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Sonntag, 30. Dezember 2018

* vier Brände gestern in Tirol

* gewalttätiger Iraker attackiert seine Ehefrau brutal

* fünf Verschüttete bei Lawine in Kals - alle unverletzt

 

Gleich vier Mal hat es gestern in Tirol gebrannt.

In Axams ist gestern Früh in einer Selchkammer ein Brand ausgebrochen. Grund dafür war vermutlich unsachgemäß entsorgtes Sägemehl, das noch nicht vollständig abgebrannt war. 30 Mann der Freiwilligen Feuerwehr Axams haben das Feuer aber rasch löschen können.


Kurz vor halb fünf gestern Nachmittag, hat es in einem Sägewerk in Jenbach gebrannt. Auch hier wurde niemand verletzt, die Freiwillige Feuerwehr Jenbach hat den Brand rasch löschen können.


In Brixlegg hat kurz vor 17 Uhr gestern ein Holzschuppen neben einem Einfamilienhaus gebrannt. Verletzt wurde niemand, allerdings ist die Hausfassade erheblich in Mitleidenschaft gezogen worden, durch die Hitze ist sogar ein Fenster gesprungen.


Und fast zeitgleich hat es gestern Nachmittag auch noch in einer Wohnung in Wörgl gebrannt. Mehrere, mit chemischen Stoffen getränkte Reinigungstücher die der Wohnungsbesitzer übereinander gelegt hat, dürften miteinander reagiert haben. Sie haben sich offenbar erhitzt und starken Rauch freigesetzt. Auch hier haben die Einsatzkräfte der Feuerwehr Wörgl Schlimmeres verhindern können, verletzt wurde niemand.



Einen unschönen Vorfall hat es in der Nacht auf gestern in einer Asylunterkunft im Oberland gegeben. Ein 30-jähriger Iraker ist trotz einer rechtskräftigen, einstweiligen Verfügung in die Unterkunft seiner Ehefrau in Längenfeld gegangen. Dort hat er mit einer Schneeschaufel zuerst das Schlafzimmerfenster eingeschlagen. Die Frau ist aus der Wohnung geflüchtet und wollte Hilfe holen. Vor der Haustür der Nachbarn hat sie ihr gewalttätiger Ehemann erwischt und sie an den Haaren zu Boden gerissen. Danach hat er sie massiv körperlich attackiert, und sie unter anderem gewürgt. Durch die Hilfeschreie der Frau sind ihr andere Flüchtlinge zu Hilfe geeilt, und haben den Mann nur schwer von der Frau losreißen können. Der ist später von der Polizei festgenommen, und in die Justizanstalt Innsbruck eingeliefert worden.



Übermorgen ist der erste Jänner, und pünktlich zum Jahreswechsel ändert sich wieder einiges bei uns in Tirol: zum Beispiel werden Strom und Gas teurer. Die Tiwag erhöht die Gesamtstrompreise Anfang Jänner um rund 5%, etwa 200.000 Kunden sind hier betroffen. Bei den IKB wird der Strom für alle Tarifkunden um 0,97 Cent pro kWh teurer, hier betrifft das rund 80.000 Kunden. Die Tigas hebt außerdem den Gaspreis um 0,6 Cent pro kWh an, das ist eine Verteuerung von mehr als 10%, oder brutto rund 9 Euro mehr pro Monat, für einen Durchschnittshaushalt. Auch im Gesundheitsbereich gibt es einige Preissteigerungen mit Jahreswechsel. Zum Beispiel wird die Rezeptgebühr wieder um 10 Cent teurer, und beträgt ab 1.1. dann 6,10 €uro.



Nach einem Vorstoß von SPÖ-Chef Georg Dornauer heuer im Sommer, der ähnlich wie bei den Bürgermeistern eine Direktwahl der Landeshauptleute gefordert hat, äußert sich jetzt auch Günther Platter positiv hierzu. Dadurch hätten Bürger mehr Wahlmöglichkeiten, das würde die Wahlbeteiligung erhöhen, so Platter. Für eine Landeshauptmann Direktwahl bräuchte es allerdings eine Verfassungsänderung. Politikwissenschaftler sind skeptisch, sie befürchten eine Machtkonzentration bei den ohnehin mächtigen Chefs der Landesregierungen.



