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Sonntag, 19. Mai 2019

* Landeshauptmann Platter und Tiroler Opposition begrüßen die gestern ausgerufenen Neuwahlen

* FPÖ-Landesparteichef zeigt sich über Neuwahlen verwundert

* Schwangere kippt im Sellrain mit Auto um und schlittert mehr als 100 Meter die Fahrbahn entlang

Knapp 26 Stunden lang hat Bundeskanzler Sebastian Kurz nach der Veröffentlichung des “Ibiza-Videos” durch deutsche Medien am Freitagabend geschwiegen. Um kurz vor 20 Uhr hat er dann gestern Abend gemeint:

„Genug ist genug!‟

Kurz hat also die türkis-blaue Koalition aufgelöst und Neuwahlen angekündigt, denn

„die FPÖ schadet mit diesem Verhalten dem Reformprojekt und dem Weg der Veränderung. Sie schadet auch dem Ansehen unseres Landes. Und es entspricht, das möchte ich auch ganz ehrlich sagen, nicht dem politischen Zugang, den ich habe.‟

Volle Unterstützung kommt zu dieser, wenngleich recht zeitverzögerten Reaktion, von Tirols Landeshauptmann Günther Platter. Er sagt gegenüber Radio U1 Tirol:

„Ich bin sehr erschüttert darüber, was sich hier abgespielt hat mit diesem Video. Es ist beschämend, was hier die Öffentlichkeit dadurch erfahren musste. Es ist zweifellos eine Schande für Österreich und es ist eine Schande, was die Bürgerinnen und Bürger hier erleben mussten. Deshalb befürworte ich zu 100 Prozent die Entscheidung von Bundeskanzler Sebastian Kurz, dass jetzt Neuwahlen notwendig sind.‟

Außerdem

„meine ich auch, dass die Entscheidung richtig war, hier nicht irgendwo einen schwammigen Kompromiss einzugehen, sondern klare Worte zu sprechen. Ich habe Bundeskanzler Sebastian Kurz ebenfalls auch empfohlen, hier diesen Weg zu gehen.‟

Er habe ohnehin schon immer den Stil der FPÖ kritisiert und sei gegen die Regierungsbeteiligung gewesen, so Platter. Neuwahlen seien die einzig logische Konsequenz aus den Ereignissen der vergangenen Stunden, sagt der Landeshauptmann.

 


 

Die Tiroler Opposition und auch die Grünen kritisieren die Machenschaften von Heinz-Christian Strache und Johann Gudenus auf das Schärfste. Liste Fritz-Kluobobfrau Andrea Haselwanter-Schneider meint gar:

„Ich finde, das ist einer der größten Skandale der Zweiten Republik.‟

Unisono sind gestern Neuwahlen gefordert worden. Gleichzeitig ist aber auch Kanzler Kurz scharf kritisiert worden. Vor allem dafür, dass er derart lange keine Stellungnahme abgegeben hat.

„Er ist ein Schweigekanzler. Das war er immer. Und ich glaube, dass er hier überhaupt keine gute Figur macht und kein Leadership an den Tag legt‟,

sagt NEOS-Landesparteiobmann Dominik Oberhofer. SPÖ-Landesparteivorsitzender Georg Dornauer:

„Tatsache ist, dass sich Österreich und die Republik in einer Krise sondersgleichen befindet und der Verantwortungsträger ist in so einer Situation einfach der Regierungschef. Es ist schlichtweg letztklassig und enttäuschend. Neuwahlen sind alternativlos. Es muss rasch neu gewählt werden.‟

Dornauer bringt sich auch gleich für die Neuwahlen im Herbst in Stellung. Die SPÖ werden alles dafür unternehmen, eine neuerliche FPÖ-Regierungsbeteiligung zu verhindern, so Dornauer. Grünen-Klubobmann Gebi Mair sagt:

„Ich gehe zu allererst davon aus, dass die Europawahl nächsten Sonntag eine Denkzettel-Wahl für die ÖVP-FPÖ-Regierung in Österreich werden wird.‟

Einzig und alleine FPÖ-Landesparteichef Markus Abwerzger zeigt sich über die ausgerufenen Neuwahlen erstaunt.

„Ich bedauere das natürlich sehr, verstehen das aber, dass das so nicht mehr zu halten war. Das wissen wir. Strache hat seine Konsequenzen gezogen und auch der Bundeskanzler. Mit dem zukünftigen Vizekanzler Norbert Hofer hätten wir ein Personalangebot, das die ÖVP aus meiner Sicht nicht ablehnen hätte können. Ich glaube, die Österreicherinnen und Österreicherinnen hätten sich das schon erwartet, dass türkis-blau weitergeführt wird‟,

so Abwerzger. Mit Vizekanzler Norbert Hofer als anerkannten Politiker hätte Kurz weiter gute Politik für Österreich machen können, so Abwerzger.

 


 

Auch abseits dieses innenpolitischen Erdbebens tut sich in Tirol einiges:

In Sellrain ist gestern Vormittag eine schwangere Österreicherin mit dem Auto ihres Mannes gegen die Leitschiene geprallt. Der PKW ist auf die Seite gekippt und etwa 120 Meter weiter geschlittert. Nachkommende Autofahrer haben Erste Hilfe geleistet. Die Schwangere ist unbestimmten Grades verletzt in die Klinik Innsbruck gebracht worden.

 


 

Tirols Feuerwehren bekommen mehr Geld. Bund und Land stellen 3,6 Millionenn Euro zur Verfügung, um dringend notwendige Fahrzeuge und Gerätschaften kaufen zu können. Die 359 Feuerwehrn in Tirol können sich damit nicht nur neue Einsatzfahrzeuge, Atemschutzgeräte und Pager, sondern auch Stromaggregate, Wärmebildkameras, Großpumpen und Belüftungsgeräte für Katastropheneinsätze anschaffen.

 


 

Zwei Verletzte haben gestern Nachmittag zwei Radunfälle in Tirol gefordert. In Reutte ist ein 51-jähriger Einheimischer am Forstweg zum Schlosskopf gestürzt und hat sich dabei schwer verletzt. In Kundl ist eine 55-jährige Einheimische beim Sturz mit ihrem Mountainbike auf der Dorfstraße unbestimmten Grades verletzt worden.

 


 

Und einen ausgeprägten Sinn für Körperpflege haben offenbar zwei unbekannte Männer in Landeck. Die zwei Asiaten haben gestern aus einem Geschäft vier Parfumflaschen gestohlen und sind mit einem dunklen Auto davongefahren. Die Polizei bittet um Hinweise.