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Samstag, 9. November 2019

* Landeshauptleute fordern Stipendien für Medizinstudenten, die sich für ländlichen Raum verpflichten

* Diskussion heute auf der Alpinmesse in Ibk: Gib es das Recht auf Rettung am Berg?

* drei Verletzte - darunter zwei Kinder - nach Unfall auf Felbertauern Straße

Gibt es ein Recht auf Rettung am Berg? – darüber wird heute unter anderem bei der Alpinmesse in Innsbruck diskutiert. Vor allem im letzten, äußerst schneereichen Winter, ist darüber depattiert worden, ob Personen, die zum Beispiel bei Lawinenwarnstufe fünf ins freie Gelände fahren, bestraft werden können und sollen oder nicht. Kurz vor Beginn der neuen Schisaison geht die Diskussion weiter. Juristisch gesehen gebe es das Recht auf Rettung nicht, heißt es aus Juristenkreisen. Für Einsatzkräfte bestehe zwar eine allgemeine Rettungspflicht, sie müssten sich aber nicht selber in Lebensgefahr begeben – etwa in einem Lawinenhang, um vermisste Freerider zu retten. Der Alpenverein und das Kuratorium für Alpine Sicherheit sprechen sich gegen Geldstrafen für Unbelehrbare aus. Es gebe bereits jetzt genügend Möglichkeiten im Strafrecht. In einem Punkt ist sich der Großteil aber einig: Wer sich am Berg freiwillig in Lebensgefahr begibt, dem müsse deutlich klar sein, dass ihm vielleicht nicht geholfen werden kann.

 


 

Bei ihrem Treffen in Wiener Neustadt haben sich gestern die Landeshauptleute darauf geeinigt, dass es künftig mehr Medizinstudienplätze geben soll. Zudem sollen jene, die sich verpflichten, nach dem Studium in ländlichen Gebieten zu praktizieren, Stipendien erhalten. Für Landeshauptmann Günther Platter sei das vor allem in Tirol mit seinen vielen Tälern dringend notwendig. Außerdem kritisieren die Landeshauptleute gestern die Dauer von Asylverfahren in Österreich. Die Verfahren müssten dringend beschleunigt werden, außerdem brauche es mehr Personal zur Bearbeitung, sind sich die Länderchefs gestern einig.

 


 

Der Rechnungshof kreidet in einem gestern veröffentlichten Prüfbericht Lieferengpässe von Arzneimitteln an der Klinik Innsbruck an. 600 Mal habe es laut dem Bericht zwischen 2014 und 2017 bei der Anstaltsapotheke der Innsbrucker Uni-Klinik Lieferengpässe gegeben. Vor allem bei Immunglobulinen, Antibiotika, Zytostatika und Impfstoffen. Zum Teil sind die fehlenden Medikamente im Ausland um ein Vielfaches teurer zugekauft worden, so der Rechnungshof. Teilweise seien mit den behandelnden Ärzten auch Ersatztherapien vereinbart worden. Der Rechnungshof empfiehlt dem Gesundheitsministerium, Lieferproblematiken bei Arzneimitteln österreichweit zu erheben und Strategien dagegen zu entwickeln. Im RH-Bericht wird auch auf Lieferengpässe weltweit hingewiesen. Außerdem wird angekreidet, die Tirol Kliniken hätten Arzneimittelaufträge so gut wie immer ohne vorgeschriebene Ausschreibung vergeben habe.

 


 

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Felbertauern Maustraße in Matrei in Osttirol sind gestern Nachmittag drei Personen, darunter zwei Kinder, verletzt worden. Eine 34-jährige Osttirolerin ist mit ihrem PKW in einer Linkskurve über den rechten Straßenrand hinaus geraten. Das Auto ist gegen die Böschung geprallt, hat sich überschlagen und ist am Dach im Straßengraben liegen geblieben. Sowohl die Lenkerin als auch ihre zwei sechs- und elfjährigen Buben sind unbestimmten Grades verletzt in das BKH Lienz gebracht worden. Das Auto ist ein Totalschaden.

 


 

Beim Überholen von gleich mehreren Fahrzeugen auf der Mieminger Straße in Nassereith ist gestern am frühen Nachmittag ein 24-jähriger Oberländer mit seinem Auto frontal in einen entgegen kommenden PKW gekracht. Beide Fahrzeuge sind in ein angrenzendes Feld geschleudert worden. Der 49-jährige Lenker des entgegen kommenden Autos hat schwer verletzt in das Krankenhaus Zams geflogen werden müssen. Der 24-jährige Unfalllenker und sein 18-jähriger Beifahrer sind unbestimmten Grades verletzt worden.

