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Samstag, 9. Jänner 2020

* Suche nach vermisstem Wanderer in Stans

* neue Coronatests für Schulen

* alle Tiroler über 80 können sich bald impfen lassen

Nach dem Hickhack beim Impfen haben sich Bund und Länder gestern wie berichtet auf eine dezentrale Impfstrategie geeinigt. Der Bund verteilt die Impfstoffe, die Länder übernehmen dann die weitere Organisation, wie Landeshauptmann Günther Platter bestätigt:


„Das war mir sehr wichtig, damit wir so rasch wie möglich die Impfungen vornehmen können, in Zusammenarbeit mit den Gemeinden. Es hat bereits ein Gespräch mit Gemeindeverbandspräsident Ernst Schöpf gegeben, wo die volle Bereitschaft gegeben wird, dass diese organisatorische Meisterleistung auch mit den Gemeinden gestemmt wird.“


Nicht nur medizinisches Personal und die Bewohner von Alten- und Pflegeheimen, sondern alle Tiroler über 80 sollen so rasch wie möglich geimpft werden. Alle über 80-Jährigen werden in den nächsten Tagen angeschrieben und können damit bekanntgeben, ob sie sich für die freiwillige und kostenlose Impfung interessieren. Die Rückmeldungen werden dann bei den Gemeinden zusammenlaufen, und die Gemeinden werden, ähnlich wie bei Tirol Testet, die Bürger dann über ihre Möglichkeiten informieren.


Tirol bekommt bis Ende März fast 90.000 Impfstoffdosen zur Verfügung gestellt. Angesichts der mangelnden Vorbereitung im Bund auf die Coronaimpfung, reißt aber auch heute die Kritik an der Impfstrategie nicht ab: Tirols Arbeiterkammerpräsident Erwin Zangerl sagt heute ganz klar, alle, die sich impfen lassen wollen, müssen bis März geimpft sein. Dass Großbritannien und Israel mehr Impfstoff vorhanden ist, ist für Zangerl ein Armutszeugnis. Hier gehe es schlicht um Menschenleben, und nicht um Kosten, so der AK Präsident. Er fordert jetzt exakte Angaben, wann welcher Impfstoff in Österreich geliefert, und wo der eingesetzt wird. Auch die Impfstrategie soll klar kommuniziert werden, damit es im Tourismus nicht zwei weitere, verlorene Saisonen gibt, so Zangerl abschließend.



Offiziell dauert der Lockdown noch bis zum 24. Jänner, ob dieses Datum halten wird, ist laut Katharina Reich, der Direktorin für öffentliche Gesundheit im Gesundheitsministerium noch unklar. Im Interview mit dem Standard spricht sie von einem Wettlauf zwischen Impfung und Mutation. Die Menschen sollen sich mit FFP2-Masken schützen und ihre Kontakte wirklich nur auf die unbedingt notwendigen beschränken.



Ob die Schulen wie geplant schon am 18. Jänner wieder auf Präsenzunterricht umstellen, ist noch nicht klar, das Datum wird Bildungsminister Heinz Faßmann, anhängend von den Infektionszahlen, in den nächsten Tagen bekannt geben. Fest steht aber schon jetzt: im Unterricht müssen mit Ausnahme der Volksschulen,Schüler und Lehrer weiterhin Mund-Nasenschutzmasken tragen. Außerdem wird es in den Schulen wöchentliche Tests geben, und zwar eine neue Art von Tests, bei denen der Abstrich völlig schmerzfrei nur im unteren Teil der Nase gemacht wird.


„Neu für uns ist im vorderen Naseneingangsbereich, da wo man mit dem Finger nicht in der Nase bohren sollte, sicher nicht tiefer als anderthalb bis zwei Zentimeter, dort streicht man ab, und kriegt das gleiche Ergebnis, als wenn man direkt in die Nase hinein fahren muss oder in den Rachen, wo viele einen Schluckreiz bekommen.“


Sagt Franz Allerberger von der AGES. Diese neuen Tests sollen übrigens genauso zuverlässig sein, wie die Antigentests.



