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Sonntag, 9. Feber 2020

* Großbrand in Auffach (Wildschönau): 19 Personen evakuiert

* Alkolenker verursacht in Kufstein nach Verfolgungsjagd Unfall

* nach vier Jahren Pause: heute großes Imster Schemenlaufen

In Auffach in der Wildschönau stehen seit halb zwei Uhr in der Nacht rund 200 Feuerwehrleute im schwierigen Löscheinsatz. Das ehemalige Gasthaus “Adlerhorst” steht in Vollbrand. 19 Personen einer Glaubensgemeinschaft mussten evakuiert und im Mehrzwecksaal der Feuerwehr untergebracht werden. Sie werden von einem Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes betreut. Rasch mussten die Feuerwehren Oberau, Niederau, Wörgl, Bruckhäusl und Hopfgarten nachalarmiert werden,

„weil einfach durch die schwierige Dachkonstruktion ein massiver Atemschutzeinsatz notwendig gewesen ist. Durch die Konstruktion hat das Dach schnell komplett gebrannt, weil die Flammen durch die Zwischenräume durchgezunden haben. Der Einsatz war sehr schwierig und ist immer noch sehr schwierig. Die Temperaturen, schneebedeckt und am Anfang war auch die Wasserzubringung nicht sehr einfach‟,

schildert der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Auffach, Bernhard Margreiter. Er geht davon aus, dass das Haus nicht mehr zu retten ist und der Löscheinsatz noch den ganzen Tag lang andauern wird. Ausgebrochen ist das Feuer in einem Nebengebäude. Warum ist noch unklar. Ein 58-jähriger Deutscher wurde leicht verletzt.

 


 

Eine wilde Verfolgungsjagd liefert sich gestern Abend ein sturzbetrunkener Autofahrer auf der Inntalautobahn zwischen Kirchbichl und Kufstein. Der 24-jährige Unterländer rast der Polizei davon, als diese gerade im Bereich Langkampfen Geschwindigkeitskontrollen durchführt. Bei der Ausfahrt Kufstein-Süd nimmt die Hochgeschwindigkeits-Verfolgung ein jähes Ende, als der Raser einem Auto vor ihm auffährt und gestoppt wird. Dessen Lenker wird unbestimmten Grades verletzt. Der 24-jährige Alkolenker bleibt unverletzt. Er hat mehr als 1,5 Promille Alkohol intus. Seinen Führerschein ist er los. Außerdem wird er angezeigt.

 


 

Ein deutscher Urlauber und sein Bergführer sind gestern im Bereich der Ostrinne des Großen Rettensteins in Kirchberg von einer Lawine erfasst worden. Beide haben schwer verletzt überlebt. Zwei weitere Tourengeher, von denen der 52-jährige Deutsche und der 35-jährige Tiroler zuvor überholt worden waren, haben das Schneebrett oberhalb vermutlich ausgelöst. Die zwei Alpinisten sind rund 250 Meter weit mitgerissen worden, konnten aber noch ihre Lawinenairbags auslösen. Schwer verletzt sind die zwei Tourengeher in die Krankenhäuser nach St. Johann bzw. Kufstein geflogen worden. Die zwei Tourengeher, die die Lawine vermutlich ausgelöst haben, sind unverletzt mittels Tau geborgen worden.

 


 

Insgesamt zehn Verletzte haben gestern drei Verkehrsunfälle in Tirol gefordert.

 

In Obermieming ist eine 61-jährige Österreicherin wegen eines medizinischen Notfalls mit ihrem Auto auf die Gegenahrbahn geraten und mit dem PKW einer 75-Jährigen zusammengepralt. Beide Lenkerinnen und eine 90-jährige Beifahrerin sind unbestimmten Grades verletzt worden.

 

In Pettnau am Arlberg ist ein 54-jähriger Österreicher mit seinem Auto auf die Gegenfahrbahn geraten und dort mit den Autos einer 52-jährigen Österreicherin und einer 23-jährigen Niederländerin zusammengeprallt. Alle drei Lenker sind unbestimmten Grades verletzt worden.

 

Und in Sautens im Ötztal hat ein 23-jähriger Einheimischer das Auto eines Deutschen, das trotz Verbots links abbiegen wollte, übersehen und ist in ebendieses geprallt. Der PKW hat sich um die eigene Achse gedreht und ist in ein drittes Auto geschlittert. Insgesamt vier Personen wurden unbestimmten Grades verletzt.

