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Sonntag, 13. Jänner 2019

* Schneefallgrenze steigt - Regen erhöht Schneelast auf Bäumen und Dächern gefärhlich

* Schneepflug in Brandenberg zehn Meter abgestürzt

* Tagung zu Qualitätsstandards bei Naturprodukten in Seefeld

Der viele Schnee in Tirol – und bis Dienstag soll noch einiges dazu kommen – bereitet weiterhin Probleme.

 

In Brandenberg ist heute um kurz nach fünf Uhr in der Früh ein Schneepflug von der Fahrbahn abgekommen und rund zehn Meter weit abgestürzt. Der Lenker ist unverletzt. Wegen der tiefwinterlichen Verhältnisse gestaltet sich die Bergung allerdings als sehr schwierig.

 

Wegen Lawinengefahr sind gestern in Gnadenwald sieben Häuser und ein Hotel evakuiert worden.

 

Heute Nacht ist am Achensee eine Lawine auf die Pertisauer Straße abgegangen. Die Straße war kurzzeitig gesperrt, verletzt wurde zum Glück niemand.

 

Patrick Nairz vom Lawinenwarndienst Tirol schätzt die aktuelle Lawinenlage so ein,

„dass wir derzeit an der Schneeoberfläche viel lockeren Schnee haben, der für kommende Schneefälle eine Schwachschicht bilden wird. Das heißt, wenn es jetzt weiter schneit und stark der Wind geht, dann werden sich diese neu gebildeten Triebschneeansammlungen nicht gut mit dieser schwachen Schicht verbinden. Lawinen können dort leicht abgehen. Unerfahrenen Personen raten wir derzeit UNBEDINGT auf den gesicherten Pisten zu bleiben. Die Situation wird sich zunächst nicht entspannen. Am Sichersten ist man auf den Pisten.‟

Hinzu kommt die Sorge der Experten des Einsatzstabes des Landes über den prognostizierten Regen in den Tälern, da die Schneefallgrenze ansteigen wird.

„Das verschärft natürlich die Schneelast, die auf den Bäumen ist. Es ist daher im Laufe des Tages zunehmend damit zu rechnen, dass Bäume entwurzelt werden, dass Bäume auch umfallen. Und deswegen warnen wir eindringlich vor einem Aufenthalt in den Wäldern‟,

sagt Elmar Rizzoli, Amtsvorstand für Allgemeine Sicherheit der Stadt Innsbruck. Die Warnung gilt natürlich auch für andere Regionen in Tirol. Auch die Schneelast auf den Dächern wird immer größer. Hunderte Kilo Schnee liegen auf vielen Dächern.

 


 

Schnee am Dach ist gestern einem 23-jährigen Einheimischen in Scheffau zum Verhängnis geworden. Beim Abschöpfen des Daches einer Reithalle ist eine Lichtplatte gebrochen, durch die der Unterländer rund siebeneinhalb Meter tief auf den Sandboden der Halle gestürzt ist. Unbestimmten Grades an den Oberarmen und am Becken verletzt ist der 23-jährige in das BKH Kufstein gebracht worden.

 


 

Glimpflich ausgegangen ist gestern Abend auch ein Lawinenabgang im Bereich des Egesengrats am Stubaier Gletscher. Berg- und Pistenretter haben gemeinsam mit einem Lawinensuchhund den Lawinenkegel im freien Schiraum abgesucht, erwartungsgemäß wurde aber niemand verschüttet.

 


 

Die Tiroler Polizei appelliert heute eindringlich an alle Verkehrsteilnehmer, vor allem aber an LKW-Lenker, sich im Sinne der Verkehrssicherheit an geltende Schneekettengebote zu halten. Für LKW gilt zwischen Anfang November und Mitte April die Pflicht, Schneeketten mitzuführen – Strafausmaß bis zu 5.000 Euro. Erst vor wenigen Tagen haben sich insgesamt 29 Schwerfahrzeuge am Holzleitensattel und am Fernpass nicht an das Kettengebot gehalten und wurden gestraft. PKW-Lenker, die Kettengebote missachten, müssen mit einer Anzeige und Strafen von 726 Euro rechnen. Querstehende Fahrzeuge, weil sie keine Ketten montiert haben, sind keine Seltenheit und gefährden oft nicht nur die Verkehrssicherheit, sondern behindern Räumfahrzeuge und andere Verkehrsteilnehmer an der Weiterfahrt.