 


 

Wir bleiben im Oberland: Auf der Reschenstraße in Nauders ist gestern Abend ein italienischer Sattelschlepper aus dem Verkehr gezogen worden. Der Lenker, ein 45-jähriger Italiener, wird verdächtigt, den Tacho am LKW manipuliert bzw. einen zweiten Tacho eingebaut zu haben, um so die vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten umgehen zu können. Der Italiener hat nicht mehr weiterfahren dürfen und wird angezeigt.

 


 

Nachdem gestern das Land angekündigt hat, die 14 Straßenmeistereien seien für den Winter gerüstet, heißt es heute auch von den ÖBB in Tirol: “Der Winter kann kommen!” Die ÖBB nehmen dafür ordentlich viel Geld in die Hand. Bis zu 300 Mitarbeiter stehen laut den ÖBB in Tirol und Vorarlberg bereit, um bei einem spontanten Wintereinbruch die 1.100 Kilometer Gleis und 128 Bahnhöfe und Haltestellen einsatzbereit zu halten. Nicht nur die Einsatzgerätet, wie Schienenpflüge usw. sind überprüft und repariert worden, sondern auch 55 Kilometer Lawinen- und Steinschlagschutz oberhalb des Schienennetzes. Übrigens: das wissen sicherlich viele noch nicht: 1.380 von 1.500 Bahnweichen in Tirol und Vorarlberg sind im Winter beheizbar, um sie effizient von Schnee und Eis befreien zu können. Der letzte, schneereiche Winter hat den ÖBB in Tirol sehr zugesetzt. Statt durchschnittlich drei haben nach dem letzten Winter vier Millionen Euro in die Reparatur und Wiederherstellung von Schutzbauten investiert werden müssen.

 


 

Im Bezirk Kitzbühel und in Sölden sind zwei Tiroler Internetbetrügern auf den Leim gegangen. Im Unterland hat ein 26-jähriger auf einer vermeintlich seriösen Buchungsplattform hat der Unterländer ein Luxusappartement in der Schweiz für drei Nächte gebucht. Dafür hat er vor zweieinhalb Wochen mehrere tausend Euro auf ein italienisches Konto überwiesen. Seither meldet sich die angebliche Vermieterin nicht mehr. Und in Sölden ist ein 28-jähriger Einheimischer von einem angeblichen Microsoft-Mitarbeiter angerufen worden. Über Fernzugriff auf den PC des Ötztalers hat der Betrüger  dann die Kontodaten des Mannes ausgespäht und kurzerhand mehrere tausend Euro von seinem Konto abgebucht.

 


 

Im Raum Innsbruck sind offenbar wieder Schlüsseldienstbetrüger unterwegs. Ein 29-jähriger hatte sich gestern aus seiner Wohnung in Hötting ausgesperrt, im Internet nach einem Schlüsseldienst gesucht und diesen angerufen. Nach verrichteter Arbeit sind dem Innsbrucker mehrere hundert Euro verrechnet worden. Diese hat er auch bezahlt und dafür eine Rechnung – allerdings ohne Namen, Anschrift und Kontodaten des Schlüsseldienstes – erhalten. Die Polizei rät zur Vorsicht und sich einen Kostenvoranschlag zu geben lassen, bevor der Schlüsseldienst bestellt wird. Auch Zeugen vor Ort sind hilfreich.

 


 

3.390 Tiroler Betriebe haben letztes Jahr knapp 11.000 Lehrlinge ausgebildet. Gestern Abend sind 50 von ihnen in Kufstein dafür ausgezeichnet worden. Beim 23. Lehrlingsausbilder-Kongress sind gestern Abend 50 Ausbildern Zertifikate und Diplome, die sie im Rahmen des Tiroler Weiterbildungspasses erhalten, überreicht worden. 2005 ist der Tiroler Weiterbildungspass eingeführt worden, im Rahmen dess sich die heimischen Lehrlingsausbilder laufend fortbilden, um ihre Schützlinge – sprich ihre Lehrlinge und damit die Fachkräfte von morgen – auf dem neuesten Stand ausbilden zu können.

„Es braucht Initiativen wie diese, um dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken”,

sagte Arbeitslandesrätin Beate Palfrader bei der Diplomverleihung gestern.

 


 

Und „Lebe.Besser.Länger.Rauchfrei“ – unter diesem Motto ist nach Innovationen und Projekten für den 1.Tiroler Gesundheitspreis gesucht worden. Gestern haben die Gewinner in Innsbruck ihre Auszeichnung erhalten. Insgesamt sind rund 80 Ideen bei der TGKK eingereicht worden. Ausgezeichnet worden sind in den verschiedenen Kategorien der Landesverband Tirol der Arbeitsgemeinschaft für Sport und Körperkultur in Österreich, kurz ASKÖ, die Bundeshandelsakademie Imst für eine jugendgerechte Nichtraucher-Kampagne an Schulen und der Telfer Wilfried Schatz für Ortsschilder als Hingucker. Alle Gewinner haben zusätzlich zur Auszeichnung 2.500 Euro Preisgeld erhalten.