Landeck

101,6 MHz
Frequenz

Imst

95,0 MHz
Frequenz

Reutte - Lechtal

93,9 MHz
Frequenz

Tannheimertal

96,2 MHz
Frequenz

Ehrwald

107,9 MHz
Frequenz

Sölden

97,1 MHz
Frequenz

Längenfeld

102,5 MHz
Frequenz

Haiming - vorderes Ötztal

106,8 MHz
Frequenz

Wipp-/Stubaital

90,7 MHz
Frequenz

Inzing

94,2 MHz
Frequenz

Innsbruck

97,0 MHz
Frequenz

Wattens

100,5 MHz
Frequenz

Schwaz

100,2 MHz
Frequenz

Jenbach

89,2 MHz
Frequenz

Achensee

104,1 MHz
Frequenz

Gerlos - mittleres Zillertal

103,7 MHz
Frequenz

Mayrhofen

102,6 MHz
Frequenz

Hintertux

89,2 MHz
Frequenz

Wildschönau

93,8 MHz
Frequenz

Wörgl

101,0 MHz
Frequenz

Kufstein

102,6 MHz
Frequenz

Ebbs

103,7 MHz
Frequenz

Scheffau

88,9 MHz
Frequenz

Kitzbühel

106,0 MHz
Frequenz

St. Johann

87,7 MHz
Frequenz

Kössen

105,4 MHz
Frequenz

Gerade on Air:

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Samstag, 19. Oktober 2019

* Zillertaler stirbt beim Mähen

* Güterzug tötet 12 Schafe

* Innsbrucker Flughafen könnte geschlossen werden

Bei Mäharbeiten am Gerlosberg ist ein 72-jähriger Zillertaler gestern Mittag in den Tod gestürzt. Der Mann dürfte beim Mähen das Gleichgewicht verloren haben, ist dann durch steiles Gelände abgestürzt, dabei mehrmals auf Felsen aufgeschlagen, bevor er in den Gerlosbach gefallen ist, und dort mit tödlichen Verletzungen liegen geblieben ist. Ein Passant hat den leblosen Körper im Wasser entdeckt und die Einsatzkräfte verständigt. Für den 72-Jährigen ist jede Hilfe zu spät gekommen.



Wird der Innsbrucker Flughafen bald zugesperrt? Das ist zumindest eine der Möglichkeiten, die eine Studie zur Zukunft des Innsbrucker Flughafens aufzeigen soll, die die Innsbrucker Grünen in Auftrag geben wollen. Bürgermeister Georg Willi geht davon aus, dass durch eine Einstellung der Inlandsflüge von Innsbruck aus, den Ausbau der Bahninfrastruktur und das Bewusstsein der Menschen für den Klimawandel die Frequenz am Flughafen bald deutlich abnehmen könnte. Würde der Flughafen tatsächlich zugesperrt, wäre außerdem viel Raum für sozialen Wohnbau frei, und ein neues Stadtviertel könnte entstehen. Wie es in Punkto Flughafen genau weitergeht, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar. Ein 150 Millionen Euro schweres Investitionspaket, zur Sanierung der Piste und dem Neubau des Terminals hat Willi im letzten Gemeinderat jedenfalls nicht absegnen lassen, weil dazu noch weitere Informationen notwendig seien, so Willi. Der Flughafen gehört zu 50% den Innsbrucker Kommunalbetrieben, und je zu einem Viertel Stadt Innsbruck und Land Tirol.



Die Polizei warnt heute vor Betrügern, die es mit dem Neffentrick vor allem auf Pensionisten abgesehen haben. In Innsbruck sind in den letzten Tagen mehrere Pensionisten, sowohl am Festnetz, als auch via Handy kontaktiert worden. Die Anrufer geben sich als Verwandte aus, und wollen ein kurzfristiges Darlehen von ihren potenziellen Opfern. Sie wollen entweder Bargeld, oder Goldmünzen, Schmuck oder andere Wertgegenstände. Oft wird auch ein Unfall eines nahen Angehörigen vorgetäuscht, um Geld oder Wertgegenstände herauszulocken. Die Polizei warnt heute ausdrücklich vor dieser Betrugsmasche, geben Sie Unbekannten keine persönlichen Daten bekannt, und lassen Sie sich durch psychologische Tricks der Betrüger nicht dazu verleiten, Geld oder Wertgegenstände herauszugeben! Wenn Sie von solchen Betrügern kontaktiert werden, erstatten Sie am besten unverzüglich Anzeige bei der Polizei!



Eine Autofahrerin hat heute Nacht am Zirler Berg die Pedale ihres PKW verwechselt, ist dann auf ein vor ihr fahrendes Auto aufgefahren bzw. hat dieses in einen entgegenkommenden PKW geschoben. Eine Beifahrerin ist bei dem Unfall schwer, zwei weitere Personen sind leicht verletzt worden. An allen drei Autos ist bei dem Crash ein Totalschaden entstanden.



Beim traditionellen Tirol Empfang gestern Abend in Wien, sind die Tirolerin und der Tiroler des Jahres 2019 ausgezeichnet worden. Und die Gewinner sind Schauspielerin Kristina Sprenger, und Physiker Peter Zoller. Eine Jury hat die beiden ausgewählt, diesmal sind die Bereiche Kunst und Wissenschaft zum Zug gekommen. Damit soll die Vielfältigkeit unserer Landes gezeigt werden, sagt Landeshauptmann Günther Platter gestern Abend in Wien. Und ergänzt, dass u.a. das vergangene Maximilian-Jahr gezeigt hat, dass Tirol reich an kulturellen Schätzen ist. Tirol besteche aber auch durch Spitzenleistungen in der Wissenschaft und die unterschiedlichsten herausragenden Persönlichkeiten, so der Landeshauptmann.