 


 

Sowohl die Polizei als auch die Autofahrerclubs appellieren heute einmal mehr, Autos vor Fahrtantritt vom Schnee zu befreien. Wenn das Auto von Schnee und Eis bedeckt ist, muss der Lenker schon vor Fahrtantritt für ausreichende Sicht sorgen. ÖAMTC-Juristen weisen darauf hin, dass nicht nur die Windschutzscheibe frei sein muss, sondern auch seitlich und nach hinten die Sicht frei sein sollte. Wer sich nicht daran hält, dem drohen bis zu fünftausend Euro Geldstrafe. Auch die Kennzeichen sollten frei und lesbar sein. Wenn Sie während der Fahrt stark verschmutzt werden, müssen Sie aber nicht extra anhalten, um das Autokennzeichen nochmals zu säubern. Den Schnee auf dem Dach müssen Sie rein rechtlich gesehen nicht abschöpfen. Denken Sie aber daran, dass die Schneehaube bei einer Bremsung nach vorne abrutschen, und Ihnen die komplette Sicht versperren kann.

 


 

Das offizielle Tirol hat gestern in der Innsbrucker Hofkirche den 500. Todestag von Kaiser Maximilian zum Anlass genommen, seiner zu gedenken. Die Hofkirche ist nach dem Tod Maximilans eigens errichtet worden, um dem Grabdenkmal mit den „Schwarzen Mandern” einen würdigen Platz bieten zu können. Bei der Feier gestern ist unter anderem auf den großen kulturellen Einfluss des damaligen Herrschers in seiner Wahlheimat Tirol hingewiesen worden. Unter anderem hat er auch das Goldene Dachl in Innsbruck errichten lassen. Die Feier gestern war der offizielle Auftakt zum Maximilianjahr 2019.

 


 

Grund zum Feiern hat heute auch Alt-Landeshauptmann Alois Partl. Er wird heute 90. Partl war von März 1987 bis September 1993 Landeshauptmann von Tirol und folgte Langzeit-Landeshauptmann Eduard Wallnöfer im seinem Amt. Partl ist unter anderem Träger des großen Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich und des Ringes des Landes Tirol. Er hat sich während seiner Amtszeit vor allem für die Europaregion sowie die Modernisierung der Landwirtschaft in Tirol eingesetzt.

 


 

In Ebbs hat gestern Mittag ein auf einer Langlaufloipe abgestelltes Loipengerät plötzlich zu brennen begonnen. 30 Mann der Freiwilligen Feuerwehr Ebbs haben das Feuer schnell löschen können, verletzt wurde niemand. Als Brandursache ist ein technischer Defekt im Bereich der Fahrerkabine sehr wahrscheinlich.

 


 

In Seefeld tagen ab heute drei Tage lang internationale Wissenschafter und diskutieren über Qualitätsstandards für Naturprodukte. Die Tagung, bei der 120 Teilnehmer aus aller Welt erwartet werden, findet heuer zum zweiten Mal statt. Auf der Tagesordnung stehen Diskussionen und Workshops zu neuen Qualitätsstandards für Naturprodukte. Die Experten sind sich zumindest darüber einig, dass es diese braucht, da die Nachfrage nach Naturprodukten seit Jahren stetig ansteigt. Da die Produktion von Naturstoffen allerdings natürlichen Schwankungen unterliegt, sind eben Qualitätsstandards besonders wichtig. Ziel ist es, eine Plattform zur Verfügung zu stellen, um die Erarbeitung von neuen Qualitätsstandards für Forschung, Entwicklung und Produktion voranzutreiben. Es werden Vortragende aus der ganzen Welt, unter anderem aus der Schweiz, aus Australien, Israel und der Türkei erwartet. Veranstaltet wird die Konferenz vom österreichischen Drogen-Screening Institut, dem Institut für Analytische Chemie und Radiochemie der Uni Innsbruck und dem Institut für Pharmazie der Uni Innsbruck.

 


 

Und ein Blick nach Osttirol: Auf der Drautal Straße bei Heinfels ist gestern Abend ein italienischer Raser aus dem Verkehr gezogen worden. Im Ortsgebiet war der 21-jährige Führerscheinneuling in seinem Auto mit 109 km/h mehr als doppelt so schnell als erlaubt unterwegs. Sein Führerschein ist dem Italiener sofort abgenommen worden. Er wird angezeigt.