 


 

Spektakulär ist es gestern Nachmittag auf der Stubaitalstraße in Fulpmes zugegangen. Weil ihm eigenen Angabe zufolge schwarz vor Augen geworden ist, ist ein 51-jähriger Landwirt mit seinem Traktor mitsamt Anhänger auf die Gegenfahrbahn geraten. Ein entgegen kommender 55-Jähriger hat mit seinem Auto nicht mehr rechtzeitig ausweichen können und ist mit dem Traktor zusammengeprallt. Der Traktor ist daraufhin mit dem Anhänger umgekippt. Wie durch ein Wunder sind beide Lenker und die mitfahrende Frau des Autofahrers unverletzt geblieben.

 


 

Heute ist Welt-Autismus-Tag! Spätestens seit der medialen Omnipräsenz von Klimaschützerin Greta Thunberg ist Autismus bzw. Asperger wohl den meisten von uns ein Begriff. Mehr als ein Prozent der Weltbevölkerung leidet an Autismus, wobei es hier verschiedene Ausprägungen gibt.

„Das ist der frühkindliche Autismus, der meistens wirklich schon im Babyalter auffällt. Und zwar dadurch, dass die Kinder schon schlechte soziale Interaktionen über die Augen haben und so weiter, beziehungsweise auch später zu sprechen beginnen. Und dann gibt es eben diesen Asperger-Autismus, der meistens erst im Schulalter auffällt, weil die Kinder dann in der Schule oft abgelenkt sind und sich auf das Wesentliche nicht konzentrieren können. Dadurch werden sie oft als auffällige Schüler in eine Diagnostik geschickt. Und der Weg bis zur Diagnose vom Autismus ist oft ein sehrlanger, nicht zuletzt wegen der langen Wartezeiten bei Ärzten‟,

weiß Henrike Strickner von der Autistenhilfe Tirol. Im Kindergarten können sich Kinder oft noch spielerisch in ihre eigene Welt zurückziehen. Weil es in der Schule aber strengere Regeln und auch Konsequenzen gibt, werden Verhaltensunterschiede oft erst hier deutlich. Die Autistenhilfe Tirol bietet neben professioneler Hilfe auch Beratungen von betroffenen Eltern für betroffene Eltern an.

 


 

Das Fasnachtstreiben in Tirol geht heute in die nächste Runde. Dieses Mal geht es in Imst ordentlich zur Sache. Nach vier Jahren Pause findet in der Oberländer Stadt nämlich wieder das traditionelle “Imster Schemenlaufen” statt. Für die Fasnachtler hat dieser besondere Tag schon sehr früh begonnen.

„Es geht eigentlich schon am frühen Morgen los mit der Messe, wo alle Fasnachtler in die Messe gehen. Dann gibt es ein so genanntes Figatter, wo jemand auf die Schaufel genommen wird, wenn man das so vereinfacht sagen darf. Und dann fängt schon das große Einnähen an. Da werden die ganzen Masken eingenäht und danach, um 09:30 Uhr, beginnt der Aufzug. Da fahren sieben große und zehn kleinere Wägen durch die Stadt, bevor dann zu Mittag der eigentliche Umzug bei der Pfarrkirche oben beginnt‟,

erklärt der Imster Fasnachtsobmann Ulrich Gstrein. Das Imster Schemenlaufen gilt als immaterialles Weltkulturerbe der UNESCO. Rund 900 Männer sind beim Schemenlaufen aktiv dabei. Etwa 15.000 Besucher werden heute erwartet.

 


 

Und noch zum Fußball: Nach dem Überwintern der WSG Tirol als Tabellenschlusslicht in der Österreichischen Fußball Bundesliga gibt es für die Silberberger-Elf gestern Nachmittag die nächste Schlappe: Im Viertelfinale des ÖFB-Cups ist der Tiroler Bundesligist gestern an Austria Lustenau gescheitert. Wie schon bei der Partie des FC Wacker Innsbruck am Freitag gegen St. Pölten hat das Elfmeterschießen entschieden. Während das am Freitag noch die Tiroler gewinnen konnten, hatte die WSG gestern das Nachsehen und fliegt aus dem ÖFB-Cup. Nach Verlängerung, insgesamt 120 Minuten Spielzeit, ist es für die Tiroler und Lustenau mit einem 2:2-Endstand ins Elfmeterschießen gegangen. Das gewinnen die gestrigen Underdogs schließlich 5:4, nachdem ausgerechnet WSG-Neuzugang Maierhofer den fünften Elfmeter der WSG ans Kreuzeck setzte und nicht getroffen hat. Lustenau ist somit nach dem FC Wacker Innsbruck der zweite Zweitligist, der einen Bundesligaverein aus dem ÖFB-Cup kickt.