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Sonntag, 15. März 2020

* fast 1.000 Urlauber in Ischgl mit Coronavirus infiziert

* Arbeitslosmeldung telefonisch, per Mail oder im eAMS Konto

* Pfefferspray Grund für Schulevakuierung in Wörgl

Die Coronakrise begleitet uns auch heute in den Nachrichten. Mittlerweile steht fest, dass der Ausbreitungsherd Ischgl noch weit mehr Ansteckungen hervorgebracht hat, als bisher bekannt. Denn nicht nur der Großteil der Fälle in Tirol hat einen Zusammenhang mit Ischgl, auch viele Skiurlauber aus Skandinavien dürften sich in Ischgl angesteckt haben. 459 Urlauber aus Norwegen, sowie 400 weitere aus Schweden und Dänemark, und rund 100 Deutsche Gäste dürften sich ebenfalls in Ischgl mit dem Coronavirus infiziert haben. Für hitzige Diskussionen sorgt heute außerdem der Umstand, dass jene Gäste, die am Freitag aus der Quarantäne in Ischgl abgereist sind, und erst gestern Samstag einen Heimflug hatten, noch aufgeteilt auf diverse Hotels in Innsbruck übernachtet haben, anstatt bis Samstag im Paznaun zu bleiben.


In Tirol sind mit Stand gestern Abend 223 Personen mit dem Coronavirus infiziert, zwei davon sind bereits wieder gesund. Jedenfalls gilt jetzt für alle, die in den letzten zwei Wochen in den Quarantänegebieten im Paznaun oder in St. Anton waren, dass sie sich und ihre engen Kontaktpersonen, für 14 Tage freiwillig häuslich isolieren sollen:


„Alle Menschen in unserem Land die seit 28. Februar in den Gemeinden Ischgl, Kappl, See, Galtür oder St. Anton am Arlberg waren, sich für 14 Tage häuslich isolieren müssen. Das gilt auch für all jene, die mit diesen Personen Kontakt hatten, insbesondere für Menschen, die mit diesen Personen zusammenleben.“


Sagt Bundeskanzler Sebastian Kurz und weist zusätzlich noch darauf hin:


„Wichtig ist darauf hinzuweisen, dass das auch für all jene gilt, die keine Symptome verspüren! Wenn Sie in diesen Gebieten waren, oder wenn Sie Kontakt hatten mit Personen die in diesen Gebieten waren, dann sind Sie gefährdet, ganz gleich ob Sie Symptome verspüren oder nicht. Ich bitte alle Menschen eindringlich diesen Anweisungen Folge zu leisten, um eine weitere Ausbreitung einzudämmen.“


Auch Landeshauptmann Günther Platter sagt, wir müssen unsere Omas und Opas schützen, auch wenn es manchmal schwer fällt, auf persönlichen Kontakt zu verzichten.


„Dass man einfach aufpasst bei älteren Leuten, dass da der Kontakt zwischen den Jungen, den Kindern und den Enkelkindern mit älteren Leuten einfach nicht stattfindet.“


Speziell junge Menschen sind hier also gefragt, Rücksicht auf die ältere Generation zu nehmen. In Innsbruck ist deshalb auch die Innpromenade ab morgen Montag behördlich gesperrt, bisher war dieser Bereich ein beliebter Treffpunkt für Studierende.



Tirol rüstet sich jetzt für den Ernstfall. Vom Roten Kreuz werden bereits Gespräche über Ersatzquartiere für Kranke, außerhalb der Spitäler geführt. Noch gibt es keine Informationen, wo ein solches Lazarett eingerichtet werden könnte.



Gestern Mittag hat die Bundesregierung wie berichtet ein vier Milliarden schweres Hilfspaket für die Coronakrise präsentiert. Unter anderem sollen dadurch Härtefälle abgefedert, und Arbeitsplätze gesichert werden. Dafür gibt es jetzt ein eigenes Corona-Kurzarbeitsmodell:


„Ab Montag kann man sich ans Arbeitsmarktservice wenden. Diese Corona-Kurzarbeit ist speziell für diese Situation gedacht, weil die normale Form der Kurzarbeit ja primär in großen Industriebetrieben, in produzierenden Gewerben genutzt wurde, und auch sehr viel Vorlaufzeit normalerweise braucht – so zirka 6 bis 8 Wochen. Und diese neue Form wird auch verfügbar sein erstmals für Kleinstbetriebe und Klein- & Mittelbetriebe, die das bisher nicht nutzen konnten.“


Sagt Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck im U1 Interview. 400 Millionen Euro sind allein für diese Maßnahme im großen Corona-Hilfspaket reserviert.



Die Wintersaison ist nach diesem Wochenende in Tirol offiziell beendet, Hotels und andere Beherbergungsbetriebe bleiben zumindest bis zum 13. April, also bis Ostermontag behördlich geschlossen. Wer deshalb jetzt seinen Job verliert, kann sich beim AMS auch im Internet, sowie per E-Mail oder telefonisch arbeitslos melden. Alle Kontrolltermine werden abgesagt, und wenn es keinen zwingenden Grund ist, soll niemand persönlich zum AMS kommen, auch um die Mitarbeiter dort vor einer möglichen Ansteckung zu schützen.



Nachdem am Montag das Schulzentrum Wörgl evakuiert worden, ist weil etliche Schüler über Reizhusten geklagt hatten, ist jetzt die Ursache dafür klar. Ein 16-Jähriger hat mittlerweile zugegeben, dass er sich überreden hat lassen, im Gang der Schule mit einem mitgebrachten Pfefferspray zu sprühen. Der junge Mann und auch jener Schulkollege, der ihn dazu angestiftet hat, werden angezeigt. Außerdem ist ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen worden. 39 Schüler sind nach dem Vorfall am Montag mit der Rettung in die umliegenden Krankenhäuser eingeliefert worden.



In Imst ist gestern in der Früh eine Autofahrerin einem Linienbus hinten aufgefahren. Die Frau ist leicht verletzt worden, der Busfahrer hat den Crash unverletzt überstanden, allerdings ist das Auto der Frau stark beschädigt worden.



Und bei zwei Rodelunfällen im Ötztal hat gestern zwei Mal der Notarzthubschrauber ausrücken müssen.

In Niederthai in der Gemeinde Umhausen hat ein 62-jähriger Deutsche beim Rodelweg durch das Horlachtal einen Bekannten überholt, ist danach aber über eine Böschung abgestürzt und in den Horlachbach gestürzt. Der Mann ist zunächst selbstständig ins Tal gefahren, ist wegen starker Schmerzen dann aber mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus Zams geflogen worden.


In Sölden sind zwei 32-jährige Deutsche bei der Rodelbahn vom Gaislachkogl über den Fahrbahnrand hinausgekommen, und in einige Bäume gekracht. Die Frau ist bei dem Unfall schwer am Rücken verletzt worden, und hat mittels Tau geborgen werden müssen. Der Mann hat selbstständig ins Krankenhaus fahren können.