Landeck

101,6 MHz
Frequenz

Imst

95,0 MHz
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Reutte - Lechtal

93,9 MHz
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96,2 MHz
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Ehrwald

107,9 MHz
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Sölden

97,1 MHz
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106,8 MHz
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94,2 MHz
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97,0 MHz
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100,2 MHz
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89,2 MHz
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103,7 MHz
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102,6 MHz
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89,2 MHz
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Wildschönau

93,8 MHz
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Samstag, 2. Mai 2020

* Frisöre, Einkaufszentren und Möbelhändler öffnen wieder

* Schwerverletzte bei Holzarbeiten

* Kurzarbeit-Skandal beim Roten Kreuz

Ab heute haben Einkaufszentren, Möbelhäuser und Frisöre wieder geöffnet, schon seit gestern sind die Ausgangsbeschränkungen beendet. Für Bergsportler geben Alpenverein und Naturfreunde jetzt Empfehlungen ab. So gilt weiterhin, Risiko möglichst zu vermeiden, überschätzen Sie ihre Kondition nicht. Halten sie ausreichend Sicherheitsabstand, sporteln Sie nur in Kleingruppen und verzichten Sie auf Körperkontakt, Umarmungen usw., tauschen Sie auch nicht ihre Trinkflaschen aus. Bei Fahrgemeinschaften und bei der Anreise mit den Öffis Mundschutz nicht vergessen.



Heute sperren Einkaufszentren und Frisöre wieder auf, Hotels und Lokale müssen noch warten. Aber nach wie vor ist ohnehin unklar, wie die heurige Sommersaison ausfallen wird. Während Tirols Wirtschaftsbundobmann Franz Hörl Gesundheitsminister Rudi Anschober vorwirft, dass ihm die Sorgen und Nöte der Unternehmer fremd seien, und er das Land bis Ende Juni zusperren will, ist Landeshauptmann Günther Platter hier schon deutlich optimistischer:

„Man wird sich sowohl in Deutschland, als auch in Österreich und den Nachbarländern anschauen, wie sich die gesundheitliche Lage entwickelt. Ich nehme wahr, dass es viele Gäste aus Deutschland gibt, die gerne im Sommer nach Tirol kommen, und hier Urlaub machen wollen. Aber natürlich kommt es darauf an, ob diese Reisemöglichkeit hier von Deutschland geschaffen wird. Wenn sich beide Länder, Deutschland und Österreich, klar sind, dass man diese Reisebewegung ermöglich kann, dann glaube ich auch, dass der Tourismus in Tirol im Sommer eine Chance hat.“


Hofft Platter also auf eine bilaterale Vereinbarung zur Grenzöffnung zwischen Österreich und Deutschland, wie sie bereits von Tourismusministerin Elisabeth Köstinger in Aussicht gestellt worden ist.



Im Laufe des gestrigen Tages hat es nur eine einzige, bestätigte Corona-Neuinfektion in Tirol gegeben, damit sind insgesamt aktuell noch 193 Personen in Tirol infiziert, mehr als 3.200 sind bereits wieder gesund. Auch die Schwerpunkttests in den Tiroler Sozial- und Gesundheitssprengeln sind bald abgeschlossen. Hier war eine Person positiv, die ist aber mittlerweile schon wieder gesund.



Viele Kunden und auch Unternehmer haben wochenlang darauf hingefiebert, heute ist es so weit. Heute sperren Tirols Frisöre wieder auf, und auch die Einkaufszentren bei uns im Land. Die Vorfreude auf die Wiedereröffnung ist riesengroß:

„Ja natürlich, die Vorfreude ist einmal ganz groß, erstens einmal dass man seine Kunden wiedersieht, und zweitens natürlich auch auf das Wiedersehen mit den Mitarbeitern. Wir Frisören machen einfach unseren Beruf gerne, es gibt für uns nichts Schöneres als unsere Kunden zu verwöhnen und zu verschönern. Natürlich ist es jetzt eine Herausforderung, die ganzen Termine zu vergeben. Aber wir Frisöre sind guter Dinge, wir freuen uns schon wieder auf unsere Arbeit und wir werden das ganz gut meistern.“


Sagt der Tiroler Friseur-Innungsmeister, Clemens Happ. In den Salons gelten aber ebenfalls strenge Hygienemaßnahmen. So müssen Kunden und Friseure Schutzmasken tragen und der Mindestabstand zwischen den einzelnen Kunden muss ebenfalls eingehalten werden.



Bei Holzarbeiten in Obertarrenz ist ein 30-jähriger Arbeiter gestern mit seinem Bein in einen Schlupfhaken geraten, umgerissen und dabei schwer verletzt worden. Der Mann ist nach der Erstversorgung durch das Team des Notarzthubschraubers zunächst von der Bergrettung aus dem steilen Gelände gebracht, und später per Tau geborgen und ins Krankenhaus Zams geflogen worden.



Ebenfalls beim Holzarbeiten ist ein 27-Jähriger gestern Vormittag in Gallzein schwer verletzt worden. Der junge Mann ist auf der Hobelmaschine abgerutscht, und mit der Hand in die laufende Maschine geraten. Er hat sich dabei vier Fingerkuppen teilweise abgetrennt.



