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Sonntag, 16. Februar 2020

* Platter schreibt Beschwerdebrief an die EU

* Deutschland will EU Klage gegen Tirol

* viele Verletzte bei Ski- und Rodelunfällen

Nach dem gescheiterten Transitgipfel in Innsbruck am Freitag, gehen die Wogen noch immer hoch. Landeshauptmann Günther Platter will sich bei EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen schriftlich über die Verkehrskommissarin beschweren. Morgen Montag will Platter alle Landtagsparteien über das gescheiterte Gipfeltreffen informieren, mit Bundeskanzler Sebastian Kurz soll bei seinem Tirol-Besuch am Dienstag dann die weitere Vorgehensweise abgestimmt werden. Kurz zeigt schon vorab Verständnis für das Tiroler Transitproblem und sichert der Bevölkerung seine volle Unterstützung zu. Bei einem Treffen mit dem bayrischen Ministerpräsidenten Markus Söder am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz habe sich Kurz gestern bereits darauf verständigt, dass gemeinsam weiter daran gearbeitet wird, den Transitverkehr über die Brennerroute zu reduzieren. Der deutsche Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer fordert hingegen die EU auf, Tirol wegen der rigorosen LKW Fahrverbote zu verklagen.



Mehrere Schwerverletzte haben etliche Ski- und Rodelunfälle gestern in Tirol gefordert. In Kössen ist ein 52-jähriger Einheimischer beim Skifahren gegen einen Baum gekracht, und liegt jetzt mit schweren Kopfverletzungen auf der Intensivstation. Im Stubaital ist ein Skifahrer aus Deutschlang gegen eine Schneelanze gekracht, und hat sich trotz Schutzpolsterung wegen der Wucht des Aufpralls schwer im Brustbereich verletzt. In Sölden ist einer 15-Jährigen gestern die Bindung aufgegangen, sie ist mit dem Kopf voraus in den Tiefschnee gestürzt, und nur durch die Hilfe eines anderen Skifahrers im freien Skiraum schließlich liegen geblieben. Die Jugendliche war kurz nicht ansprechbar, und hat vom Notarzthubschrauber per Tau geborgen werden müssen. Und beim Rodeln auf der Astberg Rodelbahn in Ellmau ist eine junge Deutsche gestern über den Pistenrand hinausgeraten, und hat sich trotz Fangnetz unter anderem am Rücken und am Becken verletzt.



Ein Sucheinsatz nach einem Lawinenabgang im Stubaital hat gestern ein gutes Ende genommen. Weil nicht klar war, ob bei einem Lawinenabgang in der Glamergrube eventuell Wintersportler verschüttet worden sind, haben Bergretter und Alpinpolizisten sowie die Feuerwehr Neustift mit Lawinenhunden und Hubschrauber sondiert, den Einsatz aber bald beenden können, weil niemand von der Lawine mitgerissen worden ist.
In Innerschmirn haben zwei Skitourengeher gestern vom Polizeihubschrauber Libelle geborgen werden müssen. Die beiden Männer sind in ein Kar eingefahren, das mit einer senkrechten Felswand endet. Wegen des steilen, eisigen und extrem absturzgefährdeten Geländes haben die beiden Wipptaler schließlich einen Notruf abgesetzt, und sind nach einem größeren Bergeeinsatz erfolgreich ausgeflogen worden.



Mediziner schlagen Alarm: bis 2040 wird sich die Zahl der Parkinson-Patienten verdoppeln. Unter Hochdruck wird deshalb an neuen Behandlungsmethoden geforscht. Drei Innsbrucker Mediziner sind jetzt mit dem Parkinson-Award ausgezeichnet worden. Laut Weltgesundheitsorganisation WHO leiden weltweit etwa sieben Millionen Menschen an Parkinson. Österreichweit gibt es 16.000 Betroffene, in Tirol sind es 1.700 Parkinson-Patienten. Mit ihren Forschungsarbeiten leisten Österreichs Mediziner einen wesentlichen Beitrag, um das fortschreitende Absterben von Nervenzellen zu stoppen. Dieser Tage wurden fünf österreichische Jung-Ärzte mit dem Parkinson-Award ausgezeichnet, drei Geehrte stammen aus Tirol. So erhielten Alessandra Fanciulli, Florian Krismer und Philipp Mahlknecht den mit 10.000 Euro dotierten Preis einer Patientenorganisation.



Zwei Betrugsfälle beschäftigen aktuell wieder die Tiroler Polizei. Ein Innsbrucker hätte Bitcoins kaufen sollen, damit ihm ein angeblicher Gewinn ausbezahlt wird. Der Mann hat sofort richtig reagiert und ist nicht auf die Forderung eingegangen, sondern hat Anzeige erstattet.
Ebenfalls in Innsbruck hat ein Mann Bargeld abgehoben und einem Bekannten übergeben, weil es angeblich eine Drohung gegen ihn und zwei Freunde gab. Als der Bekannte noch mehr Geld haben wollte, ist der Mann zur Polizei gegangen.



