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Sonntag, 5. August 2018

* ein Toter und zwei Schwerstverletzte nach Alpinunfällen in Ibk. und im Stubaital

* Unwetter am Mittwoch in Schnann hat zwölf Mio. Euro Schaden verursacht

* Niederländer mit Stichverletzungen am Hals bei Hungerburgstation aufgefunden

Auf der Nordkette in Innsbruck ist gestern Vormittag ein 60-jähriger Einheimischer bei einem besonders tragischen Unfall ums Leben gekommen. Vor den Augen seiner Frau ist er etwa 100 Meter über steiles, felsiges Gelände in den Tod gestürzt, als er den gemeinsamen Dackel retten wollte. Dieser war im Bereich der “Frau Hitt Warte” vom Wandersteig abgekommen. Der Dackel ist unverletzt zur 63-jährigen Ehefrau des Mannes aufgestiegen. Sie wurde im Tal von einem Kriseninterventionsteam betreut.


Zu zwei besonders schwierigen Einsätzen sind gestern Vormittag die Helfer im Stubaital gerufen worden:

  • Im Bereich der Franz-Senn-Hütte ist im Rahmen einer Alpinausbildung ein etwa eine Tonne schwerer Stein auf einen 31-jährigen Deutschen gestürzt. Mit Hebekissen und so genannten Spreitzern musste zuerst der Stein aufwändig angehoben werden, um den Mann zu befreien. Mit schwersten Verletzungen am rechten Bein und an der linken Hand ist er in die Klinik Innsbruck geflogen worden.
  • Und am Stubaier Gletscher ist im Bereich des Zuckerhütls ein 56-jähriger Deutscher rund 15 Meter in eine Gletscherspalte gestürzt. Er wurde von der Bergrettung geborgen und liegt jetzt mit lebensbedrohlichen Verletzungen in der Klinik Innsbruck.

Das Unwetter in Pettneu und im Ortsteil Schnann am Mittwochabend hat einen Schaden von rund zwölf Millionen Euro verursacht. Diese Schadensbilanz legt heute das Land Tirol vor. Besonders erheblich sind Sachschäden durch Überflutungen in Kellern und Wohnräumen sowie Verschmutzungen an Hausfassaden und beschädigte Brückenanlagen. Ein Drittel des Gesamtschadens wurde im Gewerbepark Schnann verursacht. Das Land sichert unbürokratische Hilfe zu. Bei der Regierungssitzung am 15. August werden Mittel aus dem Katastophenfonds bereitgestellt.


Im Bereich der Station der Hungerburgbahn beim Alpenzoo ist gestern am späten Nachmittag ein Niederländer mit Stichverletzungen am Hals aufgefunden worden. Laut eigenen Angaben ist er zuvor von einem Unbekannten mit einem Messer attackiert worden, als er ihm keine Zigarette geben wollte. Gesucht wird ein etwa 30-jähriger Mann mit schwarzen Haaren und Dreitagesbart. Er hatte ein blaues Shirt und eine helle kurze Hose an.


In Kössen ist gestern Nachmittag ein 46-jähriger Motorradfahrer in einer Kurvenkombination gestürzt und quer über die Straße gerutscht. Schwer verletzt ist der Österreicher in das Krankenhaus gebracht worden. Die Unfallursache ist noch unklar.


Nicht nur unzählige Tiroler stöhnen über die Hitze dieser Tage, sondern auch der Natur machen die heißen Temperaturen zu schaffen. Momentan besteht bei uns in Tirol wieder hohe Gefahr für Wald- und Wiesenbrände. Wobei diese, mit etwas Hausverstand, leicht verhindert werden könnten:

„Der glühende Zigarettenstummel ist natürlich zu verneinen, das ist gar keine Frage. Aber nicht nur jetzt, sondern generell. Von einem offenen Feuer möchte ich jetzt gar nicht reden, also Grillparties in bewaldeten oder anderen trockenen Gebieten würde ich absolut sagen, dass es das einfach nicht gibt. Dadurch, dass der Mensch der Hauptverursacher bei Waldbränden ist, glaube ich, sollte jeder einfach ein bisschen Vernunft walten lassen. Jeder sollte ein bisschen mit Hausverstand agieren, dann haben wir schon das Allermeiste und Mögliche getan”,

erklärt Landesfeuerwehrkommandant Peter Hölzl.


Die ÖBB bilanzieren heute: Im abgelaufenen Schuljahr haben an 32 Tiroler Schulen ÖBB-Sicherheitsvorträge stattgefunden. Durchgeführt werden diese aus drei Gründen:

„Die Schüler werden ja mit zunehmendem Alter, speziell dann wenn sie in weiterführende Schulen gehen, selbst zu regelmäßigen Bahnfahrern werden. Und da ist es wichtig, über die Gefahren an Bahnanlagen Bescheid zu wissen. Zweitens sind gerade auch Jugendliche zu leichtsinnigen Mutproben und Wetten versucht. Und da wollen wir auch aufklären, dass das sehr leicht tödlich enden kann. Und zum Dritten sind die Jugendlichen aber auch wichtige Multiplikatoren. Sie erzählen diese Botschaften in ihrem Freundeskreis weiter und dann beschäftigen sich auch andere mit diesem Thema”,

sagt ÖBB Tirol-Sprecher Christoph Gasser Mair. Insgesamt sind mehr als 300 Tiroler Schüler erreicht worden.


Im Juli hat es heuer relativ selten gewittert bzw. geblitzt. Österreichweit sind im Juli knapp 175.000 Blitze vom Himmel gekommen. Das sind vergleichsweise wenig, denn letztes Jahr im Juli waren es fast vier Mal so viele! Das liegt laut UBIMET-Chefmeteorologen Manfred Spatzierer vor allem an der trockenen Witterung. Deswegen hat es heuer nämlich deutlich weniger Gewitter gegeben, als normalerweise im Juli. In Tirol hat es im Juli knapp 12.000 Mal geblitzt. Der zweitstärkste Blitz österreichweit ist im Juli im Kaunertal gemessen worden.


Und auf einen Überraschungserfolg vorgestern Freitag folgte gestern für den Tiroler Beachvolleyballer Martin Ermacora eine Niederlage. Beim Beachvolleyball-Major-Turnier in Wien ist Ermacora mit seinem steirischen Partner Moritz Pristauz am Freitag wie berichtet völlig überraschend in das Achtelfinale eingezogen. Gestern Vormittag hat dieser Erfolg allerdings ein jähes Ende gefunden: im Spiel gegen Katar sind Ermacora und Pristauz ausgeschieden. Vizeweltmeister Clemens Doppler und Alexander Horst haben es hingegen ins Viertelfinale geschafft, sind dort am Nachmittag dann allerdings den starken Norwegern unterlegen. Somit schafft es kein österreichisches Team in das Finale.