In Sölden hat es gestern Abend gebrannt. Gegen 22 Uhr ist die Feuerwehr in die Kühtrainschlucht gerufen worden, eine Holzhütte am Waldrand war in Brand geraten. Zwei Jugendliche haben ein Feuer im Ofen nicht gut genug gelöscht, deshalb haben später Gegenstände neben dem Ofen, und später die Hütte Feuer gefangen. Die Feuerwehr hat den Brand zwar rasch löschen können, die Hütte ist allerdings komplett zerstört worden, verletzt wurde niemand.  



Bei der Gesundheitshotline 1450 sind am Höhepunkt der Coronakrise in Tirol teilweise mehr als 1.000 Anrufe pro Tag eingegangen, mittlerweile hat sich der Ansturm auf etwa 150 Anrufe pro Tag eingependelt. Die Gesundheitshotline 1450 steht aber nicht nur beim Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion zur Verfügung, sondern soll als schnelle und unkomplizierte Anlaufstelle für sämtliche Gesundheitsprobleme dienen. Insgesamt neun medizinisch geschulte, diplomierte Pflegepersonen geben bei der kostenlosen Hotline Auskünfte zu sämtlichen Wehwehchen, sei es ein Zeckenbiss, eine allergische Reaktion, oder unterschiedliche Schmerzen. Bei einem echten Notfall kann sofort die Rettungskette in Gang gesetzt werden.



Am Südtirolerplatz in Innsbruck, also in der Waffenverbotszone, ist ein 16-Jähriger aus Telfs gestern Abend mit verbotenen Waffen erwischt worden. Die Polizei hat den sogenannten Totschläger sichergestellt, der Jugendliche wird unter anderem wegen versuchter schwerer Körperverletzung angezeigt.



Nach einem Drogendeal in Innsbruck, mit anschließendem Raub Mitte April, haben gestern in Innsbruck erneut die Handschellen geklickt. Die Polizei ist einer 17-jährigen Innsbruckerin auf die Schliche gekommen, die am Raub beteiligt gewesen sein dürfte. Sie ist auf Anordnung der Staatsanwaltschaft gestern in die Justizanstalt Innsbruck eingeliefert worden.



Drei Verkehrsunfälle in Innsbruck haben gestern gleich mehrere Verletzte gefordert. Gestern Vormittag hat ein 22-jähriger Schwazer in Innsbruck eine rote Ampel zu spät bemerkt, und mit seinem Motorrad so stark abbremsen müssen, dass er gestürzt und mitten auf die Kreuzung geschlittert ist. Andere Personen sind bei dem Crash nicht verletzt worden. Ebenfalls in Innsbruck ist ein Radfahrer, der verbotenerweise auf dem Gehsteig gefahren ist, gestern Nachmittag beim Abbiegen von einem Auto erfasst und über die Motorhaube auf die Straße geschleudert worden. Sowohl die Autofahrerin als auch der Radfahrer sind bei dem Unfall unbestimmten Grades verletzt worden. Und kurz vor 18 Uhr gestern Abend sind in der Kreuzung Pradler Straße Amraser See Straße ebenfalls ein Autofahrer und ein Radfahrer zusammengeprallt. Zeugen dieses Unfalls melden sich bitte bei der Polizei, weil hier nicht klar ist, ob die Ampel bereits wieder auf grün geschaltet war.



Mit 1,5 Promille Alkohol im Blut hat ein 58-jähriger Kirchbichler heute Nacht kurz vor 3 Uhr in der Früh heute die Kontrolle über sein Auto verloren, hat eine Straßenlaterne, ein Verkehrsschild und zwei Bäume gerammt. Der betrunkene Autofahrer ist zunächst geflüchtet, die Polizei hat ihn aber kurz darauf angehalten und einen Alkotest durchgeführt, und ihm dann den Führerschein vorläufig abgenommen.  



Kopfschütteln heute hingegen bei den Tiroler NEOS, angesichts dessen, dass offenbar beim Roten Kreuz etliche Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt worden sind, und stattdessen Zivildiener eingesetzt wurden. Für Tirols NEOS-Landtagsabgeordneten Andreas Leitgeb überhaupt nicht nachvollziehbar, dass Mitarbeiter solcher Unternehmen in die staatlich finanzierte Kurzarbeit geschickt werden, in Tirol hat die Landesregierung außerdem einen Kostenersatz in der Höhe von 3 Millionen Euro gewährt, für Leistungen die über den Rettungsdienstvertrag hinausgehen.



In Imst ist ein 29-Jähriger Onlinebetrügern aufgesessen. Der Mann hat von seiner Bank mehrere Push-Nachrichten zu angeblich offenen Überweisungen auf sein Handy bekommen. In gutem Glauben, die Nachrichten seien echt, hat sie der Mann bestätigt, die Betrüger haben ihm in insgesamt 10 Transaktionen mehrere hundert Euro abgebucht.



In der Landeshauptstadt Innsbruck heißt es weiterhin: freie Fahrt für den Radverkehr. Die Fußgängerzonen in der Altstadt und in der Maria-Theresien-Straße bleiben geöffnet, damit Radfahrer in der Innenstadt möglichst unkomplizierte Wege haben. Werden Umwege vermieden, ist auch das Ansteckungsrisiko geringer, ist Vizebürgermeisterin Uschi Schwarzl überzeugt. Die Verordnung gilt jetzt bis Ende Mai.



Und kurioser Diebstahl gestern Nacht in Osttirol: aus einem privaten Fischteich im Ortsteil Mitteldorf in Virgen haben Unbekannte rund 30 Regenbogenforellen gestohlen. Der Schaden beträgt mehrere hundert Euro. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.