In St. Anton haben gestern zwei Urlaubergruppen aus Belgien und den Niederlanden zusammengeschlagen. Näheres zu dieser handfesten Auseinandersetzung ist noch nicht bekannt, eine Person ist bei der Prügelei allerdings schwer, zwei weitere sind leicht verletzt worden.



In Umhausen im Ötztal findet heute nach fünfjähriger Pause wieder das traditionelle Larchziehen statt, bei dem ein Larch in einem Zug, also ohne Stop, von den ledigen Burschen durch den Ort gezogen wird:


„Der Ablauf ist so, dass da zuerst der Festumzug stattfindet, wo von der Plünderfuhre, Protokollwagen, vom Landwagen, Sterzingermooswagen und so weiter ins Dorf gezogen werden, wo dann das Dorfgericht stattfindet, wo dann diverse Sachen, die in den letzten fünf Jahren so passiert sind, durch den Kakao gezogen werden. Und dann geht’s eigentlich schon zur Hochzeit auf die Mure hinauf. Und nach der Hochzeit kommt das eigentliche Spektakel, dann wird der riesige Larch durch das Dorf gezogen von den Junggesellen.“


Sagt Larchziehen-Organisationsleiter Benedikt Kapferer. Los geht das Umhauser Larchziehen heute ab 13 Uhr.



In Innsbruck haben Unbekannte in der Nacht auf heute mindestens sechs geparkte Autos beschädigt, dort unter anderem die Scheibenwischer abgerissen, und bei einem Auto sogar die Frontscheibe eingeschlagen. Zeugen melden sich bitte bei der Polizei in Innsbruck.



Gleich zwei Mal hat es gestern in Tirol gebrannt. Auf der Hoadlstraße in Axams hat gestern Vormittag ein Linienbus, der in die Axamer Lizum unterwegs war, gebrannt. Die 130 Insassen haben den Bus unverletzt verlassen können. Ein technischer Defekt dürfte das Feuer im Motorraum des Busses ausgelöst haben.
Auch einen Kaminbrand bei einem Mehrfamilienhaus in Stumm hat gestern lediglich Sachschaden verursacht. Die Feuerwehr und ein Kaminkehrer haben die Lage schnell entschärfen können.



Aktuellen Zahlen des Finanzministeriums zu Folge wird das Pendlerpauschale von Tirols Arbeitnehmern vergleichsweise wenig genutzt. Rund neun Prozent der unselbstständig Erwerbstätigen Österreichs leben in Tirol. Der Anteil der Tiroler bei der Pendlerpauschale liegt aber trotzdem nur bei knapp über fünf Prozent. Ein Viertel der Pendlerpauschale wird von Personen mit einem Jahreseinkommen von mehr als 50.000 Euro beantragt. Vier von zehn Pendlerpauschalenbezieher haben einen Arbeitsweg, der kürzer als 19 Kilometer ist.



Auf der Mittelgebirgsstraße in Vill ist ein Autofahrer gestern Mittag frontal in ein entgegenkommendes Auto gekracht. Beide Fahrzeuglenker und ein Beifahrer sind unbestimmten Grades verletzt in die Innsbrucker Klinik eingeliefert worden.

Ähnliches Szenario gestern auch auf der Venter Straße bei Sölden. Eine junge Einheimische ist mit ihrem PKW in ein entgegenkommendes Auto gekracht, weil sie vor einer unübersichtlichen Kurve überholt hat. Die Lenkerin hat den Crash leicht verletzt überstanden, an den beiden Autos ist Totalschaden entstanden.



Und Riesenjubel gestern bei Tirols Rodlern. Der Ötztaler Naturbahnrodler Thomas Kammerlander hat sich beim gestrigen Heimrennen auf der Grantaubahn nicht nur den Sieg geholt, sondern auch den Gesamtweltcup. Schon wieder! Für Kammerlander ist das der vierte Gesamtweltcupsieg in Folge! Entsprechend groß war gestern die Freude und die Erleichterung beim jungen Ötztaler – der sich gedanklich jetzt schon auf die Weltmeisterschaft nächstes Jahr in Umhausen vorbereitet. Bei der Kunstbahnrodel-Weltmeisterschaft im russischen Sotschi kämpfen auch Tirols Rodler heute wieder um Medaillen mit. Nach seiner Silbernen im Sprint am Freitag, gehört der Stubaier David Gleirscher heute definitiv zum Favoritenkreis. Er will heute nochmal voll angreifen:


„Ich werde versuchen, zwei richtig gute Läufe hinzuhauen, dann ist wieder einiges möglich. Mal schauen was dann herauskommt, die Chancen sind – glaube ich – für das ganze Team heute wieder gut, da vorne mitrodeln zu können.“


Sagt David Gleirscher im Radio U1 Tirol Interview. Neben ihm sind heute ab 11 Uhr unserer Zeit auch der Langkampfer Reinhard Egger und Wolfgang Kindl aus Natters am Start. Am Nachmittag bildet die Teamstaffel dann den Abschluss dieser Rodel WM in Russland.