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Sonntag, 10. Mai 2020 - Muttertag

* erstmals seit Wochen wieder weniger als 100 COVID19 Infizierte in Tirol

* Fahrten zwischen Nord- und Osttirol wieder über Südtirol möglich

* Zugverkehr in Tirol ab morgen wieder fast in Normalbetrieb

Wir beginnen gleich mit guten Nachrichten: erstmals seit fast genau zwei Monaten ist die Zahl der Coronainfizierten in Tirol unter 100, mit Stand gestern Abend sind noch genau 99 Personen erkrankt, mehr als 3.300 sind bereits wieder gesund.


Gute Nachrichten heute außerdem für alle Osttiroler oder alle, mit Osttiroler Verwandtschaft. Pünktlich zum heutigen Muttertag ist nämlich die Durchreise zwischen Nord- und Osttirol über Südtirol wieder erlaubt. Darauf haben sich die beiden Landeshauptleute Günther Platter und Arno Kompatscher gestern geeinigt. Bei der Wiedereinreise nach Österreich gelten die Regeln des Bundes, dh in Österreich sind Fahrten zu familiären Zwecken oder jobbedingt erlaubt, in Italien müssen Sie Name, Datum und Start sowie Ziel ihrer Reise an die Südtiroler Gesundheitsbehörden melden, das geht aber ganz einfach per E-Mail an transitcorona@sabes.it. Bald sollen auch die Öffis wieder von Tirol nach Südtirol fahren.



Apropos Züge: schon in den letzten Wochen ist der Takt bei den Öffis in Tirol schrittweise wieder hochgefahren worden, ab morgen verkehrt ein Großteil der Züge in Tirol wieder im Normalbetrieb:


„Also der Nah- und Regionalverkehr, die S-Bahnen und die REX-Züge, die Regionalexpress, die verkehren ab morgen Montag wieder im Vollbetrieb, das heißt im gewohnten Fahrplan wie vor den Coronabeschränkungen. Bis auf Weiteres eingeschränkt bleibt allerdings der Fernverkehr in bzw. auch durch Tirol. Also die Verbindungen von Feldkirch über Innsbruck nach Salzburg und retour bleiben auf einem zwei Stunden Takt. Da hat es ja früher, bzw. gibt es eigentlich einen Stundentakt. Und weiterhin gibt es auch keine Züge die nach Italien fahren, bzw. die nach Deutschland also nach München hinaus fahren.“


Sagt ÖBB Pressesprecher Christoph Gasser-Mair.



Nachdem das mit dem Reisen ja momentan so eine Sache ist, und für uns alle aktuell Urlaub daheim angesagt ist, können wir unter anderem die Wochenenden besonders gut nutzen, um die Heimat ein bisschen besser zu erkunden. In Innsbruck, der selbsternannten Hauptstadt der Alpen, gibt es jetzt sechs neue Routen, mit denen wir Tiroler unsere Landeshauptstadt auf ganz eigene Weise entdecken können: Es sind die sogenannten ‚Walks to explore‘, die vor allem an weniger frequentierte Orte in Innsbruck führen, die man zu Fuß erkunden kann. So gibt es zum Beispiel zwischen der Bergiselschanzen und der Sillschlucht noch Spuren der Habsburger zu entdecken, bei der Kontraste-Tour geht es um den Mix von Architektur auf Weltniveau und Tiroler Baukunst. Eigens für junge und Junggebliebene ist die Tour „das junge Innsbruck“ konzipiert worden, wo es von den Villen in Saggen unter anderem auch an den 100 Jahre alten Viaduktbögen vorbei zum Baggersee und an den Inn geht.



In Söll ist ein 53-Jähriger gestern Nachmittag beim Rollo putzen von einer Stafflei gefallen, und aus knapp anderthalb Metern Höhe mit voller Wucht auf den Pflasterboden gekracht. Der Mann ist nach der Erstversorgung vor Ort mit dem Notarzthubschrauber ins BKH Kufstein geflogen worden.



Weil die Coronakrise unter anderem auch für die Angehörigen von psychisch kranken Tirolern besonders belastend war, gibt es auch hier gute Nachrichten: nach der corona-bedingten Zwangspause starten die Selbsthilfegruppenabende vom Verein Hilfe für Angehörige Psychisch Erkrankte wieder. Im Mai geht’s im Unterland und in Innsbruck wieder los, im Oberland starten die Selbsthilfegruppenabende dann im Juni wieder. Angehörige psychisch Kranker sind durch den Wegfall anderer sozialer Kontakte oder durch einen Ausgleich über die Arbeit oder durch diverse Aktivitäten besonders intensiv mit den psychischen Erkrankungen der Betroffenen belastet worden. Hier kann es durch fehlende Rückzugsmöglichkeiten, das Zusammenleben auf engstem Raum und entsprechende Konflikte oft zu Panikattacken, Depressionen aber auch zu Unsicherheit und Angstzuständen kommen.



Immer mehr Tiroler steigen durch die gelockerten Maßnahmen gegen das Coronavirus wieder in den Arbeitsalltag ein. Dafür brauchen berufstätige Eltern aber Planungssicherheit wenn es um die Kinderbetreuung geht. Die Junge Industrie Tirol appelliert deshalb an die Gemeinden und die Politik des Landes. Unklarheiten bei der Finanzierung und der Umsetzung der geforderten Hygienemaßnahmen stellen die Betreuungseinrichtungen vor große Herausforderung, denn auch der 1,5 Millionen Euro Fond vom Land deckt nur etwa ein Drittel der ausfallenden Betreuungskosten pro Kind ab. Berufstätige Eltern brauchen aber eine Betreuungs- und Planungssicherheit, um wieder ins Berufsleben einsteigen zu können. Die Junge Industrie Tirol fordert deshalb von den Gemeinden, der Politik und der Interessensvertretung der Pädagogen mehr Solidarität und umfassende Hilfsprogramme, um den Eltern diese Sicherheit gewährleisten zu können.  



Und der Countdown läuft, am kommenden Freitag dürfen die Wirte in Tirol endlich wieder aufsperren. Morgen will die Bundesregierung ein 400 Millionen Euro Hilfspaket für Gastronomen präsentieren. Bereits jetzt sind Verhaltensregeln für die Gastronomie klar: Gäste müssen unter anderem ausreichend Abstand zueinander einhalten können, Menagen und Tischdeko wird es nur mehr auf Nachfrage geben, und Kellner müssen Schutzmasken tragen.