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Samstag, 29. August 2020

* Sommer 2020 war relativ warm und feucht

* geheimer Postenschacher-Deal in Innsbruck regt auf

* Wolfsverdacht in Osttirol: zwölf tote Schafe im Leisachtal

Da Summa is umma, denn nächsten Dienstag, am 1. September, beginnt der meteorologische Herbst! Laut einer vorläufigen Bilanz der ZAMG war der Sommer 2020 recht warm und relativ feucht, aber keinesfalls rekordverdächtig. Hitzerekorde oder längere Hitzeperioden hatte der Sommer 2020 nicht zu bieten – weder in Tirol noch anderswo in Österreich. Und dennoch war das heuer der dreizehnwärmste Sommer in der 254-jährigen Messgeschichte. In Tirol war es um 0,8 Grad warmer als im 30-jährigen Mittel. Es hat um 15 Prozent mehr geregnet, die Sonne hat dafür um fünf Prozent weniger gescheint. Die niedrigste Temperatur wurde am 2. Juni mit 3,1 Grad in Ehrwald gemessen, die höchste am 28. Juli an der Uni Innsbruck. Dort hat es heuer im Sommer übrigens 22 Tage gegeben, an denen es 30 Grad oder mehr hatte. Letztes Jahr waren es 34. Zwischen 1961 und 1990 hat es in Innsbruck übrigens im Schnitt 8,6 Tage mit 30 Grad und mehr gegeben, zwischen 1991 und 2020 waren es schon 20,8 Hitzetage.

 


 

In der Innsbrucker Stadtpolitik hängt erneut der Haussegen ordentlich schief. Dieses Mal geht es um die Besetzung des neuen Finanzdirektors. Der stellvertretende Direktor Johannes Verdross, 62 Jahre alt, hätte sich eigentlich beworben, wurde aber abgelehnt. Offenbar weil er laut Beamtendienstrecht in drei Jahren in Pension gehen muss, die Funktionsperiode des Finanzdirektors allerdings fünf Jahre andauert. Verdross wollte weiter arbeiten, Bürgermeister Georg Willi hat sich aber dagegen entschieden. Als Verdross mit einer Klage wegen Altersdiskriminierung drohte, gab es von Willi offenbar ein recht gutes Angebot. Verdross bekommt demnach das Gehalt des Finanzdirektors und eine Zulage, außerdem eine großzügige Abschiedsfeier bei Pensionsantritt. Die Stadtkoalitonspartner wussten von dem Deal nichts.

 


 

Nachdem gestern wie berichtet Anträge zum Abschuss einer Wölfin im Oberland und eines Wolfes im Unterland eingebracht worden sind, wird jetzt bekannt, dass die Bauern der Leisacher Kofelam in Osttirol ihre Schafe gestern vorsorglich ins Tal gebracht haben. Zwölf gestern aufgefundene tote Schafe legen einen Wolfsverdacht nahe. Gewissheit soll jetzt eine DNA-Analyse der Kadaver bringen. Schon Tage zuvor sind in Leisach vier gerissene Schafe gefunden worden.

 


 

Das Land Tirol sagt jetzt gemeinsam mit der Universität Innsbruck den Neophyten den Kampf an. Neophyten sind Pflanzenarten, die es bei uns eigentlich nicht gibt, aber eingeschleppt worden sind und für Mensch und Tier, aber auch für die Land- und Forstwirtschaft sehr gefährlich sein können. Um eine Ausbreitung zu verhindern, wird jetzt auf Prävention und Information gesetzt,

„und auch an die Bevölkerung und an uns alle appelliert einfach zu schauen, dass diese problematischen Arten sich nicht weiter ausbreiten können. Also verhindern, Präventionsmaßnahmen setzen und das Frühstadium erkennen. Wir haben gerade vor Kurzem auch Fölle gehabt, wo ganz neu aufgetretene Pflanzenarten in Tirol gefunden wurden. Das ist relativ schnell gemeldet worden und man hat das entfernen können, bevor überhaupt ein Schaden entstehen hat können‟,

sagt Reinhard Lentner von der Abteilung Umweltschutz des Landes. In Tirol gibt es zurzeit rund 600 Neophyten, 14 davon werden im Rahmen der Strategie als problematisch eingestuft und jetzt bekämpft. Abhängig davon, wie sich das Neophyt weiter verbreitet, kann es kompostiert oder muss verbrannt werden.

 


 

Drei Verletzte haben gestern Nachmittag Mopedunfälle im Unterland gefordert.

