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Sonntag, 29. März 2020

* 1.890 Coronavirus Fälle in Tirol

* Ein weitere Corona-Tote in Kufstein

* Zwei Polizeistellen im Unterland müssen schließen

Wir beginnen auch heute wieder mit den aktuellsten Zahlen rund um die Corona-Krise. Stand gestern Abend 19 Uhr sind in Tirol insgesamt 1890 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Weitere 226 Personen sind wieder vollständig gesund. Die Genesenen werden auch von der Gesamtzahl der Infizierten in Tirol abgezogen, das teilt das Land gestern mit.  Die meisten Fälle gibt es nach wie vor im Bezirk Landeck mit 416. Dahinter folgen die Bezirke Innsbruck und Kufstein. Zehn Menschen sind aufgrund des Corona-Virus in Tirol bereits gestorben. Gestern ist ein weiterer Todesfall bekannt gegeben worden. Es handelt sich dabei um einen 86-Jährigen Mann, der Vorerkrankungen hatte. Er ist am Bezirkskrankenhaus Kufstein verstorben. Rund 15.800 Tests sind mittlerweile schon in Tirol durchgeführt worden. Bei 1800 liegt noch kein Ergebnis vor.


Unterdessen sind gestern auch 20 Corona-Fälle in mehreren Altenheimen in Tirol bekannt geworden. Sieben positive Fälle gibt es im Oberland, sie verteilen sich auf die Altenheime in Silz, Nassereith und Längenfeld, sowie auf das Betagtenheim in Imst. 13 weitere positive Fälle gibt es im Altenheim Lienz in Osttirol. Davon sind 11 Bewohner und zwei Personen des Pflegepersonals betroffen.


Für 260 Briten, die meisten davon sind Saisonarbeiter, ist es gestern Samstag von den Quarantänegebieten im Paznauntal und St. Anton wieder zurück in die Heimat gegangen. Diese Ausreise ist in enger Abstimmung mit dem Außen, Gesundheits-, und Innenministerium abgewickelt worden. Mit Bussen und einer Polizeieskorte sind die Britischen Staatsangehörigen unter Einhaltung strenger Hygiene- und Sicherheitsbestimmungen zum Flughafen Innsbruck gebracht worden. Von dort aus sind die 260 Briten dann mit zwei Flugzeugen nach Großbritannien geflogen worden, heißt es in einer Stellungnahme des Landes. Auch für inländische Personen werde das Ausreisemanagement derzeit in enger Abstimmung mit den Ministerien vorbereitet. Sobald alles final geklärt sei, sollen die Betroffenen ehestmöglich aus den Quarantänegebieten ausreisen, heißt es.


Während die Lebensmittelgeschäfte in Tirol am Sonntag jetzt fast überall geschlossen haben, damit sich die Mitarbeiter zwischendurch auch wieder erholen können, gibt es in Punkto Verkehr aktuell viele Ausnahmen. So werden zum Beispiel auch heute einige LKW auf Tirols Straßen zu sehen sein. Denn nicht nur das Wochenendfahrverbot ist wie berichtet zur Zeit ausgesetzt, die Regierung hat jetzt auch die Lieferzeiten für den Lebensmittelhandel und für die heimischen Drogerien erweitert. Bis dato haben diese Geschäfte nur bis Samstagabend beliefert werden dürfen. Heute gilt erstmals die neue Regelung, und damit dürfen Lebensmittel und Drogerieartikel jetzt auch bis Sonntagnacht und an den Feiertagen zugestellt werden. Diese Ausnahmeregelung gilt bis Ende Mai.


Personen, die sich in der derzeitigen Situation einsam fühlen, Unterstützung und jemanden zum Reden brauchen, können sich bereits seit mehr als zehn Tagen an die Corona-Sorgen-Hotline des Landes wenden. Seit dem Start dieser Hotline gehen täglich rund 55 Anrufe ein. Die Probleme der Menschen sind dabei ganz unterschiedlich:

 

Da geht es einerseits um einfache Unterstützung, die die Menschen brauchen. Es werden Frage gestellt wie unter Anderem: Wie komme ich an Schutzmasken, wie verhalte ich mich Hygienisch, wie kann ich ein Bahnticket von München nach Innsbruck lösen. Von der psychischen Seite her rufen ca. 50 Prozent der Menschen an, weil sie unter Angst leiden. Es gibt ca. 20 Prozent, die unter Schlafstörungen leiden. Und der Rest verteilt sich auf verschiedene Bereiche, psychischer Störungen.

