dürfen, um billiger zu tanken, kommt. Verkehrsminister Hofer:

„Dazu ein klares ‘Ja!” Die Vorgangsweise ist so, dass das Land die Maßnahme setzt, was das Verbot anbelangt. Und der Bund zieht nach, was die Autobahn anbelangt. Das wird kommen.‟

Die von EU-Verkehrskommissarin Violeta Bulc versprochene Korridormaut von München bis Verona sieht Hofer hingegen immer in noch weitere Ferne rücken. Verkehrslandesrätin Ingrid Felipe befürwortet Hofers plötzliche Unterstützung, ortet dahinter allerdings reines Kalkül im derzeitigen EU-Wahlkampf.

 


 

Zwei im Wipptal wohnende Ungarn sind jetzt Opfer einer Internetbetrügerin geworden. Das Pärchen wollte einen Online-Kredit abschließen. Eine vermeintliche Bankangestellte hat zur Identifikation eine italienische Identitäskarte übermittelt. Das war für die zwei Ungarn Beweis genug, der Frau zu trauen und haben ihr in den vergangenen zweieinhalb Wochen mehr als 10.000 Euro an angeblichen Bearbeitungs- und Versicherungsgebühren überwiesen. Kredit haben die zwei Ungarn keinen erhalten.

 


 

Mehrere Verletzte hat es gestern Nachmittag in Innsbruck gegeben, nachdem ein Linienbus stark abbremsen hat müssen. Notwendig war das, nachdem eine 19-jährige Österreicherin vor dem Bus versucht hatte, ihr Auto längs einzuparken. Durch den Bremsvorgang sind im Bus mehrere Fahrgäste gestürzt und gegen Trennscheiben und Haltestangen geprallt. Unbestimmten Grades verletzt sind die Fahrgäste in die Klinik gebracht worden. Einer von ihnen ist so hart gegen eine Trennscheibe geprallt, dass diese zerborsten ist.

 


 

70 Schüler der dritten und vierten Klassen der Volksschulen Prutz, Fendels und Kaunertal sind gestern mit dem “Tiroler Energy Globe Award 2019” ausgezeichnet worden. Die Schüler werden für ihr Engagement in mehreren Projekten zu den Themen Klimawandel und Klimaschutz in der Region Tiroler Oberland geehrt. Unter anderem schlagen sie einen Solarzug von Landeck nach Nauders oder ein Solar-Gewächshaus für exotische Früchte wie Bananen, Kiwis und Ananas vor.

 


 

In Bozen sind gestern Abend sechs Freiwillige aus Tirol und fünf aus Südtirol sowie zwei Projekte in der Kinder- und Jugendarbeit ausgezeichnet worden. Allesamt sind gestern von den beiden Landeshauptämmern Günther Platter und Arno Kompatscher für ihr freiwilliges Engagement in der Kinder- und Jugendarbeit ausgezeichnet worden. Sie engagieren sich in der Katholischen Jungschar, der Evangelischen Pfarrgemeinde Innsbruck und bei den Pfadfindern Zirl als Betreuer. Auch die “Kinderrechteaktion 2018” der Katholischen Jungschar sowie die grenzüberschreitende Kooperation der der Salzburger, Tiroler und Südtiroler Evangelischen Jugend sind ausgezeichnet worden. Die “Glanzleistung”-Verleihung hat heuer zum dritten Mal stattgefunden. Dieses Mal in Bozen, nächstes Jahr dann wieder in Innsbruck.

 


 

Und bei der Innsbrucker Berufsfeuerwehr wird heute Interessierten ein so genanntes “Feuerwehr-Aquarium” präsentiert. Es handelt sich dabei um einen durchsichtigen Glascontainer, in dem Taucheinsätze demonstriert werden.

„Zum ersten Mal in Tirol haben wir einen Tauch-Container. Das heißt, wir werden live einen Taucheinsatz präsentieren. Da kann man dann von außen zuschauen, wie die Taucher im Wasser agieren. Man kann also live von außen, im Trocknenen, einen Tauchgang beobachten‟,

sagt der Innsbrucker Branddirektor Helmut Hager.