Landeck

101,6 MHz
Frequenz

Imst

95,0 MHz
Frequenz

Reutte - Lechtal

93,9 MHz
Frequenz

Tannheimertal

96,2 MHz
Frequenz

Ehrwald

107,9 MHz
Frequenz

Sölden

97,1 MHz
Frequenz

Längenfeld

102,5 MHz
Frequenz

Haiming - vorderes Ötztal

106,8 MHz
Frequenz

Wipp-/Stubaital

90,7 MHz
Frequenz

Inzing

94,2 MHz
Frequenz

Innsbruck

97,0 MHz
Frequenz

Wattens

100,5 MHz
Frequenz

Schwaz

100,2 MHz
Frequenz

Jenbach

89,2 MHz
Frequenz

Achensee

104,1 MHz
Frequenz

Gerlos - mittleres Zillertal

103,7 MHz
Frequenz

Mayrhofen

102,6 MHz
Frequenz

Hintertux

89,2 MHz
Frequenz

Wildschönau

93,8 MHz
Frequenz

Wörgl

101,0 MHz
Frequenz

Kufstein

102,6 MHz
Frequenz

Ebbs

103,7 MHz
Frequenz

Scheffau

88,9 MHz
Frequenz

Kitzbühel

106,0 MHz
Frequenz

St. Johann

87,7 MHz
Frequenz

Kössen

105,4 MHz
Frequenz

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Samstag, 4. Juli 2020

* Leiche bei Roppen aus Inn geborgen

* Wörgler Wasserwelten droht Insolvenz

* umstrittener Pfarrer in Imsterberg bleibt

In Roppen ist gestern eine Leiche aus dem Inn geborgen worden. Ob es sich dabei um jene Frau handelt, die Ende letzter Woche in Imst von ihrem Mann mit einem Kissen erstickt, und in den Inn geworfen worden ist, steht noch nicht fest. Wasserrettung und Feuerwehr haben die Leiche gestern Abend kurz vor halb neun aus dem Inn geborgen. Die Staatsanwaltschaft hat daraufhin eine Obduktion angeordnet, die soll noch heute durchgeführt werden.



Seit Anfang letzter Woche hat der Flughafen Innsbruck wieder für Passagiere geöffnet, ab heute kommt eine neue Flugverbindung dazu, und zwar nach Luxemburg:


„Es startet erstmals eine Linienverbindung von Luxemburg direkt nach Innsbruck, einmal pro Woche bis Mitte September. Es freut uns sehr, dass wir luxemburgischen Gästen hier die Möglichkeit bieten können, direkt nach Tirol zu fliegen, um hier ihren Urlaub zu verbringen. Selbstverständlich besteht aber auch die Möglichkeit für alle Tirolerinnen und Tiroler, von Innsbruck aus direkt nach Luxemburg zu fliegen.“


Sagt der stellvertretende Flughafendirektor Patrick Dierich. Ab heute und bis zum 12. September gibt es die direkte Verbindung Luxemburg Innsbruck, jeweils am Samstagnachmittag.



Der umstrittene Pfarrer in Imsterberg bleibt. Nach einem Gespräch in der Diözese, bei dem neben geistlichen Vertretern unter anderem auch der Imsterberger Bürgermeister dabei war, hat es zunächst nach einem Einlenken der Diözese ausgesehen. Jetzt ist aber nur ein schwacher Kompromiss gefunden worden. Der Pfarrer bleibt, und darf sowohl unter der Woche Gottesdienste feiern, und am Sonntag einen Gottesdienst auf Latein. Im Anschluss daran wird am Sonntag für die Katholiken in Imsterberg aber auch eine Messe auf Deutsch abgehalten, dann allerdings von einem Aushilfspfarrer. Der soll auch für Schulgottesdienste und Feiern wie zum Beispiel bei der Erstkommunion zum Einsatz kommen.  Bei Hochzeiten, Beerdigungen, Taufen usw. kann zwischen Pfarrer und Aushilfspriester gewählt werden. Musikkapelle, Schützen und Vereine werden beim Gemeindegottesdienst auf Deutsch teilnehmen.



Während die Schüler im Osten Österreichs bereits gestern in die Sommerferien gestartet sind, steht für die Tiroler Schüler noch eine Woche Schule bevor. Doch die ist heuer, coronabedingt, ebenfalls anders, als gewohnt:


„Es wird keine Klassenfahrten geben, es wird keine Ausflüge in dem gewohnten Ausmaß geben. Sonst ist die letzte Schulwoche und die Gestaltung der letzten Schulwoche, abgesehen von den behördlich vorgesehenen Schritten, eine autonome Entscheidungen der Schulen. Ich denke mir, die Schulen werden die Zeit sehr intensiv nutzen, um den Kindern und Jugendlichen einfach die bestmögliche Entwicklung mitzugeben.“


Sagt Tirols Bildungslandesrätin, Beate Palfrader.



