Landeck

101,6 MHz
Frequenz

Imst

95,0 MHz
Frequenz

Reutte - Lechtal

93,9 MHz
Frequenz

Tannheimertal

96,2 MHz
Frequenz

Ehrwald

107,9 MHz
Frequenz

Sölden

97,1 MHz
Frequenz

Längenfeld

102,5 MHz
Frequenz

Haiming - vorderes Ötztal

106,8 MHz
Frequenz

Wipp-/Stubaital

90,7 MHz
Frequenz

Inzing

94,2 MHz
Frequenz

Innsbruck

97,0 MHz
Frequenz

Wattens

100,5 MHz
Frequenz

Schwaz

100,2 MHz
Frequenz

Jenbach

89,2 MHz
Frequenz

Achensee

104,1 MHz
Frequenz

Gerlos - mittleres Zillertal

103,7 MHz
Frequenz

Mayrhofen

102,6 MHz
Frequenz

Hintertux

89,2 MHz
Frequenz

Wildschönau

93,8 MHz
Frequenz

Wörgl

101,0 MHz
Frequenz

Kufstein

102,6 MHz
Frequenz

Ebbs

103,7 MHz
Frequenz

Scheffau

88,9 MHz
Frequenz

Kitzbühel

106,0 MHz
Frequenz

St. Johann

87,7 MHz
Frequenz

Kössen

105,4 MHz
Frequenz

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Sonntag, 19. April 2020

* Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Häufung von Corona-Fällen

* 18-Jähriger in Lans von Auto erfasst

* neue Normalität bei Tirols Ärzten und Krankenhäusern

In Tirol sind mit Stand gestern Abend noch 814 Personen mit dem Coronavirus infiziert, die meisten davon nach wie vor im Bezirk Landeck, gefolgt von Kufstein. Mehr als 2.500 sind bereits wieder gesund. Und das erfreuliche: im Laufe des gestrigen Tages hat es keinen weiteren Corona-Todesfall in Tirol gegeben. Allerdings ermittelt jetzt im Zusammenhang mit dem Coronavirus auch die Staatsanwaltschaft. Dabei geht es heute nicht um die Causa Ischgl, sondern um die Frage, ob in zwei Tiroler Heimen, nämlich im Ordensheim der Barmherzigen Schwestern in Zams, und in einem Altersheim im Bezirk Kufstein, zu spät oder gar fahrlässig gehandelt wurde. Es geht hier um vorsätzliche Gefährdung durch übertragbare Krankheiten. In Zams hatten sich drei Reinigungskräfte, die nebenberuflich in Ischgl und in St. Anton tätig waren, nicht an die Quarantäne gehalten, und könnten so zur Verbreitung des Virus beigetragen haben. Im Altersheim in Reith im Alpbachtal ist eine Pflegerin wie berichtet trotz ihrer Coronavirus-Infektion weiter zur Arbeit gegangen.



Auch wenns für uns coronabedingt heuer mit Urlaub am Meer und Fernreisen eher schlecht ausschaut, soll durch eine neue Initiative wenigstens die heimische Tourismusbranche etwas gerettet werden. Es gebe nämlich die Möglichkeit, dass deutsche Touristen im Sommer wieder nach Österreich kommen können, Tourismusministerin Elisabeth Köstinger sprich in einem Zeitungsinterview von der Möglichkeit zu einer entsprechenden bilateralen Vereinbarung. Diese Ankündigung lässt heute auch viele Tiroler Touristiker aufatmen, immerhin stammen und 50% aller Nächtigungen hierzulande, in einer durchschnittlichen Sommersaison, von Gästen aus Deutschland.



In Lans ist ein 18-Jähriger gestern von einem Auto erfasst worden. Der junge Mann war mit dem Bus unterwegs, hat erst nach der Bushaltestelle den Halt-Knopf gedrückt, woraufhin der Busfahrer netterweise nochmal stehen geblieben ist, und ihn aussteigen hat lassen. Der 18-Jährige ist dann hinter dem Bus über die Straße gelaufen, und dort von einem entgegenkommenden Auto frontal erfasst und auf die Straße geschleudert worden, und dabei noch in ein zweites Auto geprallt. Der junge Mann ist bewusstlos auf der Straße liegen geblieben, aber sofort von den Autofahrern und einem einheimischen Arzt erstversorgt worden, später ist er mit der Rettung in die Innsbrucker Klinik eingeliefert worden.