Neben den Tirolern des Jahres sind im Congress in Igls gestern Abend 27 Tiroler Traditionsbetriebe geehrt worden, für ihre Verdienste um die Tiroler Wirtschaft. Ausgezeichnet werden Firmen, die ein rundes Betriebsjubiläum von mindestens 30 Jahren feiern. Drei der ausgezeichneten Firmen sind hier besonders hervorzuheben, und zwar der Gasthof Hotel Goldener Engl aus Hall, der heuer sein 390-jähriges Jubiläum feiert, dann das Bio- und Wellnessresort Stanglwirt aus Going, das es bereits seit 410 Jahren gibt, und die Papierfabrik Wattens GmbH & Co KG, die besteht seit sage und schreibe 460 Jahren. Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf betont in ihrer Laudatio gestern Abend, dass sie auf die Tiroler Unternehmen ganz besonders stolz ist, denn vom Weltmarktführer bis zum „Hidden Champion“ ist in Tirol alles vertreten.



Einem 58-jährigen Hobbykoch aus Fulpmes wird der gestrige Freitag wohl noch länger in Erinnerung bleiben. Er Wollte in seiner Wohnung in einer Pfanne Pommes frittieren. Durch das stark erhitzte Öl hat sich starker Rauch entwickelt, andere Hausbewohner haben dann die Feuerwehr alarmiert, und sich selbst evakuiert. Der Pommes-Koch selbst ist mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in die Innsbrucker Klinik eingeliefert worden. 52 Mann der Freiwilligen Feuerwehren Fulpmes, Neustift und Telfes haben die Situation aber rasch unter Kontrolle bekommen.



Seit heute, 7:50 Uhr in der Früh bis Montagnachmittag, um 16 Uhr ist die Arlbergbahnstrecke für den gesamten Zugverkehr gesperrt. Grund dafür sind wichtige Erhaltungsarbeiten. Zwischen dem Bahnhof Ötztal und Bludenz wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Dabei gibt es im Fernverkehr zwei Unterscheidungen: die rot gekennzeichneten Busse halten an genau den gleichen Haltestellen, an denen auch der Zug stehen bleiben würde. Die grünen Busse fahren direkt vom Einstiegsort, ohne Zwischenstopp ans Ziel. Also vom Bahnhof Ötztal direkt bis nach Bludenz und umgekehrt. Zusätzlich gibt es gelbe Nahverkehrsbusse, die zwischen Ötztal und Landeck-Zams fahren. Zwischen Imst-Pitztal und Imsterberg wird ein zusätzlicher Shuttlebus eingerichtet. Es gibt auch Änderungen im Fahrplan, aktuelle Informationen dazu wie immer auf der Homepage der ÖBB.



Apropos Zug: wie erst heute bekannt wird, sind bereits am Donnerstag zwölf Tiroler Steinschafe in Silz von einem Güterzug erfasst und getötet worden. Die Schafe sind zuvor aus ihrer Einzäunung unterhalb des Schloss Petersberg ausgebrochen, vermutlich weil ein frei laufendes Tier sie aufgescheucht hat. Von der 15-köpfigen Schafherde haben nur drei Tiere überlebt.  



Der Verband der Krippenfreunde Österreich, mit Sitz in Tirol, hält heute eine Sitzung ab, bei der die Veruntreuung von fast einer halben Million Euro nochmals im Details besprochen werden soll, ebenso wie fehlende Kontrolle:


„Es geht darum, den österreichischen Krippenverband neu zu strukturieren, neue Statuten zu beschließen und einen Dachverband zu schaffen. Das ist der Wille fast aller Landesverbände. Und im Einvernehmen mit diesen werde ich versuchen, meinen Beitrag zu leisten."


Bestätigt Krippenverbandspräsident Herwig van Staa.



In der Innsbrucker Bogenmeile ist es heute in den frühen Morgenstunden zu einer Rauferei gekommen, bei der schließlich mehrere Personen auf einen 33-Jährigen eingeschlagen und –getreten haben. Das Opfer ist dabei schwer verletzt worden. Die Polizei hat zwei Personen vor Ort festnehmen können, die anderen Raufbolde sind geflüchtet.



Wegen des schneereichen letzten Winters hat es in Tirol zahlreiche Lawinenschäden gegeben. Auf der Arzler Alm, oberhalb von Innsbruck, wird derzeit die Lawinenverbauung saniert:


„Zunächst hat man das ganze Lawinenholz entfernen und aufarbeiten müssen. Es waren rund 5.000 Festmeter Schadholz in dem Bereich, und das hat natürlich sehr lange gedauert, bis man das wegräumen hat können. Und erst dann hat man gesehen, dass diese Bauwerke große Schäden erlitten haben. Und wir haben jetzt praktisch vor drei Wochen begonnen, die Sanierung dieser Bremsverbauungen vorzunehmen.“


Sagt Josef Plank von der Wildbach- und Lawinenverbauung.



Und der frühere Bundespräsident Heinz Fischer hat gestern an der Uni Innsbruck den Ehrendoktor der Politikwissenschaft verliehen bekommen. Abgesehen von der Politik verbindet ihn aber noch vieles andere mit Tirol:


„Ich hab mit der Universität Innsbruck viel zu tun, ich bin oft in Tirol Skifahren und Bergsteigen gewesen, ich habe gute Freunde in Tirol. Und ich glaube, dass wirklich in Tirol auch ein politisches Klima ist, das für manches andere Bundesland schon ein Vorbild sein könnte. Also da kommt schon einiges zusammen, das mich sehr positiv mit Tirol verbindet.“


Mehr zu diesem Thema hören Sie heute im Laufe des Vormittags, hier auf Radio U1 Tirol.