Gut gemeint aber manchmal auch schlecht getroffen! So könnte das Wirrwarr über unzählige Corona-Hilfspakete des Landes und des Bundes wohl zusammengefasst werden. Das sehen auch Finanzexperten wie Klaus Schaller, der Leiter des Kreditschutzverbandes 1870 in Innsbruck so. Hilfspakete zu Beginn der Krise seien richtig und wichtig gewesen, aber:


„Aus der Sicht des Kreditschutzverbandes wird es nicht möglich sein, alle österreichischen Unternehmen über die Krise hinweg zu retten. Aus volkswirtschaftlicher Sicht ist es auch nicht sinnvoll, insbesondere schwache Unternehmen, die auch ohne Coronakrise am freien Markt nicht überleben würden, zu retten. Hier denke ich, dass in den nächsten Monaten eine Rückkehr zum Normalbetrieb wirtschaftlich sinnvoll wäre.“


sagt Schaller zu den Hilfspaketen der Landes- und Bundesregierung.



Wir bleiben beim Thema: die Coronakrise hat vielen heimischen Unternehmen schwer zugesetzt, die nächsten 14 Tage entscheiden auch über die Zukunft der Wörgler Wasserwelten. Der Gemeinderat hat am Donnerstagabend einen dringlichen Überbrückungskredit in Höhe von einer halben Million Euro abgelehnt, damit kann die Liquidität des Wave wohl nicht mehr lange sichergestellt werden. Bürgermeisterin Hedi Wechner befürchtet, dass die Wörgler Wasserwelten binnen zwei Wochen zahlungsunfähig werden könnten. Wechner will zu allererst die Gehälter der rund 70 Beschäftigten des Wave sichern, und hat dafür auch für kommenden Donnerstag eine Sondersitzung des Gemeinderats einberufen.



Schwer verletzt worden ist gestern Nachmittag ein 41-jähriger Arbeiter aus der Slowakei in Holzgau. Der Mann ist bei Arbeiten auf einem Hausdach abgestürzt, und zwar rund acht Meter weit. Zwischendrin hat er noch auf den Bretter des Gerüsts aufgeschlagen. Der Mann ist am Vordach des Hauseingangs liegen geblieben, dort erstversorgt und von der Feuerwehr geborgen, und schließlich mit den Notarzthubschrauber in die Innsbrucker Klinik geflogen worden.



Das können wir den Iglern nicht antun, sagt Innsbrucks Vizebürgermeister Hannes Anzengruber, und zwar zur Tatsache, dass der Eislaufplatz dort im kommenden Winter geschlossen bleiben soll:


„Der Eislaufplatz in Igls muss weiter erhalten bleiben, auch im Winter 2020/21. Erstens, weil es gerade in Zeiten von Corona wichtig ist, dass wir im Winter ein Angebot an Freizeitaktivitäten im Freien haben. Zum Zweiten weil wir hier in der Tourismus und Vitalregion sind. Und drittens, weil wir den Iglerinnen und Iglern und der Agrargemeinschaft hier versprochen haben, sogar vertraglich, dass wir den Eislaufplatz hier weiter entwickeln und weiter erhalten.“


Anzengruber will eine neue Eismaschine ankaufen, bzw. könnte sich aus Kostengründen auch eine Leasingvariante vorstellen, die dann beim geplanten neuen Eislaufplatz ebenfalls zum Einsatz kommen könnte.



In Stanzach hat ein Autofahrer gestern Nachmittag beim rückwärts Ausparken einen Fußgänger übersehen, und den Mann angefahren. Der 88-Jährige ist gestürzt und anschließend von der Rettung ins BKH Reutte eingeliefert worden.



Die Soravia-Gruppe aus Wien hat sich im Arlberg Hospiz Hotel in St. Christoph eingekauft, und übernimmt 51% des geschichtsträchtigen Hotels. Die bisherigen Eigentümer, die Familie Werner, bleibt mit 49% weiterhin am Hotel beteiligt und auch weiterhin Gastgeber vor Ort. In den nächsten Jahren sollen bei dem 5-Sterne-Haus etliche Millionen in Infrastruktur, Technik und die Zimmer investiert werden. Der Schloss-Charakter des Arlberg Hospiz Hotels soll dabei weiter erhalten bleiben.



In Innsbruck, in der Wilhelm Greil Straße, hat heute gegen halb 2 Uhr in der Früh ein Unbekannter bei einem geparkten Auto die Heckscheibe eingeschlagen. Die Polizei bittet um zweckdienliche Hinweise, vor allem soll sich jener Zeuge melden, der die Tat offenbar gefilmt hat.



Seit gestern Abend gibt es einen weiteren, positiven Coronatest in Tirol, und zwar in der Stadt Innsbruck. Damit sind aktuell 23 Personen in Tirol am Coronavirus erkrankt, in den Bezirken Reutte und Innsbruck-Land gibt es derzeit keinen einzigen bestätigten Coronafall.



Und weil ihnen langweilig war, haben drei Minderjährige in Landeck unter anderem den Beichtstuhl in der Kirche beschädigt, und schwere Schäden an den WC Anlagen im Bahnhof angerichtet. Die Polizei hat die jungen Männer jetzt ausgeforscht, alle sind voll geständig.