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Samstag, 3. März 2018

* 42-jähriger Italiener wegen Mordes an einem Thaurer Familienvater einstimmig zu lebenslanger Haft schuldig gesprochen

* Ferienhütte in Aschau im Zillertal brennt nieder

* Lawinenabgang in Kappl reißt zwei Tourengeherinnen mit, geht aber glimfplich aus

Lebenslange Haft – einstimmig haben die Geschworenen gestern Abend am Landesgericht Innsbruck jenen 42-jährigen Italiener schuldig gesprochen, der am Valentinstag des letzten Jahres einen 47-jährigen Familienvater aus Thaur im Zuge eines Autokaufs betäubt und ermordet haben soll. Während des zweitägigen Prozesses hat sich der Angeklagte, der die Tat vehement bestreitet, immer wieder in Widersprüche verwickelt. Gestern haben ihn wie berichtet ein DNA-Gutachten vom Tatort sowie zwei Nachbarn des Opfers schwer belastet. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Der Italiener hat das Urteil gestern wortlos wahrgenommen. Ihm stehen jetzt drei Tage Bedenkzeit für einen Einspruch gegen das Urteil zu.


Auch in einem anderen Fall ist gestern am Landesgericht eine Entscheidung gefallen und zwar betreffend der schweren Vorwürfe gegen den künstlerischen Leiter der Tiroler Festspiele Erl, Gustav Kuhn. Aufgrund einer einstweiligen Verfügung muss der Ötztaler Publizist Markus Wilhelm jetzt sämtliche erhobenen Vorwürfe von seinem Internet-Blog entfernen. Laut dieser Verfügung ist es Wilhelm per sofort untersagt,

„Behauputungen zu verbreiten, denen zufolge Professor Dr. Gustav Kuhn Künstlerinnen der Tiroler Festpsiel Erl sexuell genötigt und/oder vergewaltigt haben soll”.

Das Land Tirol fordert indes vollste Aufklärung, auch der weiteren anonymen Vorwürfe wegen Lohn- und Sozialdumpings sowie Korruption. Gustav Kuhn bestreitet sämtliche Vorwürfe.


Die Tiroler ÖVP berät an diesem Wochenende weiter intern, mit wem sie eine neue Koalition für fünf Jahre eingehen will. Landeshauptmann Günther Platter will sich dabei nicht in die Karten schauen lassen. Auch sein Stellvertreter Josef Geisler hält sich bedeckt:

„Präferenz bzw. Richtung gibt es noch keine, weil wir ja alle Möglichkeiten noch offen haben. Es werden zurzeit ja erst einmal Sondierungsgespräche geführt, wo wir wirklich mit allen Fraktionen reden. Die einzige Fraktion, die nicht regieren will, sondern in Opposition geht, ist die Liste Fritz. Aber mit allen anderen gibt es noch weiterhin Gespräche, dass wir im Laufe der nächsten Woche dann auch sehen können, wohin die politische Reise geht.”

Die Sonderiungsgespräche sind noch nicht abgeschlossen. Am Montag findet eine zweite Gesprächsrunde statt. In der Karwoche muss übrigens fristgerecht die konstituierende Sitzung des neuen Landtags stattfinden und bis dahin sollte dann auch die neue Landesregierung fixiert sein.


Im Freien Schiraum im Bereich der Niederelbehütte in Kappl sind gestern um kurz nach 20 Uhr zwei 37-jährige deutsche Tourengeherinnen von einer Lawine erfasst worden. Eine Frau wurde bis auf Brusthöhe verschüttet und konnte von ihrer Begleiterin leicht verletzt geborgen werden. Mehrere Bergretter sind schließlich zu den Frauen aufgestiegen und haben sie ins Tal begleitet.


In einer Ferienhütte in Aschau im Zillertal ist gestern gegen 23 Uhr im Bereich des Holzofens ein Feuer ausgebrochen. Die Wand dahinter dürfte zu heiß geworden und in Brand geraten sein. Aufgrund der mangelnden Wasserversorgung haben sich die Löscharbeiten für die Feuerwehren Aschau, Stumm, Kaltenbach und Ried als äußerst schwierig gestaltet. Sie mussten mit Tankwagen zur abgelegenen Hütte vordringen. Das Ferienhaus wurde kontrolliert niedergebrannt und konnte nicht mehr gerettet werden. Die sechs Bewohner konnten sich noch rechtzeitig in Sicherheit bringen.


