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Samstag, 28. März 2020

* Drei weitere Coronavirus Tote in Tirol

* 1800 positve Testergebnisse

* Mann droht Frau mit Corona-Ansteckung

Das Land Tirol gibt gestern am Abend per Aussendung bekannt, dass in Tirol drei weitere Personen an den Folgen des Coronavirus gestorben sind. Bei zwei Personen handelt es sich um ein Ehepaar aus Brandenberg. Beide waren knapp 80 Jahre alt und hatten Vorerkrankungen, weshalb sie auch als Hochrisikopatienten gegolten haben. Sie sind im Bezirkskrankenhaus Kufstein verstorben. Die dritte Person war eine knapp 80 Jahre alt Frau aus Landeck, die ebenfalls Vorerkrankungen hatte. Sie ist im Krankenhaus Zams nachweislich wegen dem Coronavirus verstorben. Damit gibt es in Tirol somit jetzt neun Corona-Tote. Die Zahl der Personen, die in Tirol positiv auf das Coronavirus getestet worden sind, ist im Laufe des gestrigen Tages auf 1800 angestiegen. Gestern Freitag sind 111 neue positive Fälle dazugekommen. Von den 1800 sind mittlerweile offiziell wieder 194 genesen. Die Dunkelziffer dürfte hier erfreulicherweise höher sein, denn nicht alle Erkrankten melden sich bei den Behörden, wenn sie wieder gesund sind. In Tirol sind bislang rund 14.300 Corona-Virus Tests durchgeführt worden. Auf 2.400 Ergebnisse wird noch gewartet.



Wie schon in anderen Gebieten, wie etwa zuletzt im Zillertal oder in Axams, werden jetzt auch im Bezirk Kitzbühel Personen dazu aufgerufen, die im Zeitraum vom 10. bis 15. März in der Skihütte „Alte Mittel“ in Westendorf aufgehalten haben, besonders auf ihren Gesundheitszustand zu achten. Zwei positiv auf das Coronavirus getestete Männer waren zum damaligen Zeitpunkt noch mit grippeähnlichen Symptomen auf der Hütte tätig, das gibt das Land Tirol gestern bekannt. Wenn bei betroffenen Personen Symptomen aufgetreten sind, sollten sich diese umgehend bei der Gesundheitshotline 1450 melden, sagt der Bezirkshauptmann von Kitzbühel Michael Berger. Da einer der beiden infizierten Männer weiters am 12. März die „Karatbar“ in Westendorf besucht hat, erstreckt sich der Aufruf auch auf Personen, die sich am selben Tag in eben dieser Bar aufgehalten haben, so Berger.



Seit mehr als einer Woche stehen also bereits alle Tiroler Gemeinden unter Quarantäne. Viele fragen sich hier aber noch immer: was ist eigentlich erlaubt. Prinzipiell gilt, die Wohnsitzgemeinde darf nicht verlassen werden, wer zum Beispiel einkaufen will, muss das im eigenen Ort tun. Spazieren gehen an der frischen Luft, ist alleine oder mit Personen die im gleichen Haushalt leben erlaubt. Diverse anderen sportlichen Aktivitäten sind zur Zeit aber verboten:

Wandern und Bergsteigen ist verboten! Vor allem zum Schutz der Blaulichtorganisationen, unserer Rettungskräfte und dem medizinischen Gesundheitspersonal. Wenn mir da oben was passiert, oder ich einen Unfall habe, dann müssen sich auch diese in Gefahr begeben und das ist das größte Problem. Und dadurch ist ganz klar, es ist ein Wander- und Bergsteigverbot. Bitte nehme sie das ernst und bleiben sie zuhause.

Sagt Innsbrucks Vizebürgermeister Hannes Anzengruber von der ÖVP. Auch Radfahren, Skitourengehen usw. sind in der aktuellen Situation strikt untersagt. Es drohen Strafen von bis zu 1.600 Euro pro Person. Vor allem geht es hier aber darum, dass die Einsatzkräfte nicht gebunden sind, und Krankenhausbetten für Coronapatienten frei bleiben müssen.