Wenn Sie gestern auf Tirols Straßen unterwegs waren, dann haben Sie gute Nerven und viel Geduld gebraucht. Es war das erwartete erste große Reisewochenende, und das hat erneut kilometerlange Staus gebracht, unter anderem auf der Fernpassroute und der Eibergstraße. Traurige Spitzenreiter waren gestern aber die Achenseestraße, und die Zillertalbundesstraße. Rund um den Autobahnknoten Wiesing gab es gestern Verkehrschaos pur. Autofahrer standen vom Achensee bis ins Zillertal bis zu sechs Stunden lang im Stau.



Übermorgen ist der erste Jänner. Strom und Gas werden teurer, aber in bestimmten Bereichen bleibt Ihnen bald mehr Geld übrig: zum Beispiel werden in vielen Branchen wieder die Löhne und Gehälter erhöht. Im metalltechnischen Bereich zum Beispiel um bis zu 4,3%. Dort gibt es ab Juli dann auch einen 100%igen Überstundenzuschlagen auf die elfte und zwölfte Arbeitsstunde. Die Beschäftigten im Handel bekommen ebenfalls zwischen zweieinhalb und 3,2 Prozent mehr Gehalt. Hier haben es die Lehrlinge besonders gut: die Lehrlingsentschädigung der Handelsangestellten wird um satte 8% erhöht. Auch die Beamten bekommen um bis zu 3,45% mehr Gehalt. Das betrifft alle öffentlich Bediensteten beim Bund, beim Land und in den Gemeinden. Und auch die Pensionen werden sozial gestaffelt erhöht. Bis zu 2,6% mehr gibt es ab übermorgen für alle Rentner in unserem Land.



Bei einem Lawinenabgang in Kals am Großglockner sind gestern Nachmittag fünf Skitourengeher verschüttet worden. Zwei von ihnen ganz, drei nur teilweise. Die teilweise verschütteten Tourengeher haben sich selbst befreien können, die Rettungskräfte alarmiert und mittels LVS sofort nach ihren Kameraden gesucht, die sie dann auch binnen kürzester Zeit lokalisieren konnten und ausgegraben haben. Alle fünf sind wie durch ein Wunder völlig unverletzt geblieben.



Der Countdown läuft, morgen ist Silvester! Mit dem neuen Jahr ändert sich bei uns in Tirol einiges, unter anderem, was den Straßenverkehr anbelangt: Abgesehen davon, dass es außerhalb von Tirol einige Teststrecken zB. für die 140 km/ auf der Autobahn, oder für das Rechtsabbiegen bei Rot. Neu ist, auch bei uns in Tirol, dass das Befahren der Rettungsgasse ab 1. Jänner zum Vormerkdelikt wird. Radfahrer sind am Ende eines Radfahrstreifens in Zukunft nicht mehr nachrangige Verkehrsteilnehmer, sonder es gilt das Reißverschlussystem. Ab 1. April muss die Mopedprüfung am Computer absolviert werden. Und wer bei seiner Führerschein-Prüfung schummelt, und sich erwischen lässt, dem werden in Zukunft 9 Monate Wartefrist aufgebrummt. Fahrzeuge mit reinem Elektroantrieb oder mit Wasserstoff-Brennstoffzellentechnologie sind vom IG-L 100er ausgenommen, außerdem müssen E-Fahrzeuge ab Juli verpflichtend Geräusche machen können.



Und im Skigebiet Hochzillertal in Kaltenbach ist gestern Mittag ein deutscher Snowboarder mit einem einheimischen Skifahrer zusammengekracht. Während der Urlauber unverletzt geblieben ist, hat sich der Skifahrer schwer verletzt. Er ist nach der Erstversorgung durch die Pistenrettung mit dem Notarzthubschrauber in die Innsbrucker Klinik geflogen, und dort stationär aufgenommen worden.