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Sonntag, 3. Mai 2020

* Bub in Radfeld von Auto angefahren

* Schwerer Forstunfall in Stronach in Osttirol

* 75-Jahr-Jubiläum Ende zweiter Weltkrieg in Innsbruck

In Radfeld ist gestern gegen dreiviertel sechs am Abend ein 8-Jähriger serbischer Bub von einem Auto angefahren worden. Eine 27-Jährige Österreicherin ist mit ihrem Fahrzeug auf der Dorfstraße Richtung Westen unterwegs gewesen, als plötzlich der junge Bursche mit seinem Fahrrad aus der Hauseinfahrt herausgefahren ist. Die Frau konnte nicht mehr rechtzeitig abbremsen und hat den 8-Jährigen mit dem Auto erfasst. Der Bub ist dadurch auf die Straße geschleudert worden und schwerverletzt liegen geblieben.  Nach der Erstversorgung ist er ins Krankenhaus Kufstein gebracht worden.



Schwerverletzt hat sich gestern auch ein 31-Jähriger Österreich auf der Pillerseestraße. Der Mann ist mit seinem Motorrad Richtung St. Ulrich am Pillersee unterwegs gewesen. In einer Kurve auf der regennassen Fahrbahn ist ihm plötzlich das Vorderrad ausgebrochen, woraufhin er gestürzt und in eine Böschung geschleudert worden ist. Er ist in das Krankenhaus St. Johann gebracht worden.



Der positive Trend in Bezug auf das Coronavirus setzt sich in Tirol immer weiter fort. Innerhalb von 24 Stunden, also von Freitagabend bis Samstagabend, ist kein einziger neuer Fall dazugekommen. Acht Personen sind im selben Zeitraum gesund geworden. 185 Menschen sind aktuell noch infiziert. Mehr als 3.200 sind nach einer Corona-Erkrankung wieder gesund. 105 Menschen sind an den Folgen einer Infektion verstorben.



Weil der Trend in die richtige Richtung geht, werden die gesetzten Maßnahmen zunehmend gelockert. So haben gestern alle weiteren Betriebe im Handel und unter anderem auch die Friseure wieder aufsperren können. Der Kundenandrang war groß und es hat endlich wieder Geld in die Kassen gespült. Die Tiroler Wirtschaftskammer will jetzt die Initiative „Ja zu Tirol“, bei der es darum geht, den heimischen Handel speziell während der Krise besonders zu unterstützen, noch weiter promoten:

Ich glaube das ist jetzt eine große Chance, dass wir wegkommen vom ausländischen Online Handel und hin zum regionalen Einkaufen kommen. Ich glaube, dass ist eine ganz entscheidende Geschichte, da müssen wir drauf bleiben! Das war auch ein Punkt, der in der Krise sehr stark beworben worden ist. Und wenn man so die Rückmeldungen aus der Bevölkerung hört, merkt man, dass die Menschen momentan weniger über Internet kaufen, sondern ganz bewusst in die Geschäfte in Tirol gehen. Das ist wichtig für den Handel, das stützt natürlich auch den ganzen Standort.

So Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Walser



Nicht nur viele Geschäfte im Land haben gestern wieder öffnen dürfen, auch medizinische Einrichtungen können schön langsam wieder zurück zur Normalität kehren. So sollen auf Empfehlung des Bundes private Krankenanstalten, Sanatorien oder Reha-Zentren ihren Betrieb schrittweise wieder hochfahren. Für Tirols Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg ist diese Empfehlung richtig und so können jetzt weitere Schritte eingeleitet werden, um wieder in die Regelversorgung zu gelangen. In den nächsten Wochen werden von den unterschiedlichen Anstalten Konzepte erstellt, dringende medizinischen Fälle sollen jedenfalls priorisiert werden, so Tilg.



In den letzten Monaten hat sich aufgrund der Corona-Situation unser Verhalten drastisch geändert. Wir halten Abstand, tragen Masken und schütteln uns nicht mehr die Hände. Auch die Einsatzkräfte im Land müssen sich an die Hygienerichtline so gut es geht halten. Die Bergrettung Tirol hat aus diesem Grund gestern am Samstag ein große Schulungsreihe in Absam gestartet, bei dem die Medizinischen Ausbildern der Bergrettung über ein ausgearbeitetes Hygienekonzept informiert werden. Diese sollen in einem weiteren Schritt dann alle Ortsstellen in ganz Tirol mit dem Konzept vertraut machen. Auch Bergführer nehmen an der Schulung teil, denn auch ihre Tätigkeit wird sich künftig ändern und sie müssen ebenfalls im Umgang mit Kunden alle Hygienerichtlinien kennen und umsetzten, heißt es.



Trotz der aktuellen Corona Situation, in der viele Bereiche etwas vernachlässigt werden müssen, steht leistbares Wohnen jedenfalls weiterhin ganz oben auf der Agenda der Tiroler Landesregierung, heißt es in einer Aussendung des Landes. So hat jetzt vor kurzem das Wohnbauförderungskuratorium fast 1.200 objektgeförderte Wohnungen mit einem Fördervolumen von 98 Millionen Euro genehmigt. Diese Projekte stünden vor dem Baubeginn und würden damit Investitionen von rund 200 Millionen Euro auslösen. Der geförderte Wohnbau hilft damit nicht nur leistbares Wohnen zu ermöglichen, sondern ist auch ein Konjunkturmotor für die heimische Bauwirtschaft, sagt Wohnbaulandesrätin Beate Palfrader. Jährlich werden rund 15.000 Familien durch Wohnbauförderungen in Tirol unterstützt.



Zu einem schweren Forstunfall ist es gestern in der Gemeinde Stronach in Osttirol gekommen. Ein 20-Jähriger war mit seinem Vater dabei einen 30 Meter lange Fichte wegzuräumen, die samt Wurzel queer über eine Böschung gestürzt war. Als der Vater den Traktor gewendet hat, war der 20-Jährige gerade mit Arbeiten an der Wurzel beschäftigt. Plötzlich hat der Baum nachgegeben und ist samt der Erde nach unten gerutscht. Der 20-Jährige ist dabei vollständig begraben worden. Schwerverletzt ist er in die Klinik Klagenfurt geflogen worden.



Und heute vor genau 75 Jahren ist der zweite Weltkrieg in Innsbruck zu Ende gegangen. Am 3. Mai 1945 ist nämlich die Stadt von den Wiederstandkämpfern den Amerikaner kampflos übergeben worden. Damit war das Ende der NS-Herrschaft in Innsbruck besiegelt und der Krieg endgültig vorbei. Anlässlich dazu findet heute eine kleine Gedenkfeier am Rathausbalkon in Innsbruck statt:

Mit Bläsern und zwei Schauspielern, die Textteile über die Befreiungsaktion vortragen werden. Ich finde es ist notwendig, dass wir zumindest, wenn wir schon aufgrund der derzeitigen Situation nichts machen können, wenigsten genau am heutigen Tag, dem 3. Mai, etwas machen, und dieser Männer und Frauen gedenken, die mitgeholfen haben, dass Innsbruck zum Glück kampflos und ohne Blutvergießen an die Amerikaner übergeben wurde.

Sagt Innsbrucks Bürgermeister Georg Willi. Die Gedenkfeier findet heute um 14 Uhr am Rathausbalkon statt.