Am vergangenen Donnerstag hat ein 40- Jähriger Österreicher in Mils am Innufer illegalerweise Bauschutt, PKW-Reifen und anderer Abfälle abgelagert. Eine vorbeikommenden 62-Jährige Einheimische, die gerade mit ihrem Hunde Gassi ging, hat den 40-Jährigen Mann auf die illegale Ablagerung angesprochen. Der Mann hat sich daraufhin als Coronavirus positiv ausgegeben und der Frau gefährlich gedroht sie anzustecken. Der 40-Jähriger wird nach dem Abfallwirtschaftsgesetz und dem Covid-19-Maßnahmengesetz angezeigt.



Der Online-Handel boomt in Zeiten der Corona-Quarantänemaßnahmen. Zum Glück wird auch immer öfter auf Online-Shops heimischer Unternehmen eingekauft. Die Polizei warnt heute aber vor betrügerischen Fake-Online-Shops.Im Konkreten handelt es sich laut Polizei um Online-Shops, die Atemschutzmasken, Desinfektionsmittel und andere Gesundheitsprodukte gegen Vorauskasse anbieten. Geliefert wird freilich nie. Zum Teil werden die Online-Shops von seriösen Online-Händlern gefältscht und täuschend echt nachgemacht. Die Polizei rät, bei verlangter Vorauskasse stutzig zu werden. Außerdem sollten Sie, bevor Sie bestellen, im Internet nach Erfahrungsberichten für den jeweiligen Shop suchen. Außerdem gibt es eine Liste von Online-Shops, die bereits als Fake enttarnt worden sind. Die Liste finden Sie unter www.watchlist-internet.at/liste-online-shops Sollten Sie den Betrügern dennoch auf den Leim gehen, rät die Polizei bei Ihrer Hausbank nachzufragen, ob sie die jeweilige Überweisung rückgängig machen können. Und: zeigen Sie den Betrug bitte bei der Polizei an.



Der Corona-Krisenstab in Tirol tagt mittlerweile schon seit mehr als vier Wochen tagtäglich, um diversen Maßnahmen zu besprechen und auch umzusetzen. Kritisiert wird der Umgang des Landes mit der Pandemie vor allem von der heimischen Opposition, allen voran Georg Dornauer von der SPÖ. Er hat gestern beim Klubobleuterat des Landtages eine Untersuchungskommission zum Tiroler Krisenmanagement, die der pensionierte Richter Josef Geisler leiten solle, gefordert. Diese Forderung wurde von allen anderen Parteien aber vorerst verschoben. Kritik gibt es aber auch aus dem Ausland, speziell was das Vorgehen im Skiort Ischgl betrifft. Wie berichtet sind bereits diese Woche unter anderem Landeshauptmann Günther Platter, mehrere Landesräte sowie Bürgermeister mit einer Anzeige des Verbraucherschutzvereins konfrontiert worden. Gleichzeitig ist auch eine europaweite Sammelaktion für Personen, die davon ausgehen, sich beim Ski-Urlaub in Tirol angesteckt zu haben, gestartet worden.  Laut dem Obmann des Verbraucherschutzvereins Peter Kolba, haben sich bis dato rund 400 Betroffene gemeldet, die das Land Tirol jetzt klagen wollen. 90 Prozent der Meldungen betreffe das Paznauntal.

 


 

Die Gesundheitshotline 1450 ist vor allem zu Beginn der Corona-Krise regelrecht heiß gelaufen. Nach wie vor gehen aber immer noch täglich bis zu 1400 Anrufe ein, vor allem am Vormittag und an am Abend. In der Zeit zwischen 12 und 16 Uhr gibt es deutlich weniger Anrufe. Die Leitstelle Tirol bittet deshalb, die Nummer 1450 zukünftig insbesondere in diesem weniger frequentierten Zeitraum zu nutzen.

 



Und damit noch Themenwechsel. In Hall ist gestern eine Wohnung am späteren Nachmittag völlig ausgebrannt. Aus vorerst noch unbekannter Ursache ist auf einem Balkon im ersten Stock ein Feuer ausgebrochen, welches sich in Folge von dort in der Wohnung ausgebreitet hat. Rund 80 Mann der Feuerwehren Hall, Heiligkreuz und Absam konnten das Feuer zwar binnen einer halben Stunde unter Kontrolle bringen, die Wohnung konnte aber nicht mehr gerettet werden. Alle sechs betroffenen Bewohner konnten flüchten, verletzt wurde niemand.