 

Sagt Christian Haring, der ärztliche Direktor am Landeskrankenhaus Hall. Die Hotline ist täglich von 8 bis 20 Uhr unter der 0800 400 120 erreichbar. Für jene Menschen, die psychisch krank sind und eine stationäre Behandlung benötigen, können jetzt 100 Betten im sonnenpark Lans in Aussicht gestellt werden.


Weil bei der Polizei eine Meldung eingegangen ist, dass vor einem Wohnhaus in Wörgl immer wieder derselbe PKW zugfahren sei und dort immer wieder Leute ein- uns aussteigen würden, hat die dortige Polizeistreife den Sachverhalt geprüft. Als sie den eben genannten PKW anhalten wollten, hat der Fahrer ordentlich aufs Gaspedal getreten uns ist geflüchtet. Weniger später konnte der Fahrer aber dann doch von der Polizei wieder ausfindig gemacht werden. Beim Lenker handelt es sich um einen 18-Jährigen Probeführerscheinbesitzer aus Kundl, der aufgrund der Quarantänemaßnahmen also nicht in Wörlg sein hätte dürfen. Er wird unter anderem nach der Covid-19 Verordnung angezeigt, so wie auch der 19-Jähriger Beifahrer, der ebenfalls aus Kundl kommt.


Tirols Wirtschaftskammerpräsident Christoph Walser fordert von den Sozialpartnern mehr Kreativität bei Lösungen in der Corona-Kriseund weniger Populismus. Anlass dafür war eine Aussage des Tiroler AK-Präsidenten Erwin Zangler, dass Mitarbeiter in den Quarantäneregionen schlecht behandelt würden und teilweise sogar auf die Straße gesetzt worden seien. Walser habe mit allen Bürgermeistern gesprochen und ihm sei kein einziger solcher Fall bekannt, so Walser.


Damit alle 2.300 Polizisten in Tirol in der jetzigen Zeit zur Verfügung stehen, gibt es bei der Polizei seit zwei Wochen eine Urlaubssperre. Gearbeitet werden kann jetzt vorerst aber nicht mehr in den Dienststellen in Wörgl und Kufstein. Diese beiden Inspektionen mussten nämlich geschlossen werden, weil sich mehrere Polizisten, die dort ihren Dienst verrichten haben, mit dem Virus infiziert haben.


Und heute Nacht haben wir die Uhren von 2 auf 3 Uhr vorgestellt. Viele haben sich in den letzten Jahren über die Zeitumstellung immer wieder geärgert, lautstark ist vor geraumer Zeit auch über die Abschaffung der Zeitumstellung diskutiert worden. Allerdings haben die Menschen in Europa, in Zeiten der Coronakrise, momentan wirklich andere Sorgen. Und auch für die Politik liegt keine Priorität auf der Abschaffung der Zeitumstellung. Nach einem Vorschlag der EU Kommission haben sich die Länder nicht drauf einigen können, ob sie denn lieber die Sommer- oder die Winterzeit behalten möchten. Dass es eine einheitliche Zeitzone in Mitteleuropa gibt, ist für die Wirtschaft aber enorm wichtig. Eine Wirkungsanalyse soll jetzt zeigen, ob Sommer- oder Winterzeit mehr Sinn machen. Erst danach steht das Thema wieder auf der politischen Agenda. Eingeführt worden ist die Sommerzeit übrigens erstmals im Jahr 1973, und zwar anlässlich der damaligen Ölkrise, um Energie zu sparen. Bei uns in Österreich werden die Uhren seit 1979 zwei Mal im Jahr umgestellt.