In Söll ist ein 19-jähriger Niederländer auf Höhe des Feuerwehrhauses beim Einbiegen in die Kreuzung mit dem Auto eines Einheimischen zusammengestoßen. Der Mofafahrer und sein gleichaltriger Freund am Sozius wurden unbestimmten Grades verletzt in das BKH Kufstein geflogen.

Und in Uderns im Zillertal hat ein 16-jähriger Einheimischer beim Einbiegen in eine Kreuzung das Auto eines Deutschen übersehen und ist mit diesem zusammengeprallt. Während der Mopedfahrer unverletzt geblieben ist, musste sein 16-jähriger Freund am Sozius unbestimmten Grades verletzt in das BKH Schwaz gebracht werden.

 


 

Wir bleiben gleich im Zillertal: Trotz schwieriger Corona-Monate ziehen die Zillertaler Verkehrsbetriebe eine zufriedene Bilanz über das abgelaufene Geschäftsjahr 2019/20.

„2,9 Millionen Fahrgäste, Umsatzsteigerung bei den Bussen um acht Prozent und der Dampfzug brachte im Jahr 2019 die Schönheit des Zillertales näher. Das Unternehmen konnte das fünfte Mal in Folge schwarze Zahlen schreiben und das war gar nicht so leicht. Das vergangene halbe Jahr war allerdings eine riesengroße Herausforderung, weil es in der Coronakrise natürlich noch mehr als sonst zu managen gegeben hat”,

sagt Aufsichtsratsvorsitzender Franz Hörl. Jetzt wird in die Zukunft geblickt. Und da wollen die Zillertaler Verkehrsbetriebe die Verkehrsproblematik im Tal mit zahlreichen Projekten in den Griff bekommen.

„Sei es unter anderem die Trassenverlegung in Aschau/Zell oder andere, sehr viele Infrastrukturmaßnahmen angefangen vom Bahnhof in Mayrhofen bis hin zum Bahnhof in Fügen. Also es wird die Zillertalbahn in zehn Jahren ein vollkommen anderes Gesicht haben, als sie es heute hat”,

schildert der Fügener Bürgermeister und stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Zillertaler Verkehrsbetriebe, Dominik Mainusch. Am Wichtigsten ist jetzt aber erst einmal die Zustimmung der Zillertaler Tourismusverbände zur Erhöhung der Orstaxe ab Winter 2023. Ohne diese Zustimmung könnte der Traum einer neuen, mit Wasserstoff betriebenen Zillertalbahn doch noch platzen, da die Wasserstofbahn nicht finanziert werden könnte.

 


 

Die Staatsanwaltschaft Innsbruck ermittelt jetzt gegen ein Salzburger Flugunternehmen. Bei der Bergung eines Kuhkadavers Mitte Juli in Kirchberg soll geschlampt worden sein, ein 73-Jähriger Einheimischer dabei sein Leben verloren haben. Laut den Ermittlungen der Tiroler Luftfahrtbehörde wurde der 73-Jährige und ein einheimischer Landwirt von der Hubschraubercrew nicht richtig instruiert, weshalb die Kuhbergung erst beim zweiten Versuch glückte. Geklärt werden soll jetzt, ob der 73-Jährige der abstürzenden toten Kuh ausgewichen und in den Tod gestürzt ist. Die Ermittlungen laufen. Es gilt die Unschuldsvermutung.

 


 

Die Tiroler Schützen trauern um ihren früheren Kommandanten Emmerich Steinwender. Er ist gestern, drei Wochen nach seinem 89. Geburtstag, gestorben. Steinwender war mehr als 35 Jahre lang Regimentskommandant der Oberinntaler Schützen, sechs Jahre Landesschützenkommandant, mehrere Jahrzehnte lang Ortschronist und Obmann der Schützenkompanie seiner Heimatgemeinde Zams. Letztes Jahr wurde Steinwender das Ehrenzeichen des Landes Tirol verliehen.

 


 

Und noch kurz die aktuellen Coronazahlen: In Tirol sind mit Stand heute Morgen 373 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Seit Donnerstagabend sind das 57 Neuinfizierte. Dreizehn sind im selben Zeitraum genesen. Bei einem Drittel der gestern neu positiv getesteten Personen handelt es sich laut dem Land Tirol um enge Kontaktpersonen von vormals positiv getesteten Personen und waren somit bereits abgesondert. Seit Beginn der Coronapandemie sind in Tirol an 121.000 Personen 190.000 Coronatests durchgeführt worden. Die meisten Infizierten gibt es mit 154 nach wie vor in Innsbruck. Aber auch der Cluster im Bezirk Kufstein wächst: hier gibt es aktuell 94 nachgewiesene Coronafälle.