In Stans wird jetzt weiter nach einem vermissten Wanderer gesucht. Der 58-Jährige ist gestern nach einer Wanderung nicht mehr nach Hause gekommen. Mit Polizeidiensthunden, der Drohne, sowie Mitglieder der Feuerwehr und Bergrettung ist gestern Abend nach ihm gesucht worden, gegen 1 Uhr Früh ist die Suche ergebnislos abgebrochen worden, jetzt wird weiter gesucht.



Wir sind noch mitten im Lockdown, die Infektionszahlen sinken zwar, allerdings befürchten Experten, dass sich die deutlich ansteckendere Virusmutation aus Großbritannien auch bei uns in Österreich rasch ausbreiten könnte. Deshalb wird das Landeverbot für Flüge aus dem Vereinigten Königreich jetzt verlängert, wie Gesundheitsminister Rudolf Anschober bekanntgibt:


„Wir wollen natürlich die sehr rigorosen Einreisebeschränkungen und Einreisekontrollen für den Flugverkehr aus Großbritannien und aus Südafrika verlängern und fortsetzen, wir machen da jeweils Zwei-Wochen-Schritte für die Verlängerungen. In dieser Phase haben wir eine Art Zeitfenster, einen Zeitvorsprung jetzt im Vergleich zu Großbritannien, wo das Virus sich innerhalb von wenigen Monaten sehr stark aufgebaut hat. In diesem Zeitfenster wird es darum gehen, dass wir die Ausbreitung möglichst lange hinauszögern. Und wie können wir das tun? Einfach durch sehr sehr konsequente Schutzmaßnahmen.“


Also auch am Flughafen Innsbruck werden in den nächsten zwei Wochen keine Flüge aus Großbritannien Landen. Unterdessen sollen die vulnerablen Gruppen in Tirol jetzt besonders rasch geimpft werden, alle über 80 Jährigen werden in den nächsten Tagen einen Brief bekommen, und können dann weitere Infos über die Impfung anfordern.



Europa ist gestern offenbar nur knapp einem massiven Blackout vorbeigeschrammt. Ursache für die Störungen im Stromnetz dürften Ausfälle in Rumänien gewesen sein. Um den Strom geht’s auch in Kitzbühel. Da können Elektroautos bis jetzt gratis Strom zum aufladen abzapfen. Heuer im Frühjahr sollen die Zapfsäulen aber ausgetauscht werden, und dann ist der Strom zwar schneller, aber nicht mehr gratis.  



Wegen einer Verkehrsampel ist es gestern Abend in Innsbruck zu einer handfesten Auseinandersetzung gekommen. Weil ein Fußgänger bei rot über die Straße gegangen ist, und zwei Autofahrer bei Grün gerade losfahren wollten, ist ein Streitgespräch eskaliert. Passanten haben zwar schlichten können, die drei Männer haben sich unter anderem einen Nasenbeinbruch und Prellungen zugezogen. Und weil sie auch beim Transport ins Krankenhaus noch aggressiv waren, hat die Polizei die Rettung begleiten müssen.



In Sölden haben heute Nacht die Sirenen geheult. Ein Christbaum hat gebrannt, das Feuer hat rasch auf die Inneneinrichtung im Wohnzimmer übergegriffen. Passanten und die Polizei haben durch eine offene Terassentür Schnee auf den brennenden Christbaum geworfen, und damit das Feuer bereits teilweise löschen können. Die Feuerwehr hat dann alles gelöscht und den Raum belüftet. Der Funken eines Sternspritzers dürfte das Feuer ausgelöst haben. Verletzt wurde hier niemand, es ist allerdings enormer Sachschaden entstanden.



Und der neue Landecker Bürgermeister Herbert Mayer ist jetzt in der Bezirkshauptmannschaft offiziell angelobt worden, und kann somit ab sofort seines Amtes walten. Wie berichtet will er für die Bürger telefonisch jederzeit erreichbar sein, und wird sich bald auch in einem Infoblatt an alle Haushalte wenden.