Auch im Ötztal hat es gestern Abend gebrannt: Um kurz vor halb zehn Uhr ist am Balkon einer Wohnung in Ötztal-Bahnhof ein Brand ausgebrochen. Die örtliche Feuerwehr konnte das Feuer mit Hilfe der Wehren aus Silz und Haiming rasch löschen. Auch hier gab es keine Verletzten. Die Brandursache ist noch unklar.


Auf der nassen, leicht schneebedeckten Loferer Straße in Söll ist heute um ein Uhr in der Nacht ein Raser angehalten worden. Der 25-jährige Lenker aus dem Bezirk Innsbruck Land war mit seinem Kastenwagen in der 50er-Zone mit 135 km/h unterwegs. Zudem hat er trotz Sperrlinie andere Autos überholt. Dem Tiroler ist der Führerschein abgenommen worden. Außerdem wird er angezeigt.


Wir bleiben in Söll: Im dortigen Schigebiet sind gestern Vormittag eine 55-jährige niederländische und ein deutscher Schifahrer zusammengeprallt. Der 74-jährige Deutsche ist am Kopf schwer verletzt worden und musste in die Klinik Innsbruck geflogen werden.

Zu Mittag sind dann in Ischgl ein stark alkoholisierter deutscher Snowboarder und eine Schweizer Schifahrerin zusammengestoßen. Die Schweizerin ist schwer am Knie verletzt in das Krankenhaus Zams geflogen worden.


Auf der Unterinntalstraße unterhalb vom Schloss Tratzberg sind gestern Mittag ein Auto und ein Traktor frontal zusammengestoßen. Der PKW ist zwischen dem Traktor und einer Felswand eingeklemmt worden. Der 22-jährige Autofahrer musste mit der Bergeschere aus seinem Fahrzeug befreit und danach schwer verletzt in die Klinik Innsbruck geflogen werden. Der 24-jährige Traktorfahrer wurde nicht verletzt.


Schon wieder hat die Polizei einen LKW-Fahrer angehalten, der seine Ruhezeiten missachtet und den Fahrtenschreiber manipuliert haben. Dieses Mal ist den Beamten bei der Kontrolle an der Fernpassstraße in Nassereith ein 42-jähriger griechischer LKW-Fahrer ins Netz gegangen. Der Fernfahrer soll mehrmals die Fahrerkarte seines Chefs benutzt und durch diese Falschangabe der Daten die Lenk- und Ruhezeiten massiv überschritten haben. Der Grieche wird angezeigt.


Nachdem in dieser Woche unter anderem drastische Einschnitte des Bundes beim AMS-Budget bekannt geworden sind, warnt Tirols Katastrophenschutzreferent Josef Geisler davor, sich an den Geldern des Katastrophenfonds zu vergreifen:

„Das ist immer, wenn der Bund dann versucht, irgendwelche Einsparungserfordernisse umzusetzen, dann kommt gleich wieder einmal der Katastrophenfonds ins Gespräch. Brauchen wir den noch? Ich sage immer, im Burgenland ist der vielleicht nicht so notwendig, aber bei uns in Tirol schon.”

In den letzten fünf Jahren seien in Tirol mehr als 55 Millionen Euro allein an privaten Elementarschäden aus dem Katastrophenfonds vergütet worden. Auch für die öffentlichen Einrichtungen und die Infrastruktur sei der Fonds laut Geisler immens wichtig.


Die extreme Kältewelle Anfang dieser Woche hat unter anderem auch den Pannendiensten im Land eine stressige Zeit beschert. Zwischen vergangenem Sonntag und vorgestern Donnerstag, da war es mit Abstand am Kältesten, musste die ÖAMTC-Pannenhilfe 2.770 Mal ausrücken, der Abschleppdienst 144 Mal. Auch beim ARBÖ Tirol war es stressing: Hier hat es rund 650 Einsätze gegeben – ungefähr fünf Mal so viele wie üblich. Hauptsächlich haben bei den betroffenen Fahrzeugen die Autobatterien aufgrund der Kälte W.O. gegeben. Sehr oft ist aber auch der Diesel eingefroren, wodurch der Dieselfilter verstopft worden ist. Auch die jeweiligen Call Center-Mitarbeiter hatten viel zu tun: alleine beim ÖAMTC sind an den fünf Tagen österreichweit 40.600 Anrufe eingegangen, ein knappes Drittel davon am Montag. Auffällig war laut ARBÖ Tirol, dass es wesentlich mehr Einsätze im Raum Kufstein/Kitzbühel gegeben hat als im Oberland. Das Unterland hat also offenbar mehr von der Kälte abbekommen.


