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Samstag, 23. Mai 2020

* Bezirk Kitzbühel coronafrei

* verhaltener Optimismus in der Gastronomie

* Petition gegen Kraftwerk Tumpen

 

Die Tiroler Gastronomie hat das zweite Wochenende nach dem Corona-Shutdown wieder geöffnet, das Geschäft ist aber, ähnlich wie in anderen Branchen, auch in der Gastronomie eher schleppend angelaufen. Von einem Start mit angezogener Handbremse spricht Spartenobmann Alois Rainer, er ist aber dennoch verhalten optimistisch:


„Wir werden sicher wieder irgendwann dort hin kommen, wo wir vor der Coronakrise waren. Aber wir brauchen uns auch nichts vormachen, das wird sicher in den nächsten ein bis zwei Monaten, beziehungsweise über den Sommer mit Sicherheit nicht der Fall sein, meines Erachtens nach.“


Auch in der Gastronomie gelten seit der Wiedereröffnung strenge Hygiene- und Sicherheitsauflagen, außerdem dürfen Cafés, Restaurants und Co nur von 6 bis 23 Uhr geöffnet haben. Und an diesen verordneten Zapfenstreich haben sich in Woche 1 der Wiedereröffnung auch fast alle Tiroler Gastronomen gehalten, die Polizei hatte es jedenfalls bis jetzt noch nicht mit besonders aufsässigen Wirten zu tun. Allerdings wird diesbezüglich bis dato auch nicht gezielt kontrolliert:


„Also solange alles in geregelten Bahnen läuft, werden wir natürlich weiterhin mit Augenmaß und Hausverstand vorgehen, außer man nimmt jetzt offensichtlich im Zuge der Streife etwas wahr, dass da etwas nicht passen könnte, dann wird man sich das natürlich auch anschauen. Aber es ist sicherlich nicht so, dass wir jetzt da jedes Lokal überprüfen und kontrollieren, wir setzen da auf die Eigenverantwortung.“


Sagt Polizei-Pressesprecher Christian Viehweider. Wer sich nicht an die neuen Corona-Vorschriften hält, dem drohen bis zu 3000 Euro Geldstrafe.



Der Bezirk Kitzbühel ist seit gestern Abend offiziell coronafrei, seit genau zwei Wochen hat es dort keine bestätigte Neuinfektion mehr gegeben. Tirolweit sind im Moment noch 34 Personen erkrankt, gestern ist wie berichtet eine 92-jährige Frau aus dem Bezirk Kufstein, die mit dem Coronavirus infiziert war, verstorben.



Die Untersuchungskommission zum Tiroler Corona-Krisenmanagement und der Causa Ischgl kommt, Tirols SPÖ Chef Georg Dornauer geht jetzt aber noch einen Schritt weiter, und fordert einen U-Ausschuss im Bund. Weil fast täglich neue Details zu möglichem Missmanagement und Behördenversagen in der Coronakrise bekannt werden, führt für SPÖ Tirol Chef Georg Dornauer an einem Untersuchungsausschuss auf Bundesebene kein Weg vorbei. In seiner Kritik bezieht sich Dornauer vor allem auf Gesundheitsminister Rudi Anschober und Innenminister Karl Nehammer, letzteren macht er unter anderem für die chaotische Abreise von tausenden Touristen aus dem Paznaun verantwortlich, als Mitte März über die Gemeinden dort kurzfristig die Quarantäne verhängt worden ist. Zuletzt ist unter anderem auch darüber diskutiert worden, ob alle Meldungen aus anderen EU-Ländern vom Gesundheitsministerium auch an die Tiroler Behörden weitergeleitet worden sind. Gesundheitsminister Rudolf Anschober sagt gegenüber der APA, dass alle konkreten Corona-Warnungen sehr wohl an Tirol weitergeleitet worden sind, insgesamt waren es 21 Meldungen aus Belgien, Deutschland, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Island, Norwegen und den Niederlanden, die allein in den ersten beiden März-Wochen weitergeleitet worden sind. Nicht weitergegeben habe das Ministerium lediglich ungenaue Meldungen, also jene ohne konkrete Personendaten oder Hotelangaben, so Anschober zur APA.