In Tirols Spitälern soll bald wieder Normalbetrieb herrschen, nachdem die Zahl der Coronapatienten, die auf der Intensivstation liegen, seit einigen Tagen stabil ist. Sowohl bei den niedergelassenen Ärzten in Tirol, als auch in den Krankenhäusern soll jetzt schrittweise wieder Normalbetrieb einkehren.  Bald sollen auch geplante bzw. verschobene Operationen wieder durchgeführt werden, je nach medizinischer Dringlichkeit. Um eine Einschleppung des Coronavirus in Krankenhäuser zu verhindern, sollen Patienten zukünftig vorab getestet werden.



Wann die Tiroler Schulen wieder aufmachen, und wie der Schulbetrieb in Zeiten von Corona dann aussehen wird, das ist immer noch fraglich. Fix ist, bis zumindest Mitte Mai sind Eltern noch dazu aufgerufen, ihre Kinder wenn möglich zu Hause zu betreuen, und da wird seit einigen Tagen auch neuer Lehrstoff vermittelt. Mit einer neuen Webseite der Tiroler Bildungseinrichtungen, soll die sogenannte virtuelle Schule bald nicht mehr nur Lehrern zu Verfügung stehen, sondern auch Eltern und Schülern. Die sollen nämlich beim Lernen zu Hause so gut wie möglich unterstützt werden. Auf der Homepage virtuelle-schule-tirol.tibs.at finden sich unter anderem diverse Links zu Unterstützungsangeboten des Landes, und auch zum Digischeck, mit dem einkommensschwache Familien bei der Anschaffung von IT-Infrastruktur unterstütz werden. Lehrer können außerdem auf diverses Fortbildungsmaterial der Pädagogischen Hochschule zugreifen, und es sind auch Anleitungen für gängige Software-Programme zu finden. Und es gibt auch eine eigene TSN-Meetingsoftware für Videokonferenzen.



In Stans hat ein Unbekannter gestern Vormittag versucht, einen Baum anzuzünden. Ein Passant hat das Feuer zufällig entdeckt, die Feuerwehr hat den Brand im steilen Waldgelände rasch löschen können. Weil sicher ist, dass der Baum absichtlich angezündet wurde, und gestern wegen der Trockenheit auch im Unterholz sehr große Waldbrandgefahr besteht, bittet die Polizei um zweckdienliche Hinweise aus der Bevölkerung. Wer gestern Früh in Stans oberhalb des Siedlungsgebiets Vogelsang etwas Verdächtiges wahrgenommen hat, meldet sich bitte bei der Polizei in Schwaz.



Beim Hundewelpenkauf übers Internet ist eine 40-jährige Tirolerin jetzt Betrügern aufgesessen. Sie hat insgesamt mehr als 1.000 Euro für den Hundewelpen, Versicherung und Transport bezahlt, aber das Tier nie bekommen. Jetzt ist das Geld weg. Experten raten hier einmal mehr: nur auf seriöse Züchter zu vertrauen, oder Hunde aus dem Tierheim zu adoptieren, wenn diese bald wieder öffnen. Beim Internethandel mit Hundewelpen gibt es offenbar leider viele dubiose Händler und schwarze Schafe.  



Weiter warten heißt es auf einen Corona-Impfstoff. Anlässlich der morgen beginnenden europäischen Impfwoche weisen Experten einmal mehr darauf hin, wie wichtig es ist, sich gegen andere Krankheiten impfen zu lassen. Die aktuelle Situation zeige leider sehr gut, wie unser Leben aussehen würde, wenn es keine Impfungen gegen schwere Krankheiten und Viren gäbe. Wegen des Coronavirus wird seit Wochen kaum mehr geimpft, um das Gesundheitssystem zu entlasten. Aber Mediziner der Uniklinik Innsbruck warnen heute: Wenn Durchimpfungsraten stagnieren, sind Infektionskrankheiten wie Masern oder Keuchhusten wieder am Vormarsch. Von Massenimpfungen ist zurzeit abzuraten, Impfungen etwa gegen Mumps-Masern-Röteln oder Pneumokokken bei Säuglingen sollten aber nur sehr kurz aufgeschoben werden. Aktuell gibt es keine Hinweise darauf, dass eine Corona-Ansteckung nach einer Impfung den Krankheitsverlauf negative beeinflusst, so die Innsbrucker Mediziner.



Und bei einem Lawinenabgang in der Axamer Lizum ist gestern Mittag niemand verletzt oder verschüttet worden. Weiterhin gilt in Tirol ja, auf Risikosportarten wie etwa Skitourengehen sollten Sie unbedingt verzichten, damit das Gesundheitssystem in der Coronakrise nicht noch zusätzlich belastet wird.