Ein 41-jähriger Österreicher und seine 40-jährige Ehefrau in Landeck werden jetzt wegen des Verdachtes des Betruges angezeigt. Ende des Jahres sollen sie in einem Geschäft Bekleidung im Wert von mehreren hundert Euro erworben haben ohne zu bezahlen. Also auf gut Deutsch haben sie die Kleidung gestohlen. Anfang dieses Jahres hat das Ehepaar gleich zwei Wohnungen gezogen, ist die Miete bislang allerdings schuldig geblieben. Zudem haben die zwei dann noch versucht, ein Küchengerät sowie Dekorationsgegenstände im Wert von mehr als 1.000 Euro mit einer gefälschten Zahlungsanweisung zu erwerben. Das ist ihnen allerdings nicht gelungen, da der Inhaber des Geschäftes Verdacht geschöpft hat.


Bislang unbekannte Täter sind in der Nacht auf gestern in ein Hotel in Serfaus eingebrochen, haben dort eine Bürotüre aufebrochen und die Räumlichkeiten durchsucht. Schließlich ist ein Kleintresor aus einem Kasten entwendet und mitgenommen worden. Auch einige hundert Euro in ebendiesem Tresor sind weg. Die Polizei bittet um Hinweise.


In Osttirol hat die Polizei relativ schnell zwei jugendliche Vandalen ausforschen können. Auf der Defereggental-Landesstraße haben gestern zwischen halb acht und halb neun Uhr am Abend zwei zunächst unbekannte Täter rund 40 Straßenbegrenzungspfosten mit integrieren Schneestangen abgebrochen. Aufgrund mehrerer Zeugenberichte konnten schließlich zwei 16- bzw. 18-jährige Niederländer als Tatverdächtige ausgeforscht werden. Die beiden geben sich allerdings eher wortkart und wollen mit den beschädigten Schneestangen nichts am Hut haben. Die Ermittlungen laufen, die Niederländer werden angezeigt.


Die Zillertaler Seilbahnerin sowie Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich, Martha Schultz, ist gestern mit vier weiteren Personen in den Aufsichtsrat der ASFINAG entsendet worden. Nachdem sich die bisherige Aufsichtsratsvorsitzende frühzeitig zurückgezogen hatte, musste der Aufsichtsrat der ASFINAG gestern neu besetzt werden.


Apropos Zillertal: In Fügen hat gestern um kurz nach 14 Uhr ein Hausbesitzer einen Einbrecher inflagranti erwischt und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Der 56-jährige Rumäne ist festgenommen und in die Justizanstalt Innsbruck gebracht worden. Er wird angezeigt.


In allen Tiroler Gemeindeämtern kann momentan das Frauen-Volksbegehren 2.0 unterschrieben werden. Frauen verdienen in Tirol um 23 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen für dieselbe Arbeit. Die Koordinatorin des Frauen-Volksbegehrens Elisabeth Grabner-Niel fordert unter anderem mehr Transparenz bei Löhnen:

„Jeder Gehaltsbestandteil soll aufgelistet und transparent dargestellt werden, damit Frauen, wenn sie sich in einem Betrieb bewerben, auch wissen, was sie verlangen können.”

Bisher sind bereits mehr als 200.000 Unterschriften gesammelt worden. Wegen des großen Erfolges liegt das Volksbegehren nicht wie geplant bis zum 12. März, sondern bis zum 4. April auf.


Und das ist schnell gegangen: gestern Nachmittag haben wir über einen gestohlenen Traktor in Kramsach berichtet. Am frühen Abend hat eine Polizeistreife dann ebendiesen Traktor auf einem Parkplatz in Zirl gefunden. Die weiteren Erhebungen laufen. Unter anderem muss jetzt geklärt werden, ob es sich evt. nur um einen bösen Streich gehandelt haben könnte und wem dieser in den Sinn gekommen sein könnte.