Seit mittlerweile zwölf Jahren wird im Ötztal schon über das Kraftwerk Tumpen gestritten, jetzt soll es tatsächlich kommen. Bereits seit März laufen die Vorarbeiten dafür, im Juni sollen der Unterwasserkanal und das Krafthaus gebaut werden. Im Herbst 2022 soll dann Strom aus der Ötztaler Ache, zwischen Umhausen und Ötz, gewonnen werden. Insgesamt kostet das Projekt fast 50 Millionen Euro. Weil es schon seit Jahren immer wieder Kritik an dem Kraftwerksprojekt gibt, will der WWF jetzt vor dem Landesverwaltungsgericht nochmal die Einstellung des Baus beantragen. Der Verwaltungsgerichtshof in Wien hat einen solchen Antrag auf Baustopp bereits zurückgewiesen. Eine Petition gegen das Kraftwerk ist im Internet seit Ende März mittlerweile mehr als 22.000 mal unterschrieben worden.



Nach dem tödlichen Autounfall am Plansee Anfang der Woche, bei dem ein 24-jähriger Deutscher wie berichtet mit seinem Auto in den See gestürzt, und dann ertrunken ist, werden jetzt erneut Rufe nach Konsequenzen laut. Die Familie des Beifahrers, der den Unfall fast unverletzt überlebt hat, fordert jetzt Bodenwellen auf der Planseestraße. Auch hier gibt es bereits eine Petition im Internet, in der bauliche Maßnahmen gefordert werden, um derart tragische Unfälle zu verhindern. Weiterer Leitplanken seien im Bereich der Planseestraße aber nicht sinnvoll, weil sie für Motorradfahrer zu gefährlich seien, heißt es von den Initiatoren.



Viele Tiroler Landwirte haben das schöne Wetter der vergangenen Tage für die Heuernte genutzt, so auch eine Bauernfamilie in Ried im Zillertal. Ein 67-Jähriger ist mit seinem Schlepper bei der Tenneneinfahrt dann aber von der Rampe abgekommen, und dann mehrere Meter weit über steiles Gelände abgestürzt. Der Mann hat sich dabei unter anderem am Arm und im Gesicht verletzt, und ist ins BKH Schwaz eingeliefert worden.



Viele angehenden Jäger in Tirol warten schon seit Monaten darauf, dass sie endlich ihre Jagdprüfung ablegen können. Jetzt ist es wieder so weit. Am Samstag nach Pfingsten, also ab dem 6. Juni, finden in Innsbruck wieder die ersten Prüfungen statt, schon jetzt haben sich knapp 70 Personen dafür angemeldet.



Apropos Prüfungen: zwei junge Tiroler haben als eine der ersten in ganz Österreich, ihre Lehrabschlussprüfung jetzt online, sprich via Skype Videokonferenz absolviert. Die beiden Chemieverfahrenstechniker, die in der Wasserlackfabrik von Adler in Schwaz arbeiten, haben ihre improvisierte Prüfung gemeistert, und können jetzt stolz von ihrer Lehrabschlussprüfung erzählen.



Nach wochenlangem Stillstand dürfen ab 29. Mai auch Tirols Seilbahnen wieder öffnen. Darunter auch die Imster Bergbahnen. Der Geschäftsführer Bernhard Schöpf ist froh, den Betrieb endlich wieder aufzunehmen und ist optimistisch für die heurige Sommersaison.


„Also ich gehe sehr positiv rein, es wird natürlich nicht das sein, was wir davor gehabt haben, allerdings sehe ich eine große Chance, weil die Menschen nicht mehr so in die Ferne reisen werden, also da kann es durchaus passieren, dass wir gar nicht so einen schlechten Sommer haben werden. Es fehlt uns natürlich etwas Zeit, aber wir überlegen gerade, ob wir die Öffnungszeiten im Herbst noch ein wenig ausdehnen. Für mich ist es jetzt einfach eine Riesenfreude, dass ich aufsperren darf.“


Worauf sich die Besucher der Imster Bergbahnen ab Pfingsten freuen können, hören Sie heute im Laufe des Vormittags hier auf Radio U1 Tirol.



Beim Klettern in Ginzling ist ein Sportler gestern Nachmittag beim Abseilen abgestürzt, und hat sich am Rücken verletzt. Mit dem Notarzthubschrauber ist der Kletterer dann ins Krankenhaus geflogen worden. Laut Ermittlungen der Polizei dürften das Opfer und seine Kletterpartner nicht nur zu kurze Seile verwendet haben, sondern auch den Sicherungsknoten am Seilende vergessen haben, was zu dem tragischen Unglück geführt hat.



Und traurige Nachrichten erreichen uns heute auch nach einem schweren Arbeitsunfall in Kössen, diese Woche Mittwoch. Nachdem ein 69-Jähriger dort beim Putzen einer Tenne abgestürzt ist, und sich schwer am Kopf verletzt hat, ist er gestern im Krankenhaus verstorben.